Sie war es. Eine schwarze Schönheit. So dunkel und tief, dass sie jeden in ihren Bann zog.
Ich liebte sie, diese schwarze Schönheit.
Doch Liebe stand ihr nicht. Liebe nahm ihr die Dunkelheit und die Stärke.
Sie veränderte sich, sie wirkte schwacher.
Doch liebte ich sie noch, wenn sie schwach war?
Eine bedrohliche Aura umgab sie. Ein wenig Melanchoioe. Das passte zu ihr.
Niemand wusste, wie man sie ansprechen konnte. Wie man zu ihr durch dringen konnte.
Denn alles an ihr war einfach nur schwarz. Ihr Gesicht. Ihr Lachen. Ihre Lunge. Ihre Seele.
Diese tiefe Schwärze konnte niemand mehr bunt färben.
Jemand hatte sie so gemacht. Ihre Persönlichkeit verändern, so dass sie garnicht mehr wirklich da war.
Sie schwebte eher und war durchsichtig. Jeder sah sie nur keiner nahm sie war.
Doch ich liebte sie. Weiterlesen
Helden sterben jung
Erinnert ihr euch noch an diese Märchen? Wo der mutige Ritter den bösen Drachen besiegt hat und die Prinzessin rettete und für immer als glorreicher Held gefeiert wird? Ein Held. Ein Gegner. Ein Happy End.
Doch so läuft es leider nicht im wirklichem Leben. Den meistens nimmt das Leben des Heldens ein tragisches Ende. Wie auch in diesem Fall. Eine Geisel, eine Frau und ein Krieg.
Hierbei handelt es sich um Kayla Müller, die 26 Jährige Entwicklungshelferin die von der IS gefangen genommen wurde, doch es ist nichts neues, dass die IS Geisel nimmt. Was also macht Kayla Müller so besonders?
Mueller war im August 2013 in Syrien entführt worden, doch trotzdem schaffte sie es immer wieder einzelne Briefe an ihre Eltern zu schicken. Im Gegensatz zu anderen Geiseln, wurde Kalya nicht wirklich als Geisel gehalten, sondern eher wie ein Gast. In ihren Briefen stand, dass es ihr gut ginge und sie mit Respekt behandelt werden würde. Doch ob es wirklich so war oder ob es nur aufmunternde Worte von ihr an ihre Eltern waren, bleibt unklar.
Doch obwohl sie im Kriegsgebiet gefangen gehalten wurde, mehrmals vergewaltigt und gedemütigt wurde, verlor sie nie den Glauben an ihre Freiheit. Sie hat ihre ganze Kraft aus den Erinnerung an ihre Famile und an Gott genommmen und so jeden Tag weiter gekämpft und nie aufgegeben. Bis zum Schluss hoffte sie auf ihre Befreiung. Da wo die meisten Menschen verzweifeln und am Boden sind und am liebsten sterben möchten, stand Kalya immer wieder áuf und beweiste immer wieder zu welcher Stärke und Courage man fähig sein kann. Sie habe sogar immer sich selber geopfert, damit die IS Terroristen nicht andere Frauen vergwaltigten, sondern stattdessen sie. Weiterlesen
Was ist nur los?
Wisst ihr was ich nicht verstehe. Warum jeder erwartet, Teenager die 18 sind, müssten schon wissen wie das Leben läuft. Nein, liebe Leute, wissen wir nicht! Kein Stück. Bis vor einem Jahr, hat man uns noch wie kleine Kinder behandelt und jetzt erwatet man, dass wir wie durch Zauberhand uns in einen gebildeten Erwachsenen verwandeln? Wie denn? Von uns wird eine verdammte Menge erwatet. Und dennoch dürfen wir nur bis 1 Uhr raus gehen und wenn wir die Spülmaschine nicht ausräumen gibt’s Handyverbot. Ähm, Mutti, ich dachte ich wäre erwaschen? Lernt man in der Schule wie man ein Haus finanziert? Wie man Rechnungen bezahlt, Geld überweist, Strom bezahlt, Internet anschließt? Lernt man da irgendetwas, dass einen auf das „wirkliche“ Leben, außerhalb der Berufswelt, vorbereitet? Nein. Wieso nicht? Wieso schickt man uns so unvorbereitet in die große weite Welt? Wir müssen alles von alleine heraus finden und werden dann auch noch als Nichts nutz abgestempelt, wenn wir versagen. Und helfen? Nein. „Da mussten wir alle durch“.
