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Freitag, 10. Juli 2026

Reparatur-Café im Juli - das Fliegengitter im Bad

Es ist soweit - das Reparatur-Café öffnet seine Türen

 
Beim Fensterputzen im Bad musste ich mir eingestehen, dass ich den Riss im Fliegengitter nun schon viel zu lange ignoriere. Manchmal braucht es diesen einen, bestimmten Moment, der genau der richtige ist für AKTION! *lach* 
Nicht, dass ich das Fliegengitter ausgetauscht hätte - es ist so ein in einen festen Rahmen eingespanntes - nein, ich habe einfach den Riss geflickt. Wie so manches Mal gibt es kein Vorher-Foto. Der Riss war etwa 25 cm lang und in der Mitte ziemlich breit.
Von oben und unten habe ich ihn mit schwarzem Garn zugenäht. In der Mitte ist das Gewebe immer wieder gerissen, so dass ein richtiges Loch entstanden ist. Da half nur ein Flicken! 
 

Ich finde, es sieht cool aus.
 

Und von Weitem sieht man sowieso nichts. 
 

Aber wenn ich auf der Toilette sitze muss ich immer grinsen...  


Das Reparatur-Café öffnet heute seine Pforten und bleibt geöffnet bis zum 24. Juli. Habt Ihr vielleicht auch von einer außergewöhnlichen Reparatur zu berichten?
Kommt gerne mit Euren Reparaturen vorbei!
 

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Mittwoch, 10. Juni 2026

Reparatur-Café im Juni 2026: die Hausschuhe der Enkeltochter

Es ist soweit - das Reparatur-Café öffnet seine Türen

 
Die kleine Familie war zu Besuch - im Gepäck die kaputten Hausschuhe der Enkeltochter. Mama, kannst Du das vielleicht reparieren?
Die Klettverschlüsse waren an beiden Schuhen ausgefranst. 
 

Der andere auch:
 

Mmhhh.... nicht so einfach, so ein Schuh lässt sich ja nicht so leicht unter die Maschine legen. Vor allem nicht so, dass der Klettverschluss oben ist. 
 

Zum Glück hatte ich die alte Naht als Markierung wo ich nähen musste. Aber es hat überhaupt nicht gut genäht! Außerdem musste ich die Naht von zwei verschiedenen Seiten beginnen, rundum nähen ließ es sich nicht.
 

Es ist also überhaupt nicht schön, aber die Klettverschlüsse sind wieder richtig fest. Und wenn die Schuhe zu sind - was sie ja sein sollten - sehen sie wunderbar aus! *lach*
 


Das Reparatur-Café öffnet heute seine Pforten und bleibt geöffnet bis zum 24. Juni. Ich hätte da auf alle Fälle noch Aufgaben...
Kommt gerne mit Euren Reparaturen vorbei!
 

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Sonntag, 10. Mai 2026

Reparatur-Café im Mai

Es ist soweit - das Reparatur-Café öffnet seine Türen

 
Könnt Ihr Euch an unser letztes Reparatur-Café erinnern? Da war Christiane mit einem Bericht zu Gast, in dem sie über eine anstehende aufregende Sockenreparatur und der Aufschieberitis berichtet hat. Heute eröffne ich das Treffen mal mit einem Foto der gelungenen Reparatur. Schaut:
 

Christiane hat die Spitze der kaputten Socke komplett neu gestrickt und das in sehr kreativer Farbigkeit sehr zum Vergnügen ihrer Familie. Sehr cool, oder?
Danke, liebe Christiane, dass wir teilhaben durften an dieser schönen Reparatur!
 
Ich bleibe dieses Mal bei meinem aktuellen Projekt-Thema Jeans und habe mich einer defekten Hose des Herrn B. gewidmet, die im Nähzimmer herum lungerte.
Der Oberschenkel war durchgewetzt, die Hose aber bereits getragen - die musste erst noch mal in die Waschmaschine. Erst auf der Leine - auf links gedreht - habe ich gesehen, dass sie schon diverse Mal unter meiner Nähmaschine war... zwei Reparaturen im Schritt:
 

eine Reparatur am Knie
 

Nun war der Oberschenkel durchgewetzt:
 

Da die dünne Stelle ziemlich großflächig war habe ich einen größeren Jeansflicken aus meiner Restekiste untergeheftet
 

Dann musste die Maschine aus dem Tisch ausgebaut werden, damit der Freiarm zu nutzen geht.
 

