Avatar von Unbekannt

Das etwas andere Brot

So schnell geht das Brot:

5 Eier Größe L
50ml Olivenöl
1,5 TL Salz
150g geriebener Hartkäse
50g Leinsamen
50g Sesam
150g Kürbiskerne
300g ungesalzene Nüsse (ich hab halb Walnüsse halb Cashewnüsse genommen)

Wenn es zu grob ist, kann man die Nüsse auch hacken. Es macht sehr satt und hat kaum Kohlehydrate.

Einfach alles in einer Schüssel mit dem Löffel zusammenrühren, in eine
mit Backpapier ausgelegte Kastenform tun und dann in den bei 150-160
Grad vorgeheizten Backofen mit Umluft

ca. 1 Stunde 20 Minuten backen.

Avatar von Unbekannt

Bloggertreffen in Burgstädt

Rügen, Berlin, Frankfurt/Main, Erfurt und jetzt Burgstädt. Seit März 2008 blogge ich hier so rum und habe dabei so einige Leute kennen gelernt. Die einen nur virtuell, und so einige ganz real. Das ist zu den privaten und beruflichen Kontakten eine ganz andere Art mit Menschen ins Gespräch zu kommen.

Das letzte Bloggertreffen in den Kreisen die mich bewegen, fand in Erfurt statt. Dort wurde spontan der Beschluss gefasst, beim nächsten Mal die Sachsen zu besuchen. Und so bekam Brathahn und Kiesel den Ball zugeworfen. Sie konnten sich gar nicht wehren und wollten es auch nicht. Für 2018 bekamen wir keinen gemeinsamen Termin auf die Reihe, also wurde 2019 ein Plan gemacht. Und der hatte Hand und Fuß! Das Wochenende über den hochgerühmten Muttertag.

Die Anreise am Freitag war nicht für alle Teilnehmer ohne Hürden.  Kleinerteufel1968 kam von Berlin bis an die Autobahnabfahrt der BAB A 72 und musste das Auto unter der Brücke der Anschlussstelle abstellen, weil die Kupplung versagte. Unser Käpten, der verwegene Brathahn,  schwang seinen Enterhaken und zog sie zu uns an Bord. Kurz darauf kam auch Hatifa. Brathahn hat auch sie eingefangen und zu uns nach Chemnitz in ein wunderbares Restaurant gebracht. Dorthin  wurden wir von Kiesel bei diesigen Wetter sehr  souverän bugsiert. Im Übrigen … wir wurden das ganze Wochenende vom Kiesel und Brathahn sicher bugsiert. Das ist schon fast Luxus!

Bei guten Futter und besten Getränken kamen wir sehr schnell ins Gespräch. Zurück im Hotel „Zum goldenen Löwen“ in Burgstädt, wo alle Teilnehmer des Treffens untergebracht waren, klang der Abend in gemütlicher Runde aus.

Der Samstag begann mit Hürden. Kleinerteufel1968 hatte schon im Morgengrauen ein konspiratives Treffen mit dem ADAC. Die nahmen das bockige Auto mit und drängten der armen Frau einen Opel Adam an. (oder heißt es nicht Adam Opel?) Somit war sie wieder mobil und dennoch brauchte sie das Gefährt den ganzen Tag nicht. Fam. Brathahn holte gegen 10 Uhr unsere ganze Meute mit einem Kleinbus ab. Wir waren immerhin 8 Personen. Jetzt habe ich die ganze Zeit hier Geschreibselt und mit keiner Silbe die Fam. Ich bins g erwähnt. Das geht ja gar nicht! 😉

Mit Fam. Brathahn besichtigten wir bei besten Regen die Attraktion in Chemnitz schlechthin: den Nischel! Aber auch bei Regen verzog der Philosoph keine Mine.  Schon deshalb verließen wir Stadt in Richtung Fichtelgebirge. Bei strömenden Regen, über ungeahnte Umleitungen auf den Umleitungen, übersahen wir die Fichtelbergbahn nicht, die den steilen Weg hoch nach Oberwiesenthal schnaufte. Oben angekommen wurde der Zug von uns empfangen. Dampfloks sind immer eine Attraktion.

