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Showing posts with the label Hefeteig

Worte zum Sonntag

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„You can’t tell anybody anything“: Ein Spruch von Andy Warhol, den meine Schwester gern zitiert und der sich immer wieder bewahrheitet. Jemand klagt über Rückenschmerzen: ich kenne vier Yogaübungen, die mich vor Jahren, als ich mir in unserem Café mit Biertragerl schleppen den Rücken ruiniert hatte, wieder eingerichtet haben. Nein, sagt sie, ich geh ja zum Kiesertraining. Okay, aber dann beschwer dich halt nicht...  oder der Engländer - hustet nachts (lästig) und ich biete Ipalat an, die wirklich helfen.  "Naa die verschleimen mich bloß" (tun sie natürlich nicht). Gut, dann husten.  Oder die Freundin mit der Zahnprothese - mein wunderbarer Zahnarzt, leider inzwischen in Rente, riet mir mein Brückengestell mit ganz ordinärer Seife zu reinigen - Kukident & co rauen die Kunstzähne auf, sagt er, und bilden Spielplätze für Bakterien. Aber, ihr habts erraten, sie lehnt dankend ab  Und jetzt denkt vielleicht jemand, ich hätte es hier genauso gemacht. Nein! ich wollte do...

Da bin ich wieder, jauchzet und frohlocket.

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  Ich hatte einfach keine Lust und keine Zeit zu schreiben. Zuerst war viel los: Luisa ist da und. wir unternehmen alles Mögliche, wir fahren in die Berge, pflücken Bärlauch, jodeln mit Evi in unserer neuen Gruppe "Zwei Haushalte und eine Person". Wir fahren in einer ähnlichen Konstellation nach Niederbayern, der Rest der Yogagruppe muss leider draußen bleiben. Seit Monaten hatten wir uns darauf gefreut. Zu dritt, schon auch nett. Aber wann sehen wir alle unsere Freundinnen wieder? Luxusprobleme.  Trotzdem schön, die Natur, endlich Frühling. Endlich das neue Laptop, aber ich weiß noch nicht wo ich die Fotos herkriege. Auf dem Tablet kann ich nicht schreiben, aber Fotos einsetzen. Auf dem neuen Laptop lässt Google mich keine Fotos aufladen. Herrschaftzeiten. Luxusprobleme.  In der ganzen Welt ist die Hölle los, und ich finde meine Fotos nicht. Luisa hat irgendwie geschafft, wieder in Portugal anzukommen, wo es auch so schön ist. Ich freue mich auf den Tag, wo ich wieder re...

Die Hefe macht, was sie will

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From The New Yorker Das Gefühl kenne ich.. *** I know the feeling Deshalb backe ich ja so gerne, falls es dann doch Hunger ist. Ich hatte im Kühlschrank von der letzten Lockdown-Hamsterphase (erinnert euch, es gab Monate ohne Hefe in den Läden!) zwei Würfel Hefe eingefroren. Jetzt fielen sie mir wieder ein und ich nahm einen raus. Innerhalb von Stunden war er nicht nur aufgetaut, sondern fing an, ganz eigenständig zu "gehen". Handtellergroß war der Würfel geworden, als ich wieder hinschaute. In meiner Panik füllte ich schnell eine Schüssel mit Mehl und machte eine Kuhle für Milch, in der ich einen ungefähr Suppenlöffel von der Turbohefe auflöste. Dann knetete ich den Teig, er war baatzig und ich musste mit der Spatel Ordnung schaffen. Über Nacht ging er schön auf, und in der Früh schaffte ich es, ihn so weit zu bändigen dass zwei Stränge draus wurden. Ich buk ihn, er kam raus und protzte mit seiner Schönheit. Aber - das Ding roch nur nach Hefe. Essbar, ja, so lange er frisch ...

Donnerstag Nudeltag

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Immer wieder Corona. Man kommt nicht weg davon, wie seltsam unser Leben geworden ist. Die maskierten Gesichter in Zügen, am Bahnhof. Mutieren die Viren, werden sie ansteckender?  Nützen die Masken? Mir geht's wie beim Fliegen - statistisch gesehen kann mir nicht viel passieren, müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn ich eine von den 30/40/50 von 100.000 wäre, die sich infizieren. Und trotzdem bin ich, dank dem ewigen Unken in den Medien, immer unterschwellig leicht beunruhigt, wenn ich mal erschöpft bin, oder mehr huste als normal. Ich trage meinen Mundschutz, auch über der Nase; ich wasche mir die Hände, ich gurgle sogar mit dem grauslichen Listerine wenn ich Menschen mal zu nahe gekommen bin. Ich schwimme jeden Tag, auch jetzt wo es kühler wird.  Ich atme bewusst. Mache Yoga. Lese viel. Schlafe gut. Aber die Unruhe ist immer dabei.   All this Corona, day in day out. No getting away from it. The strangeness of not seeing people's faces on the trains, in the stations....