Mit dem Quiltfuß habe ich den Flicken festgetackert und dabei die echten Löcher dichter besteppt.
 

Das ist recht passabel geworden:
 

Und es zeigten sich leider weitere Leckagen. Im Schritt war der eine Flicken ausgerissen. Gegen das Licht ist es gut zu sehen: 
 

Da habe ich von außen einfach einen weiteren Flicken aufgesteppt.
 

Die Hosentaschenkanten waren ganz ausgefranst. Da habe ich mit Zickzackstich ein bisschen Schadensbegrenzung betrieben:
 

An den Hosensäumen das gleiche Elend. Auch da musste Zickzack helfen.
 

Nun durfte die Jeans das Nähzimmer wieder verlassen. Und weil das hilft, ein bisschen Klar-Schiff zu machen verlinke ich dorthin
 
Das Reparatur-Café öffnet heute seine Pforten und bleibt geöffnet bis zum 20. Mai. Ich hätte da auf alle Fälle noch Aufgaben...
Kommt gerne mit Euren Reparaturen vorbei! 

 

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Freitag, 10. April 2026

Reparatur-Café im April

Es ist soweit - das Reparatur-Café öffnet seine Türen

 
Socken, Socken, Socken.... in meiner Reparatur-Kiste sammeln sich gerade die kaputten Socken. Und zu gerne drücke ich mich!
Zum Glück kam dann Christiane, sie kam per Kommentar im Reparatur-Café vorbeigeschlendert - sie hat keinen eigenen Blog - und dann hatten wir netten Mailverkehr. Und was soll ich sagen? Sie hat mich ermuntert, den Stopfpilz hervor zu holen und Socken zu stopfen! 
Hier könnt Ihr lesen, was Christiane zu erzählen hatte:
 
"Ich habe schon als Kind/Jugendliche gelernt zu flicken. Ich saß oft brav mit meiner Mutter zusammen vor ihrem (unseren) Flickenkorb. Meine Mutter stopfte Socken, ich nähte so lange es ging alles andere. Ich habe fast nie Socken gestopft, weil immer genug anderes da war. Meine Mutter war schneller und geschickter darin. Ich habe winzige Nähte geschlossen, Knöpfe angenäht etc. Wir hatten nie viel Geld und machten uns damals noch keine Gedanken um Ressourcen. Es ging um weiter nutzen so lange wie möglich. [...]
Die  Näh-Einteilung blieb auch, als ich junge Mutter war und meine Mutter zu mir kam und wir zusammen den Flickenkorb in Angriff nahmen. Sie stopfte die Socken, ich machte alles andere.
Und jetzt ...? Meine Mutter konnte seit Jahren keine Socken mehr stopfen, inzwischen ist sie gestorben.
Wenn man fünf Kinder hat, ist Geld immer ein Thema - oder eher nicht, weil man es nicht zum Thema macht. Von daher ist es für mich selbstverständlich die Philosophie meiner Mutter weiter zu tragen, ohne groß darüber nachzudenken.
Meine Kinder sind längst aus dem Haus, es gibt Enkelkinder. Und wie früher kommen meine Kinder und fragen: "Mama, kannst du das vielleicht noch reperieren?" - incl dem unschuldigen Dackelblick, den - glaube ich - alle Kinder drauf haben. *lach*
Für sie ist es selbstverständlich erst einmal zu schauen, ob man etwas noch reperieren kann - was nicht nur Kleidung betrifft. Wenn das nicht klappt, dann kommt als nächstes die Frage, was man sonst noch draus machen könnte. [...]
Natürlich habe ich jetzt wieder einmal viel mehr erzählt, als ich ursprünglich wollte. Daher komme ich mal schnell wieder auf die Socken zurück. Die sind jetzt nämlich mein Angst-Gegner.
Theoretisch weiß ich wie man Socken stopft. Ich habe es ja oft genug beobachtet. Eigentlich auch mal gelernt. Aber ich habe keine Praxis.
Und ich habe Socken von mir mit winzigen Löchlein, die ich sofort zur Seite legte, damit die Löcher gar nicht erst riesig werden. Trotzdem erhöht sich mein Puls, sobald ich nur an die Socken denke...
Auf der Suche nach deinem Maschenstich beim Sockenflicken habe ich die Tage bei dir gelesen, dass Manu mal gesagt haben muss, wir schöben vielleicht Reperaturen so lange vor uns her, weil wir den Misserfolg fürchten. Das trifft definitiv auch auf mich zu.
Ich kann mich z.B. erinnern, dass meine Mutter manchmal Socken von links stopfte. Aber ich weiß nicht warum.
Da schaue ich mir meine Löchlein in den Socken an und denke: "Wenn ich das falsch anfange, ob links oder rechts, ist ein Misserfolg vorprogrammiert."
Und dann schiebe ich munter weiter - so wie Manu es sagte.
Auf der anderen Seite habe ich über Quilts in den letzten Jahren so oft den Satz gelesen: "Better done than perfekt."
Das gilt ja eigentlich für das meiste, was wir machen. Lieber machen, als darauf hoffen, dass wir es irgendwann einmal perfekt machen könnten.
Ganz liebe Grüße
Christiane"
 
