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Intermezzo: Gruß aus der Küche

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Heute mal keine Schwänke aus meinem Leben, sondern ein paar hervorragende Kochideen.      Letzten Samstag hatte niemand einenn Wochenendeinkauf gemacht. In England kein Problem, weil die Supermärkte jeden Tag geöffnet sind - in Portugal übrigens auch! Was auch heißt, dass in London jeden Tag Verkehrsstau und nie wirklich Ruhe ist. Für mich ist das einer der Vorteile des Lebens in Bayern, denn da hört man am Sonntag tatsächlich nur die Kirchenglocken.  Also, nix eingekauft. Ich machte trotzdem ein köstliches Sonntagsessen aus zwei Pastaresten, einem halben Fetakäse und einem Rest Zitronenpesto vom R*we - das ist so gut, ich könnte es selber nicht besser. Kurz im Ofen überbacken. Geadelt wurde das Notfallessen durch die blauen Teller von VilleroyBoch, die ich gestern von Freunden geschenkt bekommen habe. Die Zwei sind genau solche liebevollen Porzellansammler wie ich. Sie erzählten mir, dass der Name "Zwiebelmuster" auf einem Irrtum beruht - das Muster stammt aus China...

Alltagstauglich/Everyday food

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Ich habe in meinen Bloggerjahren viel gelernt, ausprobiert, gekocht, verbrannt, vermurkst, auch kleine Triumphe gefeiert (ich kann jetzt Pasta!). Und je mehr ich mich mit Essen beschäftige, desto mehr interessiert mich das alltagstaugliche Kochen. Der Glamour der tollen Kompositionen, des "Foodporn",  die Spinnereien der Sterneküche betören mich nicht (als Foodjournalistin von 2001 bis 2005 habe ich so manche bizarren Ideen erlebt). Das Beste lag immer im Einfachen: gute Zutaten, kein Schnickschnack. Selber kochen, sich an Omas Rezepte erinnern, aber auch Neues aus der globalen Küche ausprobieren - dazu bietet das Universum Foodblog endlose Anregung. Ich bestaune schon gerne mal waghalsige Kunstwerke, aber am meisten bewundere ich KöchInnen, die ausprobieren, das Einfache zelebrieren, die simple Gerichte schön servieren, ohne in Dekokitsch zu verfallen (die berüchtigten Schäumchen und Türmchen und Spritzerchen) und die nicht in irgendeinen Fundamentalismus verfallen. Slow ...

V for Variation

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Es geht auch mal einfach: eine Kreation genannt: "Was von Ostern übrig blieb". Aus einem Stück altem Brot in der Mitte ein Loch ausstechen. Eine hinterbliebene runzlige rote Paprika und eine Zucchini in der Pfanne braten, wenn alles gar ist das Brot mitbraten, ins Loch ein Ei reinschlagen. Ist fertig wenn es fertig riecht.  Zum Schluss die letzten Brösel der Belper Knolle drüberreiben. Die Idee mit dem Ei-Brot habe ich übrigens aus dem klasse Film "V wie Vendetta", wo Stephen Fry es für die flüchtende Natalie Portman brät. Super! Sometimes simple is best: This creation is called "The remains of the Easter weekend". Fry that lonesome wrinkly red pepper and a soggy courgette in the last drops of the olive oil from Portugal. Add a piece of stale bread to the pan, with a hole cut in the middle (cookie cutter). Into this hole, I break an egg and fry the whole lot until, well, fried. Serve with the last crumbs of your favourite grating cheese. The idea for a...