Fahrrad-Montageständer/ 12.07.2026

Juli 12, 2026 by

Bikealltag/ Morgengruß/ Urlaub & Rumgelaber/ Bikebasteln/ Workstand/ Bilder: ich erwähnte es ja schon, spule aber den schon vorhanden Text hier geplant nochmals ab.

Bisher hab ich den Fahrrad Montageständer aus dem Discounter kaum genutzt, weil er im Originalzustand weit auskragende Stellfüße hatte.
In der Fitness-Garage damit komplett unbrauchbar, weil man quasi ständig mit seinen Haxen dran hängen geblieben ist. Aber selbst auf der Burgterrasse war das immer noch so ein Ding.

Kurzer Hand hatte ich den Teil mit den Stellfüßen irgendwann mal abgesägt.

(Anbei, muß doch mal schauen wann der in den Bestand kam?)

Der nächste Plan war, den Rest in der Bodenhülse der Wäschespinne zu fixieren. Das klappte aber bisher eher so semigut. Lag einfach daran, daß ich kein passendes Stück Alurundrohr hatte. Hab das dann eine Zeit lang improvisiert.

Neue Phase 

Vor ein paar Wochen aber lag eine olle Wäschespinne wo auf dem Sperrmüll, die hab ich mir dann abgeholt und entsprechend passend gemacht.

Passend gemacht

Zunächst mal mußten an jener eingesammelten Wäschespinne die unnötige Bauteile ab. Schnüre wurden abgeschnitten und soweit wie ging heraus gezogen. Die ausklappbaren Arme wurden dann entfernt, mal unliebsam mal ein wenig heftiger. Da aber auch einige Bauteile aus Kunststoff bestanden, war das alles kein Hexenwerk.

Übrig blieb dann nur noch das zentrale und eben für die vorhanden Bodenhülse das Alurundrohr.

Im nächsten Schritt ging es ans anpassen der Höhe und wie nun der Rest vom bisherigen Montageständer in den Rest der Wäschespinne passen würde.

Natürlich hatte ich letzteres schon mal kurz vorab ausprobiert. Rein ging der Montagständer, das war klar.

Es war sogar so, daß es noch eine Portion Luft gab. Das sorgte zwar dafür das ein wenig Gewackel mit dabei war, aber es hielt sich im brauchbaren Umfang.

Die Höhe wurde dann mittels anhalten genommen und schon huschte die Metallbügelsäge durch das Alurundrohr. Anschließend noch mit einer Feile den Grat vom Sägen beseitigt und es schon sah es gut aus.

Eine erste Begutachtung des Ergebnisses brachte eine gewisse Zufriedenheit.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Da aber auch sowieso ein wenig Radpflege anstand, wurde diese erste Chance genutzt.

Hier muß ich aber sagen, so ganz klar kam ich mit der Situation nicht.

Logisch, seit ich radfahrtechnisch denken kann wurde an allen Fahrrädern nur stehend vor mir gearbeitet. Und ja, in den letzten Jahren der neu gestarteten Fahrradlaufbahn wurden die Räder dabei auf den Kopf gestellt. Also auf den Lenker und den Sattel.

Eigentlich ein no-go für Profis, das gebe ich zu, ich kam damit aber sehr lange und sehr gut zurecht.

Zuletzt stand der Lenker auf zwei dicken Gummipolster und der Sattel meist in der Aluwanne.

So war der Lenker auch mit seinen Anbauteilen geschützt und wenn mal was runter fiel landete es in der Aluwanne. Das war aber vor allem Schmutz und auch da in der Regel nur von der Kettenpflege.

Kleine Aufgabenstellung (Problematik)

Natürlich weiß ich, daß das kopfüber Stehen eines Fahrrades nicht so gut ist.

Eigentlich, denn das Einzige was ich feststellen konnte war, die hydraulischen Bremsen (von meinen Fahrrädern) können da drauf reagieren.

In so einem Bremssystem befindet sich immer eine gewisse Menge an Luft. Jene steigt nun mal nach oben. Dreht man das Fahrrad dann wieder um, kann wenn der Bremshebel betätigt wird jener zuerst nicht die volle Bremsleistung aufbauen.

Kann, aber muß nicht!

Das konnte ich aber nur feststellen wenn man während den Arbeiten kopfüber lagernd die Bremse betätigt.
Also lässt man das sein, ganz einfach!

Und, wenn der Umfang der Arbeiten länger dauerte und so das Rad halt auch länger kopfüber stand.

Dies war bei mir aber nur semi dramatisch. Denn…

…stellt man das Rad wieder auf seine Räder, betätigt man ein paar mal mehr den Bremshebel und schon richtet sich das wieder ein.
Eventuell nicht sofort, es dauert eine Weile und auch eventuell muß man den Bremshebel immer wieder mal betätigen.

Aber längere Probleme hatte ich damit nicht, von daher hat es mich nie gestört und kam auch nur selten vor. Soviel also dazu, Punkt.

Findungsphase

Jetzt aber galt es sich mit der neuen Situation zurecht zu finden.

Eigentlich sollte das so stehend vor dem Rad besser sein. Fand ich jetzt so gar nicht. Denn bisher konnte ich auf einem kleinen Eigenbau-Hocker bequem sitzen.
Also hab ich die neue Kreation mal auf Sitzhöhe gebracht.

Nächste Aufgabe 

Dabei stellte sich dann heraus, der Sitzhocker und der Rasen waren jetzt nicht in Kombination verträglich. Also hab ich mir eine meiner dünnen Holz-Siebdruckplatten drunter gelegt.

Das klappte dann schon deutlich – bequemer. Mit den Arbeiten selbst, das wird dann wohl eher eine Kopfsache sein.

Denn schon bei der einfachen Kettenpflege mußte der Kopf bei mir anders arbeiten. Das war eine Art spiegelbildlich.

Wie das dann mit anderen Arbeiten ausschaut, wird sich noch zeigen müssen.
Hier gibt’s aber eigentlich nur noch den Wechsel der Bremsbeläge. Viel mehr muß und mache ich deshalb auch kaum an den Rändern.

Ein Punkt den ich aber durchaus nicht als nachteilig empfinde. Denn wenn die Mühle läuft, ist doch alles gut.
Wenn man schrauben muß, ist ja meistens was kaputt und muß getauscht werden. Will man ja nicht haben.

Außerdem fahre ich lieber als ich schraube. Hin und wieder putzen ist natürlich zum einen sinnvoll dann aber auch nett.

Eskalation

Aber Obacht, der Grat zwischen nur ein bisschen saber machen und einer Komplettreinigung ist schmal. Vor allem am Stahl Renner mit seiner zumindest noch sehr guten Lackierung und dem Chrom. Da fängt man an mit der Zahnbürste und dem Q-Tip alles auf Hochglanz zu bringen.

… weshalb auch ein nächstes Fahrrad die Farbe Kanalgrau haben wird. Aber dies nur am Rande.

Lagerplatz

Dann gab es da noch diese eine spezielle Aufgabe.

Mal abgesehen davon das man(n) jetzt die Neukreation von Montageständer zusätzlich zum bisherigen raus holen muß, sollte dieses Teil auch möglichst griffbereit wo stehen. Also mal kurz umgeschaut…

…und eine Lücke seitlich am Strandkorb ausgemacht. Das Teil ist ja nicht sonderlich breit, eher länglich und passt so gut zwischen dem Strandkorb und der dafür vorhandenen Abdeckung.

Ich denke, so kann ich das erstmal lassen. Oder?

Ansonsten…

Dümpeln wir hier gerade mit dem Schffchen auf dem Mittelmeer rum, es geht in Richtung Gibraltar und wir haben einen Seetag. Also einen Tag wo halt keine Landausflüge stattfinden.

So Seetage sind mal ganz gut zum abspannen, vor allem wenn ein sehr langer Anreisetag zuvor war.

