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    <title>GEO.de RSS-Feed - Reisen</title>
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    <pubDate>Sat, 30 May 2026 02:49:24 GMT</pubDate>
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      <title>Fluggastrechte: Flugärger: Neue Musterbriefe helfen beim Rechtedurchsetzen</title>
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      <description>Flug zu spät, Flug fällt aus, Koffer kaputt - kann alles passieren. Dafür gibt es ja die Fluggastrechte. Das Europäische Verbraucherzentrum hat jetzt frische Hilfe, sie auch durchzusetzen.</description>
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      <pubDate>Fri, 29 May 2026 09:44:15 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Flug zu spät, Flug fällt aus, Koffer kaputt - kann alles passieren. Dafür gibt es ja die Fluggastrechte. Das Europäische Verbraucherzentrum hat jetzt frische Hilfe, sie auch durchzusetzen.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Recht haben ist das eine, Recht bekommen das andere. Damit Fluggäste nach verspäteten oder ausgefallenen Flügen und anderem Flugärger zu ihrem Recht kommt, müssen sie selbst aktiv werden. Und der Airline schreiben. Und weil nicht jeder täglich rechtssichere Schreiben verfasst, gibt es nun neue Hilfestellung vom Europäischen Verbraucherzentrum EVZ.</p><p>Die Verbraucherschützer haben eine Reihe von Musterbriefen veröffentlicht, mit denen jeder leicht seine Ansprüche gegen die entsprechende Airline geltend machen kann. Sie sind nach Art der Beschwerde sortiert. Gängige Fälle sind etwa:</p><p>Ankunft am Zielort mit mehr als drei Stunden Verspätungkurzfristige Flugstreichungenbeschädigtes oder verspätetes GepäckErstattung von Steuern und Gebühren</p><p>Die Schreiben stehen in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung. So kann man sie - mit den eigenen Daten versehen - in die Kontaktformulare auf den Websites der Fluglinien einfügen. Auch hier haben die Verbraucherschützer vorgesorgt und im Netz eine Liste mit Kontaktformularen europäischer Airlines angelegt.</p><p>Den Kontakt mit der Airline gut dokumentieren</p><p>Wichtig: Das EVZ weist darauf hin, ein Bildschirmfoto des eingegebenen Beschwerdetexts samt Datum als Nachweis zu speichern. Außerdem sollte die Korrespondenz für jeden Fall - also etwa Antworten der Airlines - sorgfältig aufbewahrt werden. </p><p>Wer sich nicht sicher ist, welche Rechtsansprüche Flugreisenden konkret zustehen, kann das mit einem kleinen Werkzeug auf der Website des EVZ prüfen. Hier kann aus vorgegebenen Szenarien ausgewählt werden - dann bekommt man Informationen zu Fluggastrechten und Empfehlungen angezeigt. Je nach Fall kann auch gleich ein Musterschreiben verfasst werden.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Skandinavien: Wo alle Wege enden: Mein Trek durch Europas "letzte Wildnis" | GEOplus</title>
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      <description>Die Freiheit beginnt, wo Smartphones keinen Empfang mehr finden: Zehn Tage war unser Autor unterwegs im Norden Skandinaviens. Gibt es sie noch, die Wildnis Europas? </description>
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      <category>Zeit</category>
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      <category>Wildnis</category>
      <category>Nationalpark</category>
      <pubDate>Thu, 28 May 2026 07:30:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Matthias Thome</dc:creator>
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      <title>Inselstaat im Indischen Ozean: Sri Lanka schafft Gebühr für Touristenvisum ab</title>
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      <description>Gute Nachrichten für Sri-Lanka-Urlauber: Sie müssen nicht mehr für die Einreiseerlaubnis zahlen. Wie viel Geld man damit spart und worum man sich dennoch vor dem Abflug kümmern sollte.</description>
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      <category>Sri Lanka</category>
      <pubDate>Wed, 27 May 2026 11:37:46 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Gute Nachrichten für Sri-Lanka-Urlauber: Sie müssen nicht mehr für die Einreiseerlaubnis zahlen. Wie viel Geld man damit spart und worum man sich dennoch vor dem Abflug kümmern sollte.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Das Touristenvisum für <a href="https://www.geo.de/reisen/reiseziele/themen/sri-lanka-30017066.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Asien: Sri Lanka" class="autolinker">Sri Lanka</a> ist ab sofort kostenlos. Urlauber aus Deutschland und 39 anderen Ländern müssen für die Einreiseerlaubnis (ETA) keine Gebühren mehr zahlen, schreibt die Einwanderungsbehörde des südasiatischen Inselstaats auf der Antragsseite für die ETA. Das Touristenvisum ist für eine Dauer von 30 Tagen gültig. Wer zwölf Jahre oder älter ist, musste dafür bislang 50 US-Dollar zahlen (rund 43 Euro).</p><p>Urlauber sollten die ETA rechtzeitig vor dem Abflug online beantragen, und zwar auf der Website https://www.eta.gov.lk/slvisa/. Zwar könnte man sich das Touristenvisum auch bei der Einreise am Flughafen besorgen, doch es drohen Wartezeiten. Neben der ETA benötigt man einen Reisepass, der zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Ein vorläufiger Reisepass und Kinderreisepässe tun es laut Auswärtigem Amt ebenfalls.</p><p>Gebühr schon bezahlt? Geld gibt es nicht zurück</p><p>Wer demnächst nach Sri Lanka reist, dafür die ETA schon beantragt und bezahlt hat, schaut wahrscheinlich in die Röhre: Gebühren, die vor dem Stichtag 25. Mai bezahlt wurden, werden nicht erstattet, heißt es von der Einwanderungsbehörde.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Rechte bei Anreiseproblemen: Brenner zu: Was ist, wenn ich nicht zum Ferienhaus komme?</title>
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      <description>Der wichtigste Alpenpass ist am Samstag lange dicht, es drohen große Verkehrsprobleme - ausgerechnet am Tag des Bettenwechsels. Ein Anwalt erklärt, was gilt, wenn man nicht wie geplant anreisen kann.</description>
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      <category>Reiserecht</category>
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      <pubDate>Wed, 27 May 2026 10:00:26 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Der wichtigste Alpenpass ist am Samstag lange dicht, es drohen große Verkehrsprobleme - ausgerechnet am Tag des Bettenwechsels. Ein Anwalt erklärt, was gilt, wenn man nicht wie geplant anreisen kann.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Brenner-Blockade am Samstag dürfte viele Urlauber vor Probleme stellen: Schließlich ist der Samstag auch der klassische Bettenwechseltag bei Ferienunterkünften. Dann reisen die vorherigen Gäste ab und die neuen Gäste kommen an. Was ist eigentlich, wenn man die Ferienwohnung oder das Hotel wegen der Sperrung der wichtigen Nord-Süd-Achse zwischen Österreich und Italien nicht erreichen kann?</p><p>Reiserechtlich spielt es dann eine Rolle, ob man die Ferienwohnung oder das Hotel individuell oder als Pauschalreise mit Transportleistung – etwa ein Paket aus Busanreise und Hotelübernachtungen – bei einem Veranstalter gebucht hat. Was dann jeweils gilt, erklärt der Rechtsanwalt Paul Degott.</p><h2>Individuelle Buchung, individuelles Risiko</h2><p>Selbst gebucht? Reisende tragen in dem Fall das sogenannte Wegerisiko. Ist das Urlaubsziel grundsätzlich erreichbar, hat man keinen Anspruch auf die Erstattung für den ausgefallenen Tag im Hotel oder in der Ferienunterkunft. Ausnahmen sind denkbar, wenn der Urlaubsort gar nicht erreichbar ist – dann könnte zumindest nach deutschem Recht die Vertragsgrundlage wegfallen und in Ausnahmefällen ist eine Vertragsauflösung denkbar, sodass der Urlauber gegebenenfalls einen Alternativurlaub planen und der Vermieter seine Unterkunft an andere Feriengäste vermieten könnte.</p><p></p><p>Da aber die Brennerautobahn sowie die parallele Bundes- und Landesstraße wegen der lange angekündigten Demonstration für nur acht Stunden (11.00 bis 19.00 Uhr) gesperrt sind, dürfte der Fall eher nicht eintreten. Zumal die meisten Unterkünfte, die man normalerweise über den wichtigen Alpenpass ansteuern würde, wohl auch über Alternativrouten wie den Reschenpass erreichbar sein dürften – auch wenn das ungleich länger dauern würde.</p><p>Zusammengefasst: Wer wegen der Brenner-Blockade einen Tag eher abreist oder einen Tag später als gebucht anreist, bleibt vermutlich auf den Kosten für die ungenutzte Nacht sitzen – oder ist auf Kulanz von Vermieter oder Hotel angewiesen. Einfach nachfragen.</p><h2>Pauschalreise: Erstattung wegen Reisemangel denkbar</h2><p>Anders kann der Fall bei Pauschalreisen liegen. Der Ausfall einer Transportleistung im Rahmen des Pauschalreisepakets ist laut Paul Degott ein Reisemangel. Für den entgangenen Urlaubstag könnten Betroffene anteilig die Kosten zurückfordern. Beispiel: Bei einer siebentägigen Reise für 700 Euro wären das 100 Euro, wenn ein Tag ausfällt. Sind es zwei Tage, wären es 200 Euro. Fiele der Urlaub deshalb ganz ins Wasser, müsste der gesamte Reisepreis erstattet werden.</p><p></p><p>Weitergehende Schadensersatzansprüche dürften aber nicht bestehen, weil dem Reiseveranstalter nach Ansicht des Anwalts in dem Fall kein Verschulden an der fehlgeschlagenen Anreise treffen würde. Die Sperrung des Brennerkorridors sei demnach ein außergewöhnlicher Umstand. </p><p>Nur wenn der Veranstalter schuldhaft Informationspflichten gegenüber dem Urlauber nicht nachgekommen sei – er also nicht über die Sperrung Bescheid gegeben hätte – würden sich gegebenenfalls Haftungsansprüche ergeben.</p><h2>Womit Reisende am Samstag rechnen müssen</h2><p>Die Landesregierung Tirols rät für Samstag von nicht notwendigen Fahrten in dem österreichischen Bundesland ab. Der ADAC empfiehlt, dass Transitreisende nicht erst bis an die Grenzen Tirols fahren, sondern bereits vorher großräumig auf Alternativrouten ausweichen sollten. Auf der italienischen Seite wird die Brennerautobahn (A 22) dem Verkehrsclub zufolge ab Sterzing in Richtung Norden von 10.30 bis 20.00 Uhr gesperrt. </p><p>Selbst das Auswärtige Amt sah sich zu einem Reisehinweis veranlasst: Es rät dazu, Tirol weiträumig zu umfahren oder Reisezeiten anzupassen. Es sei mit „massiven Staus und Wartezeiten vor den Sperrpunkten sowie verstärkten Verkehrskontrollen zu rechnen“.</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Weltwunder ohne Warteschlange: Leere Tempel in Angkor: Kambodschas Welterbe in der Krise</title>
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      <description>Verlassene Ruinen statt Menschenmassen: In Kambodschas berühmten Angkor-Tempeln herrscht Flaute. Dabei zählt die archäologische Region zu den Traumzielen der Welt. Was ist da los?</description>
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      <pubDate>Wed, 27 May 2026 09:28:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Verlassene Ruinen statt Menschenmassen: In Kambodschas berühmten Angkor-Tempeln herrscht Flaute. Dabei zählt die archäologische Region zu den Traumzielen der Welt. Was ist da los?</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die steinernen Gesichter des Bayon-Tempels in der antiken Stadt Angkor Thom lächeln seit Jahrhunderten in alle Richtungen – doch an diesem Morgen gibt es kaum jemanden, der zurücklächelt. In der weltberühmten Anlage in Kambodscha, die wie die anderen Tempel von Angkor seit 1992 zum Weltkulturerbe der Unesco gehören, ist es eigenartig still. </p><p>Auch in Angkor Wat - dem im 12. Jahrhundert erschaffenen größten religiösen Bauwerk der Welt - bestaunen nur wenige Hundert Schaulustige den Sonnenaufgang. Ein menschenleeres Selfie des "achten Weltwunders" aus der ersten Reihe, mit den fünf ikonischen Türmen im Hintergrund, ist derzeit kein Problem. </p><p></p><p>"Ich habe mit viel mehr Gedränge gerechnet, schließlich ist dieser Tempel ja für viele ein absolutes Sehnsuchtsziel", sagt eine junge Touristin aus Nordrhein-Westfalen. Sie schaut sich überrascht um.</p><h2>Tomb-Raider-Tempel ohne Touristen</h2><p>Im vom Dschungel überwachsenen Ta Prohm herrscht ebenfalls Flaute. Ein einzelnes Pärchen posiert vor den gewaltigen Baumwurzeln, die sich wie riesige Schlangen über Mauern und durch Fensteröffnungen winden.</p><p></p><p>In der Nähe führt ein Guide eine Familie aus Frankreich in die Geheimnisse der mystischen Steinruinen ein. Größere Touristengruppen? Fehlanzeige. "Man hat derzeit die meisten Tempel fast für sich alleine. Als ich vor 15 Jahren zum ersten Mal hier war, musste man für jedes Foto Schlange stehen", sagt eine Deutsche. </p><p>Gerade Ta Prohm, der 2001 als Filmkulisse für den Blockbuster "Lara Croft: Tomb Raider" mit Angelina Jolie diente, und seitdem auch "Lara-Croft-Tempel" genannt wird, hatte einst einen Touristenansturm ausgelöst. Überhaupt gehörte der spektakuläre archäologische Park jahrzehntelang zu den Traumzielen der Welt. Was ist da los?</p><h2>Grenzkonflikt mit Thailand</h2><p>"Der wieder aufgeflammte Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha im letzten Jahr ist sicher der Hauptgrund für den Besucherrückgang. Viele haben Angst", sagt der örtliche Reiseleiter Sin Peng. Der uralte Zwist zwischen den Nachbarn schwelt schon seit der Kolonialzeit. Im vergangenen Juli kam es zu schweren Gefechten, die im Dezember eskalierten. Es gab Tote auf beiden Seiten - darunter auch Zivilisten.</p><p>Es geht um Geschichte und Stolz - und den Verlauf der 800 Kilometer langen Grenze. Immer wieder entzündet sich der Konflikt an den Ruinen des über 1.000 Jahre alten Tempels Preah Vihear, den beide Länder als kulturelles Erbe betrachten. </p><h2>Was müssen Touristen wissen?</h2><p>Die Kämpfe fanden Hunderte Kilometer von den Angkor-Tempeln entfernt statt und wurden dank einer Waffenruhe nach kurzer Zeit wieder eingestellt. Aber viele Reisende waren und sind dennoch verunsichert. Auch bleiben alle Landübergänge bis auf weiteres geschlossen.</p><p></p><p>Für Touristen gilt die Region um Siem Reap aber als sicher. Auch vom Auswärtigen Amt gibt es ausschließlich eine Reisewarnung für das unmittelbare Grenzgebiet zu Thailand - das mehr als 200 Kilometer weiter nördlich liegt. Von dem Konflikt ist für Tempel-Urlauber derzeit nichts zu spüren. Es gelten aber natürlich die üblichen Vorsichtsmaßnahmen, so etwa, größere Menschenansammlungen zu meiden und sich vor Dieben und Betrügern in Acht zu nehmen. </p><h2>Mehrere Ursachen für die Flaute</h2><p>Laut der staatlichen Agentur Angkor Enterprise brachen die Besucherzahlen im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 30 Prozent ein. Dabei gilt gerade die Zeit von Januar bis März mit ihren noch angenehmen Temperaturen eigentlich als Hochsaison in Siem Reap, der Provinzhauptstadt, vor deren Toren Angkor Wat liegt.</p><p>Es gibt neben dem Grenzkonflikt noch andere Faktoren, die für den Einbruch verantwortlich sind: Kriege und Konflikte in aller Welt, der zunehmende wirtschaftliche Druck und steigende Flugpreise bremsten ebenfalls die Reiselust, wie die Zeitung "Khmer Times" berichtete. </p><p>Aber auch der neue Flughafen östlich von Siem Reap trägt eine Mitschuld, ist Reiseführer Sin Peng überzeugt. Fragt man Hotelangestellte oder Restaurantbesitzer in der Pub Street - dem Herzstück des Nachtlebens von Siem Reap - pflichten sie ihm bei. </p><p>"Der Airport ist einfach zu weit weg, was die Fahrt zum Hotel extrem teuer macht", sagt der Fahrer eines Remorque. So heißen die traditionellen Motorrad-Tuk-Tuks in Kambodscha, die für kurze Strecken innerhalb von Siem Reap überall bereitstehen. Auch ihr Geschäft gerät unter Druck. Für eine 15-minütige Fahrt zu einem Nachtmarkt nimmt der Mann selbst gerade einmal einen US-Dollar. So groß ist die Verzweiflung gerade. Ein Tipp für Touristen: Eine Fahrt im Remorque macht nicht nur Spaß, sondern hilft auch den selbstständig arbeitenden Fahrern und ihren Familien.</p><p></p><p>Seit den 1990er-Jahren ist der US-Dollar übrigens zur Stabilisierung der Wirtschaft die wichtigste Währung in dem armen Land - neben dem kambodschanischen Riel. Auch die Bankautomaten spucken allerorts beide Währungen aus. In touristischen Gebieten sind die Preise fast überall in Dollar ausgezeichnet.</p><h2>Gähnende Leere im neuen Flughafen</h2><p>Aber zurück zum Flughafen: Der Siem Reap Angkor International Airport ist seit Oktober 2023 in Betrieb und hat den früheren, nur acht Kilometer von Siem Reap liegenden Flughafen ersetzt. Grund für den von China finanzierten, milliardenteuren Neubau war zum einen der Schutz der Tempel vor Vibrationen und Fluglärm. </p><p>Zum anderen ging die Regierung davon aus, dass der alte Flughafen bald aus allen Nähten platzen würde. Doch sie sollte sich täuschen: Der Tempel-Tourismus hat sich seit der Corona-Pandemie nie wirklich erholt. Statt geschäftigem Treiben herrscht in den weitläufigen Hallen des neuen Airports ebenfalls oft Leere. </p><p>Das hat auch damit zu tun, dass es keine Direktflüge aus Europa zum Unesco-Welterbe gibt. Ein Blick auf die Ankunftstafel zeigt: Sämtliche Maschinen kommen aus asiatischen Metropolen wie Bangkok, Kuala Lumpur oder Singapur – ein internationales Drehkreuz sieht anders aus. Einen leckeren Kaffee und Shops gibt es dennoch.</p><p></p><p>Nach der umständlichen Anreise läppern sich dann die Kosten: Für die Taxifahrt ins Hotel in Siem Reap werden schnell mehr als 35 Dollar fällig, manche Hotels verlangen für den privaten Transport noch weit mehr. Rechnet man dann noch das Drei-Tages-Ticket für die Tempelanlagen von 62 Dollar pro Person hinzu, summiert sich das schnell zu einem stattlichen Gesamtpreis.</p><h2>Unvergessliche Erfahrung für Tempel-Fans</h2><p>Für die, die sich derzeit auf den Weg machen, halten die steinernen Zeugnisse der Khmer-Kultur aber ein großartiges Erlebnis parat. Angkor Wat, Bayon, Ta Prohm und all die anderen atemberaubenden Tempel so leer zu erkunden und in Ruhe durch ihre lichtdurchfluteten, vom Dschungel umarmten Ruinen zu spazieren, ist eine unvergessliche Erfahrung. </p><h2>Links, Tipps, Praktisches:</h2><p>Anreise: Flüge von Deutschland nach Siem Reap (SAI) sind nur mit mindestens einem Zwischenstopp möglich. Oft werden Drehkreuze wie Bangkok, Singapur oder Kuala Lumpur genutzt mit Fluggesellschaften wie Thai Airways und Singapore Airlines. </p><p>Einreise: Deutsche Staatsangehörige benötigen laut Auswärtigem Amt ein Visum, das elektronisch beantragt werden kann (<a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.evisa.gov.kh/" class="external-link">www.evisa.gov.kh</a>). Kosten: 30 Dollar für drei Monate. Zudem müssen sich Reisende vor Ankunft registrieren (https://arrival.gov.kh). </p><p>Tempeltouren: Die Tickets für den Angkor Archeological Park kosten 37 US-Dollar für einen Tag, 62 US-Dollar für drei Tage und 72 US-Dollar für sieben Tage, also zwischen gut 30 und gut 60 Euro. Offiziell sind sie über das Angkor Enterprise Portal (<a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.angkorenterprise.gov.kh/en" class="external-link">angkorenterprise.gov.kh</a>) online erhältlich. Alternativ können Tickets persönlich am Angkor Park Ticket Counter etwa vier Kilometer von Siem Reap entfernt gekauft werden. Touren können an der Hotelrezeption oder online bei Veranstaltern gebucht werden. Man kann die Tempel aber auch auf eigene Faust besichtigen.</p><p>Klima: Die beste Reisezeit für die Region ist die Trockenzeit von November bis März, da die Temperaturen angenehmer sind und meist die Sonne scheint. Danach wird es sehr heiß. Von August bis Oktober herrscht Regenzeit.</p><p>Weitere Infos: <a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.tourismcambodia.com/" class="external-link">www.tourismcambodia.com</a>; <a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/kambodschasicherheit-220008" class="external-link">www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/kambodschasicherheit-220008</a></p></div></div>]]></content:encoded>