Liebe Christiane,
vielen Dank, dass Du mit Deinen Gedanken und Socken und Ideen das Reparatur-Café besuchst!
Du sagst es: lieber machen als darauf warten, dass wir es irgenwann perfekt können? Wo soll das auch herkommen wenn wir nicht üben?
 
Ich habe deshalb gleich mal die kaputten Socken aus meiner Kiste gefischt und sie - so gar nicht perfekt - gestopft. Jawohl! *lach*
Die Stricksocken von Herrn B.: 
 
 
Die passende Wolle gab es nicht mehr, aber das ist ihm wurscht.
Bei meinen blassgrünen Socken, die viel grüner sind als hier auf dem Foto, habe ich lieber ein wirklich passendes Nähgarn verwendet weil die Schadstelle seitlich an der Fußkante ist. 
 

Die schwarzen Socken hätte ich fast schon weggeworfen. Aber weil die Schadstelle kein Loch sondern ein Riss an der Ferse ist, habe ich das doch noch mal zusammengetüdelt.
 

Und dann war da noch die Lieblings-Feuerwehrsocke der Enkeltochter. Ein fettes Loch an der Ferse:
 

Dafür musste ich erst mal rotes Stopfgarn kaufen.
 
 
Die andere Ferse ist auch schon ganz dünn. Da habe ich prophylaktisch auch gleich mal gestopft. Hier sieht man schön den Unterschied zwischen der schon gestopften Seite (rechts) und der dünnen (links).
 

Nun könnten die Socken noch eine Weile halten!
 

Liebe Christiane, wenn das keine gute Motivation war! Vielen Dank!
Und? Was machen Eure Socken? Traut Euch! Better done than perfect...
 
Das Reparatur-Café öffnet heute seine Pforten und bleibt geöffnet bis zum 20. April.
Kommt gerne mit Euren Reparaturen vorbei! 
 
 

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Dienstag, 10. März 2026

Reparatur-Café im März 2026

Es ist soweit - das Reparatur-Cafè öffnet seine Türen


Ich bin schon da. Die Tochter brachte einen Brotbeutel mit der Bitte um Reparatur. Sie haben wirklich einen blöden Herd, da hat schon so mancher Topflappen sein Leben gelassen und nun war es eben der Brotbeutel...
Das war die Ausgangslage:  


Der obere Rand ist an der einen Seite nicht mehr zu gebrauchen. Da hilft nur ein beherzter Schnitt mit dem Rollschneider:


Dann habe ich einen Tunnel oben angesetzt. So fehlt dem Beutel nach der Reparatur nur ein reichlicher Zentimeter.


Die Tochter war jedenfalls sehr zufrieden und ich trage den Brotbeutel jetzt ins Reparatur-Café.


Das öffnet heute seine Pforten und bleibt geöffnet bis zum 20. März.
Kommt gerne mit Euren Reparaturen vorbei! 
 