Wir hocken gerade draußen an Deck, die Sonne brummt und eine gewisse Luftfeuchtigkeit ist zwar vorhanden, dem sich aber die Seebrise entgegen stemmt.

Hab mir für heute ein Internet Guthaben gebucht um ein paar Zeilen mehr auf Kurs zu bringen. Halt so wie diesen Blogbeitrag.

Parallel dazu kann ich dann aber auch den Blogbeitrag vom Vortag fertig machen und ihn dann geplant, aber zeitlich versetzt ab zu setzen.

So hab ich Spielraum zum tippen, der Tausend Kilometer Blog wird aber gleichzeitig „versorgt“.

Ansonsten wird heute nicht viel passieren. Für unsereins wird’s im Verlauf des Tages zum Training gehen, wohl im hiesigen Fitness Studio.
…oder eventuell dann doch wo draußen im windigen Schatten?

Ich hoffe nur mal, das dort die Luft ein wenig erträglich ist. Ansonsten werde ich mir gleich noch ein bisschen die Füße an Deck vertreten. Bewegung ist schon im gewissen Rahmen ratsam, man(n) kann ja nicht den ganzen Tag rumgammeln.

 

 

Gut, soviel dazu. Euch dann in der fernen Heimat einen schönen Tag, lasst es entspannt angehen und bleibt mir bitte schön gesund!  😉

 

 

 

P.S.: Beitrag 2.112 in Folge und somit 5.016 gesamt veröffentlicht

„Die Macht des einen braucht die Dummheit der anderen.“ Zitat von Dietrich Bonhoeffer/ 1906-1945 & GG Artikel 20, Abs. 1 bis 4

Spendenaktion für eine Lipödem-OP

 

 

 

 

Blog Empfehlung <klick>: Lumières dans la nuit /Der Morgen kommt, und auch eine Nacht…

Urlaubsmodus Tag 3. / 81.312km/ vom 08.07.2026

Juli 11, 2026 by

Bikealltag/ EVO CAADX 1-X / Sport & Alltäglichkeiten/ Urlaub/ do nature/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: dieses Geschreibsel beginnt um 11:55Uhr und bis hierhin sind ein paar Dinge erledigt worden.

Mittwoch

Und wie das eben so ist, nach dem ganzen Stress… *lach* …mache ich mir dann doch noch einen – Kleinen. Und auch da ganz untypisch, was natürlich ironisch gemeint ist, draußen im Burggarten hockend in der Garten-Hängematte.

Zwecks dafür wird das Esbit-Set bemüht, was ich ja neulich noch ein wenig modifiziert habe. Fakt Nummer 1. ist, die kleineren Standfüße sind ein echter Zugewinn. Fakt Nummer 2. wie es sich jetzt mit den niedrigen Löchern um dem Esbit Brenner verhält, kann ich so noch nicht ganz ausmachen.
Hier <klick> dann aber dazu ein bisschen mehr.

Tagesbeginn

Auch an diesem Morgen ein eigentlich gleicher Ablauf wie schon an den beiden Vortagen. Der Arbeits-Wecker bimmelt, ich schalte ihn aus und drehe mich noch gut rum.

Zack, um punkt 07:00Uhr bin ich aber wach und krabel langsam aus dem Federbett. Kurz darauf gibt’s halt Espresso-Frühstück und dann später sogar noch eine Pfanne Rührei.

Der Heckenschnitt vom Vortag wird der fachgerechten Entsorgung an die öffentliche Hand übergeben. Auf der Fahrt dorthin bemerke ich erneut, motiviert unmotiviert ist man, also irgendwie im Urlaubsmodus. *lach*

Auf dem Rückweg noch ein Kasten Wasser und eine gewisse Menge spezieller Leckerli für die anstehende Reise erworben.
Kurz danach gibt’s noch eine weitere motorisierte Fahrt, was aber schnell erledigt ist. Das Auto der Tochter Ältesten hat weitere zwei Jahre TÜV, da der Schrauber um die Ecke ist, haben wir das abgeholt.

Koffer packen

Dann geht‘ s auch schon an das große Koffer packen. Zunächst noch aus dem Kopf heraus werden einzelne Positionen zu Stapeln gelegt, um dann kurz darauf die Einzelheiten mit der Koffer-pack-Liste abzugleichen.
Passt soweit alles und ganz nebenbei auch ma‘ wieder in der Kleiderkammer ein wenig was zurecht gerückt.

Zum Abschluss noch die Kofferwaage mal genutzt, ist aber alles in der Norm. Ein bisschen verwundert bin ich aber schon, hab ich doch so gar nicht geizig gepackt.

Aber nun gut, die Reise kann mit dem Punkt fast starten. Und ab diesem Punkt auf dem Zeitstrahl schließt sich der Kreis zum kleinen, schwarzen und wohlschmeckenden Koffeingebräu.

Überhaupt…

…der Himmel ist bedeckt und ich liege zwar in kurzer Hose aber mit einer Kapuzenjacke in der Garten-Hängematte. Draußen sind es 21c° plus und es kommt einem schon fast herbstlich vor. Hat man sich so sehr an die heißen Tage von neulich gewöhnt? Ich hoffe nur nicht.

Aus der Hängematte

Dann ging es doch noch auf eine zumindest kurze Ausfahrt mit nassen Sinn los. Auch wenn es kurzfristig ein paar Tropfen aus dem Himmel gab, was dann schon fast wie ein Stichwort daher kam, ich raffte mich auf.

Das EVO CAADX 1-X wurde aus seiner Parkposition bewegt, zwei der Camping Wasserkanister und der Leicht-Rucksack eingeladen. Relativ klar war, es würde am Friedhof mit der Wasserstellee vorbei rauf die Halde Humbert gehen.

Zum einen um der Trockenheit für die kleinen Zöglinge was entgegen zu setzen, aber zum anderen um auf dem Weg nach oben einen weiteren Testlauf für die neue Übersetzung zu machen.
Praktisch daran waren dann die im wöchentlichen Sinne erschwerten Bedingungen.
Denn auch wenn die beiden Camping Wasserkanister mit ihren 10l. nicht voll bis zum Anschlag waren, schwer war das schon.

Nach der Abfahrt die Beine etwas einpendeln lassen, eine kleine Schleife durch den Heimatwald, um kurz darauf schon das Wasser zu tanken. Der Weg nach oben war gut machbar, auch hier hatte ich noch zwei Gänge Reserve.

(<Klick> zum Juli-Album)

Oben angekommen

Ja, schon bei der Auffahrt war klar, der eher geringe Niederschlag der letzten Tage hatte seine Spuren hinterlassen. Der natürliche Bewuchs trug mehr eine hellbraune Farbe und auch oben auf dem Plateau sah es nicht viel anderes aus.
Beim Rundgang bemerkte ich, daß ausgerechnet die Eiche es sehr gut bis hierhin geschafft hatte. Klar, sie liegt ja auch im Dickicht eines vorhandenen hohen Grases.

Der Rest der Zöglinge macht sich so. Natürlich nicht immer sehr gut und es gibt viele kleine braune Blätter zu sehen, aber immerhin.

Ich verteile das Wasser und kurz vor dem letzten Tropfen denke ich darüber nach, noch eine weitere Rutsche von 10l. zu holen. Warum eigentlich nicht?

Ich hocke mich auf den Boden und tippe ein paar Zeilen währen der seichte Wind angenehm erscheint. Ja ich denke, eine „Rutsche“ kann ich noch.