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    <item>
      <title>Oberlandkanal: Polen: Mit dem Schiff über die Wiese fahren</title>
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      <description>In Ermland-Masuren werden Schiffe über Grashügel gezogen. Der Oberlandkanal mit seinen technischen Meisterleistungen lockt seit jeher Touristen an - nun kann man ihn wieder an einem Stück befahren.</description>
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      <pubDate>Tue, 26 May 2026 12:43:30 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>In Ermland-Masuren werden Schiffe über Grashügel gezogen. Der Oberlandkanal mit seinen technischen Meisterleistungen lockt seit jeher Touristen an - nun kann man ihn wieder an einem Stück befahren.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Schiffe, die auf Schienen einen Grashügel hinaufrollen: Dafür ist der Oberlandkanal im Norden Polens bekannt. Fünf solcher Rollberge, auf denen Schiffe in einem Wagen mit Hilfe von Seilen gezogen werden, gibt es dort. Angetrieben werden die Wagen von Wasserkraft.</p><p>Urlauber können auf dem Kanal von Ende April bis Anfang Oktober Ausflugsfahrten von einer bis vier Stunden Länge mit den Schiffen der Weißen Flotte (Żegluga Ostródzko-Elbląska) machen und dabei auf einigen der angebotenen Routen auch über diese Neigungsebenen rollen.</p><p>In 11 Stunden durch den gesamten Kanal</p><p>Wer einen Tag Zeit hat, kann den gesamten Kanal abfahren: Die Fahrten von Elbląg (Elbing) nahe der Ostsee bis nach Ostróda (Osterode) werden erstmals seit 15 Jahren wieder von der Weißen Flotte angeboten, schreibt das polnische Fremdenverkehrsamt. Elf Stunden braucht das Schiff für die gut 80 Kilometer und passiert dabei neben den fünf Rollbergen auch vier Schleusen. Dabei überwindet es insgesamt 100 Höhenmeter.</p><p>Angeboten wird die Fahrt diesen Sommer zunächst einmal monatlich je einmal hin und am Tag danach retour. Die Kosten liegen bei umgerechnet rund 70 Euro (299 Złoty) für Erwachsene für eine Fahrt. Wer im Anschluss mit dem Bus zurück zum Ausgangspunkt will, zahlt rund 15 Euro (65 Złoty).</p><p>Neben der Weißen Flotte bietet auch das Unternehmen Statkiem po trawie (deutsch: "Mit dem Schiff über die Wiese") Fahrten auf dem Kanal an - allerdings nicht über die gesamte Länge.</p><p>Von Land aus die Rampen bestaunen</p><p>Wer nicht aufs Wasser möchte und einfach so einmal sehen will, wie ein Schiff über die Wiese zu gleiten scheint: Am besten lasse sich der Mechanismus vom Ufer aus im Örtchen Buczyniec beobachten, rät das Fremdenverkehrsamt. </p><p>Dort steht auch ein Museum zur Technik und Geschichte des Kanals, der Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut wurde. Ursprünglich für den Transport von Holz und Getreide aus dem Landesinneren zur Ostsee angelegt, wird er seit dem Ende des Ersten Weltkriegs vorwiegend für den Tourismus genutzt.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Probleme im Reiseverkehr: Brenner gesperrt – Staugefahr am Wochenende</title>
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      <description>Die wichtige Nord-Süd-Achse in den Alpen ist am Samstag acht Stunden dicht. Das hat große Auswirkungen auf den Reiseverkehr - auch an anderen Tagen und auf andere Strecken. Wo es voll wird.</description>
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      <pubDate>Tue, 26 May 2026 07:45:28 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die wichtige Nord-Süd-Achse in den Alpen ist am Samstag acht Stunden dicht. Das hat große Auswirkungen auf den Reiseverkehr - auch an anderen Tagen und auf andere Strecken. Wo es voll wird.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Viel Reiseverkehr, dazu die Sperrung der Brennerautobahn: Der ADAC erwartet zum Wochenende (29. bis 31. Mai) erhebliche Verkehrsbehinderungen auf bestimmten Fernstraßen in Richtung Alpen und Mittelmeer.</p><p>Besonders kritisch dürfte die Lage am Freitag (29. Mai) werden. Bereits ab mittags sei mit dichtem Verkehr und langen Staus zu rechnen, und zwar bis in die Abendstunden hinein, so der ADAC. Viele Urlauber dürften schon unterwegs sein, weil sie am Samstag den Brennerkorridor in den Alpen meiden wollen.</p><p>Denn die wichtige Nord-Süd-Verbindung zwischen Innsbruck und Bozen ist am Samstag (30. Mai) von 11.00 bis 19.00 Uhr wegen einer Demonstration vollständig gesperrt. Das betrifft nicht nur die Autobahn (A 13). Auch die Brenner-Bundesstraße (B 182) und die Landesstraße L38 seien von der achtstündigen Sperrung betroffen, sodass keine Ausweichmöglichkeiten bestehen, so der ADAC.</p><p>Brenner am Samstag meiden</p><p>Es drohen Rückstaus auf den Zubringerstrecken in Österreich und Süddeutschland sowie von der italienischen Seite aus in Richtung Österreich. Autofahrer sollten Fahrten über die Brennerroute am Samstag unbedingt vermeiden, so der ADAC. Weil viele Reisende ihre Fahrt vermutlich verschieben werden, sei nicht nur am Freitag, sondern auch am Sonntag mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen in Richtung Süden zu rechnen.</p><p>Das dürfte nicht nur, aber besonders auch Urlauber aus Süddeutschland betreffen, denn in Bayern und Baden-Württemberg laufen die Pfingstferien.</p><p>In Richtung Küsten wird es am Samstag voll</p><p>In Richtung Nord- und Ostsee sowie nach Polen und in die Niederlande sei indes vor allem am Samstagvormittag mit regem Reiseverkehr zu rechnen. Zusätzliche Verzögerungen drohen laut ADAC durch die rund 1.000 Autobahnbaustellen im Land.</p><p>In Deutschland erwarten der ADAC und der Auto Club Europa (ACE) in den Großräumen Rhein-Neckar, Stuttgart und München sowie auf den folgenden Autobahnen mehr Verkehr und Staus (oft in beiden Richtungen):</p><p>A 1Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – KölnA 2Oberhausen – Dortmund – Hannover – MagdeburgA 3Frankfurt – Köln – Oberhausen – Arnheim und Linz – PassauA 4Aachen – Köln – Olpe und Chemnitz – Dresden – GörlitzA 5Kassel – Frankfurt/Main und Karlsruhe – BaselA 6Mannheim – Heilbronn – NürnbergA 7Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel und Ulm – Füssen/ReutteA 8Karlsruhe – Stuttgart – Ulm – München – SalzburgA 9Berlin – Halle/LeipzigA 10Berliner RingA 40Essen – Duisburg – VenloA 45Dortmund – Hagen – GießenA 59Düsseldorf – Köln – BonnA 61Ludwigshafen – Koblenz – MönchengladbachA 81Heilbronn – Stuttgart – SingenA 93Kiefersfelden – RosenheimA 95München – Garmisch-PartenkirchenA 96München – LindauA 99Autobahnring München</p><p>Sperrung wirkt sich auf Ausweichrouten aus</p><p>Im Alpenraum rechnet der Auto Club Europa (ACE) wegen der Vollsperrung des Brennerkorridors auch mit erheblichen Problemen auf Alternativstrecken wie dem Reschenpass (B 180), dem Fernpass (B 179), der Tauernautobahn (A 10) und den Schweizer Nord-Süd-Achsen Gotthard (A 2) und San Bernardino (A 13). Hier müssten sich Urlauber mitunter auf stundenlange Verzögerungen einstellen – sowohl in Richtung Süden als auch in Richtung Norden.</p><p>Wartezeiten an den Grenzen möglich</p><p>Dazu kommt: Wegen der stichprobenhaften Einreisekontrollen an der deutschen Grenze kann es speziell an den Übergängen von Österreich – Suben (A 3), Walserberg (A 8) und Kiefersfelden (A 93) – zu Wartezeiten kommen.</p><p>Die aktuellen Reisezeiten in Echtzeit lassen sich für viele wichtige Transitkorridore des österreichischen Autobahnnetzes in nördlicher und südlicher Richtung auf der Website der Asfinag ansehen.</p><p>                   ASFINAG-Reisezeiten               </p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Architektur: Was wissen Sie über diese berühmten Bauwerke?</title>
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      <description>Wann wurde der Eiffelturm gebaut? Wie hoch ist der Burdsch Chalifa? Wem ist die Akropolis von Athen geweiht? Testen Sie Ihr Wissen über berühmte Bauwerke der Welt!</description>
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      <category>Sehenswürdigkeit</category>
      <category>Wissenstest</category>
      <pubDate>Tue, 26 May 2026 07:24:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wann wurde der Eiffelturm gebaut? Wie hoch ist der Burdsch Chalifa? Wem ist die Akropolis von Athen geweiht? Testen Sie Ihr Wissen über berühmte Bauwerke der Welt!</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wann wurde der Eiffelturm gebaut? Wie hoch ist der Burdsch Chalifa? Wem ist die Akropolis von Athen geweiht? Testen Sie Ihr Wissen über berühmte Bauwerke der Welt!</p></div></div>]]></content:encoded>
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    <item>
      <title>Camping im Sommer: Die besten Tipps gegen Hitze in Zelt und Campingbus</title>
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      <description>Angenehme Luft statt stickige Wärme: Experten erklären, was beim Sommer-Campen wichtig ist – von Seidenstoff bis Standortwahl</description>
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      <category>Camping</category>
      <category>Reisen</category>
      <category>Hitzewelle</category>
      <category>Sommer</category>
      <category>Urlaub</category>
      <pubDate>Tue, 26 May 2026 09:47:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Angenehme Luft statt stickige Wärme: Experten erklären, was beim Sommer-Campen wichtig ist – von Seidenstoff bis Standortwahl</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Auf dem Campingplatz oder auf Trekkingtour in der Wildnis: Im Sommer campen, das klingt nach Freiheit und Abenteuer – doch wenn die Temperaturen klettern, können das Zelt oder der Campingbus schnell zur Hitzekammer werden.</p><p></p><p>Um auch an heißen Tagen erholsam zu campen, braucht es deshalb die richtige Ausrüstung, etwas Planung und einige praktische Kniffe. Fachleute erklären in einem kurzen Leitfaden die wichtigsten Punkte.</p><h2>Worauf es beim Zelt ankommt</h2><p>Wer vor allem im Sommer zeltet, sollte beim Kauf des Zelts auf das Material achten. "Dann sollte man in Erwägung ziehen, ein Zelt zu kaufen, das nicht aus Polyamid oder Polyester besteht, sondern aus einem Baumwoll-Polyester-Mix", sagt Boris Gnielka vom Magazin "Outdoor". Solche Polycotton-Zelte sorgen für ein deutlich luftigeres Klima – und sind trotzdem wasserdicht.</p><p>Auch auf die Belüftung kommt es an: Lüftungsöffnungen im Außenzelt sollten geöffnet bleiben – sie sorgen für Durchzug. Luftdurchlässige Moskitonetz-Innenzelte lassen dann die frische Luft durch, halten aber Mücken fern.</p><p>Augenmerk gilt zudem dem Standort: Wer morgens im freien Gelände nicht zu früh geweckt werden möchte, weil die aufgehende Sonne aufs Zelt scheint und es drinnen hell (und warm) wird, sollte vorher per App oder Kompass prüfen, wo Osten ist und das Zelt dann etwa hinter einem Felsen aufbauen. Bestenfalls findet man einen generell schattigen Standort – unter Bäumen etwa.</p><h2>Nützliche Dinge beim Zelten – Ventilator und Seide</h2><p>Mobile Klimaanlagen sind für das Zelt keine realistische Option – zu laut, zu stromhungrig. Aber es gibt eine einfache Alternative: ein kleiner USB-Ventilator, nachladbar über eine Powerbank. "Das bringt wirklich viel", sagt Gnielka. "Die kosten nicht viel, die wiegen nicht viel und wenn man die ans Zelt hängt oder klemmt, hat man einen leichten Windzug."</p><p>Wer im Sommer in warmen Gefilden zeltet, greift zu einer leichten Decke oder einem dünnen Deckenschlafsack. Besonders angenehm: Modelle aus einem Baumwoll-Polyester-Mix, die weniger klebrig auf der Haut liegen.</p><p></p><p>Eine Option für alle, die schon einen Schlafsack besitzen: ein Seiden-Inlett. Es wiegt wenig, nimmt kaum Platz im Rucksack weg und kühlt leicht, wenn man es alleine – also ohne Schlafsack – als Decke verwendet, wie Gnielka erklärt. Packt man es in den Schlafsack, hat so ein Inlett wiederum einen wärmenden Effekt.</p><h2>Worauf es beim Campingbus ankommt</h2><p>Wie beim Zelt ist der Standort der erste Punkt beim Hitzeschutz: Wer kann, stellt seinen Camper auf einen schattigen Platz.</p><p>Scheint doch die Sonne auf Gefährt, helfen spezielle Isoliermatten für die Windschutzscheibe gegen das Aufheizen. Dabei gibt es zwei Typen: </p><p>Einfache UV-Schutzmatten für den Innenbereich und aufwendigere, alukaschierte Thermomatten, die außen angebracht werden, wie Dominic Vierneisel von der Fachzeitschrift "Promobil" erklärt. Letztere reflektieren das Sonnenlicht und halten die Hitze deutlich besser draußen.</p><p>Zwar wird es in Fahrzeugen vor allem durch die Sonnenstrahlung heiß, die durch die Scheiben eindringt, doch auch der Lack hat Einfluss: "Weiß ist eine Farbe, die deutlich weniger Hitze aufnimmt", sagt Vierneisel.</p><p>Eine Markise beschattet den Außenbereich vor dem Einstieg ins Fahrzeug und sorgt so auch für ein angenehmeres Klima im Inneren.</p><p></p><p>Steht im Innenraum die Luft, hilft Lüften – also alles auf: "Schiebetür, Heckklappe, Fahrerhaustüren. Man kann bei Campingbussen rasch für einen umfassenden Luftaustausch sorgen. Das ist oft schon das Entscheidende – nicht nur für die Luftqualität, sondern auch für die Temperatur", so Vierneisel.</p><h2>Nützliche Extras im Fahrzeug – Dachhaube oder Klimaanlage</h2><p>Frische Luft auch ohne aufgerissene Türen und Fenster bringt eine Ventilator-Dachhaube: "Die sorgt sehr schnell und effektiv für einen Luftaustausch, auch bei geschlossenen Türen", sagt Vierneisel. Das habe einen messbaren Effekt, sagt der Experte mit Verweis auf eigene Tests für die Fachzeitschrift. Noch schneller geht's natürlich, wenn man gleichzeitig die Türen aufmacht.</p><p>Größere Wohnmobile oder aufgebaute Kastenwagen lassen sich mit Klimaanlagen für den Wohnbereich ausstatten. In der Regel werden sie aufs Dach gebaut. Vierneisel: "Wer wirklich hitzeempfindlich ist, für den empfiehlt sich so eine Klimaanlage."</p><p></p><p>Allerdings: Die Anlage laufen zu lassen, während man unterwegs ist, damit es im Wohnmobil bei der Rückkehr schön kühl ist, davon rät er ab - aus Energie- und Rücksichtsgründen. "Man hat die ganze Zeit ein gewisses Betriebsgeräusch und das hat natürlich Einfluss aufs Nachbarschaftsverhältnis auf einem Campingplatz, wo man Parzelle an Parzelle steht."</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Abkühlen in Deutschland: Die schönsten Freibäder für heiße Sommertage</title>
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      <description>Ob Schwimmen mit Zugspitzblick, Sonnenbaden am Rhein oder Abtauchen auf der Spree: Diese Freibäder bieten stilvolle Abkühlung.</description>
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      <pubDate>Sun, 24 May 2026 22:05:07 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Ob Schwimmen mit Zugspitzblick, Sonnenbaden am Rhein oder Abtauchen auf der Spree: Diese Freibäder bieten stilvolle Abkühlung.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wenn die Sonne brennt und die Hitze drückt, sind sie der Sehnsuchtsort im Sommer. In den Tausenden Freibädern im Land wollen alle das Gleiche: Ins Wasser springen, auf der Liegewiese faulenzen, dann eine Portion Pommes rot-weiß oder ein Eis - wenn nicht sogar beides. </p><p>Manche Freibäder stechen aber noch einmal aus der großen Masse der Sehnsuchtsorte heraus. Einfach, weil man dort besonders schön schwimmt und sich bräunt. Umkleidetür auf für elf außergewöhnliche Freibäder:</p><p>Panoramabad Farchant</p><p>Die Kulisse hält, was der Name Panoramabad verspricht: Die Gipfel des Wettersteingebirges mit der Zugspitze türmen sich in der Ferne auf, während man sich auf der Liegewiese sonnt oder im Becken seine Bahnen zieht. Das Wasser in dem Bad in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen wird mittels Solarheizung auf angenehme Temperaturen gebracht, eine Rutsche gibt es auch.</p><p></p><p>Badeschiff Berlin: Schwimmen auf der Spree</p><p>Zugegeben: Das Badeschiff ist nichts für alle, die lange Bahnen ziehen, ins Wasser springen oder rutschen wollen. Doch dafür gibt es unzählige normale Freibäder (und Seen) in und um die Hauptstadt. Wer aufs Badeschiff geht, tut das wegen der Kulisse: Schiffe fahren vorbei, in der Ferne sieht man den Fernsehturm und man schwimmt auf dem Fluss. Denn Baden in der Spree ist in Berlin verboten.</p><p></p><p>Zschonergrundbad Dresden</p><p>Kiesfilter und Pflanzen reinigen das Wasser im Zschonergrundbad, das von Schilf und Wald umgeben am Stadtrand von Dresden liegt. Natürlichkeit und Inklusion stehen im Fokus des denkmalgeschützten Bades. Ein Kräutergarten und ein Naturspielbereich mit Murmelbahn gehören auch zur Anlage. Lustiges Detail: Für Wasserhüpfer gibt es einen Bereich namens Sprunggrube, dort ist das Becken bis zu 3,60 Meter tief.</p><p>Bergbad Bückeburg</p><p>Ganz unbescheiden nennt die Stadt Bückeburg das Bergbad "das schönste Freibad im Norden Deutschlands". Bei allem Lokalstolz liefern der Ausblick ins Weserbergland und der in interessanter Geometrie ins 50-Meter-Becken schräg hereinragende Sprungbereich mit dem geschwungenen 10-Meter-Turm auch gute objektive Argumente für diese These.</p><p></p><p>Felsenbad Pottenstein</p><p>Jugendstilmauern umgeben das Freibad, das am Fuße einer Felswand erbaut wurde. Zur besonderen Kulisse trägt auch das grünliche Wasser bei – es ist ein Naturbadeteich, das Wasser wird ohne Chemie gereinigt. Den Job übernehmen Pflanzen. Das Bad liegt bei Pottenstein zwischen Nürnberg und Bayreuth.</p><p></p><p>Panoramabad Bonn-Rüngsdorf</p><p>Die Lage am Rhein. Der Blick aufs Siebengebirge. Das Panoramabad Bonn-Rüngsdorf lockt mit landschaftlichen Reizen – hat aber auch selbst Highlights: Der Zehnmeterturm mit seiner Ellipsenform ist nachts beleuchtet, ein Gehweg spannt sich über einen Teil des Kinderbeckens hin zu einer Plattform, von der man einen guten Blick auf die Springer vom Turm hat oder zur Wasserrutsche abbiegen kann. Gleich hinter der Liegewiese am 50-Meter-Becken strömt Deutschlands mächtigster Fluss entlang.</p><p></p><p>Naturerlebnisbad Bingen</p><p>Zwei Sprungbretter, ein Schwimmteich ohne Chlor, Holzstege und dahinter: das Rheintal und die Hügel des Taunus. Ja, auch im Naturerlebnisbad Bingen ist der große Fluss der heimliche Star. Zum Verweilen gibt es ein Sommercafé mit großer Sonnenterrasse. </p><p></p><p>Kaifubad Hamburg</p><p>1895 erbaut ist das Bad am Kaiser-Friedrich-Ufer (daher "Kaifu") das Älteste in Hamburg. Die Schwimmhalle im hanseatischen Backsteinstil ist ein Rückzugsort bei Schietwetter, draußen gibt es ein 50-Meter-Becken und einen Sprungturm. Wer auch im Sommer gern schwitzt, kann die Sauna besuchen. Oder lässt sich im 32 Grad warmen Salzwasser der Solar-Therme treiben und bestaunt dabei das sakral anmutende Deckengewölbe.</p><p></p><p>Felsenbad Landsberg</p><p>Die alte Doppelkappelle auf einer Klippe ist weithin sichtbar. Ihr zu Füßen liegt das Felsenbad Landsberg. Porphyrgestein und viele Bäume rahmen die beiden vieleckigen Schwimmbecken ein. Es gibt eine 50-Meter-Bahn, Sprungturm und Kinderbereich. Und im Wasser spiegelt sich die Kapelle – diese Szenerie ist das Alleinstellungsmerkmal des Bades in der Stadt unweit von Halle an der Saale.</p><p></p><p>Mineralfreibad Oberes Bottwartal</p><p>50-Meter-Becken, drei große Rutschen, Sprungturm, Kinderbecken, Massageliegen, FKK-Bereich: Das Mineralfreibad Oberes Bottwartal in Oberstenfeld dürfte so ziemlich alle Bedürfnisse abdecken, die sommerliche Freibadgäste haben können. Dazu kommt als Bonus noch die idyllische Lage in den Hügeln der Weinanbauregion südöstlich von Heilbronn.</p><p></p><p>Waschmühle Kaiserslautern</p><p>In diesem Badeweiher haben alle Platz: 7.200 Quadratmeter Wasserfläche bietet das Freibad Waschmühle im Eselsbachtal im Norden von Kaiserslautern. Ursprünglich war dort eine Wäscherei, Anfang des 20. Jahrhunderts wurde ein Bad daraus – die "Wesch", wie Einheimische sagen. Hingucker sind drei kleine Terrassen, die wie dicke Finger in das riesige Becken hineinragen, und die Jugendstil-Umkleiden am Rand.</p><p></p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Nordrhein-Westfalen: Tourenziel Talsperre: Wandern am Wasserreservoir</title>
