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Wir haben den Salat

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  Dieses Bild aus meinem Archiv gesehen, gestutzt: ist denn Vitello Tonnato eigentlich nicht nur ein Fleischsalat, wenn er nicht schön auf dem Teller ausgebreitet ist, wie in Italien? Vitello Tonnato: enthält dünne Scheiben Kalbsbraten, bedeckt mit einer Thunfischmayo und Kapern. Sieht super aus auf Instagram. Fleischsalat: Wurststreifen in Industriemayo, mit Gürkchen. Wird eher weniger abgebildet.  Beide enthalten Fleischprodukte und Mayo, aber ein Unterschied wie Tag und Nacht. Überhaupt - FleischSALAT! Was ist eigentlich ein Salat? Man denkt erst mal an grüne Blätter , obwohl das Wort „Salat“ vom französisch salade, italienisch insalata, von lateinisch sallita und bedeutet ursprünglich „eingesalzen“. Salate sind also gemäß dem Wortsinn mit Salz haltbar gemachte Speisen.  I found the top picture in my archives. It's my sloppy version of vitello tonnato, more elegantly presented in an Italian restaurant. There is a similarity with   common or garden German "fleisc...

Der Veggieburger

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Die Fäden sind gezogen. Die Zähne sind wieder beißfest. Die Brücke (over troubled Zahnfleisch) sitzt und hält. Ich darf wieder Rohmilch und Eierprodukte essen. Also gab es heute das erste feste Essen: einen richtig gesunden, knackigen happy Burger.  Möglichst nicht zu resche Semmel aufschneiden und belegen Selbstgemachte Mayo Ein Stück leicht gegrillter oder in der Pfanne angebratener Manouri (ein köstlicher Schafskäse aus dem Bioladen, ein anderer Kochkäse oder Halloumi gehen natürlich auch) Eine Scheibe Tomate Eine Scheibe Avocado Schwarzkümmel und Kresse als Deko Mit Auf Wunsch mit Salz und Piment d'Espelette oder Chiliflocken würzen Reinbeißen Geht doch.   Auf der Auer Dult habe ich mir diesen Plastikdeckel gekauft, der luftdicht verschließt - wie man sieht, kann man damit den Topf sogar hochheben! ***  I bought this airtight lid in a market; it's so tight you can even lift the bowl up with it   I am back in business for solid ...

Schweinereien aus der Küche

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Das Internet überrascht immer wieder mit amüsanten Gerüchten. Das Neueste was mir über den Weg gelaufen ist (danke, Michi!) ist das Gerücht, dass wir, die Foodblogger, an allem schuld sind. Schuld daran, dass verhungerte Hipster mit mageren Ärmchen lästig werden, weil sie jeden Bissen fotografieren, den sie (nicht) zu sich nehmen. Und dazu verursachen wir auch die  Fettleibigkeitsepidemie, weil unsere Bilder nämlich wie Pornographie die armen, willenlosen Fresser zum noch-mehr-fressen animieren! "Jetzt werd's aber hint' häa wia vorn", wie meine Oma zu sagen pflegte. Wen es interessiert, die englischen Links sind unten im englischen Teil - ich empfehle vor allem den letzten, wo die Wirkung der Foodfotos illustriert wird. Hot stuff!   Aber völlig furchtlos habe ich hier noch einen Schwung gefährlicher Ware aus der Küche. Was wie Arme Ritter  ausschaut, ist in Wirklichkeit ganz was Gesundes: Sellerieschnitzel. Wie auch beim Schnitzel, bereite man drei Teller vor: ...

Bayrisch-globales Smörgåsbord

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Passend zum Schnee und zur nordischen Kälte (wo kommt das denn plötzlich her? Ach ja, es ist Dezember!) gibt es heute Knäckebrot. Wenn man nicht kochen kann, oder will, ist das Sandwich in seinen internationalen Erscheinungsformen eine echte Alternative. Als mir vor ein paar Tagen das Brot ausging (unser wunderbarer Bäcker vor Ort hat tragischerweise zugemacht), machte ich mich über meinen eisernen Weltuntergangsvorrat her, den ich eigentlich hoffte, nie zu brauchen. Ja, das Knäckebrot; eine fürchterlich haltbare Brotart, heiß geliebt von Schweden und von Diätfäns. Aus Lust würde ich es eher nicht essen, es schmeckt in etwa genauso aufregend wie seine Verpackung, eignet sich aber besonders gut für künstlerische Arrangements. Wie man hier sieht. Was ich eigentlich immer vorrätig habe: Avocado, rote Bete und Karotte. Auf dem unteren Teller sind Eier, Mayo ( selbstgemacht, natürlich ), getrocknete Tomaten und zufällig hatte ich noch dekorativen Wakame, einen Algensalat ...