Oben auf dem Fichtelberg pfiff der Wind eine feuchte Melodie hinunter ins Tal. So verzogen wir uns in das Fichtelberghaus, wo sie ihre Fähigkeiten im Heizen und Kochen unter Beweis stellten. Dort gibt es eine Artur Schramm Nische, wenn Euch der Name etwas sagt. Mir fiel sofort ein Spruch ein, der dem „deutschen Volksdichter“ und „Wendehals“ angehängt wurde: „Im Wals da liegt ein Ofenrohr, nun stellt Euch mal die Wärme vor!“

Es ging uns gut, weil wohlgenährt und aufgewärmt. Draußen hatte sich der Regen ein wenig verzogen und so konnte man auch mal in das Tal blicken. Auf den Weg zurück nach Burgstädt fuhren wir nach Crottendorf, wo die „duftenden“ Räucherkerzen hergestellt und vermarktet wurden.

Jetzt zauberte Kiesel eine Schachtel mit Heidelbeermaffins aus dem Rocksaum, womit sie uns vollends verzauberte. Noch in der Früh, als wir noch im Bett gekuschelt haben, hat sie diese wunderbaren Küchleins gebacken. Die Gastfreundlichkeit kannte keine Grenzen! So sind die Sachsen.

Auch am Abend wurden wir wieder nach Chemnitz verbracht. Im Diebels Fasskeller schlugen wir uns die Bäuche voll bis der Arzt kommen konnte. Er kam aber nicht. Stunden später unterbrachen wir die gesellige Runde und zogen uns nach Burgstädt zurück, für einen Absacker. Dort mussten wir unsere Getränke eine Etage höher, aus dem Tanzsaal holen, weil dort ein Tanzabend zelebriert wurde. So etwas habe ich lange nicht mehr gesehen. Nicht mehr als 20 Paare tanzten dort in bester Manie zur guten Musik. Meine Frau wollte gleich mitmachen, doch ich wollte uns nicht blamieren.

Mit den Getränken schlichen wir eine Etage tiefer, schon wegen der lauten Musik, die uns beim Labern störte. So ging dann auch ein sehr schöner und erlebnisreicher Tag seinem Ende zu.

Am Sonntag packten wir unsere Taschen und versammelten uns gegen 9 Uhr zum Frühstück. das zog sich dann noch eine Weile hin, denn im Grunde hatten wir gar keine Lust den Heimweg anzutreten. Die lustige Atmosphäre brachte komische Gedanken in den Raum. So kam Brathahn auf die Idee, eine Kreuzung aus Rumtopf und Bier zu probieren. Und damit meinte er nicht sich. Ich solle so eine Probeserie mit verschiedenen Bieren aufstellen. Mir wird es jetzt schon schlecht bei dem Gedanken daran.

Für das Jahr 2020 und 21 haben wir das WE über den Muttertag für die nächsten Bloggertreffen geplant. Wie schon im Jahr 2017 abgestimmt, könnte wir uns in Warstein treffen, wenn EureLuise noch Lust dazu hat. freuen würden wir uns allemal darauf. Vielleicht schreibst Du ja mal ein Wort zu diesem Vorgaben Luise. Wenn das nicht realistisch ist, dann würden wir das Treffen nach Speyer verlegen, wo „ich bins g“ mit ihrem Piet die Organisation übernehmen.

Es war für alle Beteiligten ein rundes, wohl organisiertes, geselliges und warmherziges Bloggertreffen, was nach Wiederholung schreit.

Herzlichen Dank an unsere Gastgeber und Organisatoren und Kutscher … Frau Kiesel und Herr Brathahn.

Sächsische Gemütlichkeit eben.

Avatar von Unbekannt

Wochenende ohne Superlative

Am Freitagabend habe ich mich an Buttermilchbrötchen versucht. Die Idee stammt aus diesem Blog: steffissoulkitchen

P1310342

Das ist so ganz daneben gegangen. Die Dinger sind so schwer wie Gehwegplatten geworden. OK … wir haben sie probiert und am Anfang  für gut befunden, um dann doch die Wahrheit auszusprechen.

Frau musste am Samstag schon früh nach Arnstadt und kam von dort ohne Hunger zurück. Schlecht für die „tote Oma“ die ich vorbereitet habe.

P1310359Nach dem missglückten Versuch mit den Buttermilchbrötchen musste ich es noch einmal versuchen. Jetzt aber mit vieeeeeel mehr Ruhe. Und siehe da … sie wurden besser. Nun gut, sie sind immer noch nicht so wie ich es mir wünsche.