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      <description>Warum gibt es im Bergischen Land so viele Talsperren auf engem Raum? Zu Fuß unterwegs durch eine von Regen, Wald und Trinkwasser geprägte Region. Schwimmende Tiere inklusive.</description>
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      <pubDate>Sat, 23 May 2026 22:05:10 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Warum gibt es im Bergischen Land so viele Talsperren auf engem Raum? Zu Fuß unterwegs durch eine von Regen, Wald und Trinkwasser geprägte Region. Schwimmende Tiere inklusive.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Steil ist der Anstieg zum Aussichtspunkt bei Mittelberg. Die Wanderer geraten ins Schnaufen. "Nur ein paar hundert Meter noch, dann haben wir es geschafft", sagt Karin Wedde-Mühlhausen.</p><p>Momente später kann die Gruppe den Ausblick genießen: Nach Westen breitet sich das Gewässer Kilometer lang aus, fjordartige Buchten zweigen nach links und rechts ab in die hügelige Landschaft. Dichte Buchen- und Fichtenwälder ragen bis an die Ufer heran.</p><p></p><p>Die Naturführerin ist mit ihren Gästen auf einer Runde an der Großen Dhünn-Talsperre. Zwischen sechs und zwölf Kilometer lang sind ihre Touren an dem Wasserreservoir. Mit 81 Millionen Kubikmetern und einer Wasserfläche von 4,4 Quadratkilometern staut sich hinter der Großen Dhünn-Talsperre Deutschlands zweitgrößter Trinkwasserspeicher auf. Nur die Rappbodetalsperre im Harz speichert mehr.</p><p>Mitten im Bergischen Land, zwischen Wermelskirchen und Kürten, schlummert der riesige See unter grauem Herbsthimmel vor sich hin. Und er ist nicht die einzige Erscheinung dieser Art östlich von Köln. Die Dichte der Talsperren ist hoch.</p><p>Keine vergleichbare Region anderswo</p><p>"Europaweit gibt es keine vergleichbare Region mit derart vielen Stauseen auf engem Raum", wirbt die touristische Website "bergische-wasserwelt.de". 13 Talsperren werden genannt, betrachtet man das gesamte Bergische Land, kommt man auf über 20.</p><p>Einige Gewässer sind Naherholungsziele zum Wandern, Schwimmen und für den Segelsport, etwa an der Bever-Talsperre, der Brucher-Talsperre oder der Wupper-Talsperre. Auf dem Stausee der Großen Dhünn - Trinkwasserreservoir - ist Wassersport allerdings verboten. Dafür sind die Wege und Pfade um ihn herum ein Wanderparadies.</p><p></p><p>Warum sind ausgerechnet hier so viele künstlich angelegte Gewässer entstanden, fragt Wedde-Mühlhausen, einst Biologin beim Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</p><p>Die Antwort hat niemand parat, aber sie: Nordwestwind treibe die Regenwolken aus den Niederlanden vor die Hügel des Bergischen Landes. "Diese Wolken entladen ihre Wasserlast in der Gegend zwischen Bergisch Gladbach, Wuppertal, Remscheid, Hückeswagen und Wipperfürth." Ein rechtes Regenloch also, dieses Bergische Land. Beste Voraussetzung für eine Nutzung. </p><p>Betreten verboten!</p><p>So wie im Fall der Großen Dhünn, ein Fluss, dessen sprudelndes Nass sich in das Wasserreservoir hinter der gleichnamigen Staumauer ergießt. Und er ist nicht der Einzige: 16 weitere Bäche speisen den Stausee.</p><p>Mit dem Bau der Talsperren der Region wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts begonnen, berichtet die Naturführerin - zum Hochwasserschutz und zur Trinkwassergewinnung. 1891 in Betrieb genommen ist die Remscheider Eschbach-Talsperre die älteste. Man sieht sie heute schon von der Raststätte Remscheid-Ost an der A 1.</p><p>Die Große Dhünn-Talsperre ist jünger. "1975 wurde mit dem Bau des Stausees begonnen. Einzelne Bauernhöfe, kleine Hofschaften und Wassermühlen wurden aufgegeben. Die Bewohner mussten ihre Heimat verlassen, wurden umgesiedelt", erzählt Wedde-Mühlhausen. 1988 wurde der Trinkwasserstausee in Betrieb genommen.</p><p>Vorbei an grasgrünen Wiesen tauchen vor den Wanderern entlang des Weges Verbotsschilder auf: Wasserschutzzone 1. Betreten verboten! Rund um die Talsperre verläuft ein 100 Meter breiter Schutzstreifen. Nur die Dämme zweier Vorsperren und der beeindruckende, 400 Meter lange Hauptdamm in Wermelskirchen-Lindscheid mit seinen klotzigen Felssteinen sind offen für Besucher.</p><p></p><p>Nebenan im Informationszentrum Aqualon tauchen die Gäste ein in die Bedeutung der Trinkwassertalsperre. Der gleichnamige Verein hat zum Ziel, Wasser als Ressource zu schützen, setzt sich für nachhaltige Nutzung ein - und klärt darüber auf. Schautafeln, Videos, Fotos von Fauna und Flora und das Modellrelief der Landschaft berichten im Aqualon von dem Dhünn-Stausee sowie den anderen Talsperren, die überdimensionale Rohrleitungen teils miteinander verbinden. 6.000 Besucher kommen im Jahr.</p><p>Scheue Schwarzstörche, schillernde Eisvögel</p><p>Wer die Gegend erkundet, erfreut sich auch am Vogelreichtum. Exemplare von mehr als 80 Arten brüten an der Wasserwelt, darunter Haubentaucher, Rohrammern, Wiesenpieper und Grasmücken. Manche stehen auf der Liste der bedrohten Tierarten. Wanderer entdecken mit etwas Glück scheue Schwarzstörche und schillernde Eisvögel.</p><p>Und sie erleben einen Wald im Wandel. "Früher hatten wir rund um den Stausee zu 60 Prozent Nadelwald und 40 Prozent Laubwald", sagt Thorsten Luckner, beim Wupperverband verantwortlich für den Betrieb mehrerer Talsperren. Inzwischen werden die Waldungen umgestaltet. Vom Borkenkäfer befallene Fichten verschwinden. Bei der Wiederaufforstung kommen Eichen, Linden, Hainbuchen und Walnuss an ihre Stelle, so Luckner.</p><p></p><p>Wer einmal das gesamte Gewässer umwandert, hat die Marathondistanz von 42 Kilometern zurückgelegt. In zwei Tagen ist das für passionierte Wanderer machbar, die Forst- und Waldwege sind gut ausgebaut. Kürzere Distanzen bieten die zahlreichen Rundwege, die von den zehn Wanderparkplätzen rund um die Sperre starten. Und an der Neye-Talsperre bei Hückeswagen führt der elf Kilometer lange Rundweg über die Staumauer und direkt am Ufer entlang. Eine entspannte Tour, drei Stunden lang.</p><p>Wo nur die Tiere planschen</p><p>Wassersportler und Badegäste zieht es nebenan zur Bever-Talsperre – an Sommertagen von Tausenden besucht und ziemlich trubelig. Vier Badestellen und sechs Campingplätze mit vielen Dauermietern liegen an dem Gewässer. Für den Platz Beverblick von Maik Wickesberg mit den 100 Mobilheimen und Hütten gibt es eine Warteliste: "Schwimmen, Segeln, SUP-Paddeln, Wandern und Radeln auf den ehemaligen Eisenbahntrassen – alles ist hier machbar."</p><p></p><p>Kontrastprogramm an der Großen Dhünn-Talsperre, da planschen nur die Tiere: Wer gut hinsieht, kann manchmal Rehe und Wildschweine durch eine der Buchten schwimmen sehen.</p><p>Links, Tipps, Praktisches:</p><p>Reiseziel: Das Bergische Land liegt östlich von Köln. Die Große Dhünn-Talsperre bei Wermelskirchen ist mit 81 Millionen Kubikmeter Stauvermögen die zweitgrößte Trinkwassertalsperre Deutschlands. Andere Sperren dienen der Wasser-Regulierung und dem Hochwasserschutz.  Anreise: mit der Bahn (bahn.de; vrs.de) von Köln bis Bergisch Gladbach. Von dort gibt es Busverbindungen in die Region und nach Wermelskirchen (wupsi.de; rvk.de/freizeitverkehr/bergischer-wanderbus). Mit dem Auto ist man in die Region etwa ab Berlin und München über sechs Stunden, ab Hamburg rund viereinhalb Stunden unterwegs.</p><p>Wandern: Unter wirbergischen.de sind Gästeführer mit Kontakten gelistet, auch Karin Wedde-Mühlhausen; Routenvorschläge zum Thema Wasser unter bergische-wasserwelt.de/erlebnis/wandern. Vorschläge für Touren rund um die Große Dhünn-Talsperre unter rbk-direkt.de/dienstleistung/3566/wandern-im-rheinisch-bergischen-kreis.</p><p>Talsperren-Führungen: An fünf seiner Talsperren organisiert der Wupperverband kostenlose geführte Rundgänge, in der Regel montags bis donnerstags zwischen 9 und 13 Uhr (wupperverband.de/termine/fuehrungen/fuehrungen-talsperren).</p><p>Unterkünfte und weitere Infos: dasbergische.de</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Billiger abheben: 7 Tipps: So sparen Sie bei Flugtickets</title>
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      <description>Die Politik ringt um günstigere Flüge und diskutiert die Senkung der Luftverkehrsteuer. Doch beim Preis haben Urlauber auch vieles selbst in der Hand. Ein kurzer Leitfaden für gute Deals.</description>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Politik ringt um günstigere Flüge und diskutiert die Senkung der Luftverkehrsteuer. Doch beim Preis haben Urlauber auch vieles selbst in der Hand. Ein kurzer Leitfaden für gute Deals.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Fliegen ist insgesamt teurer geworden. Umso mehr lohnt es sich, nach Sparmöglichkeiten zu suchen. Wer mit etwas System an die Buchung herangeht und flexibel ist, zahlt weniger für seinen Urlaubsflug. </p><p>Tipp 1: Richtig suchen und clever buchen</p><p>Nutzen Sie Metasuchmaschinen wie Kayak, Momondo, Skyscanner, Google Flights oder Swoodoo, um Preise zu vergleichen - sie geben einen schnellen Überblick über die Angebote unterschiedlichster Airlines und an welchen Abflugtagen das Preisniveau höher oder niedriger ist.</p><p>Buchen Sie nach dem Vergleich möglichst direkt bei der Airline – das ist bei späteren Problemen unkomplizierter und oft auch günstiger als etwa über Vermittlungsportale, rät das Europäische Verbraucherzentrum.</p><p>Tipp 2: Nicht zu lange warten</p><p>Flugtickets werden tendenziell teurer, je näher der Abflugtermin rückt. Setzen Sie sich notfalls einen Preisalarm, um den richtigen Moment nicht zu verpassen.</p><p>Tipp 3: Antizyklisch fliegen – Zeit und Tag klug wählen</p><p>Wer flexibel ist, spart Geld. Unter der Woche fliegt man oft günstiger als rund ums Wochenende. Auch die Uhrzeit spielt eine Rolle: Während es morgens oder abends oft mehr kostet, sind Flüge zur Mittagszeit oder an den Randzeiten, also sehr früh oder spät, günstiger.</p><p>Tipp 4: Flexibel beim Flughafen</p><p>In Ihrem Bundesland sind Schulferien, im Nachbarbundesland nicht? Dann vergleichen Sie, ob es auch von dortigen Airports Flüge ans Ziel gibt – das birgt Sparpotenzial. Bei vielen Pauschalreisen ist der Zug zum Flug ("Rail &amp; Fly") im Preis drin. Ist der Flughafen also gut mit Bahn erreichbar und stört man sich nicht an der etwas längeren Anreise, spricht wenig dagegen. </p><p>Auch beim Zielflughafen lohnt der Vergleich, ob es günstigere Alternativen gibt – rund um große Metropolen verteilen sich oft mehrere Flughäfen. </p><p>Tipp 5: Direktflug ist bequem – aber oft teurer</p><p>Manchmal lohnt sich ein Umweg. Wer einen Zwischenstopp in Kauf nimmt, statt direkt zu fliegen, kann teilweise mehrere Hundert Euro sparen.</p><p>Tipp 6: Tarif und Gepäck sorgfältig wählen</p><p>Es gibt unterschiedlichste Tarife. Wer auf Extras wie Sitzplatzreservierung, frühen Check-in oder Aufgabegepäck verzichten kann, spart erheblich. Doch Vorsicht: Wer beim Handgepäck vorgegebenen Maße oder Gewichtsgrenzen nicht einhält, zahlt am Flughafen schnell kräftig extra.</p><p>Tipp 7: Prüfen vor der Buchung</p><p>Günstigen Flug gefunden – und nun schnell buchen? Ja, aber Zeit für einen letzten genauen Blick sollte man sich nehmen. Stimmen alle Daten? Vor allem: Ist der Name richtig geschrieben? Muss das nachträglich korrigiert werden, weil sich ein Tippfehler eingeschlichen hat, kostet das teilweise eine Gebühr. Richtig teuer können komplette Namensänderungen werden.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Reisen durch Dänemark: Großer-Belt-Brücke: Mautzahlung wird einfacher</title>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Reisende können die Maut für die Riesenbrücke zwischen Fünen und Seeland jetzt vorab online zahlen – das bringt nicht nur weniger Wartezeit.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Mautzahlung an der Großer-Belt-Brücke in Dänemark wird einfacher: Urlauber können sich nun vorab online ein Ticket kaufen. Das spart einerseits Wartezeiten vor Ort, weil man die Expressspuren nutzen kann, und andererseits Geld: </p><p>Die Überfahrt kostet mit dem Onlineticket 205 statt 235 Kronen für Autos unter 6 Meter Länge. Das sind umgerechnet rund 27,50 Euro und damit etwa 4 Euro weniger als bei Vor-Ort-Zahlung.</p><p>Von der neuen Ticketoption sollen nach Angaben der Betreibergesellschaft Sund &amp; Bælt Holding insbesondere ausländische Reisende profitieren. </p><p>Das Ticket ist ans Nummernschild geknüpft, das bei der Durchfahrt über die grünen Expresspuren automatisch registriert wird. Es wird ab dem Kaufdatum 30 Tage gültig und kann innerhalb dieser Zeit auch zurückerstattet werden, wenn man es doch nicht benötigt.</p><p>Buchung über Onlineplattform</p><p>Die Ticketoption, die über die Plattform Brobizz angeboten wird, besteht für Fahrzeuge mit Kennzeichen aus Deutschland, Schweiz, Österreich, Niederlande, Belgien, Frankreich, Rumänien, Bulgarien, Lettland, Polen, Litauen, Norwegen, Schweden und Dänemark. </p><p>Nach dem Kauf dauert es den Angaben nach 20 Minuten, bis es gültig wird und genutzt werden kann. Last-Minute-Buchungen unterwegs könnten also schief gehen.</p><p>Das Onlineticket kann für Autos bis 6 Meter und längere Gespanne, etwa Autos mit Wohnwagen, gebucht werden - für Letztere kostet das Ticket mehr, eine Überfahrt liegt dann bei 314 statt 205 Kronen, also etwa 42 Euro.</p><p>Alternativlos für Landweg nach Schweden</p><p>Die Großer-Belt-Brücke ("Storebæltsbroen") verbindet die dänischen Inseln Fünen und Seeland. Wer mit dem Auto ohne Fährpassage, sondern nur übers Land in Richtung Kopenhagen und weiter nach Schweden fährt, muss die 18 Kilometer lange Querung über den Großen Belt passieren.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Ausnahmesituation beim Reisen: Notevakuierung: Warum das Handgepäck im Flieger bleiben muss</title>
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      <pubDate>Wed, 20 May 2026 10:37:17 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Im Ernstfall zählt jede Sekunde. Wer aber erst mal seinen Minikoffer oder Rucksack greift, bringt sich und andere in Gefahr - aus mehreren Gründen, wie Airlines und Behörden warnen.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Muss ein Flugzeug evakuiert werden, ist Schnelligkeit das Wichtigste. Doch genau dabei kommt es immer wieder zu Problemen. Vor allem, weil Passagiere sich nicht an Anweisungen halten und erst den Rucksack aus dem Gepäckfach ziehen.</p><p>Das Luftfahrt-Bundesamt warnt davor: </p><p>Damit behindert man nicht nur sich selbst, sondern gefährdet auch alle anderen Passagiere. Zu allem Überfluss kann das Gepäck Evakuierungsausrüstung wie etwa die Notrutschen beschädigen. Zudem birgt das Rutschen mit Rucksack oder kleinem Hartschalenkoffer ein Verletzungsrisiko – für sich selbst und andere.</p><p>Darauf weist auch Deutschlands größte Fluggesellschaft Lufthansa hin und stellt klar: "Fluggäste müssen den Anweisungen der Crew unverzüglich folgen, sämtliches Handgepäck zurücklassen und sich zügig zu den Notausgängen bewegen." Kabinenbesatzungen seien speziell für Ausnahmesituationen geschult und trainierten den Evakuierungsablauf regelmäßig.</p><p>Weil das Problem immer wieder auftritt, hat etwa die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA im vergangenen Jahr Airlines dazu angehalten, ihre Verfahren für Evakuierungen nachzuschärfen. Unter anderem mit noch deutlicheren Ansagen zu diesem Thema vor dem Start.</p><p>Was passiert mit dem zurückgelassenen Handgepäck?</p><p>Der Gedanke ans eigene Leben und das aller anderen sollte in so einer Notsituation zwar im Vordergrund stehen. Für den Hinterkopf aber gut zu wissen: Das zurückgelassene Handgepäck ist nicht per se verloren.</p><p>In vielen Fällen könnten Gepäckstücke im Nachgang gesichert geborgen und den Fluggästen nachgeliefert werden, teilt die Lufthansa mit. Schlau ist also, wer am Handgepäck ein Schild mit Kontaktdaten anbringt.</p><p>Allerdings betont die Airline auch: "Sicherheit geht vor Eigentum." Priorität habe zunächst die medizinische Versorgung und Betreuung der Fluggäste sowie die Arbeit der Einsatzkräfte. Und nicht das Handgepäck.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Mittelrhein: Tal der grünen Oasen: Blütenpracht und Geschichte in den Welterbe-Gärten</title>
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      <category>Kräutergarten</category>
      <category>Karotten</category>
      <category>Reisen</category>
      <category>Rhein</category>
      <category>UNESCO</category>