 

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Dienstag, 10. Februar 2026

Reparatur-Cafè im Februar 2026

Es ist soweit - das Reparatur-Café öffnet seine Türen


Ich bin schon da. Und ich hatte auch eine eilige Reparatur. Die Tochter hatte mir ja Fuchshose, die III., mitgegeben. Ein Loch im Knie und auch die andere Seite ist schon ganz dünn.


Da hilft nix - die Hose muss repariert werden, denn alle lieben die Fuchshose. Das neue Modell, das ich dieser Tage genäht habe, ist wirklich noch reichlich.
Zuerst habe ich mühselig die Overlock-Nähte aufgetrennt. Dann habe ich die Kniepartie ersetzt. Cord war noch da.
Das ging erstaunlich gut. Alles wieder mit der Ovi versäubern, Seitennähte schließen, versäubern, fertig.


Im dicken Brief hat sich die Hose wieder auf den Weg gemacht. Sie wird gebraucht!
Erstaunlich ist, wie der Cord in einem Jahr schon Farbe verloren hat. Klar, die Hose wurde schon sehr oft gewaschen. 


Und wie war es bei Euch? Gab es etwas zu reparieren? Vielleicht auch irgendwelche Eilaufträge?
Bis zum 20. Februar hat das Reparatur-Café für alle geöffnet.


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Samstag, 10. Januar 2026

Reparatur-Café im Januar 2026

Im Dezember war es ziemlich ruhig im Reparatur-Café. Kein Wunder: in der Adventszeit hat man so mit Weihnachtsgeschenken zu tun, dass keine Zeit bleibt zum Reparieren. Aber jetzt öffnet das Café wieder für 10 Tage seine Pforten. Kommt gern herein spaziert und bringt Eure Reparaturen mit!


Ich bin hochmotiviert und muss dringend öfter kommen. Die Kiste mit den Reparaturen, die im Nähzimmer auf dem Fensterbrett steht, quillt über.


Zuerst habe ich mir ein Nachthemd heraus geangelt. Das kann ich nämlich gerade gut gebrauchen. Es ist langärmlig und schön lang. Die Wintertemperaturen machen Sehnsucht nach diesem Nachthemd.
Es ist oben an der Schulternaht ganz dünn und löchrig. 


Das kommt daher, dass ich es tagsüber immer auf einen Haken hänge statt es schön ordentlich im Bett zu verstauen. Bisher ist mir noch keins deshalb kaputt gegangen. Aber nun eben doch. Also habe ich ein Stück weißen Jersey aus der Restekiste untergelegt und dann schön in zwei Richtungen darüber gestopft.


Innen sieht man den Flicken. Von außen bin ich sehr zufrieden. Das sollte nun noch eine Weile halten! 


Und bei Euch so? Gab es etwas zu reparieren? Ich bräuchte hier mal einen Anstupser für die kaputten Jeans...
Das Reparatur-Café bleibt bis zum 20. Januar geöffnet. Kommt gern vorbei!


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Mittwoch, 10. Dezember 2025

Reparatur-Cafè im Dezember

 Heute öffnet wieder das Reparatur-Café für uns:



In den letzten Jahren gab es ja im Dezember keine Reparatur-Party. Aber das machen wir jetzt anders. Denn gerade in der Adventszeit gibt es vielleicht doch noch das Eine oder Andere zu reparieren, an der Deko oder dem Kinderspielzeug oder....

Bei mir gab's eine flinke Sache: der Aufhänger der Fleecejacke hatte sich "aufgelöst". Brauch' ich aber. Ich nehme da gern die Kordeln von ausgemusterten Geschenktüten, verschweiße die Enden und nähe das als Aufhänger an.


Nun seid herzlich eingeladen mit Euren Reparaturen. Hat der Weihnachtsengel einen Flügel verloren oder fehlt der Lichterkette eine Kerze? Kommt gern herein auf ein Plätzchen und einen Schwatz. Bis zum 20. Dezember bleibt das Reparatur-Cafè geöffnet und wird dann auch im nächsten Jahr wieder an den Start gehen. Denn das hat mir gut gefallen....


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