 

 

Für Euch dann noch einen netten Tag und ganz viel Gesundheit!  😉

 

 

 

P.S.: Beitrag 2.111 in Folge und somit 5.015 gesamt veröffentlicht

„Die Macht des einen braucht die Dummheit der anderen.“ Zitat von Dietrich Bonhoeffer/ 1906-1945 & GG Artikel 20, Abs. 1 bis 4

Spendenaktion für eine Lipödem-OP

 

 

 

 

Blog Empfehlung <klick>: Lumières dans la nuit /Der Morgen kommt, und auch eine Nacht…

Erinnerung – NightOfThe100Miles/ 10.07.2026

Juli 10, 2026 by

Bikealltag/ Morgengruß/ Biketouren/ NightOfThe100Miles/ Rückblick/ Bilder: heute vor 8 Jahren <klick> habe ich auf dem Rückweg der NightOfThe100Miles eine Frühstückspause am Walkway & Tower Turm gemacht.

Jener lag auf dem Rückweg der Emscherradroute und bot sich bei bestem Wetter an. Relativ genau zu diesem Zeitpunkt kamen mir die ersten Gedanken zum Bikepacking. Da dachte ich mir:“wäre jetzt schon nett sich auf eine weichere Isomatte zu legen, eventuell noch eine Art Zudecke und dann für ein Zeitfester der Augenpflege nachkommen.“ Crasy.

Ansonsten sind wir im Urlaub unterwegs und deshalb auch nicht gerade – on. Und deshalb gibt’s hier diese Zeilen, verbunden mit den besten…

 

 

…Wünschen an Euch für einen netten Tag und das Ihr gesund bleibt!  😉

 

 

 

P.S.: Beitrag 2.110 in Folge und somit 5.014 gesamt veröffentlicht

„Die Macht des einen braucht die Dummheit der anderen.“ Zitat von Dietrich Bonhoeffer/ 1906-1945 & GG Artikel 20, Abs. 1 bis 4

Spendenaktion für eine Lipödem-OP

 

Heckenschnitt & Lupia/ 9.274km/ vom 07.07.2026

Juli 9, 2026 by

Bikealltag/ KTM Strada-X 30 Fit/ Sport & Alltäglichkeiten/ Winora Queen/ Hitzefahrten +20c°/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: ein weiterer Tag im Sommerurlaub und um genau zu sein, der zweite Tag auch bekannt als…

Dienstag

Der Wecker bimmelt wie gewohnt, ja das lass ich erstmal so, denn das gute Gefühl ihn aus zu drücken und eine weitere entspannte Runde zu pennen hat schon was. Ohnehin ist man kurz um diese Uhrzeit wach und auch das finale Erwachen ist gar nicht mal so viel später. Meist so ab sieben.
Also schlaftrunken via dem Bad in morgendlicher Sommerkluft und sich dem Espresso-Frühstück gewidmet. Ganz nebenbei weitere Zeilen zum Vortag und dessen langer, ach was sage ich sehr langen Radexkursion getippt.

Kreativ, denn zum einen bekommt man des Morgens gar nicht strukturiert/ geordnet hin und zum anderen fliegen so viele Wortblöcke im Kopf rum, daß man den ganzen Kram erst mal am besten niederschreibt. Ordnen kann man das dann im weiteren Verlauf.

Tagesaufgabe

Für heute gibt es zwei Punkte. Zum einen mittels der Heckenschere sich dem Höhenwuchs der Buchenhecke widmen und der zweite Punkt wäre dann das Montags-Training.

Gesagt, getan und sich passend nach dem entspannten Frühstart gekleidet nach draußen begeben. Die Gerätschaften hervor geholt und dann mal angefangen.

Heckenschnitt

Oben auf der Leiter stelle ich fest, da ist doch ganz schön was gekommen! Aber zum Glück sind die vielen Äste eher von einem dünneren Format, schnip-schnap und schon schaut der erste Abschnitt fein-passend aus.

(<Klick> zum Juli-Album)

Kurz darauf bin ich mit der Leiter von außen entlang und die Sache nimmt Form an. Ganz ehrlich, ich hätte nicht gedacht das die Hecke schon im Sommer in der Höhe eingekürzt werden müßte.
Es gab Jahre da hab ich sie nur einmal im Jahr geschnitten. Dann zwar komplett, also nicht nur in der Höhe sondern auch in der Breite, aber jetzt. Mal sehen wie das bis zum Herbst wird?

Übrigens, weitere Zeilen zu diesem Tagesabschnitt? Dann bitte hier <klick> entlang.

Neuer Spielplan

Die holde Burgdame tritt auf die Bühne des Alltags, gefrühstückt hatte sie schon und meinte das es doch eine gute Idee wäre, mal zur Lupia zu fahren.

Kurz erklärt, Lupia ist der Name eine Lippefahre wo man sich selbst rüber zieht. Hier <klick> gibt’s sogar eine Infoseite. So riesig nach Radfahren war mir zwar nicht, später dazu mehr, aber auf eine kleine entspannte Ausfahrt würde es schon gehen.

Lupia Radfahrt

Bevor es losgehen würde stand mal etwas frisch machen an und dann in eine vermeintlich passende Radkleidung schlüpfen.
Bei so stadtnahen Radfahrten versuche ich auf eine Radhose mit dessen Sitzpolster zu verzichten. Wird eigentlich nur unnötig warm und das ist dann eben auch nicht so fein. Auf der anderen Seite ist aber zumindest mir als Herr das fahren ohne Radhose inzwischen auch nicht ganz so idealste.

Aber ein wenig die Sitzposition suchend hatte ich es dann irgendwann. Und, es wurd nicht unnötig warm.

Die Fahrt nahm dann also seinen Lauf, eine Wegführung mußte nicht erarbeitet werden, im Claim kennt man sich aus.
Auf einer nördlich verlaufenden Achse ging es voran. Das Auenpark Hamm wurde durchfahren, das Schloss Heessen kam in Griffnähe. Dort gab es eine ersten kurzen Stop an der Lippe.

War schon wieder so nett dort, daß ich mich hatte dort einrichten können. Aber half ja alles nix, ein Ziel wollte erfahren werden. Und so zog man weiter. Schön war auch, der Wind bließ seicht in den Rücken. Natürlich war damit klar, der Rückweg… . Ach komm, lassen wir das.

Jedenfalls errichten wir Schloss Oberwerries und kurz danach dann auch die Lupia. Wir mußten uns zwar die Fähre erst mit der Stahlkette rüber holen, konnten dann aber direkt drauf und uns rüber auf die andere Uferseite ziehen.
Irgendwie ist das zwar ein wenig anstrengend, aber mit der Lippe und deren Umgebung wird man zu 105% entschädigt. Und irgendwie macht es auch Spaß.

Auf der anderen Uferseite angekommen lud eine Bank im Schatten ein. Dort platzierten wir uns und picknickten ein wenig länger.

Irgendwie blieb die Zeit stehen. Man hatte ein bisschen was zu essen, der seichte Wind kam dann auch ein wenig um die Ecke des schattenspenden Heckengewächs und selbst die Sonne schien so erträglich.
Nach bestimmt 20 Minuten oder mehr sind wir dann aber wieder los.

Ich schlug schon mit der Abfahrt das Café Loni als Einkehrmöglichkeit vor und so fuhren wir in jene Richtung.
Leider mußte ich aber feststellen, das Café Loni hat nur von Donnerstag bis Sonntag geöffnet. Half also alles nix, jetzt mußten wir doch tatsächlich zur Kaffeemanufaktur Pohl´s Mühle besuchen. Nach ein paar weiteren Kurbelumdrehungen mehr hatten wir dann die Location erreicht.

Draußen waren auch mit Schatten noch genug Plätze und so holte ich die Bestellung im Inneren ab und wir ließen es uns gut gehen.

Trotz Koffeinware kam ich aber nicht so richtig in Schwung. War schon eine seltsame Sache. Aber geschmeckt hat‘ s trotzdem.