Monkey business

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 Diese Woche war ich wieder mal am immer wieder schönen Chiemsee, ein Lieblingsplatz der Familie bei jedem Wetter.  ***   This week we had an outing to Lake Chiemsee, a family favourite in all weathers.  Ohne Kuchen geht garnichts: Nachmittags im Hotel Linde auf der Fraueninsel  ***  Luscious cakes in the beautiful Island hotel "Linde" Und dann geht's mal wieder in die Küche.  Zum Plätzchenbacken hatte ich dieses Jahr noch keine Zeit oder vielleicht Lust.  Weihnachten scheint mir weit weg und etwas unwirklich an diesen sonnigen, trockenen Föhntagen. Wohingegen ich Tag und Nacht Lust zum Kuchenbacken habe. Zum Beispiel dieses "Monkey Bread" von Dan Etherington , eine Art Hefezopf de-luxe und wesentlich dekadenter - an Butter wird hier nicht gespart. Dabei fällt mir das Interview mit Vincent Klink in der jetzigen Winterausgabe der Effilee ein, in dem er gegen Gesundheitsapostel und eingebildete Kranke vom Leder zieht und ...

Ausgebuchtelt?

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Mein Küchenleben wird immer mehr zu einer Irrfahrt durch Rezepte! Diesmal Buchteln. To buchtel or not to buchtel... Na klar - nach Anweisung vom guten alten Schrot und Korn , die machen doch alles richtig? Aber irgendwie haben mich meine streng nach Rezept gebackenen Rohrnudeln nicht wirklich begeistert. Meines Erachtens zu viel Hefe für zu wenig Mehl. Wenn im Rezept steht: "Teig zu einer Rolle formen" und er hängt mir in feuchten Fetzen von den Händen, da stimmt doch was nicht. Ich hab dann noch mindestens 100g Mehl reingearbeitet, bis man überhaupt von "rollen" sprechen konnte, und 20 Bällchen? das wurden mal knapp zehn. Essbar sind sie, aber nicht das große Schmackes-Erlebnis. Eher trocken.   Heute habe ich das einzig Wahre mit ihnen gemacht: Einen Scheiterhaufen/Ofenschlupfer mit Apfelscheiben und Berberitzen, die sich im Gefrierfach schon ein Jahr lang gehalten haben. Das ist einfach immer köstlich, besonders für das letzte Picknick des Jahres (abe...

Apfelschnecken zum Abheben!

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Es war beim Mädel vom Land, wo ich diese Apfelschnecken gefunden habe. Und sie hat recht, die Dinger schmecken himmlisch. Himmlisch. Und ich habe jetzt endgültig jede Scheu vor dem Hefeteig verloren: ans Rezept halten, dann gelingt es. Meiner war ein bisschen fest, und ich habe etwas Milch dazugegeben (nicht im Rezept), dann wollte er erst nicht aufgehen. Aber ich ließ ihm einfach so viel Zeit, wie er wollte und dann ging er halt doch noch auf. Ich habe diese Schnecken inzwischen schon dreimal gebacken, das letzte Mal mit meiner selbst gemachten Zwetschgenmarmelade gefüllt und mit Zitronenguss überzogen. Mmmhm! On one of my much-visited Austrian food blogs I found a recipe for these yeast buns, and the blogger was quite right: they taste heavenly. I followed her recipe religiously, but then I got worried that the dough was too hard and added some warm milk. At first, it didn't rise, but I just left it and told it to do its thing.  And , eventually, it did....

Ba(o)zi-Experimente im Dampfnudelbereich

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Die Tage sind weniger heiß, man traut sich auch wieder, Gerichte zu kochen, die das Wort "Dampf" enthalten. Zum Beispiel eine Kreation, in der die urbayerische Dampfnudel als asiatisch angehauchte "pork bun" daherkommt *** Days are quite cool again, and I feel more inclined to attempt sweaty dishes like these steamed buns: an attempt to create an Asian-style pork bun version of a Bavarian staple  Ich habe mich ja inzwischen mit Hefeteig ein bisschen angefreundet, und dieser Hefeteig gelang 1A: ein Würfel Hefe wird mit einem kleinen Löffel Zucker und 350ml warmem Wasser auf 500g Mehl gebettet und ein kleiner Vorteig gerührt. Sobald er Blasen wirft, salzen, und ca. 5 Minuten durchkneten bis sich der Teig in eine glatte Kugel verwandelt hat. Jetzt sollte er gehen, bis er sich verdoppelt hat. Aber diesen Schritt habe ich in meinem Eifer versehentlich übersprungen und sofort 16 kleine Bällchen geformt, die ich auf einem bemehlten Brett, bede...