Allgemein stimmt etwas mit unserem System nicht. Die einzigen, die überleben, sind die Besten. Und bis man einer der Besten wird, verliert man vorher alles. Der ganze Druck, der ganze Neid, alles zerrt an einen, bis man kaputt geht. Und genau das wollen alle. Denn somit heißt es, einer weniger. Lasset die Spiele beginnen!
Doch wie kann man sowas ändern? Jugendliche, die auf der Hauptschule waren sind automatisch dumm und Abiturienten haben sofort den Bogen raus. Nein, liebe Gesellschaft. So ist es nun mal nicht. Aber so wird es jedem beigebracht. Und da findet man auch schon direkt ein Problem, die Erziehung. Denn man als Eltern versagt, dann wird die nächste Generation auch versagen. Ich habe mal gehört, wie jemand gesagt hat, dass Atheisten scheiße sind. Auf die Frage warum sie es denn sein: „Hat mir meine Mama so gesagt“. Und was Mama sagt, dass wird oft garnicht erst hinter fragt und so beibehalten. Und so gehen die Fehler von Generation zu Generation über.
Doch das was wir brauchen, ist eine Aufklärung in Form einer wachrüttelnden Revolution.
Denn irgendwo und irgendwann wird es viel zu spät sein, um diese Welt noch zu retten. Eher gesagt, um unsere Menschlichkeit noch zu retten. Denn Menschlichkeit wird immer und immer weniger Beachtung geschenkt.

Was ist private Freiheit für mich
Dass man glücklich ist.
Dass ich draußen pupsen kann, ohne das man mich für eklig hält.
Dass ich auf der Straße zu meinem Ohrwurm mit singen und tanzen kann, ohne dass man mich für peinlich hält.
Dass ich oben ohne schwimmen gehen kann, ohne empörte Blicke zu ernten.
Dass ich mich so anziehen möchte, wie ich will, ohne Sprüche zu hören zu bekommen wie „Die will es.“ – Nein. Will ich nicht.
Dass ich sagen kann was ich möchte, ohne direkt verurteilt zu werden.
Dass der Lehrer nicht mehr sagt „Bitte 5 starke Jungs um Bücher zu holen.“
Dass nicht sofort jeder seine Fassung verliert, wenn man meinen BH Träger sieht.
Dass ich kurze Sachen anziehen kann ohne mich unwohl und verachtet zu fühlen.
Dass ich Band Tshirts tragen kann, ohne dass ich jeden Namen und jedes Album von der Band kenne. Dass ich einen Bikini tragen kann, ohne dass mich jeder auf Dehnungsstreifen anspricht.
Dass ich Sachen anziehen kann, ohne dass mir jemand sagt was für eine Mode Katastrophe ich doch wäre.
Dass ich meine Gefühle sagen kann, ohne Angst zu haben, der andere würde zurück schrecken.
Dass ich auch mal ungepflegt raus gehen kann, ohne gleich als „Mannsweib“ dargestellt zu werden.
Dass ich als Lieblingsfarbe pink haben kann, ohne dass ich gleich als „typisches Mädchen“ bezeichnet werde.
Dass ich Lebensmittel einkaufen gehen kann, ohne auf die Kalorien zu achten.
Dass ich mich für Fußball und Technik interessieren kann, ohne gleich weniger Frau zu sein.
Dass ich mich anvertrauen kann, ohne das Risiko auszulaufen bloßgestellt zu werden.
Dass ich nie wieder hören muss, wie jemand sagt „Stell dich nicht so an. Was bist du? Ein kleines Mädchen?“
Dass man mir einfach die Chance gibt zu wachsen und eigene Erfahrungen machen zu können.
Über Fleisch essen und Tiere lieben – oder: der neue Rassismus
Speciesism
Och nö – nicht schon wieder so’n Liebespost!
