Versuch, und wieder einmal digital nachbearbeitet

ein Maler malt die Welt nicht, wie sie ist – sondern wie er sie sieht
ein wenig mit Aquarell, Acryl und Bleistift – von allem etwas
Versuch, und wieder einmal digital nachbearbeitet

in mehreren meiner Bilder hatte ich in der Vergangenheit irgendwo eine Frau mit Hund platziert, wenn es gerade passte. Immer in der Ferne, irgendwie nur andeutungsweise.
Jetzt rücke ich sie einmal in den Vordergrund.
Also: was passiert, wenn meine Protagonistin mit ihrem Hund am Strand spazieren geht und eine Windboe einfällt? Da fliegt der Rock, da zerrt der Hund und zauseln die Haare in alle möglichen Richtungen. Wo soll man (also Frau) da als erstes wieder Ordnung schaffen? oder es einfach so lassen, wie es war? – ich denke schon ….

Acryl
und sicher ein Kalenderblatt meines Kalenders 2018 !

Beim Durchstöbern mehrerer Blogs, die sich mit dem Malen und Zeichnen beschäftigen, stiess ich vor einigen Tagen auf ein mit Aquarellfarben gemaltes Bild einer Frau. Ich fand es ausdrucksstark und, trotz der groben und weit ausladenden Pinselstriche, bis in’s Detail charakteristisch gut getroffen. Das Bild stammte von der Künstlerin Nadia Baumgart.

Ich fragte sie, ob ich die Zeichnung als Referenzbild für ein Kalenderblatt meinerseits für 2018 nehmen darf – sie sagte zu und ich konnte die Vorlage verwenden. Über mehrere Stunden an 2 Tagen habe ich sie dann heute fertig bekommen. Ich wollte, vergleichbar mit der Schule, nicht etwa ein Diktat schreiben und sie eins zu eins widerspiegeln, sondern eher einen Aufsatz -oder noch besser: eine (meine) Interpretation, abliefern.
Ich setzte Acryl statt Aquarell ein.
Und, was liegt da näher, als meine Miss Juni (oder Juli 2018?) dann auch Nadia zu nennen. Ich hoffe an dieser Stelle auch, dass auch meine Namensgebung ebenso abgesegnet wird:

Mein Dank für das Überlassen der Vorlage gilt Nadia Baumgart.
weisst Du was (frei nach Rumpelstielzchen)?

danke dafür, Flaschengeist, dass Du mir drei Wünsche geschenkt hast. Wie es Dir sicher bekannt ist, bin ich bescheiden und meine Wünsche entsprechen nur dem, was sich eine ‚kleine, liebe, arme Frau‘, wie ich es bin, mir ersehne.
Wunsch 1:
Bitte transzendiere mich an einen Strand, lass mich meinen Hund bei mir haben (Ohweh, ich habe ja gar keinen Hund; vielleicht merkt Dschinni es ja nicht)
Wunsch 2:
Wenn ich am Strand stehe, lasse es bitte einen leichten Sommerregen geben und ich wünsche mir, dass ich in einem wadenlangen, blauen Kleid (hörst Du gut zu?) diesen Augenblick geniessen kann
Wunsch 3:
Schenke mir Glück und Gesundheit bis an mein Lebensende
Und: (((((ZACK)))))

Füller mit blauer Tinte, Bleistift und Aquarellfarben (leider auf Kopierpapier gemalt, das beim Trocknen sich sofort wellt)…

2014 am Strand von Bonifacio
Aquarell auf Malblock, mit Bleistift vorgezeichnet
(in den Kalender 2018 wird sie es vermutich nicht schaffen)….
„findet der Künstler doch sein Werk am Besten aufgehoben“

Bleistift, Fineliner und ein ganz klein wenig schwarze Tusche

Aquarell, einfach mit 2 Farben; 99 % schwarz und einem Hauch rot/rosa
etwa zu der Zeit, Anfang der 90iger Jahre des 19. Jahrhunderts, als es Paul Gauguin durch den Verkauf einiger Gemälde gelang, die Schiffspassage nach Tahiti zusammen zu kratzen und sich auf den Weg zu machen, immer in Richtung Papeete. In einem Dorf namens Mataiea mietete er sich ein und begann zu malen.
So in etwa dürfte er die erste Tahitianerin gesehen – und gemalt – haben …

….und viele folgten ….. (ob sie allerdings rothaarig war, weiss ich nicht)
Acryl auf Karton, seinem Malstil nachempfunden
und für meinen noch zu erstellenden Kalender 2018 fertiggestellt. Wieder ist ein Kalenderblatt geschaffen – auf zu neuen Ufern; ich bin immernoch gespannt, wie er dann eines Tages aussehen wird, der fertige Kalender 2018 ….

kein Blick zurück im Zorn, einfach mal ein Schulterblick in die Vergangenheit …

mit Bleistift
bei Pixabay fand ich das Portrait einer älteren Frau. Aufgrund ihres Habitus gehe ich einmal davon aus, dass es sich bei der Abgebildeten um eine Südländerin (Spanien? Italien?) handeln könnte.
Ich fand jede Falte und Furche in ihrem Gesicht bemerkenswert und erzählten sie doch die Geschichte eines erfüllten Lebens; folglich nannte ich das Bild, welches ich mit Fineliner und Wachsmalstiften gezeichnet habe:
In Würde Altern

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