Es ist wieder so weit: Die Leipziger Buchmesse neigt sich dem Ende zu, und wie jedes Jahr möchte ich Euch eine Auswahl an Büchern vorstellen, die ich selbst gelesen und rezensiert habe. Diesmal sind zwei Romane dabei – und zwei Sachbücher zu Themen, die aktueller kaum sein könnten: digitale Sicherheit sowie der Kontaktabbruch zur eigenen Familie und die Befreiung aus Gewaltkreisläufen.
Unter dem Hashtag #readforendo lädt die Deutsche Endometriose‑Vereinigung e. V. in diesem Jahr dazu ein, Fachliteratur, Erfahrungsberichte und kreative Stimmen sichtbar zu machen. Worte können Brücken schlagen, wo medizinische Fakten allein nicht reichen. Sie können Räume öffnen, in denen Schmerz, Humor, Erschöpfung und Hoffnung nebeneinander existieren dürfen. Auch im Schutzgarten war und ist sie bereits mehrfach Thema gewesen.
Mit meiner Kurzgeschichte „en(o)los am Endobeach“ möchte ich einen solchen Raum betreten: einen Ort zwischen Realität und Metapher, an dem das Leben mit Endometriose nicht erklärt, sondern erzählt wird.
Nach 10 Jahren kehre ich noch mal zurück in die Zeit, bevor mein Schutzgarten entstand. Damals habe ich unter anderem Kurzgeschichten genutzt, zu verarbeiten, wie mir geschah.
2026 habe ich mir bewusst Zeit genommen, eine hörbare Fassung zur Verfügung zu stellen.
Ihr findet Sie jetzt auf YouTube im Schutzgarten Kanal als Playlist.
In dieser Autorenlesung geht es um meinen persönlichen Weg von Wunderland hin zum Überlebensmodus in Form von Kurzgeschichten. „Metamorphosen in meinem Garten“ – eine intensive, poetische Reise und Texte über Sehnsucht, Schmerz, Selbsttäuschung und den Moment, in dem eine Illusion zerbricht.
Kapitel: – Vorwort und Willkommen – Das dunkelblaue Glitzern und Nachtfahrten – Relationship Fail – Lieber Vulkanier – Was die Krähe sagte – Was das Alien fragte – Was die Eiche verschwieg – Was der Mauerspecht beobachtete – Die Schlange im Schatten – Das Verstummen der Eulen
Eine Lesung für alle, die literarische Tiefe, emotionale Bildsprache und psychologische Feinheiten schätzen.
Text, Ton, Bild, Bearbeitung und Urheberrecht liegen bei Manja Kendler.