Nach diesem entspannten Stop in netter Gesellschaft ging es dann an den Endspurt. Die Sache mit dem Spurt war aber irgendwie relativ. Wobei die Burgdame an ihrem E-Bike einfach eine Stufe oben drauf legen konnte, ging es für unsereins um‘ s pure Überleben. *lach*
Nein, auch wenn da schon eine sehr füllige Brise meinte es mit mir treiben zu können, da hab ich schon mehr gehabt und auch unter ganz anderen Umständen.

Urlaubsmodus

Und nun zu dem in Schwung kommen. Ich glaube einfach das ich sehr motiviert unmotiviert bin. *lach* Oder eben schon gut im Urlaubsmodus stecke.

Das wäre eine gute Erklärung für den Zustand. So liegend in der Garten-Hängematte geschrieben.

 

 

Für Euch dann noch einen netten Tag und ganz viel Gesundheit!  😉

 

 

 

P.S.: Beitrag 2.109 in Folge und somit 5.013 gesamt veröffentlicht

„Die Macht des einen braucht die Dummheit der anderen.“ Zitat von Dietrich Bonhoeffer/ 1906-1945 & GG Artikel 20, Abs. 1 bis 4

Spendenaktion für eine Lipödem-OP

 

 

 

 

Blog Empfehlung <klick>: Lumières dans la nuit /Der Morgen kommt, und auch eine Nacht…

Zeitreise – das Ziel ist der Weg/ 81.297km/ vom Montag den 06.07.2026

Juli 8, 2026 by

Bikealltag/ EVO CAADX 1-X/ Urlaub/ Biketouren/ Tour 100+/ Erstbefahrung & Erkundung/ Bike- & Biketouren Bilder: der Tag ist noch jung und eigentlich fragt man sich, was zum Geier macht man so früh am Küchenstammplatz? *lach*

Mit dem üblichem Koffeingetränk geht es dann aber bald und schon findet man weitere Zeilen. Das Tagesziel ist abgesteckt, inzwischen auch eine wohl fahrbare Route im Navihirn aber auch in Kurznotizen auf dem Handy. Mehr wird’s da wohl nicht so direkt brauchen. Einzig, so die Vermutung, kurz vor dem Ziel wird man nochmal schauen.

Der Plan – Vorgeplänkel

Auf der Tour des Tages wird es zum Baggerloch Flaesheim gehen. Die Streckenführung hab ich mir für die Anfahrt relativ simpel und damit wohl auch unspektakulär gelegt. Es wird via der üblichen Tagesstrecke bis ins Dorf des lohnentgeldlichen Schaffens gehen, dort dann aber nicht an den südlichen Rand, sondern press durchs Zentrum durch.

Ab dort wird’s für mich via den westlichen Lippeauen weiter gehen um das Nest Bork und dann Vinnum zu durchfahren.
Grundprinzipiell könnte ich wohl auch weiter an der Lippe fahren wo es so mutmaße ich auch eine Römer-Lippe-Route geben würde-könnte, aber zumindest für die Hinfahrt lass ich das mal einfach um es eben simpel zu halten.

Kurzrückblicke

Fakt ist aber, ich bin vor ein paar Tagen mehr da schon mal her und dort dann auch bis zu einem Aussichtsturm an der Lippe gefahren. Da dies aber Neuland für mich war, hat das natürlich Zeit gefressen und das will ich heute vermeiden.
Ich werd aber gerade mal bei dieser Möglichkeit ab Vinnum schauen, denn die wohl offizielle Seite Römer-Lippe-Route gibt, wenn auch ein wenig sperrig, da eine Streckenführung her. An dem Punkt denke ich aber auch, wenn die Radrouten Beschilderung da so klasse ist wie ich das kenne, sollte das bis Ahsen dem letzten größeren Dorf eventuell machbar sein.

Fakt ist aber auch, man könnte auch einfach geradeaus am Wesel-Datteln-Kanal entlang. Auch da waren wir seinerzeit mal als wir zu zweit einen Exkursion nach Haltern und um den dortigen See herum gemacht haben. Diese Radrunde damals war super nur erinnere ich mich daran, daß wir quasi fast nur Gegenwind hatten und ich spätestens irgendwo auf dem Rückweg eben am Wesel-Datteln-Kanal was dringend in Sachen Kaloriennachschub machen mußte.

Wetter

So, dann nochmals einen Blick zum digitalen Wetterfrosch. Zeitlich eher bedeckt-wolkig, ab 11:00Uhr bis etwa 13:00Uhr eine gewisse Schauerneigung. Und Westwind mit 7km/h was mich insgesamt sehr mild-zufrieden stimmt.

Abfahrt

Das EVO CAADX 1-X wird das Fahrgerät des Tages, daß eine oder andere findet noch Platz in zwei Packtaschen, dann geht die Reise auch schon los.

Das mit dem Wetter war ja so ein Ding. Zunächst mal deutlich wärmer als angesagt, ja und die Sache mit der Windlast hatte ich ja auch schon erwähnt. Und so ging es nach der spontanen Espresso-Pause aber auch ohne Brötchen, ich war am Bäcker schon vorbei weil er weiter vorne in der Fußgängerzone seinen Laden hat, raus aus dem Dorf.

Natürlich alles über bekannte Strecken und das auch mal in feiner. Kurz hinter dem Dorfausgang hatte ich dann auch erstmalig den Wind von der Seite.

(<Klick> zum Tagestour-Album)

Und ich kann Euch sagen, dieser Wind hatte sogar einen eignen Geruch! Er trug eine Art Feuchtigkeit und eine Spur der diversen Weizen und Kornfelder mit sich. Das erfrischte schon. Bis zum nächsten Ortseingang war es nicht sehr weit und ich stieß dann auch schon auf das Radroutenschild für die Römer-Lippe-Route. So war ich dann auf der angedachten Route und würde mich nur daran entlang arbeiten müssen.

Brötchen-Pause

Mit einem weiteren Dorf weiter stieß ich rein nach Selm-Bork wo sich dann zur rechten Hand praktisch direkt an meinem Weg eine Bäckerei befand. Nicht viel los, also mal wacker angehalten und rein um sich versorgungstechnisch aufzustocken.

Eigentlich

Eigentlich hatte ich ja was bei, aber das hätte zumindest warm gemacht werden sollen, wo man natürlich auch ein kleines Set für mit hatte. Aber so mit einem soliden Brötchen könnte man den mitgeführten Klein-Vorrat wieder zurück nehmen undszch  eben das Brötchen gönnen.

Die gute Frau der Bäckerei Kanne verstand nicht nur ihr Handwerk, wobei das jetzt ja eigentlich auch nicht so viele Rätsel aufgibt, sondern auch den Umgang mit Kunden. Auch preislich lag das in einem akzeptablen Bereich für ein gegönntes ersten Urlaubstagbrötchen.

Ich schritt also wieder hinaus und da fiel der Blick auf das gegenüber liegende alte Gebäude, mit eben jenem alten Charm. Nett untermalt von dem bisherig vorherrschenden Wetter.

Jenes brachte auch immer mal wieder feinsten Sprühregen mit sich. Der war aber so geringfügig, daß es so gar nicht auffiel. Außerdem, es war ja pupenwarm. Die westliche Dorfgrenze im Rücken ging es ein wenig mehr über ein bekannte Radwegbenutzungspflicht. Wurzeln der Bäumen haben den Belag angehoben, man tat gut daran abschnittweise nicht im Sattel sitzen zu bleiben.
„Ist ja nur ein kurzes Stücke, also nehmen wir das mal so hin. Und, der Weg ist das Ziel.“ Mit diesen Gedanken ging das dann auch gut.

Schlüsselstelle

Im nächsten nahen Abschnitt ging es durch das nochmals kleinere Nest Vinnum. Bis hierhin hatte ich eine Streckenführung quasi im Kopf, wobei man auch von einer Jobrunde da mehr als einmal durch ist. Nicht ganz so klar war mir aber die weitere Strecke auf der Römer-Lippe-Route, also mal die Augen aufhalten!