Warum eigentlich? Was ist Liebe? Liebe ist ein Mix aus allen Gefühlen. Es kann das schönste und zugleich das schmerzhafteste Gefühl sein. Sich mit dem Grund warum wir lieben auseinander zu setzen, ist schwierig. Verdammt schwierig. Man will einfach verstehen, warum sich so viel darum dreht. Ist es der Urinstinkt, der uns dazu führt zu lieben, damit wir uns vermehren und somit unserer Rasse das Überleben sichern oder lieben wir nur weil wir jemanden brauchen, der uns lieben kann weil wir uns nicht selber lieben können? Ich weiß nicht wie es euch geht aber ich liebe mich selber nicht. Wie auch? Die Gesellschaft gibt mir jeden Tag mehr Gründe es nicht zu tun. Ich bin nicht dünn genug, ich bin nicht schlau genug, ich bin nicht talentiert genug, ich bin nicht beliebt genug. Ich bin nicht gut genug. Jeden Tag fressen diese Gedanken an einem und sind ein ständiger Begleiter unseres Alltags. Ist das der Grund warum wir lieben? Weil wir einfach nur die Bestätigung haben wollen, wenn auch nur für einen kleinen Moment, dass wir gut genug sind? Brauchen wir andere Menschen weil wir sonst vor lauter Selbstzweifel und Einsamkeit auseinander fallen würden? Ist Liebe also so etwas wie ein Werkezug, wie ein Kleber und klammern wir deswegen so feste daran weil wir ganz genau wissen, wie es ohne diesen Kleber wieder sein wird und wir nicht mehr dahin zurück wollen? Und sollte man überhahaupt lieben, wenn man einsam ist? Denn dann würde man doch nur jemanden lieben weil man jemanden braucht und man erwartet zu viel von einer Person, die dem niemals gerecht werden kann. Oder nicht? Brauchen wir Liebe, damit es uns dieses Etwas gibt? Diesen ganz gewissen Kick. Diese Aufregung, diese pure Freude. Sie gibt uns ein neues Universum und kann von da an entscheiden wie wir uns fühlen. Denn zu lieben heißt auch immer sich angreifbar zu machen. Wer liebt, macht sich komplett nackt und schutzlos gegenüber den anderen. Liebe kann einen auch zerstören. Es ist ein so starkes Gefühl, dass die meisten es unterschätzen. Doch sollte man bei Liebe vorsichtig sein? Sollte man nicht immer 120% geben? Und immer wieder erneut lieben? Geht das überhaupt? Denn ich habe das Gefühl, dass wenn eine Liebe kaputt geht, ein Teil von mir selber verschwindet. Genauso wie die Liebe, die langsam verschwindet, verschwindet nun auch der Teil von dir. Erneuert sich dieser Teil? Man verändert sich ständig weiter. Ich bin nicht mehr die Person, die ich gestern war. Ist ein neuer Teil nachgewachsen, um den Verlust, das Loch und den Schmerz, denn der Teil der gegangen und hinterlassen hat zu kompensieren? Dieser neue Teil, ist nun der Ersatz von etwas, dass mir jemand weggenommen hat. Und so passiert es immer wieder, dass Teile von mir einfach heraus gerissen werden, verschwinden und niemals wieder kommen. Und neue Teile wachsen nach. Stärker? Nein. Nur anders. Und darum bin ich auch nicht mehr die gleiche Person, die ich am Anfang war. Wie denn auch, mit Teilen die verschwinden und Teilen die nachwachsen? Liebe verändert einen. Und dagegen kann man nichts tun.
das hellblaue Schaf (Teil 3)
Nun habt ihr schon mal einen kleinen Einblick, wie unser (über)Leben funktioniert. Doch unsere Geschichte hat gerade erst angefangen.
Ich heiße Nela. Lebe in der dritten Kolonie und bin so wie meine Vorfahren, ein Schaffer. Meine Mutter und mein Vater arbeiten beide zusammen für die weißen Räte als Berater und werden somit von den Räten als potenielle Gefahr angesehen, da sie in viele Geheimnisse miteingeweiht sind. Jedoch vertrauen meine Eltern der Regierung selbst nicht und haben mich, meine ältere Schwester Waris und meinen jüngeren Bruder Tova, zu starken Kämpfern erzogen. Wir wissen, dass wir uns anpassen müssen und das wir niemanden vertrauen dürfen, denn wenn wir vertrauen, dann sterben wir.