Gesundes mit Mayo

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Seit zwei Tagen war ich nicht mehr in Grafing einkaufen. Ich erwähnte vielleicht schon, dass ich manchmal auf Vorrat einkaufe, so als erwartetete ich, durch irgendeine ungeahnte Katastrophe von der Umwelt abgeschnitten zu werden. Ich hatte also einiges im Haus,  unter anderem ein Suppengrün von A**i. Ich kaufe es bewusst dort, weil es immer zwei gelbe und zwei orangene Karotten enthält. Aus diesen Karotten und einem halben Kohlrabi machte ich heute ein schnelles Coleslaw. Mit selbst gemachter Mayo. Die schüttle ich nämlich jetzt sowas von aus dem Ärmel, und das kann wirklich jede/r: in einen hohen Behälter ein Ei aufschlagen, einen Teelöffel scharfen Senf, etwas Salz, einen Löffel Essig (keinen Balsamico!) oder Zitronensaft und 250 ml Sonnenblumenöl dazu geben und dann Augen zu und Rührstab rein, bis es wie Mayo aussieht. Die Freude! Ich kann mir echt nicht mehr vorstellen, Mayo zu kaufen. Dazu gab es Flußkrebse (aus dem Vorrat; Sardinen würden auch passen) und einen Brezenz...

Samstag Ruhetag

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Gestern hatte ich so viel zu tun, dass ich abends schwindlig vor Müdigkeit um 9 ins Bett fiel und heute morgen um 9 aufwachte. Ja, das gibt's auch. Und deshalb wird heute - nach einem kurzen Besuch bei meiner Mutter, die selig vor der Skiweltmeisterschaft am TV saß - gefaulenzt dass die Schwarten krachen. Der Tag ist ideal für diesen Zweck, es schneit feucht, weiß und gleichzeitig angenehm düster, ein Tag für Sofa und Dekadenz. Downton Abbey on DVD, Krimi-Hörbuch, CD von Joanna Newsom warten. So gibt es heute mittag nur Brot mit Avocado und Frussklebsen, selbstverständlich garniert mit Erbsengrün. Die Mayonaise habe ich trotz Faulheit schnell und schlafwandlerisch zusammengerührt, das kann ich jetzt, wo ich dieses idotensichere Rezept von der genialen Nicole von Delicious Days kenne. Bis später, also.... Yesterday I had so much to do that by nine p.m. I collapsed in bed and didn't get up until 9 this morning. These things do happen sometimes, and ...

Geht doch!

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Gestern habe ich wieder mal Mayonnaise gemacht , und es hat endlich funktioniert. Es ist tatsächlich einfach, wenn man es einmal hingekriegt hat - bisher ist mir die Mayo ja nie gelungen, es wurde immer ein unansehlicher Baatz. Schritt1: das Ei oder die Eier mit Salz richtig lang aufschlagen (hab ich mit elektrischem Handrührer gemacht). Eier müssen zimmerwarm sein! Schritt2: das Öl (Einfaches Speiseöl - kein Olivenöl, das wird bitter. ) langsam reinträufeln, aber es macht scheinbar nichts, wenn mal ein größerer Schuss daherkommt. Schlagen, schlagen, schlagen. Ich habe zwischendurch mit einem Teelöffel die Konsistenz probiert, bis die Mayo nicht mehr flüssig war. Meine Freundin Constanze hat recht: man glaubt nicht, wieviel Öl ein Ei aufnimmt. Schritt3: Zitronensaft reinmischen, ich habe auch etwas Senfpulver mitgemischt, Senf geht wohl auch. Noch mal durchmixen. Fertig. Meine Freundin Lola sagt dazu noch, man solle das Rührgefäss nicht bewegen. Yesterday I managed for the fir...

Da haben wir den Salat!

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Salat - da denkt man doch zu allererst an grüne Blätter, die von zaundürren Mädels appetitlos auf dem Teller hin-undhergeschoben werden. Der Bayer an sich isst ja eher weniger Salat, wie man sehr schön an den Salatschälchen sehen kann, die in bayrischen Wirtschaften jeden Sonntag ungeliebt und ungegessen zurückgehen. Aber zum Glück haben wir ja einen Salat erfunden, vor dem auch das salatsüchtigste Model schreiend davonlaufen würde: den Wurschtsalat. Ich persönlich laufe da gleich mit, weil dieser Haufen rosa Fett - auch mit Petersilie gesundheitlich aufgewertet - mich nicht wirklich "anweigt", wie meine Mutter sagen würde. Ein leckerer Hähnchensalat mit gegrillten Paprikas und Oliven in einer Honigmarinade dagegen, wie es ihn bei meinem Stammlädchen "Käsemaus" gibt, das ist was feines für die Mittagspause. Generally, when you hear the word salad, you think green leaves pushed around on a plate by very thin persons who don't understand the concept of eating...