Und ja, tatsächlich führte die Römer-Lippe-Route ausgeschildert genau auf jene Straße weiter gerade aus, die man auch gut im Kopf hat. Denn sie führt genau zum Düker des Dortmund-Ems-Kanal.

Nett daran, es geht für ein paar Meter mehr lang abwärts und der Wind steht seitlich. Doch mitten in der Schussfahrt werfe ich den Anker und komme zum stehen. Was ein Ausblick!

Dieses satte Gelb erstreckt sich wie ein Teppich vor den Sinnen und halt, woran fängt sich das Auge?

Eine offensichtlich nicht sehr alte Pausenhütte, mitten auf jener Bodenwelle. Ich orientiere mich kurz, fahre zurück zu einer Abzweigung und ziehe mich langsam die Steigung hoch, biege nochmals ab und fahre dann direkt drauf zu.

Tatsächlich relativ neu, sauber und gut in Schuss. Und was mir auch umgehend auffällt, die geschlossene Rückseite steht genau in einer der hier vorherrschenden Windrichtungen und gibt mit den kurzen Seitenwänden guten Windschutz.
Für diesen Tag wohl kaum von Relevanz. Ich nehme für einen kurzen Zeitraum Platz und lasse mal sacken. Doch nur kurz, ich rapple mich hoch, man(n) hat ja noch was vor sich.

Orientierungsphase

Ich war da schon mal, zumindest einmal, konnte mich aber nicht wirklich an eine Streckenführung in die angedachten Richtung erinnern. …was dann aber auch daran lag, daß ich an der entscheidenden Schnittstelle meist hoch zum Dortmund-Ems-Kanal fahre. Unten ein paar Eindrücke aus diesem Landstrich.

Mit der klitze-kleinen Schleife zur Pausenhütte richtete ich mich also erneut aus, griff nochmals zur Navikrücke und ließ mich dann einfach auf die ursprüngliche Verkehrsachse wieder den sanften Hügel runter rollen. Und zack bums, es ist so einfach, nur die Straße entlang fahren und man passiert beziehungsweise unterfährt de Düker des Dortmund-Ems-Kanal, ist aber auch auf der angedachten Route.

Kurz darauf wird mir auch klar:“ja auch hier kann ich mich ganz dunkel dran erinnern, du warst schon mal dort.“ Die Lippe begleitet mal näher mal weiter linksseitig, es passt weiter.

Leider konnte ich jetzt aber auch den wohl mit Sicherheit vorhanden Blogbeitrag hier nicht ausmachen, wo ich schon mal dort war. Wäre ja mal interessant gewesen. Aber eventuell such ich ihn noch mal, auch wenn es lange her ist und die Sache nicht einfacher macht.

Jedenfalls…

… erreichte ich dann gefühlt mittelprächtig zügig den vermeintlich letzten Ort bevor es in das angestrebte Zielgebiet gehen würde.
Aber zuvor noch über neue Ahsenbrücke um eben nach Ahsen rein zu kommen. Ich kann mich noch genau an die gesperrte Brücke bei der Ersterkundung erinnern. Damals ging es da nicht weiter.

Für diesen Tag wurde aber die Lippe mit ihren sehr schönen ursprünglichen Anblick überquert.

 

Sah schon nett aus das Dorf Ahsen, aber sowohl meine Augen auch das Hirn fixierten sich imme mehr auf das Ziel.

Endspurt 

Ab da ging es ein wenig mehr auf einem breiten Angebotsstreifen weiter. Ich wurde tatsächlich ein wenig ungeduldig und schaute immer wieder nach einem möglichen Intro. Und da war sie die Rechtskurve, direkt hinter dem Wesel-Datteln-Kanal wo es die erste Möglichkeit geben würde in das angestrebte Zielgebiet zu gelangen. Ich bog also rein…

…und ganz schnell wurde klar, da war Endstation.

Tor zu

Tor zu

So richtig erbaulich fand ich das jetzt nicht. Hatte ich mir doch bis hierhin alles fein rausgesucht und zurecht gelegt. Und dann stehst du da und kommst nicht weiter.

Hab mich dann ein wenig in den Schatten gestellt und die Kleinhirn Windungen sortiert. Könnte die Zufahrt damals, also vor mehr als 25 Jahren so ausgesehen haben? Also natürlich ohne die großen Büsche an der Seite und ohne Tor?

Das digitale Kartenmaterial wurde zum abgleichen genutzt und eine zweite Möglichkeit ausgemacht. Recht direkt nach dem Ortsausgang Flaesheim wäre noch was. Also noch auf ein Stück losgefahren und dort geschaut.
Aber so verlockend diese Möglichkeit aussah, auch mit Unterstützung des digitalen Kartenmaterial, das war‘ s auch nicht.

Dritte Möglichkeit

Links war doch noch ein Feldweg an einem Bauernhof rein. Lag auf dem Weg, ich also wieder zurück.
Ja der Weg war dort, er ließ sich auch fahren, irgendwie, aber dann war da diese Wegkreuzung in dem offenen Waldstück. Irgendwie kam mir das zwar ganz dumpf verdächtig bekannt vor, aber auch die Satellitenbilder sagten mir:“falsche Fährte.“

Waldkreuzung

Waldkreuzung

Jetzt war guter Rat teuer, wenn er denn überhaupt zu bekommen sei.

Neustart – Rückreise

Gewisser sollte sein, das eine Rückfahrt mal nicht so gut gegen den Wind gehen würde. Also packte ich frisch gestärkt bei der Pause am Wesel-Datteln-Kanal alles ein und motiviert meine sieben Sachen zusammen und fuhr mal langsam los.

Freundliche Frau

Ich trudelte nochmals an der ersten Möglichkeit vorbei und gerade so wie ich über die Kanalbrücke will…
…kommt da wohl eine Frau auf ihrem E-Bike daher. Sofort schoss es mir in den Kopf, ich zog den Anker und fragte spontan freundlich woher sie da kommen würde?

Natürlich nirgends her, weil ja eben Sackgasse war. Aber sie wusste wohl relativ genau was mit meinen Beschreibungen von damals anzufangen.
Und so beschrieb sie mir eine Zufahrt zu einem Campingplatz, welchen ich vor der letzten Kanalquerung links hab liegen sehen. Tatsächlich hatte ich dort zwecks Abgleich auch das Motorola gezückt, da aber so für mich keinen passenden Zugang entdeckt.

Sie aber sicherte mir zumit glänzenden Augen zu, daß dies schon passen könnte. Letztendlich war sie früher auch dort.

Da diese ja auch letzte Möglichkeit eh auf dem Rückweg lag, konnte ich natürlich nicht anders und wagte dort eine weitere Exkursion.

Campingplatz hin oder her, auch wenn ich da ein bisschen drauf rumgeeiert bin, zum See kam man da nicht so wirklich. Also bin ich den teilweise sehr sandigen Weg am Wald entlang. Schieben war dann auch angesagt, denn in tiefen weichen Sand fahren ist unspaßig.

Verwunderung

Tatsächlich entdeckte ich an einer Abzweigung dieses Radroutenschild. Wo dies wohl hinführen könnte?

Ich riss mich jetzt aber zusammen, ein anderes Mal gerne, aber jetzt war auch schon der Zeiger auf der Uhr gut weiter geeilt.

Kurz danach konnte ich dann in einem tiefen Loch das Wasser sehen. Die Erinnerung sind verdammt lange her und deshalb wohl auch mehr trübe als nur verblasst, aber irgendwie schien, könnte-hätte das passen können-dürfen.

Zunächst noch durch ein massives Tor ohne Chance, ein paar Meter weiter nur noch ein niedriges Tor und ein Stacheldraht Zaun mit Loch drin. „Wie für uns gemacht“, dachte ich und schlüpfte hindurch, das EVO CAADX 1-X vorgeschoben, ich hinterher.

