Weingut in der Toscana

manchmal reicht es schon, sich einen alten Zettel, die Innenseite einer Pralinenschachtel oder eine benutzte Papierserviette zur Hand zu nehmen und Eindrücke eines Moments auf Dauer zu bannen und dann ist es auch OK, nur eine Andeutung zu fertigen; das Gesamtbild setzt alles dann wieder zusammen.
(viele kleine kurze Striche = Weinstöcke am Berg)

In weniger als 5 Minuten auf’s Papier gebracht:

Weingut

Rollerball auf Papierserviette, kleiner als DIN A 5

Barbara Holper

nun, man mag sie unter dem in der Kopfzeile aufgeführten Namen vielleicht nicht kennen. Es handelt sich dabei um die Mutter von Albrecht Dürer und lebte von 1452 bis 1514. Im Jahre 1471 brachte sie den dann später berühmt gewordenen Albrecht zur Welt. Von seiner Mutter gibt es zahlreiche Bildnisse. Eines, vielleicht das bekannteste, stammt aus ihrem Todesjahr und wurde von Albrecht gezeichnet. (Schlaumichelmodus aus 😉 )
In die Reihe der Nachzeichner will ich mich dann hier auch mal mit einreihen ….

Dürer

zwischen beiden Bildern

liegen einige Jahre, etliche Versuche und (fast) ein ganzes Menschenleben … gleichwohl ist es nach wie vor ein gerne von mir gezeichnetes Motiv. Lange hatte ich mich nicht mehr an ein Pferd heran gewagt; immernoch das Urbild des Akteurs im Hinterkopf. 😦
Heute nun entschloss ich mich doch, es mal wieder zu versuchen ….

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Malkarton, Fineliner und Farbstifte, ca. DIN A 5

die Bauern im 19.Jahrhundert ….

hatten es schon nicht einfach; sicher ein hartes Tagewerk. Nachdem ich mal hier und da bei van Gogh gestöbert hatte, fand ich noch weitere Bilder von ihm, die sich mit den Bauern bei der Arbeit beschäftigten. Also, Bleistift zur Hand und noch einmal, frei nach van Gogh, für eine Stunde frisch an’s Werk:

Bauernhof

Bleistift auf Malkarton, ca. DIN A 4

van Gogh (aus dem Handgelenk)

Im Sommer 1885 malte das Genie Vincent van Gogh die ‚kniende Bäuerin‘. Das Original des Bildes hat eine Grösse von ca. 42 x 53 cm und hängt m.W.n heute im Nationalmuseum von Oslo.Van Gogh war in meinen Augen schon ein richtig Grosser, wenngleich in seinem Leben ja nun wahrlich auch nicht alles in geraden Bahnen lief (angeblich schnitt ihm ja u.a. sein Freund Gauguin das rechte Ohr ab -wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde-)….. 😉
also, ich habe das Bild mal frei mit Fineliner interpretiert:
gezeichnet auf farbigem Malkarton, ca. DIN A 5

bmd