Aus der Reihe: Alles was sie sagen, kann und wird soloE gegen sie verwenden….

Büchse, Buchs und Buxus
ach wie schön ist Luxus

Claude Mollet ist mein premier jardinier du Roi
mein König find mich voll der Hammer
bin als erste an jedem Trog daboi
Hab Döschen aus Buxus in meiner Kammer

Zuviel von mir heißt: Kloschüssel – bücken
doch gewöhnlich bin ich nicht
weiß Schlossgärten zu schmücken
seht mich an, ich bin das Licht

Ich bin das Glück auf Erden
steh dabei, ganz buxusgleich
möchte nur dazu gerufen werden
mein Fingerzeig, das Wissensreich

Moral:
Ja PP, so siehst Du aus
wächst euch Buxus
reißt ihn raus….

Nachwort
Die wenigsten werden PP kennen, ich hoffe trotzdem
mein erster Versuch in A-B-A-B Form ist nicht ganz für`n Arsch…

Bei der Lektüre Gsellas entphallen…

Ich muß Herrn Gsellas Reimkunst loben
zu jeder vollen Stunde
Scheints bin ich ihm gewogen
und führ in jeder Runde
`n Reim von ihm im Munde

Wenn…

Wenn ich verstumme
heißt das,
daß ich verdumme?
Kein Bild, kein Reim
fällt mir mehr eim (sorry Herr Gernhardt)
Na,
auf Japan reimt sich eh nix.
Außer vielleicht: arm dran…

Tragödien wohin man schaut…

aber „Frauenärzte sagen, dass Frauen jeden Monat menstruieren, Männer aber nicht. (…) Wenn eine Frau nicht menstruiert, ist sie schwanger“
Ja liebe Leser, so einfach ist die Welt, zumindest wenn man Muammar al-Gaddafi heißt. Und für den Beweis, daß es meistens am Hirn liegt, braucht man weder bei Muammar, Tepco, Knut oder deren Anhängern eine Obduktion….

Die Arschigkeit der Schicksalsironie…


„Am frühen Samstagabend raste im Hamburger Stadtteil Eppendorf ein Auto in eine Gruppe von Passanten. Vier Menschen starben, darunter der Sexual- und Drogenforscher Günter Amendt
[…]
Der Unfall wurde, welch herbe Schicksalsironie gerade angesichts der Biographie und der Arbeiten von Amendt, von einem unter Drogeneinfluss stehenden Fahrer verursacht.“
Text: L.J., dpa

Atomkonzerngehülfszombie marschiert weiter…

„Unsere Kernkraftwerke sind sicher“
„(Ich) halte die friedliche Nutzung der Kernenegie, als Brückentechnologie zumal, für verantwortbar und vertretbar[…]“

Mehr war heut nicht drin…

Sie aßen und sie tranken in einer Sommernacht
Sie sprachen von der Liebe und was man da so macht
Die Herrn die waren ästhetisch die Damen elegant
Und Hofrat Johann Breitkopf war schlank und wortgewandt

Die Liebe muss platonisch sein
Der dürre Hofrat sprach
Sein Weib das grinst ironisch
Und dennoch seufzt sie ach

Der Domherr öffnet weit den Mund die Liebe sei zu roh
Sie schadet der Gesundheit das Fräulein fragt: „Wieso?“
Die Gräfin nun voll Inbrunst spricht die Liebe sei Passion
Und fummelt unterm Tische am Zipfel vom Baron

Die Liebe muss platonisch sein
Der dürre Hofrat sprach
Sein Weib das grinst ironisch
Und dennoch seufzt sie Ach

Fragt ihr mich nun was ich denn wohl von der Gesellschaft hielt
So muss ich euch gestehen ganz frei und ungeniert
Der Domherr hatte Krümel in seinem kargen Bart
Jedoch der Fuß der Gräfin war zierlich und apart

Die Liebe muss platonisch sein
Der dürre Hofart sprach
Sein Weib das grinst ironisch
Und dennoch seufzt sie Ach

Schließmuskel/Heine