Unser Leben auf der Erde verdanken wir den Allas. Sozusagen Aliens, die seid 1000 Jahren auf der Erde leben und irgendetwas planen, wobei wir nur als Versuchskanninchen dienen. Sie verwandeln alle in ihre Marionetten, indem sie ihnen eine Serum verabreichen, dass in die Augen gespritzt wird. Danach wird jeder perfekt. Er bekommt weiße Augen und untersteht ganz alleine den Befhelen von den Allas. Eine eigene Meinung hat er nicht mehr.
Ich bin 18 Jahre alt und bin ein Stammesmitglied der Zerurahn. Ein Volk, dass hinter Mauern lebt, um sich zu schützen. Es besteht aus 9 Kolonien. Die Kolonien werden aufgeteilt in Begabungen, Fähigkeiten, Familie. In jeder Kolonie leben Menschen, die sich ähnlich sind. Die erste Kolonie hat den höchsten Rang. Die 9te den niedrigsten. Interaktionen zwischen hohen und niedrigen Rängen finden so gut wie nie statt, da die unteren Kolonien als Abschaum der Gesellschaft angesehen werden. Jede Kolonie ist der Kolonie, die über ihm steht, zugeordnet. So hat die 9te Kolonie nichts zu sagen und die erste Kolonie die Vollmacht. Die einzigen Kolonien, denen keiner untersteht, sind die 7te, 8te und 9te. Ihr Rang ist von keiner Bedeutung und somit haben sie kein Recht auf Untergordnete. Weiterlesen
Was ich an dir liebe
Ich liebe an dir, dass du mir die Wahrheit sagst, auch wenn Ehrlichkeit schon altmodisch ist.
Ich liebe an dir, dass du mich beobachtest, wenn ich mir meine Schuhe zu binde.
Ich liebe an dir, dass immer wenn ich lache, du mit mir lachst. Das macht mich glücklich.
Ich liebe an dir, dass du mir die Sicherheit gibt’s, die andere mir genommen haben.
Ich liebe an dir, dass wir zusammen ein Geheimniss sind und nur wir sie kennen.
Ich liebe an dir, dass du extra kleinere Schritte machst, damit wir zusammen her laufen können.
Ich liebe an dir, wie du mir die Hemmungen nimmst und mich frei fühlen lässt.
Ich liebe an dir, dein Grübchen das entsteht, wenn du dich nach links drehst und charmant lächelst.
Ich liebe an dir, dass du mir meine Fehler sagst und mich zu Veränderung bringst.
Ich liebe an dir, dass du mich dazu bringst, meine Ansichten zu hinterfragen.
Ich liebe an dir, dass du mit mir die Weltherrschaft übernehmen wirst, wenn wir Superkräfte bekommen. Weiterlesen
„Eltern haften für ihre Kinder“
Diesen Spruch kennen wir ja alle nur zu gut. Doch jetzt ist der Spruch auf einem ganz neuen Level!
„Amoklauf von WinnendenVater von Tim K. muss zahlen„. Dieser Artikel, eher gesagt, dieses Urteil, löst in mir Verständnisslosigkeit aus. Ein Vater, soll jetzt ca. 700.000€ zahlen, da er die „Schuld“ an dem Amoklauf seines Sohnes hat. „Der 17-jährige Tim K. hatte im Jahr 2009 an seiner ehemaligen Schule in Winnenden und auf der Flucht in Wendlingen 15 Menschen und sich selbst erschossen. Die Tatwaffe hatte der Vater, ein passionierter Sportschütze, unverschlossen im Schlafzimmer aufbewahrt.“ Es ist kein Geheimnis, dass man immer einen Sündenbock sucht, doch in diesem Fall geht es meiner Meinung nach zu weit. Man stellt den Vater als Beteiligten des Amoklaufes da weil er sein Gewehr nicht abgeschlossen hatte. Und genau durch diesen Fehler, wurde er der perfekte Sündenbock. Hätte er mehr auf seine Waffe geachtet, wäre das alles nie passiert. Wirklich? Weiterlesen
Wo gehöre ich hin?
Manchmal wünschte ich mir weg zu sein. Dieser ständige Drang woanders zu sein, hat einen großen Platz in meinem Leben eingenommen. Ich fühle mich hier nicht wohl. Ich fühle mich in mir nicht mehr wohl. Bin ich wirklich so wie ich wirklich bin? Oder ist die Maske die ich so gut trage, schon zu meinem Ich geworden? Woran liegt das überhaupt, dass ich hier weg will. Weiterlesen
