Schlagwort-Archive: Gesellschaft

Spielplatz für Erwachsene

Eine weitere schutzgärtnerische Idee laut gedacht: Ein Spiel- Bewegungs- und Begegnungsplatz für Erwachsene

Nein, das ist kein versauter Beitrag. Ja, das ist mein Ernst und eine Herzensangelegenheit an alle Menschen da draußen, die gerade nach einem Projekt suchen oder – genau wie ich – gerne von einer „idealeren Welt“ träumen.

Einsamkeit und fehlende Bewegung sind zwei Grundthemen, die uns als Gesellschaft zukünftig stark beschäftigen werden – gerade bei der sichtbar schnellen Evolution von KI-Systemen und Robotern. Während manche Jobs noch lange unersetzbar bleiben, wird es andere wegschwemmen wie loses Gesteinsgeröll am Sandstrand. VR-Brillen und eben jene virtuelle Realität bringen körperliche, seelische und geistige Herausforderungen mit sich. Ein Embodiment-Problem, sozusagen. Zeit zu träumen wird man ja sich noch geben dürfen.

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Bunte schwarz-weiß Gedanken – Der Freeze der Massen

In diesem Beitrag möchte ich meine Beobachtungen und Wahrnehmungen der letzten
Jahre teilen. Es geht um fehlende Verantwortung und Reaktionsschnelle in unserer Gesellschaft
und die zwei Arten des Erstarrens.
Meine Beiträge der bunten schwarz-weißen Gedanken enthalten massive Spuren meiner Meinung und Wahrnehmung.

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Buchklub #41 Vom Mythos des Normalen von Dr. Gabor Maté mit Daniel Maté

Wie unsere Gesellschaft uns krank macht und traumatisiert – Neue Wege zur Heilung
Erscheinungstermin: 24. Mai 2023
https://www.penguin.de/Buch/Vom-Mythos-des-Normalen/Gabor-Mate/Koesel/e610550.rhd

Für mich mehr als nur eines der Bücher des Jahres. Maté nimmt seine Leser in dem Wälzer mit auf eine spannende Betrachtung der Menschen. Politik, Erziehung, medizinische Versorgung, Bildung, Süchte, die Toxizität der Gesellschaft. Klimawandel, und Spiritualität und jene werden mittels neuster Erkenntnisse aus Neurologie, Trauma-Forschung und Psychologie zu einer Warnung und Vorschlägen für die Zukunft zusammengefasst. Gabor Maté ist dabei schonungslos anklagend und ans Licht zerrend, ohne seine gutmütige väterliche Wärme zu verlieren.

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Wollen wir über Green Flags und sichere Bindung reden?

Wollen wir über Green Flags und sichere Bindung reden?
Es ist November Cuffing Season, also die Handschellen Saison, die jetzt vereinzelt Menschen dazu bringt, verzweifelt Weihnachten nicht allein zu verbringen, sich die Vorteile eines Singlelebens madig zu sprechen und noch schnell nach einem Gegenüber zu suchen. Dann, wenn man die Warnzeichen besonders gern übersieht und weniger auf das grün der Wiese, auf die man sich begibt, achtet. Dann, wenn man die einen Cocktail bestellt, weil man die Kirsche will. Deutlicher: Menschen dazu neigen, eine Zweisamkeit zu suchen, ohne zu prüfen, unter welchem Stern sie steht.

Zeit dem ein oder anderen Leser hier den A… zu retten und zwar ganzjährig.
Ich möchte über Green Flags (Anzeichen für mögliche gesunde Zweisamkeit) schreiben und sprechen. Dies ist mein Beitrag aus jahrelanger Recherche und Nachsinnen, denn das Thema‚ sichere Bindung und Merkmale einer solchen‘ ist komplex und eines der wichtigsten Lernfelder gerade für Menschen im Lernmodus, im Wunderland und dem Überlebensmodus.

Ja, Red Flags (rote Warnfahnen) erkennen und Konsequenzen daraus ziehen, sind ebenfalls wichtige Lernprozesse. Wenn man mit jemand eine Form der Beziehung eingeht, ob auf Paar- oder Freundschaftsebene, ist es wichtig, jene im Auge zu behalten. Wenn das Deine aktuellen Themen sind, sind Dir hoffentlich dieser, jener und welcher Beitrag dazu bekannt.

Eine weitere Orientierung bieten die sogenannten Gegenstücke der Rotfahnen: die Green Flags. Jenen ist dieser Beitrag gewidmet.

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Leichte Gewalt – eine schutzgärtnerische Begriffsbetrachtung

In der Ausbildung ‚Schutz und Hilfe bei häuslicher Gewalt‘ bin ich das erste Mal offiziell über diese Beschreibung von seelischer Gewaltbeziehung wortwörtlich gestolpert, da rebellierte in mir all die Erfahrungen mit den Auswirkungen dieser sogenannten „leichten“ Gewalt. Erneut schluckte ich, als die häusliche Gewalt-Expertin Dr. Hughes im Heard-Depp Fall argumentiere, die Beleidigungen und Schläge seitens Amber Heard wären „nur leichte Gewalt“ und als völlig normal anzusehen in diesen Beziehungen. Einerseits ist dies tatsächlich so fachlicher Konsens, doch andererseits herrschen aus meiner Sicht verharmlosende Ansichten darüber, was „leichte Gewalt“ ist und über deren massiven Auswirkungen. Andauernde Misshandlungen bleibt Missbrauch, da interessiert die Seele kaum, welcher Art!

Meine Gedanken beziehen sich darauf, dass missbrauchte Menschen zu Tätern werden, aber nicht alle. Und diese „leichte Gewalt“ in ihrer Erfahrung über längeren Zeitraum eine der perfidesten Formen der Gewalt, bleibt, vielleicht weil wir ihr ein Stigma verpassen nach dem anderen. Dabei übersehen wir gern die Gefahr, dass sie im Großteil der häuslichen Gewaltfälle eine Rolle spielt und besonders wie wir sie erkennen, einschätzen und mit ihr umgehen.

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