Und weil das Wochenende vom Wetter auch nicht so prickelnd war, habe ich den Glühwein aus Donndorf an die Badezimmertür gehängt. Der „Hänger der Woche“!

P1310358Das hat auch nicht viel geholfen. Mein Körper warnt mich vor dem miesen Wetter da draußen, meine Seele schimpft, weil ich mich nicht aufgerafft habe und ich stehen dazwischen.

Nun ja, jetzt gehe ich einfach ins Bett. Meinen Körper und auch meine Seele nehme ich mit. Mal sehen ob sie sich vertragen.

Hat schon mal jemand Sauerteig gemacht?

 

Avatar von Unbekannt

Das Jahr 2019 hat begonnen

Es gab eine Zeit in der ich mir gar nicht vorstellen konnte im Jahr 2019 zu leben. Und jetzt hat es einfach begonnen. Es gab auch die Zeit in der ich mich auf Weihnachten und Silvester gefreut habe. Diese Zeit ist leider vorbei. Die Hoffnung auf ein Wiedererwachen dieser kindlichen Freude ist noch nicht verloren gegangen. Enkelkinder können diese großartigen Gefühle transportieren. Ich werde also in Hoffnung warten.

Das Jahr 2018 ist jedoch nicht trostlos zu Ende gegangen. Als die Weihnachtsparty vorbei war und das Konfetti, spricht der ganze Weihnachtskram eingesammelt und verstaut war, haben wir mit Freunden ein letztes Mal im Jahr 2018, die Whiskystrassenbahn bespaßt.

Meine Bewunderung haben ja die Männer und Frauen die sich auch noch merken können was sie getrunken haben und aus welcher Destille der Tropfen stammt. Diesmal wurde der Whisky von mal zu mal torfiger. Nicht so mein Geschmack, doch wenn man sich langsam daran tastet, schmeckt auch dieser Whisky.

Das kann man sich schon mal gefallen lassen. Zwischendurch eine Feuerzangenbowle bei Regen, kam auch gut an.

Zu Silvester wurde klassisch abgebraten und gefeiert.

Nun wünsche ich allen Lesern und Leserinnen (hihi) ein gutes, gesundes und glückliches Jahr 2019. Bleibt mir gewogen.

Der Männe aus Erfurt

 

Avatar von Unbekannt

Tonndorfer Bauern-Weihnachtsmarkt

Es ist schon eine gute Tradition, am 2. oder 3. Advent den Tonndorfer Bauer-Weihnachtsmarkt zu besuchen. Dort kann man, wenn man will die gröbsten Einkäufe für das Weihnachtsfest besorgen.

Auf dem Gelände einer Baumschulen-Gärtnerei nahe Tonndorf, bei Kranichfeld, verkaufen Bauern und Gewerbetreibende ihre Produkte. Fleischer, Geflügelzüchter, Obstbauern, Käsereien, Fischer, Kürschner usw sind an den beiden Wochenende vor Ort und preisen ihre Waren an.

Im Grunde benötigen wir nicht, was unbedingt dort besorgt werden muss. Dann probieren wir den edlen Glühwein, kaufen doch eine Wurst, essen eine Bratwurst und genießen die Gemütlichkeit, die sich von den üblichen Weihnachtsmärkten abhebt.

Noch eine zweite Runde anders herum, noch eine Kleinigkeit gekauft, dann geht es wieder nach Hause. Nicht viel passiert. Doch wenn wir gar nicht dort gewesen wären, würde etwas in der Adventszeit fehlen.

tonndorfer-weihnachtsmarkt-produkttag-thueringer-weihnachtsgefluegel

Avatar von Unbekannt

Schlemmerei im Frühling

Das Fasten im Kloster Donndorf ist nun auch wieder Geschichte und doch klingt es noch einige Zeit nach. Der Körper entgiftet noch etwa 2 Wochen, ohne das man es bemerkt. Der Bratapfel am Freitag, zum traditionellen Fastenbrechen, war ein Gaumenerlebnis der besonderen Art.

So oft gibt es bei uns keinen Bratapfel, schon aus diesem Grund ist es etwas besonderes. Der Koch hatte das Kerngehäuse fachmännisch entfernt und die nun entstandene Vertiefung mit Zucker, Zimt und gehackte Mandeln gefüllt. Hmmm!

