Camembert

Wiedergänger

Zahnrad

Aktuelle Lektüre, im ersten Buch mittendrin, aufregend, spannend, wild. Da sucht sich eine junge Frau etwas, das sie aus ihrem ungeliebten Büroalltag katapultiert, findet es über eine wirklich existierende Seite im Netz, man schaue unter „workaway“.

Bald geht die Reise los, es wird aufregend und ist richtig nach meinem Onthewaygefühl geschrieben:

Sara Pütter : „Wasser, Felsen, Wut“, Mein Weg zu mir durch Kanadas Wildnis

Im Lesen unterwegs denke ich ab und zu an meinen Vater, der als junger Kerl auswandern wollte nach Kanada, oder an unsere Reisen dorthin, zwei Familien mit sechs Kindern. Nachher lese ich weiter. Freu mich darauf!

Das zweite Buch ist von einem Christian Huber : „Solange ein Streichholz brennt“, kenne ich noch nicht, lediglich den ersten Satz, der da lautet „Seine Sachen waren weg“.-

Sprinter

Selbstvertrauen

Jetzt überlege ich mir was. Manche der alten Knaben versuchen noch immer, auf sich aufmerksam zu machen. Wenn es gelingt, werden sie und ihre Äußerungen irgendwie ins neue Dings eingebastelt, wie auch immer. Ein paar ältere Damen machen mit, nur wenig diskreter. Der Lack ist eh ab. In abgedunkelten Stuben in Erinnerungen schwelgen, oder im Garten Hand anlegen, Säfte herstellen, Enkel betreuen oder kranke Mitmenschen pflegen, hochwissenschaftliche Werke verfassen oder sich abends in den samtigen Ecken dunkler Bars beobachtend rumdrücken, ganze Kiefernwälder zeichnen oder Udo Lindenberg joggend verfolgen, der Möglichkeiten gibt es zahlreiche. Am Ende will jeder nach Hause. Heimat, Streuselkuchen, Dackelkörbchen, Beine im Bach baumeln lassen oder Mutters weiße Sonntagsschürze. Es kommt darauf an.-

SOS-Kinderdorf

Schlagwortrummel allenthalben, ohne Spottdrosseln und Hupfdohlen. Heiße Löffel gegen das Jucken der Mückenstiche, Bauernhofmärchen in der Zeitungsbeilage. Die Gartenhimbeeren munden leicht angegoren! Mir fällt der Obstwein ein vom Odenwaldhandkäswirt, da dachten wir noch, ewig zu leben und lagen im Sommertraum unterm Apfelbaum, diskutierten die lebensnotwendigen persönlichen Philosophien und ob man die am Kleidungsstil erkennen können müsse. Eine aus England sang immer barfuß, andere wollten keine Waffen anfassen und zogen nach Berlin. Nix erschien difficult. So war das.-

Lockenwickler

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