Ja irgendwie…, aber dann doch wieder nö eher nicht.“ So oder so ähnlich ratterte es im Kopf. Sah auf jeden Fall mal nett und brauchbar aus.

Zumindest die eher frei stehenden Kiefern riefen Erinnerung hervor. Aber nicht ganz so alt, sondern aus dem letzten Urlaub in Paguera. War ja auch nett.

Lange Zeit…

…hin oder her. Ja in 25 Jahren und mehr kann viel bis sehr viel passieren. Aber es gab ein paar Punkte die so gar nicht wollten. Der Baggersee war seinerzeit nicht mal ein Bruchteil der jetzige Größe.

Die gegenüber liegende Uferseite hatte wie der gesamte Baggersee damals steile Hänge aus eben – Sand. Und mit steil meine ich steil. Also so steil, das du dir das jedesmal überlegt hast ins Wasser zu gehen oder nicht. Denn man mußte ja auch wieder hoch und eben nicht nur ein paar Meter
Und die gegenüber liegende Seite war viel näher und hatte natürlich auch keine Bewaldung. Kurz um, der kurze Hinweg ohne den Campingplatz den es ja laut der freundlichen Frau damals gar nicht gab, könnte passen. Aber der Rest?

Unspektakulär

Mit diesen Gedanken schob ich das treue Gefährt wieder erst durch den Zaun und mich hinterher, dann den Sandweg entlang und machte mich dann auf den Rückweg.

Groß was aus dem Hut zaubern um die Rückfahrt aufzulockern war jetzt auch nicht mein Ding. Es war warm, der interne Wasserhaushalt wurde immer wieder aufgefrischt und Kilometer für Kilometer rollte es sich so vor sich hin.

Alte Fahrt & Düker

Dann passierte ich die Alte Fahrt und stieß dann auch kurz darauf unter den Düker des Dortmund-Ems-Kanal.

Land in Sicht!

Und während ich so vor dahin radel, den ganzen Hinweg stumpf zurück, kam mir die Idee. Auf eine Currywurst-Pommes-Mayo am Preußenhafen zu Lünen ließ ich mich unschwer noch überreden.

Frisch gestärkt und auch noch mal gründlicher gelüftet, ja der Wind hatte schon eine gewisse Intensität.

Der Rest der Fahrt ging gut, noch besser war die Dusche hinterher. Viel gesehen und erlebt-erfahren, aber ein Ziel erreicht…? Wer weiß.

Warum?

Jetzt wird man sich in der Leserschaft fragen:“was sucht er da in dieser Ecke überhaupt? Was treibt ihn an, mit diesem Aufwand?“ Natürlich ist das keine kurze oder einfache Geschichte.

Man ist ja gelegentlich *hüstel* vom Job her in einer Ecke unterwegs, die da das eine oder andere an Baggerloch bietet. Und wie oft ich da schon mit dem Finger auf der Karte versucht habe, jene Ort aus der tiefen und arg langen Erinnerung heraus zu finden, kann ich nicht mal sagen.

Der erste Ansatz 

Recht früh, also schon vor ein paar Jahren, kam mir das immer irgendwie bekannt vor. Bis ich aber realisieren konnte wo da meine Erinnerungen mit dem Navihirn korrespondierte dauerte noch eine gute Weile.

Irgendwann begann dann das auch wieder größere Zeitfenster, sich mal näher damit zu befassen.
Parallel wurde halt erneut mit dem Finger auf der Karte, den Erinnerungen aber auch ein paar Streckenerkundungen versucht. DER Suchttreffer blieb aber lange verwehrt.

Immer und immer wieder wurde neu gesucht und das ganze Programm durchgespielt. Der Gedanke sich mal mit dem Radel dorthin zu bewegen schien nicht ganz abwegig. Die Distanz überschaubar lang, ja sogar für eine Tagestour machbar. Aber wie, wann und was dann gemacht werden würde blieb offen.

Die Erinnerung…

…an eine eigentlich sehr angenehm Zeit in einer überaus netten Gesellschaft ließ das Thema in den hinteren Hirnwindungen immer wieder auftauchen.

 

Die Tage sind nicht ewig lang, nur die Erinnerungen

 

Und so befand ich, sei es wert dies mal anzugehen.

Und jetzt?

Ja, die Frage ist gut, was ich jetzt mit diesen Informationen? Um ehrlich zu sein, ich hege den Verdacht, daß dies doch nicht jener Baggersee der späten Jugend ist.

Vielleicht sollte ich mich dann doch nochmals auf den Weg nach Dülmen machen? Einen möglich Routenführung könnte an Haltern vorbei gehen. Da gibt’s ja auch noch ein paar Baggerseen. Oder es war doch der Silbersee hinter Lavesum? So oder so ähnlich, aber einfach ma sehen…

 

 

Meinen besten Wünsch ein Euch für einen geschmeidigen Tag und die ganz dicke Dosis enger Gesundheit reiche ich mal durch!  😉

 

 

 

P.S.: Beitrag 2.108 in Folge und somit 5.012 gesamt veröffentlicht

„Die Macht des einen braucht die Dummheit der anderen.“ Zitat von Dietrich Bonhoeffer/ 1906-1945 & GG Artikel 20, Abs. 1 bis 4

Spendenaktion für eine Lipödem-OP

 

Zweiter Urlaubstag/ 07.07.2026

Juli 7, 2026 by

Bikealltag/ Morgengruß/ Rumgelaber/ politisch & Witz: ich kann Euch sagen, die Exkursion/ Radtour von gestern ist gut beendet worden, aber die passenden Zeilen werden noch ein wenig dauern.
Bildmaterial ist sortiert und bearbeitet, muß halt noch in den Blogbeitrag rein. Dann noch die passenden Zeilen dazu und fertig ist die Mühle.

Es sind übrigens insgesamt 106 Kilometer zusammen gekommen. Auch wenn das so nicht geplant war. Aber wer plant schon groß, war ja dann doch noch gut zum Ende hin. Wetter war zwar wieder warm, aber dafür stand der Wind günstiger und so konnte nach der letzten Pause am Preußenhafen zu Lünen die Marschfahrt zur Burg einfach nur abgespult werden.

Eine gute Dusche weiter und in frischem Zeug, zuvor natürlich alles ausgeladen und verstaut ging es dann zur Tochter Ältesten. Dort wartet ein vermeintliches Luftproblem an ihrem Vorderrad vom Fahrrad.

Nach einer fixen Inspektion war aber weder der Reifen defekt noch der Schlauch. Also wieder alles montiert und aufgepumpt.
Dabei stellte sich dann heraus, daß die kleine Pumpe ein Problem mit einer Dichtung am Ventil hatte! Das Töchterlein pumpte also stets, aber es kam so gut wie keine Luft rein. Ich konnte das Problem beheben und siehe da, alles klappte so wie soll.

Zum Heute

Wenn der digitale Wetterfrosch Time & Date heute nicht erneut patzt, dann wird’s zwar heute warm aber eher bewölkt. Ich denke damit könnte man leben.

Heute könnte dann gut das Montags-Training stattfinden und die holde Burgdame erwähnte was von einer Radrunde zur Lupia. Wir werden sehen. Heckenschnitt hätte ich ja auch noch um die Zeit zu füllen.

Ansonsten…

 

 

…Euch dann auch an diesem Tag alles an Gesundheit was geht und macht das Beste draus!  😉

 

 

 

P.S.: Beitrag 2.107 in Folge und somit 5.011 gesamt veröffentlicht

„Die Macht des einen braucht die Dummheit der anderen.“ Zitat von Dietrich Bonhoeffer/ 1906-1945 & GG Artikel 20, Abs. 1 bis 4

Spendenaktion für eine Lipödem-OP

Zeitreise 12:30Uhr/ 06.07.2026

Juli 6, 2026 by

Liv(f)ticker: und  weiter geht’s mit der Tour. Wobei genau genommen ist gerade Stillstand, aber eben gewollt. Nennt sich dann – Pause.