Das Wetter im Frühling verwöhnt uns jetzt wieder über Tage hinaus. Mich wunderte es also nicht, als der Nachbar am Freitagabend vor der Tür stand und uns zum Grillen am Samstag überreden wollte. Wie aus der Pistole geschossen sprudelte meine Antwort mit dem klaren „NEIN“  von meiner Zunge. Wollte ich doch nicht gleich die hart erarbeitete Erleichterung meines Körpers, der Thüringer Rostbratwurst vor die Füße werfen.

Und doch lockte das Angebot, bei gutem Wetter mit den nachbarlichen Freunden am Grill zu klönen. Ich brauchte eine Lösung. Meine Frau nahm ein vegetarisches Kochbuch aus dem Regal und hielt mir ein Rezept unter die Nase!

Also echt mal … so einfach und trivial kann nur Frau denken! Ich trauerte um mein schönes Problem, das sich unwiederbringbar in Luft aufgelöst hat. Aber nun zum Rezept:

Türkische Kebabs

Zutaten für die Sauce:

  • 4 EL Olivenöl
  • 3 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 425 g Kichererbsen aus der Dose, abgespült und abgetropft
  • 300 g Naturjoghurt
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Chilipulver
  • Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Zutaten für den Kebabs:

  • 1 Aubergine
  • 1 rote Paprika, entkernt
  • 1 grüne Paprika, entkernt
  • 4 Eiertomaten
  • 1 Zitrone, geachtelt
  • 8 kleine Lorbeerblätter
  • Olivenöl, zum Einfetten

Für die Soße wird das Oel in einer kleinen Pfanne erhitzt. Die klein gehackten Zwiebeln und der Knoblauch werden darin bei mittlerer Hitze und gelegentlichen Rühren, ca. 5 Minuten goldbraun gedünstet.

Die Kichererbsen, Jogurt, Kreuzkümmel, Chilipulver und die Zwiebel-Knoblauch-Mischung mit dem „Zauberstab“ zu einer sämigen Masse verarbeiten. Die Masse in eine Schüssel geben und mit Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Abdecken und bis zum Servieren kalt stellen.

Die Sauce sieht jetzt aus, wie schon mal verdaut. Man sollte also den Gaumen und der Zunge Glauben schenken.

Für den Kebabs das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden und gleichmäßig auf die Grillspieße verteilen. Holzspieße sollten vor der Verwendung in Wasser eingeweicht werden. Die Spießenden jeweils mit einem Lorbeerblatt und 1 Zitronenachtel krönen.

Die Spieße mit Olivenöl bestreichen und unter häufigem Wenden 5 – 8 Minuten über dem heißen Holzkohlegrill oder in einem vorgewärmten Backofen garen.

Inzwischen die vorbereitete Sauce vorsichtig erwärmen und mit den fertigen Spießen servieren.

Das schmeckt fantastisch. Die warme Zitrone gibt dabei gern ihren Saft an die anderen Gemüsesorten ab. Hat man 3 dieser Spieße genossen, kann der Duft einer köstlichen Thüringer Bratwurst nichts mehr ausrichten.

 

Avatar von Unbekannt

Zeit

Manche Wochen enden, wie die Woche davor geendet hat. Ist das Eintönigkeit? Oder nur Beständigkeit?

Nach dem Kurzurlaub im Harz endete die Woche bei einem guten Gespräch mit meinem Freund im Speicher der Altstadt. Die neue Arbeitswoche bringt eine Flut an Arbeit, die mir nun wieder richtig gefällt. Konzentriertes arbeiten befreit mich von Zeit und Raum und schwups … ist der Tag rum, ohne unnütze Gedanken zuzulassen.

Morgenrot und Abendrot wechseln sich ab. Arbeiten, schlafen …immer im Wechsel. Es gibt Zeiten, da denke ich nicht darüber nach. Das nennt sich wohl „Hamsterrad“.

Doch dann kommt das Unerwartete … nein, das Erhoffte. Ein angenehmer, lockerer Termin im Norden von Thüringen. Projektübergabe – abnahme mit gleichzeitiger Anbahnung neuer Projekte. Anregende Gespräche bei gutem Essen. Das mag ich.

Die Zeit  gut zu kochen, muss man sich einfach nehmen. Das ist für mich ein wenig Meditation, oder Verarbeitung der kürzlich erlebten Ereignisse. Die Freude auf geschmackliche Genüsse lässt ein eher abgeklärtes Bild auf die vergangenen Ereignisse zu.