      <pubDate>Wed, 20 May 2026 09:12:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Grüne Oasen verschönern das Unesco-Welterbe zwischen schiefergrauen Berghängen und engen Flussschleifen. Dort finden Sie ein Netz voller Geschichten und Geschichte</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>"Wir unternehmen eine Zeitreise ins Mittelalter. Sind sie bereit dazu?" So ermuntert Gärtnermeister Kai Wernecke seine Besuchergruppe auf der Marksburg oberhalb von Braubach. Mit Schlafmohn, Wurmfarn, Alraune und Tollkirsche wachsen "Hexen- und Zauberpflanzen" in den Beeten.</p><p>Rund um die Südseite der wehrhaften Burg gedeihen im anschließenden <a href="https://www.geo.de/natur/oekologie/kraeutergarten-anlegen--tipps-fuer-das-perfekte-kraeuterbeet-30427772.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Gartentipps: Kräutergarten" class="autolinker">Kräutergarten</a> etwa Zitronenmelisse, Rosmarin, Estragon, Lavendel und Brunnenkresse. Im Nutzgarten nebenan entdecken die Besucher <a href="https://www.geo.de/wissen/ernaehrung/vitamin-lexikon/karotten-diese-vitamine-stecken-drin-30177994.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Karotten" class="autolinker">Möhren</a>, Lauch, Porree, dicke Bohnen und Dinkel. Das Gartengrün vereint insgesamt 150 verschiedene Pflanzen.</p><p></p><p>Der mittelalterliche Schaugarten der Marksburg ist einer der 37 Burg- und Schlossgärten und Stadtparks unter den Welterbe-Gärten in Rheinland-Pfalz und Hessen. Privates Gartengrün, der Arenberger Bibelgarten in Koblenz mit spiritueller Gestaltung und der Hildegard von Bingen-Heilkräutergarten in Bingen zählen ebenfalls zu dem Verbund.</p><h2>Zwischen Flusskilometer 526 und 593</h2><p>Die grünen Oasen fügen sich ein in das Miteinander mittelalterlicher Bauwerke, malerischer Stadtbilder und steiler Weinberge am kurvigen, engen Flusslauf. Prägend ist der schroffe Loreleyfelsen bei St. Goarshausen an der tiefsten und engsten Stelle des Flussabschnitts. Daher wurde das Obere Mittelrheintal zwischen Bingen und Koblenz im Juni 2002 als erste deutsche Kulturlandschaft zum Unesco-Welterbe ernannt.</p><p>Seit knapp 15 Jahren besteht das Netzwerk der Welterbegärten zwischen den Flusskilometern 526 und 593 links und rechts des Stroms im Oberen Mittelrheintal. "Nach der Koblenzer Bundesgartenschau 2011 hat eine Fachjury die Parks und Gärten ausgewählt", so Nicole Schuh, Projektleiterin beim Zweckverband Oberes Mittelrheintal in St. Goarshausen.</p><p></p><p>Den Machern des Gartenverbundes war wichtig, eine erlebbare Mixtur aus historisch gewachsenem Grün wie auch neueren Parkanlagen und Privatgärten zu schaffen. Projektleiterin Schuh ist sicher: "Der Zusammenschluss der Welterbegärten ist in Deutschland einzigartig."</p><p>Von Anbeginn im Verbund ist der über 700 Quadratmeter große Privatgarten von Waltraud und Ernst Feuerpfeil in dem Flecken Lorch-Ransel, oberhalb des Rheintales auf der Hochebene gelegen. Wer Feuerpfeils Grün betritt, der wird überwältigt von der üppigen Blumenpracht.</p><h2>Mediterraner Touch und Mittelalter-Fake</h2><p>Geschwungene Wege führen vorüber an zahllosen Stauden und Sträuchern, hinter jeder Kurve warten neue Gartenbilder: Ehrenpreis, Taglilien, Muskatellersalbei, Echinacea und Katzenminze entfalten im Hochsommer ihre Blütenpracht in schillernden Farben.</p><p></p><p>Hobbygärtnerin Feuerpfeil: "Nahezu das ganze Jahr wird durchgeblüht." Ihr Garten ist für das aktive Rentnerpaar ein Ort des Wohlfühlens, den sie am Welterbetag (erster Juni-Sonntag) auch für Besucher öffnen.</p><p>Hinüber zur anderen Rheinseite und über den steilen Serpentinenpfad hinauf zur Burg Rheinstein. Wie ein Adlernest thront die imposante Ritterburg am Abhang, rund 100 Meter über dem Rheinstrom. Mittelalterlich ist das Bauwerk allerdings nicht.</p><p></p><p>Zwar deuten Funde auf ein frühes Bauwerk aus dem 12. Jahrhundert hin. Doch die heutige Burg ist gerade mal 200 Jahre alt. Preußen-Prinz Friedrich Wilhelm Ludwig ließ Rheinstein ab 1825 aufbauen. Mit Türmen und Türmchen sowie zinnenbewehrten Mauern ganz im Stil des damaligen Zeitgeistes – der Rheinromantik.</p><p>"Auch der Garten wurde romantisch angelegt, mit mediterranem Touch. Das zeigt der in Archiven dokumentierte Schriftwechsel des Adligen mit seinen Architekten und den Bauleuten." So erzählt es Burgherr Marco Hecher, dessen Großvater 1975 die damals arg heruntergekommene Burganlage gekauft hatte und mit Millionenaufwand restaurieren ließ.</p><h2>Kleinode im Stadtzentrum</h2><p>Als Schmuckstück gilt der Burgundergarten, der seinen Namen nach den dort wachsenden drei knorrigen Rebstöcken bekam. Mehr als 70 Jahre alt sollen sie sein. "Das schätzen jedenfalls Weinbauexperten", so Burgherr Hecher.</p><p></p><p>Zur Burg Rheinstein kommen die allermeisten Besucher, um die besondere Atmosphäre einer mittelalterlich nachempfundenen Ritterburg auf sich wirken zu lassen. Burgherr Hecher hat beobachtet: "Einige wollen allerdings nur den Garten sehen."</p><p></p><p>Ein paar Kilometer flussabwärts in Oberwesel können gleich fünf grüne Oasen besucht werden: der Pfarrgarten von St. Martin, der Vikariegarten der gotischen Liebfrauenkirche, der Stadtmauergarten und schließlich die beiden Gärten am ehemaligen Minoritenkloster: Klostergarten und der in den 1990er-Jahren angelegte Barockgarten nebenan. "Es sind unsere Kleinode inmitten des eng bebauten Stadtzentrums", so Gästeführerin Ilona Haberkamp.</p><h2>Viele fahren vorbei</h2><p>Besondere Ruhe strahlt der Garten vor der Klosterruine aus, dessen älteste Mauerreste aus dem 13. Jahrhundert stammen. Vom Nutzgarten über einen Friedhof bis zur heutigen stillen Oase mit seltenen Gehölzen wie Trompetenbaum, Ginkgo und Himalaya-Zeder reicht die wechselvolle Geschichte. Haberkamp sagt: "Die Oberweseler Gärten sind noch unentdeckt, viele Reisende fahren an unserer Stadt vorbei."</p><p>Mit dem Ziel Bingen-Rochusberg? Aus vieler Herren Länder kommen Gartenfreunde nämlich zu dem kleinen, unscheinbaren Hildegard von Bingen-Heilkräutergarten. Japaner, Australier und Amerikaner wollen die Heilpflanzen der bedeutenden frühmittelalterlichen Ärztin, Mystikerin und Theologin sehen.</p><p></p><p>Vor Ort erläutert Kräuterexpertin Andrea Senn: "Der Garten wurde nach alten Plänen mit Heilpflanzen und Obstbäumen angelegt. Deren Heilwirkung hat die Naturforscherin in ihrem Buch Physica beschrieben."</p><p>Vom frühen Mittelalter der Sprung ins 19. Jahrhundert, und nordwärts auf die Höhen von Koblenz. Wie eine unsichtbare Klammer umschließen der Hildegard-Garten und der spirituelle Bibelgarten in Koblenz-Arenberg die grünen Oasen am Rhein.</p><p></p><p>Im Bibelgarten, gestaltet ab 1845 von dem berühmten Gartenbauarchitekten Peter Joseph Lenné, erzählen 60 Bildstöcke, Kapellen und Grotten die Lebens- und Leidensgeschichte Jesu Christi und seiner Eltern Josef und Maria. Faszinierend und in unserer hektischen Welt zugleich eine Stätte der Besinnung und Meditation.</p><h2>Links, Tipps, Praktisches:</h2><p>Reiseziel: Oberes Mittelrheintal zwischen Bingen und Koblenz, die Gärten sind auf beiden Seiten des Rheins.</p><p>Anreise: Es gibt zahlreiche IC- und Regionalzug-Verbindungen auf beiden Seiten des Flusses zwischen Koblenz und Bingen sowie zwischen Ehrenbreitstein und Rüdesheim (bahn.de; mittelrheinbahn.de). Mit dem Auto beträgt die Fahrtzeit etwa ab Berlin rund sieben Stunden, ab München über fünf und ab Köln ca. eindreiviertel Stunden.</p><p>Beste Reisezeit: April bis Ende Oktober</p><p>Die Welterbe-Gärten: Zwischen Bingen und Koblenz gibt es 37 Welterbe-Gärten und Parkanlagen, Burggärten und Promenadenparks – unterschiedlicher könnte das Grün im Unesco-Welterbe Oberes Mittelrheintal kaum sein (<a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.welterbe-mittelrheintal.de/welterbe-gaerten/alle-gaerten-im-ueberblick" class="external-link">welterbe-mittelrheintal.de/welterbe-gaerten/alle-gaerten-im-ueberblick</a>).Fähren als schwimmende Brücken: Zwischen Mainz und Koblenz sind Fähren die einzige Möglichkeit den Rhein zu überqueren. Verbindungen bestehen zwischen Bingen und Rüdesheim (<a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://bingen-ruedesheimer.de/rheinfaehren/" class="external-link">bingen-ruedesheimer.de/rheinfaehren</a>), Niederheimbach und Lorch (<a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="http://mittelrhein-faehre.de/" class="external-link">mittelrhein-faehre.de</a>), Oberwesel und Kaub (<a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.faehre-kaub.de/" class="external-link">faehre-kaub.de</a>), St. Goar und Goarshausen (<a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.frs-rheinfaehren.de/faehre-loreley" class="external-link">faehre-loreley.de</a>) sowie Boppard und Filsen (<a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="http://www.faehre-boppard.de/" class="external-link">faehre-boppard.de</a>). Nachts verkehren die Fähren nicht.</p><p>Unterkünfte: Besonders romantisch sind die Burghotels, etwa in Trechtingshausen auf den Burgen Reichenstein <a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.burg-reichenstein.com/" class="external-link">(burg-reichenstein.com</a>) und Rheinstein (<a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.burg-rheinstein.de/" class="external-link">burg-rheinstein.de</a>), in Bacharach auf Burg Stahleck (<a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.bacharach.de/a-burg-stahleck" class="external-link">bacharach.de/a-burg-stahleck</a>), in Oberwesel auf der Schönburg (<a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.hotel-schoenburg.com/" class="external-link">hotel-schoenburg.com</a>), in Kaub auf Burg Gutenfels (<a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.burg-gutenfels.de/" class="external-link">burg-gutenfels.de</a>) und auf Burg Liebenstein in Kamp-Bornhofen (<a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://burghotel-liebenstein.de/" class="external-link">burghotel-liebenstein.</a><a rel="noopener" target="_blank" href="" class="external-link">de). In den Orten am Rhein gibt es zudem zahlreiche Hotels und Pensionen, außerdem mehrere Camping- und Wohnmobilplätze direkt am Rhein.</a></p><p>Weitere Infos: <a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.romantischer-rhein.de/" class="external-link">romantischer-rhein.de</a>; <a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.welterbe-mittelrheintal.de/" class="external-link">welterbe-mittelrheintal.de</a>; <a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.rlp-tourismus.com/de" class="external-link">rlp-tourismus.com/de</a></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>80 Kilometer in 4 Etappen: Auf historischen Pfaden durch San Marino - neue Pilgerroute</title>
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      <description>Auf einem neuen Weg durch Mittelitalien warten steile Hänge, Flusslandschaften und ein spektakulärer Blick bis zur Adria. Wer sammelt die meisten Stempel im Pilgerpass?</description>
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      <category>Adria</category>
      <pubDate>Tue, 19 May 2026 14:07:46 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Auf einem neuen Weg durch Mittelitalien warten steile Hänge, Flusslandschaften und ein spektakulärer Blick bis zur Adria. Wer sammelt die meisten Stempel im Pilgerpass?</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Der Heilige Marinus soll einst auf dem Monte Titano eine Stadt gegründet haben, die Keimzelle des Kleinstaates San Marino. Dieser lädt nun mit dem "Cammino del Santo Marino" dazu ein, auf den historischen Spuren ihres Gründers zu wandern. </p><p>80 Kilometer in vier Abschnitten</p><p>Der rund 80 Kilometer lange Pilgerweg verbindet Rimini, San Marino, San Leo und Pennabilli in vier Etappen. Der Abschnitt durch die Republik San Marino durch Flusslandschaften, entlang steiler Hänge und über felsige Wege sei das Herzstück der Strecke, heißt es vom San Marino Tourism Board.</p><p>Dabei geht es natürlich auch hinauf zum historischen Kern auf dem Monte Titano in 755 Meter Höhe. Berg und Stadtzentrum sind seit 2008 Unesco-Welterbe. Von dort kann man bei klarer Sicht die <a href="https://www.geo.de/reisen/reiseziele/kroatien-strandziele-der-adria-30171014.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Kroatien: Adria" class="autolinker">Adria</a> und bis weit in die Apenninen sehen.</p><p>Stempel für den Pilgerpass</p><p>Die Route ist durchgehend ausgeschildert und eignet sich nach Angaben des Tourism Boards sowohl für erfahrene Wanderer als auch für Kulturinteressierte. Unterwegs gibt es Einkehrmöglichkeiten, Unterkünfte und kulturelle Sehenswürdigkeiten. Wer möchte, kann in einem Pilgerausweis Stempel sammeln.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>EU will mehr Transparenz: Registrierung für Ferienwohnungen: Was heißt das für Reisen?</title>
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      <description>Gerade erst gab es Verwirrung um Registrierungsnummern für kroatische Ferienwohnungen. Dahinter steckt eine neue EU-Regelung - doch was ändert sie wirklich für Urlauber? Eine Expertin klärt auf.</description>
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      <pubDate>Mon, 18 May 2026 14:57:40 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Gerade erst gab es Verwirrung um Registrierungsnummern für kroatische Ferienwohnungen. Dahinter steckt eine neue EU-Regelung - doch was ändert sie wirklich für Urlauber? Eine Expertin klärt auf.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Mehr Transparenz bei der Vermietung von Ferienunterkünften: Das wünscht sich die EU und hat dafür eine neue Verordnung erlassen. Darauf weist das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) hin. </p><p>Für Urlauber ändert sich damit voraussichtlich erst einmal nichts. Vielmehr schreibt die neue Regel den EU-Ländern eine digitale Zugangsstelle vor, die einen Datenabgleich möglich macht. Ob Unterkünfte registriert werden müssen, legen die Länder aber weiter selbst fest. </p><p>Nummern schon in vielen Urlaubsländern</p><p>Manche Länder haben bereits Registrierungsnummern, zum Beispiel Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland. Andere wie Kroatien führen sie erst noch ein. Gibt es ein Registrierungssystem, müssen Vermieter eine Nummer haben.</p><p>Für Menschen auf der Suche nach einer Ferienunterkunft kann ein Blick lohnen, ob eine solche Nummer existiert, sagt EVZ-Rechtsexpertin Karolina Wojtal. "Sie können so überprüfen, ob sich ein Vermieter regelkonform verhält." </p><p>Die oft sehr langen Nummern sind in den Inseraten auf den Buchungsportalen zu finden - zum Beispiel unter "Über diese Unterkunft", "Kleingedrucktes" oder "Wichtige Informationen". "Das Problem ist, dass diese Nummern nicht EU-weit einheitlich sind", sagt Wojtal - je nach Land lauten sie also immer anders.</p><p>Regelung kann Stornierung bewirken</p><p>Der künftige Datenabgleich, den die neue EU-Verordnung ermöglichen soll, kann zur Folge haben, dass Unterkünfte von Plattformen verschwinden, weil sie trotz nationaler Vorschrift keine Nummer haben. Das kann bedeuten, dass eine bestehende Buchung storniert wird. "Ob Verbraucher Ersatz für Mehrkosten verlangen können und von wem, hängt vom Einzelfall, den Vertragsbedingungen und der Rolle der Plattform ab", sagt die Expertin. Verbraucher sollten sich hier beraten lassen.</p><p>Das EVZ rechnet jedoch nicht damit, dass jetzt in großem Umfang Unterkünfte von den Plattformen verschwinden. "Der Vorlauf ist sehr groß", sagt Wojtal. Länder, wo es bereits Registrierungsnummern gebe, hätten ihren Bereinigungsprozess schon hinter sich. "Bei Ländern wie Kroatien haben die Vermieter nun genug Zeit, sich ordnungsgemäß zu registrieren", so die Verbraucherschützerin. In Kroatien sind die Nummern laut aktuellem Gesetzesentwurf erst ab 2027 verpflichtend.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Stop-and-go zu Pfingsten: Feiertage und langes Stauwochenende voraus</title>
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      <description>Pfingsten steht vor der Tür – und damit Staualarm durch mehr als 1.000 Baustellen, volle Urlaubsrouten und Wartezeiten an den Grenzen. Wo Geduld besonders gefragt ist und wann man besser durchkommt.</description>
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      <pubDate>Mon, 18 May 2026 12:49:26 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Pfingsten steht vor der Tür – und damit Staualarm durch mehr als 1.000 Baustellen, volle Urlaubsrouten und Wartezeiten an den Grenzen. Wo Geduld besonders gefragt ist und wann man besser durchkommt.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Machen wir es kurz und schmerzlos: Wer am kommenden Pfingstwochenende (22. bis 25. Mai) auf die Autobahn möchte, braucht oft gute Nerven und Geduld. Denn der ADAC rechnet "mit einer der höchsten Verkehrsbelastungen des Jahres".</p><p>Nach Angaben des Münchner Clubs waren der Freitag vor Pfingsten und der Dienstag nach Pfingsten im vergangenen Jahr besonders staureich. Der Freitag vor Pfingsten landete demnach auf Rang 5 im Jahresranking 2025.</p><p>Zusätzlich zu den Feiertagen beginnen in einigen Bundesländern teils zweiwöchige Pfingstferien. Mancherorts ist nur der Dienstag schulfrei. Doch auch von solchen Terminen unabhängig Reisende und Kurzurlauber machen sich über die Feiertage auf den Weg.</p><p>Volle Autobahnen sagt auch der Auto Club Europa (ACE) voraus und erwartet "unzählige Staus" vor allem auf den Urlaubsrouten. Besonders oft werden das Mittelmeer, die Küsten von Nord- und Ostsee und der Alpenraum angesteuert. Klassische Stau-Schwerpunkte: Die Bereiche von Autobahnbaustellen, von denen der ADAC aktuell mehr als 1.000 vermeldet. Auch im Zuge von Teilstücksperrungen und nach Unfällen dauert es länger.</p><p>Die Tage in der Übersicht:</p><p>Freitag (22. Mai): Bereits ab Vormittag wird es voll - vor allem rund um die Ballungsgebiete und auf den Autobahnen. Zu den Pendlern gesellen sich die Urlaubsstarter. Die Stauspitze dürfte laut ADAC in der Zeit zwischen circa 11.00 und 19.00 Uhr liegen. Samstag: Auch heute ist den Verkehrsclubs zufolge mit viel Verkehr zu rechnen. Die Blechlawine rollt vor allem in Richtung der Alpen und weiter in den Süden. Auch die Küsten von Nord- und Ostsee werden angesteuert. Schon ab Vormittag ist mit Staus zu rechnen - am meisten dürfte zwischen 10.00 und 15.00 Uhr los sein. Pfingstsonntag: Gute Nachrichten bei all den Staus gefällig? Laut ADAC ist der Sonntag der beste Tag zum Durchkommen bei vergleichsweise wenig Reiseverkehr. Der ACE sieht es ähnlich, verweist aber darauf, dass im Tagesverlauf noch "reger Ausflugsverkehr" einzuplanen ist.  Pfingstmontag: Auch der Montag dürfte zunächst vor allem im Zeichen des Ausflugsverkehrs stehen. Doch ab Mittag füllen sich die Heimreiserouten, was die Staufgefahr bis in den Abend stetig ansteigen lässt. Der ADAC zählt die Phase von 13.00 bis 18.00 Uhr zu den Stau-Spitzenzeiten. Dienstag (26. Mai): Auch am Dienstag herrscht noch ordentlich Rückreisebetrieb. Wie eingangs erwähnt, registrierte der ADAC im vergangenen Jahr diesen Tag als "besonders staureich" und sieht den Schwerpunkt vor allem im Zeitraum zwischen 7.00 bis 18.00 Uhr.