Kleiner Hinweis an der Stelle, ich werde später entscheiden in wie weit die in diesen Kurzberichten vorhandenen Fotos verbleiben oder nicht. Ansonsten…

Ich sach ma‘ so…

Tatsächlich hatte das mit der Windlast zumindest in einigen Abschnitten mehr besser gepasst.
Der Mann konnte also hier und da im üblichen Tempo Strecke machen.

Außerdem hab ich noch eine relativ neue Pausenhütte entdeckt. Traumlage und tatsächlich auch mal so baulich ausgeführt, daß der meist vorherrschende Wind nicht wie Hechtsuppe reinzieht.

Kurz danach gab es eine erste echte Orientierungsphase.
Auch wenn ich schon mal in der Ecke war, die Bilder im Kopf passten da nicht ganz so. Aber kurz darauf hatte ich es dann und rollte tatsächlich an ein paar markanten Punkten vorbei, die auch meine Kleinhirn Windungen hergaben.

Aber mit der (nötigen) Disziplin fuhr ich an diesen durchaus einladenden Punkten vorbei. Das Ziel hatte man ja fast vor Augen.

Hier und da wurde dann auch nochmals, in freudiger Erwartung die Navikrücke bemüht, einfach nur zu sehen, wie weit es noch sei. Dann hatte man es aber…

… oder auch nicht! Bei der ersten Möglichkeit war dann definitiv alles dicht.

Ich bin dann aber zurück zur Straße und habe eine andere Abzweigung ausprobiert. Aber auch jene endete dann irgendwie…

…an jener Kreuzung. Ich wälzte hier die ganz tiefen Erinnerungen, schaute mich genauestens in der Navikrücke um, aber ein Weiterkommen und dann noch bis an das Baggerloch heran, daran war nicht ansatzweise zu denken.

Also bin ich wieder zurück zur Straße und hab mir die obrige Bank für die Pause geentert.

So jetzt nach einem Brötchen, einer Banane und einer Nektarine, vor allem aber auch einer guten Portion Wasser und natürlich einem – Kleinen – kann es gleich wieder zurück gehen.

Ich denke nicht das ich von der Rückfahrstrecke da noch was aus dem Hut zauber. Einzig das der Preußenhafen zu Lünen ein letzter Halt bis zur Burg sein könnte.

Man könnte sich ja eine Currywurst-Pommes-Mayo reinpfeifen. Nur so.

Gut, dann wollen wir mal langsam wieder, alles zusammen packen und dann die Rückfahrt angehen.
Gut daran, der Wind darf seine Zartheit vorzugsweise von hinten an mir abspielen.

 

 

Ich klink mich dann mal aus und wünsche Euch erneut noch was. 😉

 

 

P.S.: Beitrag 2.106 in Folge und somit 5.010 gesamt veröffentlicht

Zeitreise 09:11Uhr/ 06.07.2026

Juli 6, 2026 by

Liv(f)ticker: und mal wieder eine spontane & aktuell Meldung aus dem Radleben.

7km/h

Also das üben wir bitte noch mal! Natürlich hab ich das nächste Dorf als kurzes Etappenziel erreicht, aber die Vorhersage mit angeblich nur 7km/h Wind ist sowas von gekrückt.

Aber nun gut, es ist trocken und ich komme voran. Mal sehen ob ich hier mir wo noch ein Brötchen mit alles einlade, was wohl angebracht wäre, dann geht’s halt weiter.

Auf diesem ersten Espresso auf Tour hab ich jetzt nicht gehofft. Natürlich ist mir das schon eingefallen, aber ich habe nicht gerechnet das die schon geöffnet haben.

Natürlich kenn ich diese Eisdiele in jenem Dorf und weiß auch was man hier für seine Taler bekommt.
War also nicht die schlechteste Idee.

So, jetzt wird’s dann aber doch Zeit, heiter weiter. Da werden noch gut 20 Kilometer plus bis zum Ziel sein. Natürlich mit dem Wind.

 

 

Ich klink mich dann mal aus und wünsche Euch noch was. 😉

 

 

P.S.: Beitrag 2.105 in Folge und somit 5.009 gesamt veröffentlicht

Phase zum entspannen/ 04. & 05.07.2026

Juli 6, 2026 by

Bikealltag/ EVO CAADX 1-X/ Sport & Alltäglichkeiten/ Heimatbesuch/ car-to-go/ Outdoor/ Bilder: da ist es also das Wochenende und dann auch gleich als Tor zum Sommerurlaub.
Wohlverdient wie ich da behaupten würde. Zumindest von dem Punkt aus, daß man Tags zuvor noch 32 Kilometer via Südachse und Channel entlang geknüppelt hatte. Nette Kilometer, auch weil sie einen Sinne hatten und man auch ob des besseren Wetters Bock drauf hatte. Ein Anfall von Jugendlichkeit? Vielleicht, wäre aber auch egal.

Der keine Unterschied zu einem regulären Freitagabend, frisch geduscht, gesättigt und dem üblichen zweiten alkoholfreie Radler sowie der kleine Tüte Chips lag nur darin, daß die übliche Rumpf & Rücken Trainingseinheit einen anderen zeitlichen Punkt finden würde. Man kann nicht alles haben.

Samstag

Also der GOLF steht zur Abfahrt bereit, das EVO CAADX 1-X in der Fitness-Garage und wartet dort auf die gedanklich schon gemachte Radpflege. Der Farbton Kanalgrau sollte schon aus Gründe des potentiellen Verschleiß behoben werden. Der Wasserschlauch mit Seifenlauge & Pinsel wird da zum Einsatz kommen.

Plan für den Sonntag wie dann auch das dicke Training stattfinden und wohl ganz nebenbei auch der Buchenhecke dann doch einen Höhenschnitt verpasst. Oder so ähnlich. Hilft ja alles nix, da stehen inzwischen geschätzt 30cm in der Höhe. Wenn das so weiter geht, dann bräuchte ich wohl für den nächsten Schnitt einen Kranwagen. Aber zunächst mal…

Heimatbesuch 

Entspannt ausgeschlafen und mit einem Espresso doppio im Körper kam dann auch irgendwann noch eine Doppelscheibe Brot mit Käse & Tomate oben drauf. So gestärkt ging es dann raus zum GOLF, noch mal fix von innen die Frontscheibe mit Glasreiniger fein gemacht und dann Abfahrt.

Und wie das eben so oft ist, da rollst du nun über die Bundesautobahnen dieser nahen Nation denkst dir aber:“mal wieder mit dem Rad in die alte Heimat wäre auch nett.“

Schon alleine um zu sehen ob die Prophezeiung mit der Fertigstellung der Wegführungen am Emscherradroute am Regenüberlaufbecken vielleicht schon fertig sei? Ich sprach ja bereits drüber das es via des Nordstadtblogger <klick> ein paar brauchbare Infos oder doch eher Hoffnung geben könnte. Wie dem auch sei…

…die Fahrt im Motorgefährt war gut brauchbar, wir kommen gut an. Die mütterlichen Elettrika bereitet eine passende Stärkung vor und das Gespräch ist nett. Viel Neues gibt es seit dem letzten Besuch nicht.
Der eine Sonnenschirm auf dem mütterlichen Balkon hat sich wie auch immer, man mutmaßt durch einen guten Windzug, aus seiner Befestigung gelöst. Man setzt ihn wieder an die Position und bringt zusätzliche Kabelbinder zwecks Fixierung an.

Der Onkel trifft ein und hat uns zum Chinaman eingeladen. Es geht aber nicht wie sonst üblich in den Lotus-Garten, sondern auf einen Versuch in einen dieser sehr großen Chinatempel. Wir verköstigen uns, im Innenraum ist es angenehm temperiert, nur leider durch die Größe ein wenig mehr hellhörig.