Geschmorte Schweinebäckchen sind ein Genuss für das Auge und den Gaumen.

Man bekommt solche Leckereien auf Bestellung beim Metzger auf dem Domplatz.

Aber auch Brot und Brötchen kann man gern selbst backen. Mit Dinkel ist das sehr bekömmlich.

Und dann endet das Wochenende wieder im Speicher. Frau lässt sich kosmetiktechnisch beraten und ich warte in ruhiger Atmosphäre im Speicher, bei einem Gläschen Wein, mit der Lektüre einer Tageszeitung und dem Studium der anwesenden Gäste.

Und hier endet die Woche sehr gemütlich, mit der Frage, ob die Zeit der Woche gut genutzt ist.

Carpe diem.

Avatar von Unbekannt

Weihnachtsmarkt in Naumburg/Saale

Die heiße Jahresendphase trudelt langsam aus und es beginnt die Zeit der Vorbereitung auf das große „Fressen“. Bis dahin kann man relaxt die Weihnachtsmärkte ab bummeln. Am 13. Dezember gondelte ich gemütlich nach Naumburg um dort nach dem Rechten zu sehen.

Verglichen mit dem Erfurter Weihnachtsmarkt ist der in Naumburg schön klein und kuschelig. Und als ich dort war auch noch schön leer. Aber wer geht auch schon am Vormittag auf den Weihnachtsmarkt?

Fast überall hat es sich eingebürgert Eisbahnen in die Weihnachtsmärkte zu integrieren. Können sich doch dort die Kinder austoben, damit die Großen den Glühwein besser genießen. Dort habe ich einen Apfelglühwein getrunken, den ich nur empfehlen kann. Nicht zu süß und oberlecker.

Die Bilder würden viel besser aussehen, wenn die vielen Lämpchen der Dunkelheit trotzen. Mit solchen Bildern kann ich jedoch nicht aufwarten. Deshalb stibitzte ich ein Bild mit toller Stimmung in Naumburg.

Weihnachtsmarkt Naumburg im Schnee

Wer gesittet in Naumburg essen gehen will, den kann ich ein Lokal empfehlen:

Gasthof „Zufriedenheit“ im Steinweg 26

Wir waren jedenfalls sehr zufrieden mit dem schmackhaften Essen und auch mit dem Ambiente des Lokals.

Und wer keine Weihnachtsmärkte mag, sollte sich den Naumburger Dom nicht entgehen lassen.

Avatar von Unbekannt

Porree-Schinken-Rolle

Vor zwei Jahren bekam ich von einer Freundin einen Ringordner mit Rezepte. Daraus habe ich schon das eine oder andere Gericht gekocht. Heute war die Porree-Schinken-Rolle an der Reihe.

Ohne weitere Beilagen reicht das Rezept für 2 Personen., 4

Zutaten: 4 Porreestangen, Salz, 30 g Butter, 30 g Mehl, 2 Eßl. Tomatenmark, 1 Teel. Edelsüß-Paprika, 1 Messerspitze Pfeffer, 1/8 l süße Sahne, 4 cl Asbach Uralt oder anderen Weinbrand, gekochter Schinken, geriebener Gouda- oder Emmentaler Käse.

Die gesäuberten Porreestangen gleichmäßig lang schneiden, in Salzwasser 15 Minuten kochen und abtropfen lassen.

Das Fett in einer Kaserolle schmelzen, das Mehl darin anschwitzen und mit Porreewasser ablöschen. Ich nahm noch einen kräftigen Schluck Weißwein zu ablöschen. Tomatenmark einrühren, die Soße einmal aufkochen lassen und mit den Gewürzen kräftig abschmecken. Sahne und Weinbrand unterheben und zur Seite stellen.

Porreestangen mit Schinken umwickeln und in eine Auflaufform legen. Tomatensoße übergießen, mit Käse bestreuen und im Backofen bei 225 Grad 10 bis 15 Minuten überbacken.

Dazu soll Bier, Weiß- oder Rotwein passen. Wir haben nichts dazu getrunken, den Schaumwein verbrauchte ich schon beim kochen.

So … jetzt hat es aufgehört zu regnen, jetzt geht es auf den Wenigenmarkt, zum lästern. Frohe Pfingsten!