</p><p>Beide Verkehrsclubs erwarten in den Großräumen Berlin, Hamburg, Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Rhein-Neckar, Stuttgart und München sowie auf den folgenden Autobahnen mehr Verkehr und Staus (oft in beiden Richtungen):</p><p>A 1Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – KölnA 2Oberhausen – Dortmund – Hannover – MagdeburgA 3Würzburg – Frankfurt – Köln – Oberhausen – Arnheim und Passau – LinzA 4Aachen – Köln – OlpeA 5Hattenbacher Dreieck – Frankfurt/Main – Karlsruhe – BaselA 6Mannheim – Heilbronn – NürnbergA 7Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel und Ulm – Füssen/ReutteA 8Karlsruhe – Stuttgart – Ulm – München – SalzburgA 9Berlin – Halle/Leipzig und Nürnberg – MünchenA 10Berliner RingA 11Berlin – Kreuz Uckermark – StettinA 12Berlin – Frankfurt/OderA 23Hamburg – HeideA 24Hamburg – SchwerinA 27Bremen – BremerhavenA 40Essen – Duisburg – VenloA 45Dortmund – Hagen – GießenA 59Düsseldorf – Köln – BonnA 61Ludwigshafen – Koblenz – MönchengladbachA 81Heilbronn – Stuttgart – SingenA 93Kiefersfelden – RosenheimA 95München – Garmisch-PartenkirchenA 96München – LindauA 99Autobahnring München</p><p>Viel los auf Österreichs Fernstraßen</p><p>Auch in Österreich wird es rund um Pfingsten voll. Die Transitachsen in Richtung Süden sind dem ACE zufolge bereits ab Freitagnachmittag "stark belastet." Am Samstag füllen sich speziell die Nord‑Süd‑Achsen in Richtung Alpen und weiter nach Italien. Mit "zähfließendem Verkehr und hoher Staugefahr" sei zu rechnen. </p><p>Am Sonntag und Pfingstmontag ist mit viel Ausflugsverkehr in den Tourismusregionen und auf den Nebenstrecken zu rechnen. Wer am Montag zurückreisen will, müsse mit teils auch längeren Wartezeiten an den Grenzübergängen nach Deutschland rechnen.</p><p>Als besonders staugefährdet nennt der ADAC insbesondere die Westautobahn (A 1), die Pyhrnautobahn (A 9), die Tauernautobahn (A 10), die Inntalautobahn (A 12) und die Brennerautobahn (A 13). Staugefährdet sind auch die Rheintalautobahn (A 14), die Fernpassstraße (B 179) und die Arlbergstraße (B 197). Der Club macht zudem auf ganztägige Abfahrtssperren auf der Tauernautobahn (von Freitag bis einschließlich Montag) aufmerksam.</p><p>Zudem gibt es in Tirol an Samstagen, Sonn- und Feiertagen Fahrverbote auf zahlreichen Ausweich- und Landesstraßen in den Bezirken Innsbruck-Land, Kufstein, Imst und Reutte.</p><p>Probleme drohen grundsätzlich durch Baustellen. Das gilt etwa für die Brennerautobahn aufgrund der Generalsanierung der Luegbrücke. Daher kann es gerade zu Stoßzeiten zu Verzögerungen und Staus kommen. Der ADAC stellt online weitere Informationen bereit. Auch auf dem nicht mehr generell gesperrten Reschenpass (B 180) ist weiterhin mit Behinderungen zu rechnen.</p><p>Wartezeiten an den Grenzen möglich</p><p>Wegen der stichprobenhaften Einreisekontrollen an der deutschen Grenze kann es speziell an den Übergängen von Österreich – Suben (A 3), Walserberg (A 8) und Kiefersfelden (A 93) – zu Wartezeiten kommen.</p><p>Die aktuellen Reisezeiten in Echtzeit lassen sich für viele wichtige Transitkorridore des österreichischen Autobahnnetzes in nördlicher und südlicher Richtung auf der Website der Asfinag ansehen.</p><p>Auch in der Schweiz füllen sich die Transitrouten</p><p>Auch in der Schweiz dürfte es am kommenden Wochenende phasenweise richtig voll werden. Besonders belastet sind den Angaben zufolge die A 1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen. Voll wird es zudem auf der Gotthardroute (A 2) auf der A 3 zwischen Basel, Zürich und Chur sowie auf der San-Bernardino-Route (A 13) in Richtung Chiasso.Seit Mitte Mai gib es laut ADAC auf der Gotthardautobahn an den Portalen des Tunnels die Sonderspur "Airolo/Pässe": Sie mache es möglich, Airolo und die Straße zum Gotthardpass schnell zu erreichen, ohne den Stau auf der Autobahn zu durchfahren und ohne die Kantonsstraße zu belasten. Diese Spur wird abhängig von der Verkehrslage freigeschaltet und ist den Angaben zufolge nur bei befahrbarer Gotthardpassstraße zugänglich. Leuchttafeln und Beschilderung entlang der Strecke zeigen eine Freigabe an. Für weitere Infos und ein Video verweist der ADAC auf die Seite des Schweizer Bundesamts für Straßen.</p><p>                   ASFINAG-Reisezeiten                           ADAC-Infos zur Sanierung der Lueg-Brücke auf der Brennerautobahn                           ADAC-Infos zur Situation auf der Reschenpass-Route                           Infos der Schweizer Behörden zur dynamischen Sonderspur vor dem Gotthardtunnel               </p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Erfahrungsbericht: Mit der Küstentram zu Belgiens Stränden</title>
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      <description>Auf 67 Kilometern verläuft die "Kusttram", eine der längsten Straßenbahnlinien der Welt. Meer, Dünen und auch Belgiens Strand-Hochhäuser hat man unterwegs im Blick</description>
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      <category>Belgien</category>
      <category>Nordsee</category>
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      <category>Bahn</category>
      <category>Europa</category>
      <pubDate>Mon, 18 May 2026 11:51:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Auf 67 Kilometern verläuft die "Kusttram", eine der längsten Straßenbahnlinien der Welt. Meer, Dünen und auch Belgiens Strand-Hochhäuser hat man unterwegs im Blick</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Als entferntes Wummern ist sie zu hören, als feine Vibration im Sand zu spüren. So liegt man am weiten Nordseestrand, nimmt auf dem Handtuch ein Sonnenbad und: die Straßenbahn wahr. Die Küstentram, auch "Kusttram" oder kurz "KT" genannt, sie ist allgegenwärtig am Meer in Flandern.</p><p>Die Linie führt fast die ganze Küste Belgiens entlang, 67 Stationen auf 67 Kilometern, vom Seebad Knokke-Heist an der Grenze zu den Niederlanden bis nach De Panne unweit von Frankreich. Damit ist sie die längste Straßenbahnlinie der Welt, so lautet zumindest ein Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde von 2014.</p><p></p><p>Einheimische nutzen die moderne Niederflurbahn zum Pendeln und Shoppen, für Touristen ist sie ideales "Hop-on-Hop-off"-Gefährt für einen abwechslungsreichen Strandurlaub mit der ganzen Familie. Mit der Tram das Meer entlang - das klang bei der Urlaubsplanung für die Eltern und die Kinder nach einem guten Konzept.</p><h2>Villen und Luxusautos</h2><p>Wir starten in Knokke-Heist, wo andere Verkehrsmittel der "KT" zunächst die Show stehlen. Die Dichte an Edelkarossen in Belgiens mondänstem Seebad ist hoch. Während normalsterbliche Touristen wie wir im Sightseeing-Modus mit einem Golfcart durch die Straßen des Villenviertels Het Zoute surren, zeigen andere, was sie haben: Ein altes Jaguar-Cabrio cruist in den Kreisverkehr, wir sichten Lamborghinis. Der Nachwuchs zählt von der offenen Cart-Rückbank aus mit wachsender Begeisterung die Ferraris, die Porsches. </p><p></p><p>Zählen könnte man auch die Edelboutiquen, die Feinkostläden. Vier Sterne-Restaurants kommen in Knokke-Heist auf gut 30.000 Einwohner.</p><h2>Hochhäuser wie übergroße Setzkästen</h2><p>Und wie praktisch alle größeren Orte an der Küste Belgiens werfen Hochhausreihen den Schatten der Morgensonne auf den Strand, abends sitzen die Menschen dort auf den Balkonen ihrer Meerblick-Wohnungen im Sonnenschein wie in einem riesigen beleuchteten Setzkasten.</p><p>"Die Küste ist verschandelt mit diesen Bauten", sagt Mieke van den Sande, eine drahtige braungebrannte Frau, die auf die 80 zugeht. Sie ist Naturführerin im Naturpark Het Zwin am Rand von Knokke-Heist, den wir mit dem Golfcart ansteuern. "Hier sind wir in einer anderen Welt", sagt sie und macht eine öffnende Armbewegung über Dünen und Salzwiesen, Polder und Schlickflächen: "So muss es sein." Von Bebauung ist hier am Zwin nichts zu sehen, auch die Tram dringt nicht bis hierher vor.</p><p></p><p>Zwin bezeichnet den Meeresarm, der im Mittelalter Brügge zu einer der wichtigsten Handelsstädte Europas gemacht habe, erklärt Mieke. Heute ist er versandet. Nur noch die Gezeiten überschwemmen Teile dieser Slufter genannten flachen Küstenregion. Das Naturreservat, das sich bis in die Niederlande erstreckt, ist ein bedeutendes Rast- und Brutgebiet für viele Vogelarten. Beste Beobachtungszeiten seien März und April sowie September und Oktober, sagt Mieke.</p><h2>Trasse entlang der Dünen</h2><p>An der Endhaltestelle in Knokke steigen wir endlich in die Tram. Vorbei geht die Fahrt am Überseehafen Seebrügge, der vor über hundert Jahren Brügge wieder einen Zugang zur Nordsee verschaffte. Eine Phalanx parkender Neuwagen auf einer endlosen Stellfläche zieht vor dem Tramfenster vorbei. </p><p>Dass Belgiens Küste mehr als nur Hochhäuser und Hafen bedeutet, zeigt sich unterwegs auf Schienen spätestens ab Blankenberge. Pappeln, Dünengras, Sanddornbüsche gleiten vorbei – die Trasse verläuft direkt an den Dünen. Im Ort schiebt ein Mann mit Karre mehrere Säcke Pommes Frites in einen Imbiss namens "Magic Friet". Eine andere belgische Spezialität wartet in De Haan.</p><p></p><p>Anne Vincke, Besitzerin des Cafés "René", erklärt den Unterschied zwischen Waffeln aus Brüssel und Waffeln aus <a href="https://www.geo.de/reisen/reiseziele/belgien-entdecken-sie-luettich-mit-diesen-tipps-neu-30174208.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Belgien: Lüttich" class="autolinker">Lüttich</a>: "Die einen werden mit mehr Hefe und ohne Zucker gebacken und dann mit Puderzucker bestreut, die anderen sind mit weniger Hefe und viel Zucker." Einstimmiges Familienfazit: beide lecker.</p><h2>Belle Époque und Einstein</h2><p>De Haan ist der Vorzeigeort an der belgischen Küste, was auch Bauauflagen von König Leopold II. vom Ende des 19. Jahrhunderts zu verdanken ist. Die Familie bestaunt eine Belle-Époque-Villa nach der anderen, alle in der Epoche des aufkeimenden mondänen Küstentourismus entstanden.</p><p>In der Villa Savoyarde wohnte vor seiner Emigration in die USA 1933 Albert Einstein, nachdem er Nazi-Deutschland verlassen hatte. Aus einem der Fenster grinst ein Einstein-Pappaufsteller, als wir mit einem Billenkart, ein typisch belgisches Pedal-Gokart, vorbeistrampeln.</p><p></p><p>Die Tram-Fahrt geht weiter. Tipp: sich ganz nach hinten setzen. Hinter dem riesigen Heckfenster laufen die Gleise in der Entfernung spitz zu, die historische Straßenbahnstation von De Haan, ebenfalls ein hölzern-ornamentiertes Belle-Époque-Gebäude, schrumpft.</p><p>Räder und Gleise reiben sich quietschend aneinander, als die Tram zwischen Kiesbergen, Fähren und Förderbändern durch den Hafen von Ostende kurvt und schließlich am Hauptbahnhof so viele Fahrgäste aufnimmt, wie sonst nirgends auf der Strecke. "Mama, jetzt sind wir hier auch so richtig am Bahnhof", sagt der Jüngste.</p><h2>Weitblick aufs Meer</h2><p>Hinter knallgelben Stangen zum Festhalten und Ticketscannern schieben sich das modernistische Casino Ostende und die 400 Meter lange Königliche Galerie von 1906 vorbei, deren neoklassizistischer Säulengang begüterte Bürger auf ihren Spaziergängen vor Regen und Sonne schützen sollte. Und dann ist er da, der Strand hinterm Tramfenster. Der Blick nach rechts weitet sich wie bislang noch nicht: Es ist Ebbe, das Meer hunderte Meter entfernt.</p><p></p><p>An der Station Mariakerke-Duinenkerkje wuchten wir unsere Koffer auf den Bahnsteig und zerren sie Richtung Refugium "Les Cabanes" - vorbei an einer Kirche in den Dünen bis zu einer Maschendraht-Zauntür an der Ausfallstraße, hinter der sich ein mit Wildgräsern übersäter und Schotterwegen durchzogener Garten mit modern und komfortabel eingerichteten Hütten verbirgt. Hinter jeder ein Hot Tub, den man mit Holz befeuert, davor Fahrräder, darunter ein E-Lastenrad, das wir am nächsten Tag für den Strand nutzen. Auf einer Insel im angelegten Schwimmteich können Gäste ein Saunafass nutzen. Ein unerwartetes Kleinod in Belgiens größter Küstenstadt.</p><h2>Krabbenfischen mit Pferden</h2><p>19 Stationen weiter, am Halt Oostduinkerke-Bad, wartet ein Unesco-geadelter Schatz: Seit 2013 ist das Krabbenfischen mit Pferden ein eingetragenes immaterielles Weltkulturerbe. Zwischen Frühjahr und Spätsommer demonstrieren in Ölzeug gehüllte Fischer mehrmals in der Woche diese Tradition, die an diesem Tag hunderte Touristen anzieht. Mit dem Handy in der einen und den Schuhen in der anderen Hand folgen sie den Fischern, die mit ihren zotteligen Brabanter-Pferden Richtung Brandung ziehen, eine Völkerwanderung in hochgekrempelten Hosen. </p><p></p><p>Am Wasser befestigen die Fischer trichterförmige Netze über lange Seile am Halsring der Pferde. Dann ziehen sie von Möwen umschwirrt in die Wellen. Krebse, kleine Plattfische und in dem ganzen Gewimmel kaum sichtbar nur ein paar Krabben: Mager ist die Ausbeute, die sie später in Körben präsentieren. Die Krabbensaison geht erst im Herbst los.</p><p>"Im Hochsommer machen sie es nur für die Touristen", sagt José Vanhoutte über die Pferdefischer. José ist ein Hobbyfischer von über 70, mit dem wir anderntags unterwegs sind. Was er mit seinen Freunden Eddy Barbier und Johny Popieul, beide ebenfalls im Rentenalter, in Koksijde eine Tramstation weiter anbietet, ist der Ursprung der Garnelenfischerei an der belgischen Küste: Schleppnetzfischen zu Fuß.</p><h2>Auf Fang zu Fuß</h2><p>Früher, als die Männer über Monate auf See waren, seien die mit den Kindern daheimgebliebenen Frauen zur Selbstversorgung erfinderisch geworden: "Sie sind raus, bei Ebbe, mit Netzen ins Meer und haben Krabben gefischt. Das war vor den Pferdefischern", sagt José. Wenig später ziehen wir in Gummikleidung gehüllt selbst trichterförmige Netze hinter uns her, hinter der Brandung durch brusthohes Wasser parallel zum Strand entlang der Sandbänke. Dort stehen die Chancen auf einen Fang am besten.</p><p></p><p>Aber die Familienausbeute ist ebenfalls mager, dafür deren Analyse mit der Pinzette umso interessanter: 100 Gramm Krabben sind es am Ende vielleicht nur. Im Netz gelandet sind auch Petermännchen mit Giftstachel. Deren Stich kann für heftige Schmerzen sorgen. Kleine Plattfische, die ebenfalls gefangen wurden, entpuppen sich als Baby-Steinbutte, wie José erläutert. Er greift eine Krabbe, trennt deren Kopf ab und steckt sich den Rest in den Mund. Für alle anderen empfiehlt er das Kochen, am besten so lange der Fang noch frisch ist: "Sonst löst sich die Schale nicht gut."</p><p>Der letzte Stopp ist ein Höhepunkt des Straßenbahnstrandurlaubs, gemessen an der Vorfreude der Kinder zumindest. Wir steigen an der Station Plopsaland aus, benannt nach dem Vergnügungspark in De Panne, wo man in Fahrzeuge wechseln kann, die das Adrenalin mehr fördern als die Tram.</p><p>Aber Achtung: Wer direkt vom Strand kommt, sollte auf festes Schuhwerk achten, denn in Sandalen oder Flipflops darf man manche Fahrgeschäfte nicht nutzen. Der Gegensatz zur fast unberührten Natur in Zwin im Norden, er könnte kaum größer sein.</p><p></p><h3>Links, Tipps, Praktisches:</h3><p><strong>Anreise</strong>: Startpunkt einer Straßenbahntour über die volle Distanz können Knokke-Heist oder De Panne sein. Beide Orte sind etwa ab Berlin oder München in je rund zehn Stunden mit dem Auto zu erreichen. Mit der Bahn geht es über Brüssel, von wo es je nach Verbindung noch anderthalb bis zwei Stunden zu den Tram-Endstationen sind.</p><p><strong>Unterwegs mit der Straßenbahn:</strong> Einzel-, Tages- und Mehrfahrten-Tickets kann man unter delijn.be/de kaufen oder spontan an Automaten. Für einen Urlaub empfiehlt es sich, an drei oder vier Orten Quartier zu beziehen und entlang der Strecke auch hin- und herzufahren. Die Attraktionen und Anlaufpunkte sind oft nur wenige Stationen voneinander entfernt.</p><p><strong>Unterkunft</strong>: An der belgischen Küste ist das Angebot, auch an Familienunterkünften, vielfältig und reicht vom Grandhotel aus der Belle Époque (wie das "Belle Vue" in De Haan mit Familienlofts) über einfachere Hotels (etwa das "Rewind Hotel" in Oostduinkerke mit gekoppelten Zimmern) und Appartements (wie die "Holiday Suites" in Seebrügge) bis zum Refugium der "Les Cabanes" in Ostende. Der Vergnügungspark Plopsaland verfügt über ein eigenes Themenhotel ("Plopsaland Theater Hotel"). </p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Reiseziel Balkonien: Urlaub zu Hause und trotzdem erholt! Mit diesen Tipps gelingt's</title>
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      <description>Mal fehlt die Zeit, mal das Geld oder schlicht die Lust: Wer frei hat, muss nicht verreisen. Erholung geht auch zu Hause. Die Forschung kennt sechs einfache Zutaten fürs Abschalten</description>
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      <category>Reisewissen</category>
      <pubDate>Fri, 15 May 2026 08:02:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Mal fehlt die Zeit, mal das Geld oder schlicht die Lust: Wer frei hat, muss nicht verreisen. Erholung geht auch zu Hause. Die Forschung kennt sechs einfache Zutaten fürs Abschalten</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Urlaub zu Hause ist keine verschwendete Freizeit. Auch wer nicht verreist, kann freie Tage so gestalten, dass man ausgeruht und erholt wieder durchstarten kann.</p><p></p><p>Ein einfacher Wegweiser ist das <a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.geo.de/wissen/gesundheit/die-sechs-bausteine-echter-regeneration-36924640.html" class="external-link">DRAMMA</a>-Modell - anders als der Name es vermuten lässt, ist das ein Konzept aus der Erholungsforschung. Es zeigt sechs zentrale psychologische Bedürfnisse, die während der Freizeit erfüllt werden sollten, damit Erholung und Wohlbefinden nachhaltig steigen. Unabhängig davon, ob man den Urlaub zu Hause oder unterwegs verbringt. Je mehr Aspekte dieses Modells erfüllt sind, desto erholter fühlt man sich.</p><h2>Einfache Tipps für gute Erholung</h2><h3>Die sechs Zutaten sind: </h3><ol class="rte--list"><li>D wie Detachment: Wer abschalten will, muss geistig Abstand von der Arbeit gewinnen. Was dabei hilft? Bewusst Grenzen ziehen. Also: Abwesenheitsnotiz einschalten, Arbeitsplatz im Homeoffice aufräumen oder ganz aus dem Blickfeld schaffen, den Dienst-Laptop und das berufliche Handy am besten einschließen.</li><li>R wie Relaxation: Körperliche und geistige Entspannung sind für unsere Urlaubszeit wichtig. Wie das aussehen kann? Hören Sie Ihre liebsten Songs, gehen Sie spazieren, meditieren Sie, gönnen Sie sich eine Massage, eine heiße Dusche oder ein entspannendes Bad.</li><li>A wie Autonomie: Dieses Gefühl entsteht, wenn wir selbst darüber bestimmen können, wie wir unsere freie <a href="https://www.geo.de/wissen/forschung-und-technik/was-ist-zeit--geo-beantwortet-die-grosse-frage-34812378.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Endlich verstehen: Zeit" class="autolinker">Zeit</a> gestalten. Heißt: Legen Sie am besten keine Termine auf die freien Tage, nur damit die endlich mal erledigt sind. Sprechen Sie zudem mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin oder der Familie Zeitfenster ab, die Sie nur für sich nutzen können.</li><li>M wie Mastery: Stricken, Klavier spielen, zum Töpferkurs gehen oder die Inlineskates wieder auspacken: Wer sich erholen will, sollte auch Aktivitäten einplanen, die dazu beitragen, eine neue Fähigkeit zu beherrschen, etwas Neues zu erlernen oder eine Herausforderung zu meistern.</li><li>M wie Meaning: Auch wenn wir oft denken, stundenlanges Scrollen oder Binge-Watching sei die ultimative Entspannung: Ein Bestandteil für Erholung und Wohlbefinden sollten auch Aktivitäten sein, die uns das Gefühl geben, etwas Sinnvolles zu tun. Ideen? Müllsammeln im Kiez etwa, einen Ausflug mit den Großeltern in deren Heimatort, oder den Sportverein bei der Organisation des nächsten Sommerfests unterstützen.</li><li>A wie Affiliation: Hier geht es darum, Dinge zu tun, die Verbundenheit und Beziehungen mit den Menschen um uns herum fördern. Das geht etwa mit wertschätzenden Gesprächen mit lieben Freunden oder bei Brettspielen mit der Familie oder dem Partner. </li></ol><p>Hintergrund: Das DRAMMA-Modell stammt aus der Arbeits- und Organisationspsychologie und wurde von den US-Forschern David Newman, Louis Tay und Ed Diener entwickelt. Erstmals veröffentlicht wurde es 2014 im Journal of Happiness Studies, einer Fachzeitschrift für Glücksforschung.</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Mehr als Freundlichkeit: Darum begrüßen Flugbegleiter alle Passagiere beim Boarding an der Flugzeugtür</title>
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      <description>Hinter dem freundlichen "Willkommen an Bord" steckt mehr als reiner Service. Die Crews schauen sich die Passagiere auch genau an – worauf sie achten und wann Probleme drohen</description>
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      <pubDate>Wed, 13 May 2026 06:18:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Hinter dem freundlichen "Willkommen an Bord" steckt mehr als reiner Service. Die Crews schauen sich die Passagiere auch genau an – worauf sie achten und wann Probleme drohen</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Flugreisende kennen das: Flugbegleiterinnen und -begleiter stehen an der Tür der Maschine und begrüßen alle, die einsteigen. Ein Akt von Service und Höflichkeit? Einerseits ja. Doch es ist andererseits auch eine Sicherheitsmaßnahme. </p><p>"Beim Einsteigen achtet die Crew besonders auf das Verhalten der Passagiere", erklärt der Bundesverband der deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL). Wer auffällig wirke, müsse damit rechnen, genauer beobachtet zu werden.</p><p>Sind Reisende sichtbar alkoholisiert oder verhalten sich unangemessen oder sicherheitsgefährdend, kann ihnen der Zutritt zum Flugzeug verweigert werden. Ebenso, wenn sie einfach nicht auf das hören, was die Crew ihnen sagt. </p><p></p><p>Bei der Entscheidung hat nach Angaben der Lufthansa immer der Kapitän das letzte Wort – in Zusammenarbeit mit dem Bodenpersonal und dem Purser, also dem ranghöchsten Flugbegleiter.</p><h2>Was Passagiere beachten sollten</h2><p>Gerade beim Alkoholkonsum vor dem Abflug sollten Reisende es nicht übertreiben. Darauf achten Flugbegleiter genau – in dem Wissen, dass der Alkohol in der Höhe noch einmal stärker wirkt, wie der BDL schreibt. </p><p>Möchte man mitfliegen, tritt man deshalb lieber nicht im Vollrausch zum Boarding an. Auch wenn man sichtbar unter dem Einfluss von Drogen oder Medikamenten steht, kann man als flugreiseuntauglich eingestuft werden. Gleiches gilt bei akuten Krankheitssymptomen. </p><p></p><p>Probleme kann es außerdem geben, wenn man Gefahrgüter dabei hat, etwa zu leistungsstarke Powerbanks.</p><h2>Fürs Boarding gibt es Regeln</h2><p>Die Airlines befolgen beim Boarding gesetzliche Vorgaben. Die Türbereiche müssen auch deshalb immer besetzt sein, um auf einen potenziellen Notfall reagieren zu können, teilt die Lufthansa weiter mit. Erst wenn alle Passagiere sitzen und die Gänge frei sind, dürfen die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter demnach die Türbereiche verlassen. So sei auch sichergestellt, dass sie die Türen im Notfall jederzeit ungehindert erreichen können.</p><p></p><p>Doch in aller Regel läuft der Zustieg problemlos ab und die Crews können sich darauf konzentrieren, den Fluggästen zu helfen – etwa beim Finden des Sitzplatzes oder bei Fragen zum Handgepäck.</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Restaurant-Tipps: So lecker isst Paris: Die besten Adressen für Foodies und Gourmets</title>
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      <description>Würzig duftet der Käse, herrlich schmecken die buttrigen Croissants: Mit seiner Küche verführt Paris die ganze Welt. Diese Adressen, von Café bis Chocolatier, sollten Foodies kennen</description>
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      <category>Paris</category>
      <category>Frankreich</category>
      <category>Essen</category>
      <category>Städtereisen</category>
      <category>Reisen</category>
      <category>Europa</category>
      <pubDate>Fri, 08 May 2026 07:42:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Würzig duftet der Käse, herrlich schmecken die buttrigen Croissants: Mit seiner Küche verführt Paris die ganze Welt. Diese Adressen, von Café bis Chocolatier, sollten Foodies kennen</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Meine Zuneigung zu Paris hat sich langsam entwickelt – wie ein gut gereifter Camembert oder Roquefort. Manche verlieben sich in den Eiffelturm, die Seine, die großen Boulevards. Für mich war es der Charme der fabelhaften ­Amélie (meinem absoluten Lieblingsfilm), dem ich sofort erlegen bin. Die Nebenfigur Lucien, der feinfühlige Gehilfe des Gemüsehändlers, bleibt mir unvergessen: Wer sonst spricht so zärtlich mit Artischocken und Auberginen? Ein bisschen ist auch die Netflix-Serie Emily in Paris schuld. Natürlich verliebt sich Emily in einen talentierten jungen Koch und entdeckt in Frankreich jene Freude, die Croissants und andere Leckereinen bringen können. Vor allem aber liegt es an Carrie Solomon, meiner Schwägerin, die seit 20 Jahren in Frankreich lebt. </p><p></p><p>Mit <a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.chezcarrie.com" class="external-link">Chez Carrie</a> hat sie ihr eigenes Restaurant eröffnet. Vorher war sie Food-Fotografin und hat als "Cheffe" für verschiedene Restaurants die Speisekarten gestaltet. Seit sie ihr eigenes Lokal hat, trifft man sie vor allem in der Küche. Bedeutet: Wenn ich sie sehen will, muss ich nach Paris. Und wenn ich die besten Food-Spots der Stadt finden will, frage ich Carrie. Je öfter ich Carrie besuche, je mehr Kilometer ich durch die Stadt spaziere, je mehr ich mich durchprobiere und über Märkte bummele, desto mehr mag ich Paris: die versteckten Ecken, Passagen und Gassen, die alten Kinos, kleinen Boutiquen und Bistros. Vor allem aber die Boulangeries, Pâtisseries, Fromageries, Chocolatiers. Paris möchte erlaufen, erobert und erschmeckt werden.</p><h2><strong>Alles in Butter, alles rosé</strong></h2><p>Der Duft der XXL-Croissants bei French Bastards, die raffinierte Käseauswahl bei Taka &amp; Vermo, die zu Pyramiden gestapelten Erdbeeren bei Le Palais du Fruit auf der Fressmeile Rue Montorgueil, ein Glas Rosé bei Rosa Bonheur à l’Est: All das ist, finde ich, genau so schön, wie der glitzernde Eiffelturm im Abendlicht, wie das Lächeln der Mona Lisa oder die Wasserspiele im Schlosspark Jardin du Luxembourg.</p><p></p><p>Im Frühling blüht Paris auf. Gärten, Stadtparks und Straßencafés füllen sich. Egal ob mittags oder abends, die Parisiens gehen viel und gern essen. Ganz klassisch bestellen sie im Bistro Radieschen mit Butter und Salz, Spargel mit Senf-Vinaigrette oder Eier mit Majonnaise. Manche entscheiden sich für das südamerikanische Fisch-Carpaccio Ceviche oder die koreanische Dessertvariante Bingsu, sie begeben sich auf eine kulinarische Weltreise von der Normandie bis Peru, von der Insel Mauritius bis Laos. Denn auch das ist Paris – eine unerhörte Vielfalt an Küchen und Geschmackserlebnissen. Manchmal picknicken die Einwohner an der Seine oder am Canal Saint-Martin, beißen in ein Sandwich, trinken dazu ein Glas Wein. Gut essen, trinken und übers Kochen fachsimpeln – das ist eine französische Lieblingsbeschäftigung.</p><h2><strong>Auf dem Markt: Explosion der Farben</strong></h2><p>Einer der Hotspots für Feinschmecker und Chefköche ist der Marché des Enfants Rouges im Viertel Marais, der älteste, gedeckte Markt von Paris. Hier gibt es fast alles, was Appetit macht: knackige grüne Prinzessbohnen, blassgelben Chicorée, rot-orangenen Mangold, violette Artischocken, güldene Mirabellen und bei Petite Ferme d’Inès noch einen frischen Ziegenkäse mit Brennnesseln – cremig und wild. Außerdem vietnamesische Bo Bun, bretonische Galettes bei Chez Lulu und frische Austern bei Pleine Mer.</p><p></p><p>Carrie nimmt mich mit zu Terroirs d’Avenir, von denen sie Gemüse und so ausgefallene Kräuter wie Zitronenverbene, Salzkraut und Blaubeerminze bezieht. In ihrem Restaurant kreiert Carrie fast ausschließlich vegetarische, amerikanisch-mediterrane Fusion-Gerichte. Unterwegs holen wir noch Schokolade bei Plaq, einer puristischen kleinen Kakao-Manufaktur. Außerdem packen wir drei Sauerteigbrote ein und Espressobohnen bei Ten Belles, einer hippen Rösterei und Bäckerei. </p><h2><strong>C’est trop bon! Die Mischung macht's</strong></h2><p>Allen Vorurteilen zum Trotz, bin ich ich selten so aufmerksam bedient worden wie in Paris. In den meisten Lokalen wird guter Service zelebriert und geschätzt, sind in der Restaurantmannschaft auch fast immer Absolventen der renommierten Hotelfachschulen dabei. An der Freundlichkeit und den Englischkenntnissen wurde eindeutig gefeilt – und an der Diversität. So viele spezialisierte Food-Läden habe ich in dieser Dichte noch nicht gesehen.</p><p></p><p>In der Meringaie, weiß und clean wie eine Zahnarztpraxis, gibt es nur fast schwereloses Schaumgebäck, die Meringues, bei Lemon Story in Montmartre Zitrusfrüchte in allen Formen und Farben, im Atti Café koreanischen Maroni Latte und in der Maison de la Pistache alles rund um die Pistazie (das Eis ist himmlisch!). Ständig kommen neue Orte hinzu: etwa die Markthalle La Communale in den Docks des Flohmarktviertels Saint-Ouen – unter dem historischen Gewölbe eröffnete der größte Food Court Europas. Oder die urbane Öko-Farm Plantation Paris: In 15 Metern Höhe auf einem Dach in Montmartre wurde auf 7000 Quadratmetern ein Gemüsegarten angelegt. In den Gewächshäusern wachsen bunte Tomaten, Salate und Gurken, zwischen Beeten und Stauden kann man in der Rooftop-Bar Bio-Wein und Saft probieren.</p><p></p><p>Am Sonntagmorgen, Carrie ist schon wieder in der Küche verschwunden, um ihren Brunch vorzubereiten, zieht es mich nach Saint-Germain, zum Bio-Wochenmarkt auf dem Boulevard Raspail. Der Duft von Crêpes, Kaffee, Oliven und Lavendelseife liegt in der Luft. Zwischen den Ständen mit Biohonig aus Belleville, Melonen, Aprikosen und Avocado-Toasts mischen sich Studierende, ältere Damen mit Hund und Gourmands aus aller Welt. Sie alle haben nur eins im Sinn: das Leben heute und jetzt genießen. Aus ganzem Herzen und mit vollem Mund.</p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Nathalie Schwaiger</dc:creator>
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      <title>Erzgebirge: Neue Plattform in Sachsen bietet Ausblick auf Bergbau-Folgen</title>
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      <description>Der Uranbergbau hat einst weite Regionen in Sachsen und Ostthüringen geprägt. An dieses Erbe wird an mehreren Orten erinnert – ein weiterer ist nun dazugekommen</description>
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      <category>Berge</category>
      <category>Tourismus</category>
      <pubDate>Wed, 06 May 2026 13:39:59 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Der Uranbergbau hat einst weite Regionen in Sachsen und Ostthüringen geprägt. An dieses Erbe wird an mehreren Orten erinnert – ein weiterer ist nun dazugekommen</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Touristen im Erzgebirge können eine neue Aussichtsplattform besuchen und damit einen Eindruck von den Folgen des Bergbaus in der Region bekommen. Sie steht am Wismut-Schacht 371 bei Hartenstein südöstlich von Zwickau. </p><p>Von der Plattform aus haben Besucher einerseits eine eindrucksvolle Sicht auf die einstige Haldenlandschaft von Aue-Bad Schlema und Schneeberg, die heute renaturiert ist, wie die Geschäftsführerin der Wismut Stiftung, Julia Dünkel, sagte. Zudem biete sich mit der ehemaligen Skiptrasse, auf der früher nicht brauchbares Gestein auf die Halde transportiert wurde, auch eine Sichtachse zum historischen Förderturm von Schacht 371.</p><h2>Der Uranbergbau und seine Folgen</h2><p>Die Schachtanlage 371 und die renaturierte Haldenlandschaft stehen in der Montanregion Erzgebirge für die Phase des Uranbergbaus. Das Bergbauunternehmen Wismut hatte nach dem Zweiten Weltkrieg in Sachsen und Thüringen Uran abgebaut und aufbereitet für Atomwaffen und Kernkraftwerke in der damaligen Sowjetunion. Dabei entstanden immense Umweltschäden. Nach der Wiedervereinigung kam das Unternehmen in Bundesbesitz mit dem Auftrag, diese Altlasten zu sanieren.</p><p></p><p>Um die verbleibenden materiellen und immateriellen Hinterlassenschaften - das sogenannte Wismut-Erbe - soll sich die vor einigen Jahren ins Leben gerufene Stiftung kümmern. Dazu zählen etwa geologische Archivalien, das Traditionswesen der Bergleute und Erinnerungen von Zeitzeugen, aber auch Literatur, Filme und mehr als 4.000 Kunstwerke. Dazu sind ein digitaler sowie zwei physische Präsentationsorte vorgesehen: Schacht 371 im sächsischen Hartenstein sowie Ronneburg in Ostthüringen.</p><h2>Ausstellung im Maschinenhaus an einzelnen Wochenenden</h2><p>Neben der neuen Aussichtsplattform lockt in Hartenstein das Maschinenhaus am Schacht 371 an ausgewählten Wochenenden (06./07.06.; 04./05.07.; 12./13.09. und 26./27.09.) mit der Ausstellung "No Secret", die den Arbeitsalltag und den weltpolitischen Kontext des Uranbergbaus in der DDR, seine Folgen für Mensch und Umwelt sowie die Sanierung der Altlasten seit der Wiedervereinigung in den Blick nimmt. </p><p></p><p>Außerdem wird am Standort eine Sammlung von Mineralien des ehemaligen Bergbaubetriebes Aue gezeigt - an sieben Tagen in diesem Jahr. Die genauen Daten gibt es unter www.wismut.de/standorte/wismut-erleben/lagerstaettensammlung.</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Aktivtourismus: Fernradweg in Bayern wächst über die Grenze</title>
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      <description>Von München aus lässt es sich über Hunderte Kilometer entlang alter Salzhandelswege radeln. Die Strecke ist nun noch einmal erweitert worden – um einen Schlenker nach Österreich</description>
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      <category>Radreise</category>
      <category>Fahrrad</category>
      <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 14:27:39 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Von München aus lässt es sich über Hunderte Kilometer entlang alter Salzhandelswege radeln. Die Strecke ist nun noch einmal erweitert worden – um einen Schlenker nach Österreich</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Salzschleife führt als Fernradweg in einem großen Bogen entlang historischer Salzhandelswege durch Bayerns Südosten - und macht nun auch einen Abstecher über die Grenze nach Österreich. Eine 67 Kilometer lange Erweiterung führt von Bad Reichenhall über Hallein bis nach Salzburg, wie der Tourismusverband Oberbayern mitteilt. </p><p></p><p>Über weitere Strecken führt die Salzschleife entlang der Flüsse Inn, Salzach und Saalach. Städte entlang des mehr als 450 Kilometer langen Radwegs sind unter anderem Mühldorf, Rosenheim und Berchtesgaden. Der vorgeschlagene Start der Tour ist in München, wo sie nach neun Abschnitten wieder hinführt. Man kann aber auch einzelne Etappen fahren, abkürzen oder eben um einen Abstecher nach Salzburg verlängern.</p><h2>Weitere Schleifen im Zeichen von Hopfen und Kunst</h2><p>Die Salzschleife ist einer von drei sogenannten Wasser-Radlwegen in der Region. Es gibt noch die Hopfenschleife (270 km), die nördlich von München durch die Hopfenanbaugebiete der Hallertau bis nach Ingolstadt und zurück führt. Und die Kunstschleife, die aus München südlich bis an die Alpen nach Garmisch-Partenkirchen und von dort wieder zurück in die bayerische Landeshauptstadt verläuft (340 km).</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Freie Tage: Warum uns Kurzurlaube so gut tun – und wie man sie am besten gestaltet</title>
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      <description>Mini-Urlaube tun gut – wenn man sie richtig angeht. Welche typischen Erholungsfallen man vermeiden sollte und wie sich das Maximum an Entspannung herausholen lässt</description>
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      <category>Urlaub</category>
      <category>Gesundheit</category>
      <category>Psyche</category>
      <category>Stress</category>
      <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 09:28:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Mini-Urlaube tun gut – wenn man sie richtig angeht. Welche typischen Erholungsfallen man vermeiden sollte und wie sich das Maximum an Entspannung herausholen lässt</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Abwesenheitsnotiz an, Laptop zu: Vielleicht sind es nur ein paar freie Tage. Kein großer Urlaub, kein Flug ans Meer. Und doch liegt in diesen kleinen Auszeiten eine stille Verheißung: einmal durchatmen, länger schlafen, wieder spüren, wie sich ein Tag anfühlt, der nichts von einem will. </p><p></p><p>Warum gerade solche Kurzurlaube oft mehr bewirken, als man denkt – und wie man sie so gestaltet, dass sie wirklich erholen: Expertinnen ordnen ein.</p><h2>Warum sind Kurzurlaube wichtig für die Erholung? </h2><p>Studien zeigen, dass Erholungseffekte relativ schnell einsetzen, wenn man frei hat. "Aus wissenschaftlicher Perspektive kann man sagen, dass bereits vier Tage Urlaub das Stresslevel reduzieren", sagt Maike Sauermann, Wirtschaftspsychologin und Gesundheitswissenschaftlerin vom IFBG (ehemals: Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung). </p><p>Kurzurlaube tun uns dabei auf psychischer und physischer Ebene gut. Sauermann zufolge verbessert sich zum Beispiel die Schlafqualität, wir erleben mehr positive Emotionen, unser Nervensystem reguliert sich.</p><p></p><p>Aber: "Erholung lässt sich nicht bunkern", sagt die Psychologin Bettina Kapfer, die sich als Coachin auf das Thema Stressreduktion fokussiert hat. Meist lassen Erholungseffekte bereits eine Woche nach der Rückkehr aus dem Urlaub wieder nach, zeigen Studien - unabhängig von der Dauer des Urlaubs. Forschende empfehlen deshalb, regelmäßig kurze Urlaube zu planen, um sich aufbauenden Stress immer wieder zu unterbrechen.</p><p>Kurze Auszeiten haben auch eine präventive Wirkung: "Durch regelmäßige Kurzurlaube haben wir ein geringeres Risiko, in eine Erschöpfungsfalle zu geraten", sagt Sauermann. Pauschale Empfehlungen, wie viele Kurzurlaube pro Jahr guttun, gibt es der Expertin zufolge nicht – es geht vielmehr um die Regelmäßigkeit an Kurzurlauben.</p><h2>Wie gestaltet man kurze Auszeiten am besten? </h2><p>Maike Sauermann empfiehlt, möglichst einen Kontrast zum Joballtag zu schaffen. Wer etwa mehrere Wochen lang hauptsächlich am Schreibtisch saß und einen relativ unbewegten Alltag hatte, dem tut es gut, eine kurze Auszeit bewegt zu gestalten. Wer hingegen körperlich arbeitet, profitiert von einem gemütlichen Urlaub.</p><p></p><p>Erholung ist aber individuell. Bettina Kapfer rät, vor allem auf die eigenen Bedürfnisse zu schauen: "Wir sollten in uns reinspüren, was wir gerade brauchen." Den einen bringen ein paar Tage auf der Couch maximale Entspannung, andere suchen Abenteuer und außergewöhnliche Erlebnisse - die findet man eher unterwegs. </p><p>Und auch Schlaf ist essenziell für die Erholung, so Kapfer. Wer im eigenen Bett immer noch am besten schläft, erholt sich vielleicht zu Hause nachhaltiger als unterwegs.</p><h2>Was hilft uns, wirklich von Arbeit und Alltagsstress abzuschalten?</h2><p>Entscheidend dafür, wie gut wir uns erholen, ist vor allem die Qualität des Urlaubs und wie gut wir abschalten können. "Es kommt nicht so sehr darauf an, was wir machen, sondern wie wir uns dabei fühlen", sagt Maike Sauermann.</p><p></p><p>Bettina Kapfer rät dazu, nicht erreichbar zu sein. Arbeitsgeräte wie Laptop oder Diensthandy verbannt man am besten aus dem Sichtbereich. Wer sich schwertut, während des Urlaubs gar nicht in die Mails zu gucken, kann sich weniger einschneidende Regeln setzen. Etwa, nur einmal pro Tag das Postfach zu checken.</p><p>Zutaten für gute Erholung bietet das DRAMMA-Modell. Es zeigt sechs zentrale psychologische Bedürfnisse, die während der Freizeit erfüllt werden sollten, damit Erholung und Wohlbefinden nachhaltig steigen. "Je mehr Aspekte dieses Modells erfüllt sind, desto erholter fühlt man sich", sagt Sauermann.</p><h2>Diese sechs Erfahrungen sind demnach für Erholung wichtig: </h2><ul class="rte--list"><li>D – Detachment: mentales Abschalten von Arbeit und Verpflichtungen</li><li>R – Relaxation: körperliche und geistige Entspannung</li><li>A – Autonomy: Selbstbestimmung darüber, wie wir unsere freie Zeit nutzen</li><li>M – Mastery: Erleben von Kompetenz und persönlicher Weiterentwicklung durch neue Herausforderungen</li><li>M – Meaning: sinnvolle Aktivitäten, die innere Zufriedenheit geben</li><li>A – Affiliation: soziale Verbundenheit und Beziehungen</li></ul><h2>Was ist vor und nach dem Urlaub wichtig, um möglichst viel Erholung mitzunehmen?</h2><p>Maike Sauermann empfiehlt, vor dem Kurzurlaub rechtzeitig Tempo herauszunehmen und "frühzeitig einen Gang runterschalten." Etwa, indem man sich fragt: "Muss ich wirklich jede Aufgabe erledigt haben, bevor ich in den Urlaub gehe, oder kann ich auch Dinge delegieren oder mir Zwischenziele setzen und später weitermachen?"</p><p></p><p>Eine gute Idee ist es, den Abwesenheitsassistent im Mailprogramm schon am Tag vor dem Urlaub sowie für ein bis zwei Tage nach der Rückkehr zu aktivieren. So bleibt mehr Ruhe, um wieder im Job anzukommen. Hilfreich kann es auch sein, vor und nach einer Reise extra Zeitpuffer einzuplanen, um wieder entspannt in den Alltag zu starten, so Kapfer.</p><p>Sauermann schlägt vor, "nicht mit einer kompletten Arbeitswoche einzusteigen, sondern zum Beispiel an einem Mittwoch aus dem Urlaub zurückzukehren". Dann steht nach drei Arbeitstagen schon das nächste Wochenende an. Zusätzlich kann ein "geistiger Mikrourlaub" helfen, die Erholung zu erhalten – etwa, indem man sich in kurzen Pausen den Urlaubsort bewusst noch einmal mit allen Sinnen vorstellt.</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Nach Angriff in Polen: Bären: Wo es sie gibt und was bei einer Begegnung zu tun ist</title>
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      <description>In Polen starb kürzlich eine Frau bei einem Angriff. Wie sollte man sich verhalten, wenn man auf einen Bären trifft?   </description>
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      <category>Bären</category>
      <category>Europa</category>
      <category>Wildnis</category>
      <category>Verhalten</category>
      <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 08:13:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>In Polen starb kürzlich eine Frau bei einem Angriff. Wie sollte man sich verhalten, wenn man auf einen Bären trifft?</p><p> </p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>In vielen Ländern Europas gibt es Braunbären – und dort machen die Bären manchmal Schlagzeilen, die Urlauber beunruhigen können. So wie aktuell im Südosten Polens: In einem Waldgebiet nahe der Ortschaft Plonna verletzte ein Bär eine Frau tödlich. </p><h2>Sind Braunbären eine realistische Gefahr für Wanderer und was ist zu tun, wenn man auf einen trifft?</h2><p>"Die Wahrscheinlichkeit, tatsächlich auf einen Braunbären zu treffen, ist sehr gering", informiert die Organisation World Wide Fund for Nature (WWF). Denn Braunbären sind grundsätzlich sehr scheue Tiere. Sie gehen dem Menschen aus dem Weg, wo immer es ihnen möglich ist - sofern sie mitbekommen haben, dass ein Mensch in der Nähe ist.</p><p>Deshalb der erste Tipp bei Unsicherheit: Reden Sie beim Wandern lauter, singen Sie und meiden Sie dichtes Gebüsch, so der WWF. Wichtig auch: Lassen Sie keine Essensreste liegen, denn Futterquellen locken Bären in die Nähe von Menschen. </p><h2>Meistens hat der Bär einen Menschen weder gehört noch gerochen, wenn es doch zu einer Begegnung kommt. Was ist dann zu tun? </h2><p>"Bleiben Sie ruhig stehen und machen den Bären durch lautes Reden und Bewegen der Arme auf sich aufmerksam", rät der WWF. Während einer Bärenbegegnung sollte man nicht weglaufen und dem Bären gleichzeitig auch keine Angst machen. </p><p></p><p>Das bedeutet: Nicht mit Steinen oder Stöcken werfen, und nicht versuchen, den Bären mit drohenden Gesten oder unkontrollierten Bewegungen zu verscheuchen. Und, das sollte selbstverständlich sein: Verzichten Sie auch zugunsten Ihrer eigenen Sicherheit auf ein Foto. Ziehen Sie sich nun langsam zurück - in die Richtung, aus der Sie gekommen sind.</p><p>Übrigens: Wenn sich der Bär aufrichtet, ist das keine Drohgebärde seinerseits. Das tut er, um sich einen besseren Überblick zu verschaffen. </p><p>In einigen wenigen Fällen kommt es leider doch zu einem Angriff. In einem solchen Fall sollten Sie sich mit dem Gesicht zum Boden und den Händen im Nacken auf die Erde legen. </p><p></p><p>"Stellen Sie sich tot und wehren Sie sich nicht", raten die Naturschützer. So wirke man am wenigsten bedrohlich. Idealerweise tritt der Bär dann den Rückzug an. Ist er weit genug weg, können Sie sich zurückziehen.</p><h2>Wo könnten Urlauber auf Braunbären treffen? </h2><p>Laut dem WWF gibt es weltweit noch etwa 200.000 Braunbären (Stand 2023). Die größte Population lebe in Russland. In Europa gebe es derzeit rund 17.000 Braunbären, die meisten von ihnen leben in den Karpaten. </p><p></p><p>Kleine Bestände wurden in den Alpen und dem Dinarischen Gebirge, Schweden und Norwegen, Italien, Spanien, Bulgarien und Griechenland gesichtet. In Deutschland gab es Braunbären mutmaßlich zuletzt zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Abgesehen von einem kleinen Gastauftritt: Problembär Bruno machte 2006 die deutsch-österreichische Grenze unsicher.</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>In Kanadas Einsamkeit: Was passiert, wenn nichts passiert? Tagebuch einer Auszeit</title>
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      <description>Eine Woche allein in einer abgelegenen Hütte im Norden British Columbias: kein Empfang, keine Straßen, kein menschlicher Laut. Ein Experiment im Muskwa-Kechika – eine Wildnis fast so groß wie Irland.</description>
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      <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 06:10:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Eine Woche allein in einer abgelegenen Hütte im Norden British Columbias: kein Empfang, keine Straßen, kein menschlicher Laut. Ein Experiment im Muskwa-Kechika – eine Wildnis fast so groß wie Irland.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Zeit fernab jeder Verbindlichkeit, irgendwo zwischen Wald, Wasser und dem Gefühl, plötzlich mutterseelenallein zu sein: Genau das hatte ich gewollt. Jetzt liegt dieser Plan vor mir wie eine leere Seite – verheißungsvoll. Und zugleich beunruhigend. Diese Geschichte beginnt dort, wo die Vertrautheit langsam ausfranst und die Stille mehr Raum bekommt, als mir lieb ist. Zunächst jedenfalls...</p><h2>Tag 1: Ankunft und ein Schuss in der Stille</h2><p>Die blaugelbe Twin Otter der Northern Rockies Lodge brummt dicht über die Ausläufer der Rocky Mountains – eine düstere, latent gewaltbereit wirkende Welt aus kahlen Gipfeln und messerscharfen Graten. Das alles hat nichts mit den fotogenen Publikumslieblingen am Icefields Parkway gemein.</p><p>Buschpilot Urs Schildknecht kippt das kompakte Wasserflugzeug in eine enge Kurve. "Da unten ist sie", ruft er – meine Hütte am Netson Lake. Ein roter Punkt zwischen tiefgrünem Wald und tiefblauem Seeufer an einem langen See zwischen steilen Bergen, mitten in der riesigen Muskwa Kechika Management Area. Es ist das größte Schutzgebiet in den kanadischen Rocky Mountains. Eine straßenlose Wildnis.</p><p>Noch ehe ich mich sortiert habe, hebt Urs wieder ab. Die Motoren dröhnen leiser, dann verschlucken die Berge auch das letzte vertraute Geräusch. In die Euphorie des Abenteurers mischt sich die Unsicherheit des Stubenhockers. Eine ganze Woche? Hier? Ganz allein?</p><p></p><p>Meine Welt ist auf Briefmarkengröße geschrumpft: eine Blockhütte mit Sonnensegel auf dem Dach, ein Schuppen, ein Generator, ein Plumpsklo, eine Feuerstelle. Dahinter: eine Mauer aus hohen Nadelbäumen und dichtem Unterholz. Die beiden Pfade sind kurz und enden nach wenigen Minuten an der Mündung eines Baches in den See und an Urs’ Anlegestelle. Für Tapetenwechsel gibt es nur ein Kanu. Internet? Haha. Jetzt bloß keine Panik.</p><p>Die Hütte: hinten vier Holzpritschen mit Schaumgummimatratzen, vorn ein Ess-Wohn-Bereich mit Tisch, Sitzbank und Gaskocher, Regal mit Plastikgeschirr und Ofen. Eimer zum Wasserholen gleich neben der Tür, und eine Axt zum Holzhacken. Urs hat mir gezeigt, was wichtig ist: Gasflaschen wechseln, Generator starten, Batterieregler verstehen.</p><p>Eigentlich sollte mich das beruhigen. Stattdessen stolpere ich bis Sonnenuntergang durch mein neues Reich, unsicher, ob es der unebene Boden ist oder ich selbst wanke. Immer dabei: Bärenspray. Ich spähe in die grüne Wand hinter der Hütte, horche, halte den Atem an.</p><p>Schaue über die Schulter, klatsche in die Hände. Es sei ein gutes Jahr für die Grizzlys der Gegend, hat man mir erzählt. Nun spukt diese eigentlich ja schöne Info durch meinen Hypothalamus wie Chucky, die Mörderpuppe. Mein Großstadtkopf lässt bei jedem Rascheln Horrorszenarien aufkommen.</p><p>Bald allein im Dunkeln zu sitzen, beschäftigt mich jedoch mehr. Ich werfe den Ofen an. Immerhin Knistern und Wärme geben mir ein heimeliges Gefühl. Ich schäle Kartoffeln und Karotten, lege ein Stück Fleisch in die Pfanne, schaue aus dem Fenster auf den See. Später lese ich. Der Minutenzeiger meiner Uhr schleppt sich durch die Stunden.</p><p></p><p>Um neun ist die Welt draußen pechschwarz. Ich gehe schlafen. Gegen drei bin ich hellwach. Zu Hause gibt es Netflix, hier nur meine Gedanken. Ich lege Holz nach, setze mich vor die offene Ofenluke und lausche in die Nacht. Kein vertrautes Grundrauschen. Nichts. Der Netson Lake glimmt im Mondlicht wie ein atmendes Wesen.</p><p>Plötzlich zerreißt ein Schuss die Stille – ganz nah. Es muss eine harmlose Erklärung geben. Muss. Trotzdem schiebe ich den Türriegel vor – und da erwischt sie mich kalt: die Ruhe. Kompromisslose, nicht verhandelbare Ruhe. Radikale Stille, die alles ausblendet, woran ich mich sonst orientiere. In dieser ersten Nacht ist das nicht gerade ein Wellnessmoment.</p><h2>Tag 2: Routine und ein galoppierender Elch</h2><p>Um sechs wird es hell. Gaskocher an, Instantkaffee. Morgendunst hängt über dem See, das Kanu ist taunass. Der Bug braucht Ballast, um kein Problem mit dem Wind zu bekommen. Zwei Eistaucher schwimmen rufend aufeinander zu.</p><p>Ich werde ruhiger. Hacke Holz, entsorge Abwasser in der Grube hinter dem Plumpsklo, hole Wasser vom Bach, wuchte zwei dicke Steine ins Kanu und mache eine Paddeltour am Seeufer entlang. </p><p>Als ich das Kanu wieder an Land ziehe, kracht es gewaltig. An Urs' Anlegestelle stürzt ein kapitaler Elch im Galopp aus dem Wald in den See. Ein paar köstliche Minuten lang schwimmt er zum anderen Ufer, seine gewaltigen Schaufeln glitzern nass im Sonnenlicht.</p><p></p><p>Der Tag folgt einfachen Abläufen. Zur Haushaltsführung gesellen sich fluchend verlegtes Bärenspray suchen, Fliegen in der Hütte jagen, fegen, abwaschen und Abwasser entsorgen. Alltagsarbeit hat die Anspannung ersetzt. </p><p>Nachmittags sitze ich neben meiner Tür in der Sonne und lese. Die Bärenangst ist noch da, findet aber allmählich ihren Platz. Abends Schnitzel mit Kartoffel-Möhren-Mus. Danach springe ich in den See und tauche unter - zum ersten Mal Genuss pur. Um 21 Uhr macht die große Batterie schlapp. Ich stolpere mit Taschenlampe und Bärenspray hinaus und lasse den Generator über Nacht laufen.</p><h2>Tag 3 und die folgenden: Zwecklose Zeit und Zen-Momente</h2><p>Die Tage greifen ineinander, verschmelzen fast. Irgendwann vergesse ich sogar das verdammte Bärenspray. Die Highlights: die beiden herrlichen Trompeter-Schwäne, die eines Morgens dicht über dem Wasser vorbeifliegen. Mein Elch, der wieder vorbeischwimmt. Das auf mich zu wackelnde Stachelschwein, das erst umkehrt, als ich mich leise räuspere. Die Kanutouren frühmorgens und vor Sonnenuntergang, wenn der Netson Lake spiegelglatt vor mir liegt – Zen pur. Und das "Schuss"-Rätsel wird gelöst: Es sind Kiefernzapfen, die – peng, peng – bei Wind auf das Blechdach des Schuppens krachen.</p><p>Es passiert nichts – gemessen am Maßstab daheim. Ich arbeite langsam, mit vielen Pausen. Oft sitze ich einfach nur da, höre Wind und Wellen zu – und denke an nichts. Manchmal minutenlang.</p><p></p><p>Anfangs kommt noch dieses leise Ziehen im Kopf: "Müsstest du nicht etwas Nützliches tun?" Die Stimme der ständigen Produktivität. Vielleicht zur Mündung gehen, da stehen Fische, im Schuppen hängt eine Angel. Oder was aufräumen. Oder den schmutzigen Kanuboden mit einem Lappen ... </p><p>Allmählich kapiere ich, dass es okay ist, einfach hier zu sein. Die Hütte, der See, das Licht - sie existieren, auch, ohne dass ich etwas leiste. Und falls mich der Aktionismus doch mal packt, mache ich Holzspäne. Anzünder brauche ich immer.</p><h3>Verbindung nach draußen</h3><p>Wie ich für den Notfall aufgestellt bin? Natürlich geht der Veranstalter auf Nummer sicher, das muss er. Deshalb ist ein kleines Ding mit dem Charme eines Autoschlüssels dabei: ein inReach-Kommunikator, ein Satellitengerät, mit dem ich kurze Textnachrichten schicken und im Notfall einen SOS-Button drücken kann. Auch mein Handy hat eine Satellitenfunktion. Keine Anrufe, keine Videos, kein Tiktok-Tinnitus – nur Texten.</p><p>Eigentlich wollte ich genau das vermeiden. Aber irgendwann schreibe ich doch nach Hause, einen beruhigenden Gruß. Kaum abgeschickt, rutsche ich in die alte Falle: Warten. Erwartung. Als hinge von der Antwort irgendetwas ab. Ich erwische mich bei einem vertrauten Reflex: Handy raus, swipen wollen, irgendetwas checken. Auch wenn es nichts zu checken gibt. Hauptsache, es knistert im Kopf.</p><p></p><p>Aber hier knistert nur das Feuer. Ein Ping, dann die Antwort. Ein kurzer Text, zwei Herzen. Und plötzlich wirkt das, worauf ich so gewartet habe, seltsam belanglos. Nicht unwichtig – sondern klein. Klein gegenüber dem Netson Lake, der auch an diesem Abend daliegt wie eine Glasplatte. Klein gegenüber der Mauer aus Nadelbäumen, die im Abendlicht stehen wie uralte Wächter. Klein gegenüber diesem klaren Licht, das niemals langweilt. Danach nutze ich das Handy nur noch für Fotos. Ich beginne, der Stille zu vertrauen.</p><h2>Die Rückkehr</h2><p>Am letzten Tag höre ich Urs' Twin Otter lange, bevor ich sie sehe. Ich bin bereit - und enttäuscht zugleich. Ich habe mich doch eingelebt! Ich versuche ein Resümee: Was passierte, als nichts passierte? Ich höre wieder - den See, den Wind, den Wald, den eigenen Kopf.</p><p>Und irgendwann auch das, was sonst unter dem Dauerlärm zu Hause verloren geht. Die Distanz zur Welt draußen schrumpft auf ein einziges Satelliten-Ping, das plötzlich völlig genügt. Während die Hütte unter mir kleiner wird, denke ich: Wie schön, dass solche Orte nicht erklären, sondern einfach wirken. Das ist das Beste, was man mitnehmen kann.</p><h3>Links, Tipps, Praktisches:</h3><p><strong>Reiseziel</strong>: Das Schutzgebiet Muskwa-Kechika (muskwa-kechika.com) erstreckt sich im Nordosten British Columbias (BC) über 64.000 Quadratkilometer.</p><p><strong>Beste Reisezeit</strong>: Ende Juni bis Ende September</p><p><strong>Anreise</strong>: Nonstop-Flug ab Frankfurt/Main oder München nach Vancouver mit Lufthansa, Air Canada oder saisonal auch Condor. Weiter mit dem Mietwagen über den Alaska Highway bis zur Northern Rockies Lodge am Muncho Lake (1.800 Kilometer Fahrt) oder mit lodge-eigener Liard Air nach Fort Nelson, weiter per Shuttle zur Lodge; die letzte Etappe mit Buschflugzeug zur Hütte.</p><p><strong>Einreise</strong>: Reisepass plus elektronische Reisegenehmigung (eTA; 7 Kanadische Dollar)</p><p><strong>Unterkunft/Anbieter:</strong> Backcountry-Aufenthalte in nur per Buschflugzeug erreichbaren Outpost Cabins organisiert die Northern Rockies Lodge (nrlodge.com). Die Lodge selbst bietet Restaurant, Tankstelle, Kanuverleih sowie Cottages und Chalets. Unter dem Label Backcountry-Abenteuer operieren mehrere Anbieter, darunter auch die Purcell Mountain Lodge, ebenfalls in BC, oder Skookum Backcountry Adventures im benachbarten Yukon.</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Für mehr Komfort: Powerbank, Kissen und Co: Diese Helfer machen das Reisen entspannter</title>
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      <description>Nackenschmerzen, laute Sitznachbarn und dann ist auch noch der Smartphone-Akku leer: Reisen kann eine Tortur sein. Doch man kann vorbeugen – neun nützliche Reisebegleiter im Check</description>
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      <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 22:05:24 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Nackenschmerzen, laute Sitznachbarn und dann ist auch noch der Smartphone-Akku leer: Reisen kann eine Tortur sein. Doch man kann vorbeugen – neun nützliche Reisebegleiter im Check</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Vor dem Urlaub steht die Anreise. Und die kann ziemlich strapaziös sein. Weil man weder Ruhe noch Ablenkung findet, schwere Beine bekommt und einem schlimmstenfalls auch noch übel wird. </p><p>Bestenfalls aber läuft alles ganz entspannt – man sitzt bequem, hat weder Schmerzen noch Unwohlsein und auch noch Unterhaltung dabei. Was dafür im Gepäck sein sollte und was man sonst noch gut auf Reisen gebrauchen kann: Diese Liste hilft beim Planen des nächsten Trips.</p><h3>1. Nackenkissen: Hals gestützt, Schlaf entspannter</h3><p>Im Flieger oder Fernbus fallen einem die Augen zu – und wenn man wieder aufwacht, ist da dieses unangenehme Ziehen im Nacken. Ein Nackenkissen kann dem vorbeugen. "Einfach, weil es den Hals stützt", sagt die Manualmedizinerin Ricarda Seemann. Der Effekt: Nacken und Halswirbelsäule geraten dadurch nicht in eine unnatürliche schiefe Haltung - wobei sie dann Spannungskräften ausgesetzt wären.</p><p>Beim Kauf sollte man auf zwei Dinge achten: Das Kissen sollte fest und dennoch anschmiegsam sein – und nicht zu klein. Ansonsten ist es keine Unterstützung für den Nacken. Legt man sich das Kissen um und neigt den Kopf zur Seite, sollte man also recht schnell Kontakt haben und auf dem Stoff aufliegen.</p><p></p><p>Ein zusammengerollter Pullover oder ein kleines Schmusekissen tun es zwar prinzipiell auch, doch das Nackenkissen hat einen Vorteil: Es verrutscht durch seine besondere Form nicht so leicht – und hilft so beim Entspannen.</p><p><strong>Spartipp</strong>: Wer sich erst am Flughafen ein Nackenkissen zulegt, zahlt oft viel zu viel. Besser schon vor der Reise bestellen oder im Sanitätshaus um die Ecke vorbeischauen, um sich das passende Kissen zu kaufen.</p><p><strong>Ricarda Seemanns Fazit:</strong> "Wenn man auf einer langen Reise schlafen will, ist das wirklich ein gutes Hilfsmittel", sagt die Expertin der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie.</p><h3>2. Reisestecker: Steckdose fremd, Strom dennoch da</h3><p>Was haben England, die USA und Australien gemeinsam? Die Sprache. Okay, was noch? Nun, unter anderem auch, dass deutsche Ladegeräte nicht in die dortigen Steckdosen passen. Es braucht Adapter. </p><p>Sie gibt es für wenige Euro als Einzelstecker für einen ganz bestimmten Steckdosentyp, oder als preisintensivere Multistecker mit Kontaktstiften für Stecker aus aller Welt. Welche Steckdosen einem auf Reisen begegnen können, listet die International Electronical Organisation (IEC) für alle Länder auf ihrer Website auf: www.iec.ch/world-plugs </p><p></p><p><strong>Fazit</strong>: Unverzichtbar in bestimmten Reisezielen, sonst bleibt das Smartphone-Display im Urlaub ziemlich schnell schwarz.</p><h3>3. Downloads: Einfache Vorbereitung, keine Langeweile</h3><p>Ja, in Zügen, Fernbussen und auch auf immer mehr Flügen gibt es inzwischen WLAN. Doch die Internetverbindung ist längst nicht immer gratis – und oft auch viel zu wacklig, um Podcasts oder gar Serien zu streamen. </p><p><strong>Vorbereitung zahlt sich aus:</strong> Je nach Abo erlauben viele Streaminganbieter, Serien, Filme oder Musik aufs Smartphone oder Tablet herunterzuladen. So kann man sie offline schauen und ist nicht auf Netz angewiesen.</p><p><strong>Fazit</strong>: Man muss nur an das Anstoßen der Downloads denken, wenn man noch im heimischen Netz ist oder das Hotel-WLAN zur Verfügung steht. Dann ist man unterwegs gegen stundenlange Langeweile gewappnet.</p><p></p><h3>4. Stützstrümpfe: Leichter Druck, mehr Wohlgefühl</h3><p>Schwere Beine sind eine typische Begleiterscheinung bei langen Flügen oder Busfahrten. Die Kombination aus langem Sitzen und wenig Bewegung lässt Flüssigkeit in den Beinen versacken. </p><p>Gegen dieses unangenehme Gefühl können handelsübliche Stützstrümpfe helfen – aus hochelastischem Material gestrickt, üben sie sanften Druck aufs Gewebe aus und helfen dabei, dass etwa das Blut besser zirkuliert. "Das kann man einfach als Wohlfühlstrumpf nutzen", sagt Gefäßmedizinerin Katja Mühlberg. Besonders profitieren nach ihrer Einschätzung Menschen, die im Alltag – gerade an heißen Tagen – das Gefühl schwerer Beine kennen.</p><p>Davon abzugrenzen sind Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen im Flieger oder Fernbus spezielle medizinische Kompressionsstrümpfe tragen sollten, die einen ganz bestimmten, festgeschriebenen Druck auf das Gewebe ausüben. Etwa, wenn man infolge einer Thrombose oder eines Krampfaderleidens zu Schwellungen neigt. "Auch Schwangeren raten wir auf langen Reisen in jedem Fall, Kompressionsstrümpfe zu tragen", sagt die Expertin der Deutschen Gesellschaft für Angiologie.</p><p><strong>Fazit</strong>: Für manche Reisende sind sie aus medizinischen Gründen notwendig, für viele andere ein Hilfsmittel für mehr Wohlgefühl.</p><h3>5. Powerbanks: Liefern Strom, retten Nerven</h3><p>Unterwegs will man über die Karten-App zum Hotel finden – und plötzlich macht der Smartphone-Akku schlapp. Für solche Fälle sind Powerbanks Gold wert. Sie liefern Strom und retten damit Zeit und Nerven. Das gilt ebenso, wenn man im Fernbus oder im Zug seine Lieblingsserie anschaut oder sein Ticket digital vorzeigen möchte, der Ladestand des Geräts aber in Richtung null Prozent geht – und keine Steckdose oder USB-Ladebuchse am Sitz ist (oder sie schlicht nicht funktioniert).</p><p>Aufpassen muss man bei der Mitnahme von Powerbanks im Flugzeug: Dort dürfen sie generell nur ins Handgepäck, und auch das gilt nur für Modelle, die eine bestimmte Nennleistung nicht übersteigen. Oft liegt die bei 100, mit Genehmigung der Airline auch mal bei 160 Wattstunden. </p><p></p><p><strong>Wichtig zu wissen:</strong> Bei immer mehr Airlines ist es verboten, die mobilen Akkus an Bord aufzuladen, oder mit ihnen etwa das Smartphone mit Strom zu versorgen. Darüber sollte man sich vorher schlaumachen. </p><p><strong>Fazit</strong>: Gerade bei längeren Reisen ohne sichere Steckdosenversorgung eigentlich unverzichtbar. Bei Flügen die Regeln zur Mitnahme beachten!</p><h3>6. Wiederbefüllbare Trinkflasche: Wasser da, Durst weg</h3><p>Wer schon häufiger geflogen ist, kennt das: Flaschen mit Wasser oder Limo müssen spätestens an der Sicherheitskontrolle weggeworfen werden – Grund sind die strengen Flüssigkeitsregeln. Eine ganz leere Flasche hingegen ist kein Problem. Sie kann mitgeführt und im Sicherheitsbereich am Hahn einfach aufgefüllt werden. </p><p><strong>Fazit</strong>: Man spart Geld, der Aufwand ist gering – und Durst kein Thema mehr. Auch im Urlaub praktisch.</p><h3>7. Noise-Cancelling-Kopfhörer: Geräusche weg, Ruhe da</h3><p>Flugzeugdröhnen, telefonierende Sitznachbarn, Kindergeschrei: Manchmal möchte man die Geräusche auf Reisen einfach ausblenden. Wer gute Noise-Cancelling-Kopfhörer hat, setzt sie in solchen Momenten auf – und hat Ruhe. </p><p>Es gibt zwei Prinzipien: Beim aktiven Noise-Cancelling werden störende Geräusche erkannt und mit einem Gegenschall unterdrückt. Bei der passiven Variante sorgt die Abdeckung des Ohrs durch die Kopfhörer für das Weghalten der Geräusche. Die müssen dafür aber wirklich perfekt sitzen, sonst funktioniert es nicht so, wie man sich das vorstellt.</p><p></p><p><strong>Fazit</strong>: Gold wert, wenn man unterwegs auch in einem wuseligen Umfeld zur Ruhe kommen will. Im Trio mit Schlafmaske und Nackenkissen (siehe oben) die perfekte Ausstattung zum Abschalten. </p><h3>8. Koffertracker: Kleiner Sender, große Wirkung</h3><p>Man steht an der Gepäckausgabe des Flughafens, doch der Koffer fehlt. Hat man einen kleinen Tracker hineingepackt, reicht nun oft schon ein kurzer Blick aufs Smartphone, um festzustellen: Er ist mitgekommen. Oder: Er ist vermutlich noch am Abflughafen. Oft sind die Airlines selbst in der Lage, die Koffer dann zuzuordnen und nachzusenden. Wichtig: Am Koffer sollte man Name und Kontaktdaten anbringen - für genau so einen Fall.</p><p>Manchmal aber kann der Tracker beim Auffinden dann doch Gold wert sein. Airlines haben teilweise Kooperationen mit Anbietern – so können Nutzer von Apples Airtags bei Kofferverlust etwa den Objektstandort des Gepäcks direkt mit vielen Airlines teilen, auch Samsung will so etwas für seine Galaxy Smarttags schrittweise ausbauen.</p><p><strong>Fazit</strong>: Sie können mitunter beim Auffinden verlorener Koffer helfen. In erster Linie sind die Sender aber eine kleine Beruhigungspille für Reisende. </p><h3>9. Reisetabletten: Übelkeit weg, Müdigkeit da </h3><p>Ob im Schiff, im Fernbus oder im Flugzeug: Die Bewegungsreize können dafür sorgen, dass einem übel wird. Der Fachbegriff für die Reisekrankheit heißt nicht ohne Grund Kinetose – vom griechischen "kinein", was Bewegung heißt. Auf die Schnelle kann es helfen, nach vorn oder aus dem Fenster zu blicken.</p><p></p><p>Auch der Sitzplatz spielt eine Rolle. "Im Auto ist der Beifahrersitz meist günstiger als die Rückbank, im Flugzeug Plätze über den Tragflächen, auf dem Schiff möglichst mittig und nahe der Wasserlinie", sagt Markus Frühwein von der Deutschen Gesellschaft für Reisemedizin. </p><p>Die Ursache für die Symptome: Das Gleichgewichtsorgan im Innenohr registriere Bewegung, während die Augen etwas anderes wahrnehmen, zum Beispiel ein Buch im Auto oder eine Kabine auf einem Schiff. "Diese widersprüchlichen Informationen passen für das Gehirn nicht zusammen." Die Folge: Man fühlt sich schlecht, neben Übelkeit sind auch Schwindel und Kopfschmerzen typische Anzeichen einer Kinetose.</p><p>Wer vorbeugen will, kann auf Medikamente setzen. Das seien zum einen Antihistaminika wie Dimenhydrinat oder Diphenhydramin, erklärt der Arzt. Sie gibt es meist rezeptfrei als Tabletten oder Kaugummis und sie wirken laut Frühwein recht zuverlässig. Allerdings können sie müde machen. Auch Mundtrockenheit oder leichte Benommenheit seien möglich.</p><p>Zum anderen gibt es verschreibungspflichtige Pflaster mit Scopolamin. Sie werden hinter das Ohr geklebt und geben den Wirkstoff langsam ab. "Es wird nur alle drei Tage gewechselt und eignet sich damit besonders für längere Reisen, etwa auf einem Schiff", sagt Frühwein. Auch hier können Nebenwirkungen auftreten, vor allem Mundtrockenheit oder Sehstörungen.</p><p><strong>Fazit</strong>: Helfen das Weglegen des Buches und der Blick aus dem Fenster nichts mehr, ersparen Reisetabletten einem vielleicht den Griff zur Spucktüte. Die Nebenwirkungen sollte man aber nicht außer Acht lassen!</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Sabbatical, Au-pair und Co: Bei langen Reisen: Wie teuer ist die Krankenversicherung?</title>
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      <description>Stiftung Warentest empfiehlt für alle Auslandsaufenthalte zusätzlichen Krankenversicherungsschutz. Die Preisunterschiede bei Tarifen für lange Reisen sind groß. Worauf es ankommt</description>
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      <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 11:38:59 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Stiftung Warentest empfiehlt für alle Auslandsaufenthalte zusätzlichen Krankenversicherungsschutz. Die Preisunterschiede bei Tarifen für lange Reisen sind groß. Worauf es ankommt</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Ob Work and Travel nach dem Abi oder eine berufliche Auszeit: Wer für mehrere Monate im Ausland ist, sollte sich entsprechend für gesundheitliche Notfälle absichern. Die Stiftung Warentest empfiehlt in so einem Fall immer einen Langzeit-Auslandskrankenschutz.</p><p>Das gilt nicht nur für Länder wie die USA, Kanada und Singapur, wo die Behandlungskosten bei Erkrankungen und Verletzungen hoch sind. Sondern auch für Aufenthalte in der EU. Denn längst nicht immer zahlt die gesetzliche oder private Krankenversicherung alles. Gerade bei Krankenrücktransporten, die fünfstellige Kosten verursachen können, kann das zum Problem werden.</p><h2>Große Preisunterschiede</h2><p>Bei der Auslandskrankenversicherung hängen die Kosten maßgeblich vom Versicherungszeitraum und vom Alter ab, berichtet die Zeitschrift "Stiftung Warentest Finanzen" (Ausgabe 5/2026). Es wurden 94 Tarife für 90 bzw. 365 Tage Versicherungsdauer mit weltweiter Gültigkeit und ohne Selbstbeteiligung untersucht. Während es für junge Leute 90 Tage Schutz mitunter schon für unter 100 Euro gibt, zahlen Ältere hier in einzelnen Tarifen teils mehrere Tausend Euro.</p><p></p><p>Der Preis ist dabei kein Kriterium für guten Schutz: So bekam der teuerste 90-Tage-Schutz - 4.680 Euro für 56- bis 74-Jährige verlangt der Anbieter – nur die Testnote 4,4. Dagegen kostet der mit 1,0 benotete Tarif "ARTop mit Verlängerung" von LVM für 60- bis 74-Jährige 177 Euro. Laut den Warentestern ist dieser Tarif der günstigste unter den "sehr guten" Tarifen und damit Preis-Leistungs-Sieger. Gesamttestsieger mit der Bestnote 0,6 wurde die "Reise-Krankenversicherung" von HanseMerkur.</p><p>Spezialtarife für junge Zielgruppen wie Stipendiaten, Work-and-Traveler, Freiwilligendienstleistende oder Au-pairs nahmen die Tester ebenfalls in den Blick. Ihr Fazit dazu: Oft gibt es bei den normalen Tarifen für alle Altersgruppen günstigere Angebote. Meist werden solche Spezialtarife dann interessant, wenn man mehrere Jahre im Ausland bleiben will – viele haben eine lange maximale Versicherungsdauer von fünf Jahren.</p><h2>Lieber längere Versicherungsdauer wählen</h2><p>Die Stiftung Warentest rät, die Auslandskrankenversicherung vor der Reise abzuschließen und die Aufenthaltsdauer lieber großzügig zu kalkulieren. Endet der Trip doch früher, kann man die Beiträge anteilig zurückverlangen – dafür muss man nur Belege vorweisen können wie das Rückflugticket. Laut der Stiftung Warentest besteht ein Rechtsanspruch auf diese Erstattung.</p><p></p><p>Diese Auslandskrankenversicherungen für lange Reisen sind nicht zu verwechseln mit günstigen Reisekrankenversicherungen für kürzere Urlaube von maximal acht bis zehn Wochen. Hier gibt es laut Stiftung Warentest sehr gute Jahrespolicen teils schon für unter zehn Euro.</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Stiftung Warentest: Wo Sie beim Mietwagen besser nicht sparen sollten</title>
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      <description>Mietwagen-Vergleiche im Netz lohnen sich. Es gibt aber drei Punkte, bei denen Sparen wirklich eine schlechte Idee ist. Mit dieser Checkliste mieten und fahren Sie entspannter.</description>
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      <category>Auto</category>
      <category>Reisetipps</category>
      <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 11:23:33 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Mietwagen-Vergleiche im Netz lohnen sich. Es gibt aber drei Punkte, bei denen Sparen wirklich eine schlechte Idee ist. Mit dieser Checkliste mieten und fahren Sie entspannter.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wer den Mietwagen früh bucht, kann sparen - wer gut vergleicht, spart noch mehr. Und Vermittlungsportale im Netz sind dabei eine gute Sache, so die "Stiftung Warentest Finanzen" (5/2026). Der Rat: "Nutzen Sie am besten mehrere Portale für die Suche." Worauf man für möglichst sorglosen Urlaub sonst noch achten sollte - und ein guter Tipp für die Rückgabe.</p><h2>Vergleichsportale haben unterschiedliche Stärken</h2><p>Am besten nutzt man für die Suche nur Portale, die gezieltes Filtern nach Vertragsbedingungen wie Versicherungsschutz, Selbstbeteiligung und Co. erlauben. Suchseiten wie Mietwagen-Check, Check24 oder billiger-mietwagen.de erlauben das. Angebote von Sunny Cars oder Tui listen dagegen laut Stiftung Warentest ohnehin nur Angebote, die Mindestkriterien in Sachen Versicherung, Tankregeln und Stornierung erfüllen. </p><h2>Versicherung: Selbstbeteiligung ist keine gute Idee</h2><p>Hier lohnt Sparen nicht. Die Warentester sind da eindeutig in ihrem Urteil: "Schließen Sie nur Verträge mit einer Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung ab." So sind auch alle selbstverantworteten Schäden am Auto abgesichert. Wichtig hier: Es gibt zwei Möglichkeiten.</p><p>Vermittler erstattet Selbstbeteiligung: In diesem Fall strecken Mieter die Selbstbeteiligung vor und erhalten sie später vom Vermittlungsportal oder dessen Versicherung erstattet. Wer früh in den Mietbedingungen recherchiert, was für Nachweise in diesem Fall nötig sind, erspart sich Ärger.Keine Zahlung: Diese Variante schließt tatsächlich einen Eigenanteil aus. Außer man verstößt gegen die Vertragsbedingungen. </p><h2>Achtung Falle: die Versicherung deckt längst nicht alles ab</h2><p>Was viele nicht wissen: Die Vollkaskoversicherung hat Lücken und deckt in der Regel Schäden an Scheiben, Reifen oder Unterboden nicht ab. Auch das Dach kann von der Versicherung ausgeschlossen sein. Wird eine Zusatzversicherung dafür angeboten, ist das keine Geldschneiderei. Die Warentester raten ausdrücklich, diese Teile separat zu versichern. </p><p>Hier lohnen die Schutzpakete, die von den Vermittlungsportalen angeboten werden. Oder man schließt per Filter gleich Angebote aus, in denen diese Fahrzeugteile nicht versichert sind. Tui und Sunny Cars listen solche Angebote erst gar nicht.</p><h2>Die Sache mit der Haftpflichtversicherung</h2><p>Andere Länder, andere Sitten - und auch andere Deckungssummen. In einigen Ländern sind die Mindestdeckungssummen für KfZ-Haftpflichtversicherungen niedrig. Die gesetzlich vorgeschriebenen 1,12 Millionen Euro pro Unfall auf Zypern sind bei einem Personenschaden schnell erreicht. Wer im Schadensfall nicht schlimmstenfalls aus eigener Tasche zuzahlen will, hat zwei Möglichkeiten:</p><p>Hohe Deckungssumme wählen: Vergleichen Sie die Angebote mit Blick auf die Deckungssumme. Je höher, desto besser.</p><p>Die eigene Kfz-Versicherung prüfen: Das Zauberwort heißt "Mallorca-Police". Diese Vereinbarung gibt es in etlichen KfZ-Versicherungen und sie stockt die Deckungssummen von Mietwagen auf. Zum Teil auf das Niveau der heimischen Versicherungspolice. Achtung: Die Mallorca-Police gilt nur innerhalb Europas.</p><h2>Mietwagenkaution: Debit und Credit - schauen Sie hin</h2><p>Zum Abholen des Mietwagens braucht es die Bescheinigung vom Portal, die Fahrerlaubnis und in der Regel eine Kreditkarte. Die muss laut Stiftung Warentest auf den Namen des Hauptfahrers ausgestellt sein. Hier kann eine echte Kreditkarte nötig sein, also keine Debitkarte. Welche Karte man hat, erkennt man am Aufdruck (Debit oder Credit). </p><p></p><p>Das gilt in der Regel auch, wenn man die Buchung zu Hause noch mit der Debitkarte abwickeln kann - lesen Sie das Kleingedruckte. Das kann Frust und Kosten bei der Abholung vermeiden. </p><p>Eine Faustregel: Wird direkt vom Konto abgebucht, ist es eine Debitkarte. Bezahlt man die Beträge von der Kreditkarte monatlich, sollte es eine echte Kreditkarte sein. Im Zweifel bei der Bank nachfragen. </p><p>Die Kaution für den Mietwagen - gern mal mehr als 1.000 Euro - werden für die Mietdauer auf der Kreditkarte geblockt. Bei reinen Debitkarten kann das Probleme geben. Wer keine echte Kreditkarte hat, sollte deswegen die Filtermöglichkeiten nutzen und nach Angeboten suchen, die ohne Kreditkarte buchbar sind. Meistens sind die aber teurer.</p><h2>Dokumentieren Sie den Zustand des Miewagens</h2><p>Eigentlich selbstverständlich, geht aber in der Eile gern mal unter: die gründliche Untersuchung des Mietwagens auf Vorschäden. Stiftung Warentest rät: "Machen Sie sich die Mühe und lassen Sie Schäden in die Autoskizze des Übergabeprotokolls einzeichnen und auch bestätigen." Das schützt später vor Ärger und Kosten. Fotos vom Zustand des Wagens bei Übergabe und Detailbilder von Vorschäden helfen ebenfalls.</p><p>Dasselbe gilt für die Rückgabe nach dem hoffentlich schönen Urlaub. Bestehen Sie auf einem Rückgabeprotokoll, auch wenn das oft in der Eile vergessen wird. Fotos des Fahrzeugs von innen und außen sind zusätzliche Helfer im Streitfall. So können Sie belegen, dass der Wagen ohne Schaden abgegeben wurde.</p></div></div>]]></content:encoded>
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