Als wir satt sind wird die Rechnung beglichen und wir verabschieden uns. Der Onkel zieht weiter, ich bleibe noch eine gute Weile. Am Mac der Mom wird was gecheckt, da gab es neulich was, lässt sich aber nun erledigen.

Irgendwann ist aber auch diese schöne Zeit wieder rum und ich gleite mit Fahrtrichtung Osten zurück zur Burg.
Weitere Aktionen wie ein kurzer Haldenbesuch oder schon einen Teil der Hecke schneiden bleibt aber aus. Es ist schon gut auf achte zu, zu spät und die Dusche ist auch ein guter Plan. Die Nachtruhe kehrt ein.

Sonntag – Stille

Es ist gerade mal sieben Uhr und ich erwache in der frühen Stille des Tages. Eine gewisse to-do Liste schwebt zwar im Kopf, aber dafür ist es noch zu früh.
Das Espresso-Frühstück nimmt den Raum ein, ein paar Zeilen folgen und dann treibt es mich doch raus in den Burggarten.

10:31Uhr

Das EVO CAADX 1-X ist geputzt und ganz nebenbei wobei im Grunde vorab sich mit der Erschaffung des Fahrrad-Montageständer befasst.

Bisher hab ich den kaum genutzt, weil er im Originalzustand weit auskragende Stellfüße hatte. In der Fitness-Garage damit komplett unbrauchbar, weil man quasi ständig mit seinen Haxen dran hängen geblieben ist. Aber selbst auf der Burgterrasse war das immer noch so ein Ding.

Kurzer Hand hatte ich den Teil mit den Stellfüßen irgendwann mal abgesägt. Der nächste Plan war, den Rest in der Bodenhülse der Wäschespinne zu fixieren. Das klappte aber bisher eher so semigut. Lag einfach daran, daß ich kein passendes Stück Alurundrohr hatte. Vor ein paar Wochen aber lag eine olle Wäschespinne wo auf dem Sperrmüll, die hab ich mir dann abgeholt und entsprechend passend gemacht. Und heute war dann der Ersteinsatz.

(<Klick> zum Juli-Album)

Ich werde dazu aber noch einen extra Blogbeitrag tippen. Jedenfalls klappte das gut, auch wenn es für mich verdammt ungewohnt war.

Das EVO CAADX X-1 war dann wieder fein gemacht, vor allem die Kette hatte es nötig…

…und auch am Spritzschutz des Hinterrades hab ich nochmals nachgebessert.

Das Teil hatte nicht ganz die Wirkung wie beim KTM und deshalb hab ich da nochmals die Kabelbinder gelöst, alles anders vermeintlich besser zurecht gerückt und dann neu fixiert. Wobei, wenn ich da jetzt so auf das Foto schaue, ich sehe da noch so einen Ecken…

Klar Schiff machen

Jetzt war ich es aber auch leid und schob mal den Fuhrpark der drei Fahrräder auf die Burgterrasse. Die Fitness-Garage mußte mal gründlicher im Inneren gefegt werden.

Danach befand ich das dann wieder für gut und der Stahl Renner, das EVO CAADX 1-X und das KTM wurden wieder innen geparkt.

Jetzt wurd‘ s aber auch langsam Zeit für den nächsten und auch hauptsächlichen Tagesordnungspunkt, dem Training. Also mal wacker los. Das Wetter passte bestens und ich kam so gut durch.

Kurz vor 13:00Uhr

Das Training liegt in den letzten Zügen, in den kurzen Trainingspausen wurden die ersten Urlaubsvorbereitungen getroffen. Der neu eingeholte Koffer…

…wurde ein wenig aufgehübscht & individualisiert. Ihr wisst ja, ich mag es ja eher dezent unauffällig, aber ich denke so geht´s. Der Urlaub kann kommen. *freu* Derweil, aus dem Himmel fallen ein paar wenigste Tropfen. Kein Grund zur Aufregung.

Outdoor

Ein bisschen was zu dem Thema darf es auch sein. Nach dem Training und wie so oft am Wochenende auch ohne ein echtes Frühstück, stand mal ein Mittagessen an.

Nach einem kurzen Stöbern fanden sich noch ein paar vermeintlich passende China-Instant-Nudeln. Ihr seht, die Küche fährt alle Leckerli auf die sie hat. *grins*

Nein, tatsächlich sind wir später noch zum Pizza essen eingeladen, es brauchte also nur eine Kleinigkeit sein.
Zwecks dafür hab ich mir dann den großen Toaks Topf aus Die-meine Boardküche für unterwegs gegriffen und den neulich erworbenen EOE Cobaltum Gasbrenner. Auch dazu gibt’s noch eine weitere längere Geschichte, jetzt aber nicht hier.

Ersteinsatz!

Den EOE Brenner mal in Position gebracht und meine Eigenbau Topf-Halter-Windschutz drüber gestülpt. Umgehend war klar, der EOE Gasbrenner passt genauestens rein, es muß also nicht am Windschutz geschnipselt werden.

Fand ich schon ma‘ gut. Denn gebastelt hatte ich ja heute schon genug. Dann also mal die Nudeln samt einem Teil der Zutaten mit rein und Wasser drauf. Den Brenner angezündet und GO.

Sag auch schon gut aus und ich sag mal so nach grob 5-7min. fing das Wasser an zu brodeln, nach knapp 10min. plus waren die Nudeln soweit essbar.

…nur über die Geschmacksrichtung Shrimps müssen wir uns noch mal unterhalten. Wobei es da nix zuunterhalten gibt. Gruselig, ich weiß gar nicht warum ich die gekauft hatte?

Egal, der EOE Gasbrenner tut passend seinen Dienst, man(n) hatte was im Bauch und für das Abrunden des Gusto stieg der Espresso doppio mit seiner vollmundiger Machart ein. Dazu noch ein Bitterino und eine kleine Pistazien-Biskuit Rolle.

Sacken lassen und, ja so geht´s.

Der Blick auf die Uhr 

Ich glaube das mit dem Tagesordnungspunkt Hecke schneiden wird nix mehr. Um viere ist Pizza essen angesagt, duschen und umziehen muß man auch noch, das wird mir zu knapp.

Alternativ…

… hätte ich da aber noch eine andere kleine Ideen-Baustelle. Aber auch daraus wird nix mehr, die Garten-Hängematte ist sehr bequem. *lach*

Pizzatime

Der Sohn hatte zum Nachmittag für eine Runde Pizza geladen und wir fanden uns pünktlich ein. Die gemäßigt große Familienrunde ließ es sich gut schmecken und der Nachmittag ging in den frühen Abend über. Ein wenig mehr an Sommerregen zieht über das Land, ich bin zufrieden.
Noch fix ein paar Regale an die Wand genagelt und dann zog man sich allgemein wieder zurück.

Hammock time

Wieder auf der Burg angekommen tippe ich diese Zeilen weiter und lasse den Tag noch gemütlich ausklingen. Viel wird‘ s heute nicht mehr. Aber vielleicht morgen.

 

 

Dann wünsch ich Euch an dieser Stelle noch einen schönen Tag und bleibt mir gut gesund!  😉

 

 

 

P.S.: Beitrag 2.104 in Folge und somit 5.008 gesamt veröffentlicht

„Die Macht des einen braucht die Dummheit der anderen.“ Zitat von Dietrich Bonhoeffer/ 1906-1945 & GG Artikel 20, Abs. 1 bis 4

Spendenaktion für eine Lipödem-OP

 

 

 

 

Blog Empfehlung <klick>: Lumières dans la nuit /Der Morgen kommt, und auch eine Nacht…

Geschützt: Test Vorlage/ 04.06.2026

Juli 5, 2026 by

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein: