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ein Lebenszeichen

Seit Oktober 2021 habe ich nichts mehr geblockt. Das hat seinen Grund.

Der Übergang aus dem aktiven Berufsleben zum bislang ruhigen Pensionärs-Leben hat mich schon sehr beschäftigt. Eine einschneidende Zeit in meinem Leben und ebenfalls für meine Familie. Die Frage ob das der richtige Schritt ist, beschäftigt mich ganz besonders. Ich habe bis heute noch keine beruhigende Antwort darauf gefunden. Jedenfalls bin ich seit Anfang Februar 2022 in einem selbst gewählten 6-wöchigen Urlaub. Danach werde ich mich entscheiden was für mich gut sein kann. Ich versuche die Zeit zu genießen.

Dazu kam noch eine Corona-Infektion über Weihnachten, trotz doppelter Impfung. Zweisamkeit der besonderen Art. Davon habe ich mich bis heute nicht vollständig erholt. Der Geruchs- und Geschmackssinn ist sehr rudimentär. Und das … mir! Jetzt versuche ich mich mit einfachen geruchs- und geschmacksintensiven Rezepten wieder gebrauchsfähig zu machen. Ein besonderes, schlichtes und gut schmeckendes Rezept probierte ich heute aus. Noch nie davon gehört und für gut empfunden. Soweit ich informiert bin kommt es aus Slowenien und Italien.

Jota

Der Eintopf aus Sauerkraut, Bohnen und Kartoffelbrei ist nahrhaft und stärkend. Für die Zubereitung braucht man etwas Zeit, denn je länger die Suppe köchelt, umso aromatischer wird sie.

Zutaten für 4 Portionen

500 g Kartoffeln

500 g Sauerkraut

1 braune Bohne (oder Kidneybohnen aus der Dose)

Grieben

2 Knoblauchzehen

2 Lorbeerblätter

500 ml Wasser

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen, waschen und in grobe Stücke schneiden. Danach die Kartoffeln in leicht gesalzenem Wasser garen und anschließend im Kochwasser zerdrücken. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. In einem großen Topf die Speckgrieben und den Knoblauch andünsten und mit Wasser aufgießen.

Das Sauerkraut und den Kartoffelbrei dazugeben und alles zum Kochen bringen. Die Bohnen unter fließendem Wasser abwaschen und zu dem Eintopf geben. Mit Salz, Pfeffer und Lorbeerblättern würzen. Das Gericht muss relativ dickflüssig sein. Etwa 1 Stunde auf kleiner Flamme kochen, abschließend noch einmal abschmecken.

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Original Sugo

Eine liebe Freundin hatte mir ein leckeres Rezept geschickt, das ich natürlich ausprobieren musste …  jaaaa das erste Bild sind Soleier mit Gesicht. 😉
“ ,,, nach dem Fasten….vielleicht interessiert es Dich ja.

Empfehlenswert und jahrelang erfolgreich erprobt.

Original Sugo nach original ITALIENER Art

zum Vorkochen und auf Vorrat
in Portionen zum Einfrieren.
Ein original Italiener verriet mir
das Generationen-Rezept von seine Nonna. (Großmutter)
4 große Zwiebel grob geschnitten in Traubenkernöl (Spar) anrösten.
1 Kg frisches Rinderfaschiertes dazugeben kurz mit anrösten [Rinderhack]
1/2 Kg Paradeiser klein geschnitten (Strunk unbedingt entfernen) [Tomaten]
1/4 Liter Bio Paradeisersaft aus der Glasflasche [Tomatensaft]
1/2 Kg Karotten geschält und geraspelt
1/2 Sellerieknolle würfelig geschnitten
1 großer gelben Paprika würfelig geschnitten
1 Essl. Liebstöckel getrockneten und zerrieben
10 Zehen  Knoblauch geschält würfelig geschnitten
5 cm Ingwerknolle (Fingerdick) geschält und gerieben
1 Esslöffel Bio Gemüse-Suppenpulver von Alnatura
1 Kaffeel. Kümmel
Pfeffer frisch gerieben
Vollsalz frisch gemahlen
Alle Zutaten gut anrösten,
dann 1 Achtel hochwertigen guten Gin dazu, gut umrühren,
und auf kleinster Stufe zugedeckt an die 6 Stunden köcheln.
Ab und an dazwischen umrühren.
Das Sugo wird deshalb so lange geköchelt,
weil sich tatsächlich erst nach vielen Stunden köcheln,
das wichtige Lycopin aus den Paradeisern entwickelt.
Lycopin enthält hochpotente Antioxidantien,
wichtige Antikörper gegen viele Krankheiten,
stärkt das Immunsystem und stärkt die Sehkraft!
Ingwer verstärkt die medizinische Wirkung von Knoblauch.
Gin gibt durch sein fruchtiges Wacholder Aroma,
dem Sugo eine besondere köstliche Note (Alkohol verdunstet beim Köcheln).
Sugo für – 
Udon Nudeln (Bio-Basic Markt),
als Aufstrich auf Gebäck,
als Pizzabelag mit Käse
(Allerbesten Bio-Pizzateig gibt’s bei Hofer (Aldi)! [in Österreich]
Hervorragendes Österr. Produkt
und in 20 Minuten bei 200° Ober-Unterhitze fertig!)
Habe ich gekocht und für gut befunden. Alles wurde in mittelgroße Gläßer abgefüllt. Man muss ja vorsorgen. 😉
Udon Nudeln bekam ich bisher nur als Instant Nudeln. Aber das schmeckt herrlich.
Und wo bekomme ich normale Udon Nudeln her?
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Süß-sauer eingelegter Knoblauch

Wir haben immer einen guten Vorrat an Knoblauch, Ingwer und Meerrettich zu Hause. Nun musste ein Knoblauchzopf, der sehr dekorativ aussah, einfach mal auseinander pflücken und haltbar machen. Deshalb suchte ich nach einen schmackhaften Rezept, welches hier gefunden wurde: https://utopia.de/ratgeber/knoblauch-einlegen-leckeres-grundrezept-und-Inspirationen/

Wenn man Mengen an Knoblauch schälen muss, sollte man die Zehen mit heißen Wasser übergießen, dann lässt sich das schälen sehr vereinfachen.

Süß-sauer eingelegter Knoblauch passt hervorragend zu Reisgerichten, eignet sich als kleines Mitbringsel und ist obendrein ganz einfach herzustellen. Du benötigst:

  • 4 Paprikaschoten,
  • 500 g Knoblauch,
  • 250 ml Wasser,
  • 250 ml Essig,
  • 2 EL Salz,
  • 2 TL Zucker,
  • 200 ml Olivenöl,
  • Pfefferkörner,
  • Kräuter und Gewürze nach Geschmack, z.B. Chiliflocken, Kräuter der Provence.

Und so funktioniert’s:

  1. Schneide als erstes die Paprika in schmale Streifen und gib sie zusammen Wasser, Essig, Salz und Zucker in einen Topf.
  2. Lass nun die Paprika garen, bis sie bissfest ist. In der Zwischenzeit kannst du die Knoblauchzehen schälen.
  3. Gib dann Knoblauch, Gewürze und Olivenöl zum Paprikasud hinzu.
  4. Fülle die Mischung nach wenigen Minuten in Schraubgläser und lass sie auskühlen.

Tipp: Um einen optimalen Geschmack zu erzielen, solltest du den Knoblauch mindestens eine Woche im Glas ziehen lassen.

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Das etwas andere Brot

So schnell geht das Brot:

5 Eier Größe L
50ml Olivenöl
1,5 TL Salz
150g geriebener Hartkäse
50g Leinsamen
50g Sesam
150g Kürbiskerne
300g ungesalzene Nüsse (ich hab halb Walnüsse halb Cashewnüsse genommen)

Wenn es zu grob ist, kann man die Nüsse auch hacken. Es macht sehr satt und hat kaum Kohlehydrate.

Einfach alles in einer Schüssel mit dem Löffel zusammenrühren, in eine
mit Backpapier ausgelegte Kastenform tun und dann in den bei 150-160
Grad vorgeheizten Backofen mit Umluft

ca. 1 Stunde 20 Minuten backen.

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Weihnachtskuchen

Von meinem Freund habe ich ein Rezept für abgewandelten Weihnachtsstollen aus dem Vogtland. Das musste ich natürlich ausprobieren. Es wird mit wenig Mehl jedoch gehaltvoll wie der originale Stollen gebacken. Und so geht es:

Zutaten für 2 Kuchen:

  • 500g Mehl Typ 405
  • 375g Butter
  • 500g brauner Zucker
  • 175g Kokosfett
  • 10 Eier
  • 50g Bittermandeln
  • 300g gehobelte Mandeln
  • 200g gemahlene Mandeln
  • 3 x Backpulver
  • 3 x Vanillezucker
  • 2 x Zitronat
  • 500g Sultaninen
  • 1 Flasche Rum
  • Geriebene Zitronenschale
  • Puderzucker

 

Vorbereitung:

Die Sultaninen über Nacht im Rum ertränken. Die Bittermandeln mit kochendem Wasser überbrühen, die Haut danach abziehen. Anschließend werden die Bittermandeln klein gerieben, oder in der Mühle gemahlen.

Zubereitung:

In einer großen Schüssel die 10 Eier schlagen, die Hälfte des Zuckers, das Backpulver sowie den Vanillezucker und die geriebene Zitronenschale verrühren. Die Hälfte des Mehls langsam beimengen, danach folgt der restliche Zucker. Die zerlassene Butter und das Kokosfett untermengen und alles mit Geduld rühren.

Dann die betrunkenen Sultaninen, jedoch ohne den restlichen Rum, das Zitronat und die andere Hälfte des Mehls in den Teig rühren.

Idealer Weise wird der dann entstandene dicke, pampige Teig in gut gefettete Kastenformen gefüllt und im vorgeheizten Backofen mit Umluft bei 150 °C, ca 75 – 90 Minuten gebacken. Es empfiehlt sich nach ca. 30 Minuten den Kuchen mit Backpapier abzudecken. Damit wird das Verbrennen des Kuchens verhindert. Muss ja nicht schwarz werden.

Den Kuchen heraus nehmen und stürzen. Wenn der Kuchen noch handwarm ist, wird er mit Butter bestrichen und mit Puderzucker verfeinert.

Den Kuchen in Butterbrotpapier einpacken, in Gefriertüten verpacken und luftdicht verschließen. Jetzt kann der Kuchen an einem kalten Ort durchziehen.

Gegessen habe ich den Kuchen noch nicht. Er zieht so langsam durch, bis ich es nicht mehr aushalte.

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Als ich heute die Ventilatoren …

… gut verpackt in den Keller gebracht habe, konnte ich nicht umhin, meine Frau zu fragen, ob ich nicht schon die Weihnachtsdekoration mitbringen soll. Erst sah sie mich mit dem Blick „ist der noch bei Trost?“ an, dann grinste sie doch wegen des schlechten Witzes.

Jetzt wo aus meiner Sicht diese ständige Hitze endlich vorbei ist, hat auch der Oktober schon verspielt. Wenn der November hält was er verspricht, gehen wir direkt vom Sommer in den Vorwinter über. Wenn es so wird.

In den letzten Wochen hatte ich kaum Zeit für den Blog, auch der Antrieb etwas zu schreiben fehlte einfach. 2 Wochen lang hatte ich das Büro besetzt ohne den Kopf nach oben zu bekommen. Dann endlich eine Woche Urlaub und keine Lust auf Reisen zu gehen. Das tut auch mal gut. Morgens etwas länger schlafen und dann in Ruhe den Tag beginnen.  Dennoch waren die Tage dieser 3 Wochen gut gefüllt. Unsere Freundin aus Wien schickte uns ein Rezept für Pflaumen-Chutney. Das musste ich natürlich ausprobieren. Und weil es so gut schmeckt, haben wir auch gleich etwas mehr für den Winter eingekocht.

Einen Tag der zwei Bürowochen büchste ich nach Nordthüringen aus, um eine langjährige Kundin in den Ruhestand zu verabschieden.

Ein Wochenende fuhren wir den Umzug unserer Tochter von Weimar nach Erfurt, damit verbunden auch einige Einkäufe in Möbelhäusern.

Der Zwiebelmarkt in Weimar ist ein MUSS für uns. Den können wir nicht schwänzen.

Letzten Dienstag stand Mühlhausen auf dem Programm, eine Besichtigung der Ausbildungsstätte vom Töchterchen.

Es ist Apfelzeit und Apfelschwämme. Also  machten wir Apfelmus bis zum Abwinken. Den herrlichen Geruch habe ich heute noch in der Nase.

Auf dem Programm stand auch das Einlösen eines Gutscheins für ein Bierseminar. Alles sehr gut und informativ gemacht, doch als eine Teilnehmerin per Telefon den plötzlichen Tod ihres Vaters erfahren hatte, war die Stimmung hin. Den kalten Schauer auf dem Rücken kann auch kein so leckeres Bier verscheuchen.

Gestern noch Familiengeburtstag und Markt in Tiefengruben, heute schon wieder die ersten Gedanken an die nächste Woche. Das Auto ist getankt und gewaschen, es geht wieder Richtung Dessau, Jessen, Wittenberg, Aschersleben und Bitterfeld.

 

So langsam kommt wieder Ruhe in den Kopf. Lasst es Euch gut gehen, solange es noch geht!

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Das zweifelhafte „Bunkererlebnis“

Die Ankündigung schrieb ich ja schon im letzten Eintrag. Nun also beginnt die Erzählung der Durchführung in mehreren Teilen, denn es wäre zu ermüdend den Ereignissen zu folgen. Habt bitte Verständnis dafür.

Die Anreise war bis 17:30 Uhr geplant. Ich war so gegen 16 Uhr im zugehörigen Hotel auf der Terrasse und zog mir ein kühles Bier rein. Der Kellner wusste Bescheid und gab mir Zeichen, wenn die ersten Bunkerübernachter kommen. Sie kamen aus der Rhön, waren 5 Leute, 2 Pärchen und ein Single. Das haben sie sich zum 40. Geburtstag „gegönnt“. Ich fand es ja sehr mutig, dass auch die Frauen mitgingen. Eine lustige Truppe, der ich mich mit dem 2. Bier anschloss. Nach kurzer Vorstellung und ersten Gespräch wurde ich kurzerhand von der Truppe adoptiert.

Die 2. Gruppe ließ auf sich warten. Sie kamen erst gegen 18 Uhr. 4 Mann aus der Ecke von Suhl/Zella-Mehlis, die zu Fuß unterwegs waren. Sie hatten den 50. Geburtstag als Anlass genommen.

Kurze Einweisung von der Hotelcheffin und Ausgabe der Einstrich-Keinstrich Felddienstuniformen mit Hosenträger, Koppel und Schutzmaskentasche, im Keller. Das war schon ein Spaß! Man konnte sofort sehen, wer das schon mal gemacht hatte. Die Uniform wurde über die zivilen Sachen gezogen und bald stellte sich heraus, wie gut die Verkleidung uns gegen den Schmutz schütze.

Im Anschluss antreten, Vergabe der Nummern, Übergabe an den Chef und Marsch zum Bunker. Einrücken, Klamotten verstauen und Bett beziehen. Das war der Anfang im Kurztelegramm-Stil. Die „Bunkerräume“ sind rechteckig wie Schläuche. Temperaturen so zwischen 5 – 10 Grad, die Wände waren feucht. Die Ausmaße etwa 2,3 Meter hoch und breit und ca. 15 – 18 Meter lang. Wenn man rein kommt stehen Regale auf der linken Seite, ca. 60 cm tief und auf der rechten Seite stehen 3-stöckige Betten mit einer Breite von 80 cm.

Die unteren Betten wurden nicht belegt, schon weil die Auflagen direkt auf dem Boden aufgesetzt waren. Das ist kalt, hart und ganz schlecht rein zu kommen. Die mitgebrachten Sachen konnten locker in die Regale links eingeräumt werden. Nun wurden die „Betten“ bezogen. Karowäsche und weißes Laken. Nicht ganz so einfach, wenn das mittlere und obere Bett gleichzeitig bezogen werden muss. Zumal ja die Bettwäsche für normale Betten vorgesehen ist. Im Anschluss erfolgte die Abnahme durch einen wichtigtuenden Mann.

Als alles fertig war, wieder raus (wobei wir Tische und Bänke … also Bierzeltgarnituren nach draußen brachten), antreten und Arbeitsverteilung. Auf die Frage wer denn kochen könne, meldete sich niemand. Kein Problem. Der Kerl da vorn zeigte auf 4 Mann – du, du, du und du. Ich war auch dabei.  Der Rest wird zur Wache eingeteilt.

Dann brachten sie Kisten mit Geschirr, Gemüse, Obst, Zwiebeln, Kräuter, Pellkartoffeln und Bratwurst und Grillsteaks ans Tageslicht. Ein Mann bekam den Rost in seine Verantwortung, wir drei machten Kartoffelsalat und grünen Salat. Ich übernahm das Pellen der Kartoffeln. Alles kein Thema, die arbeiten waren gut verteilt und gingen auch flott von der Hand. Einer mäkelte rum, von wegen so trocken in Wald, die Kehle klebt schon usw., womit er auch Erfolg hatte, denn die „Verantwortlichen“ hatten wohl auch Durst. Mit der Zeit bekam die Wache davon „Lunte“ und wollte meutern.

Olli, der die Kartoffeln schnippelte und den Salat würzte, hetzte die ganze Zeit den Chef auf, die Wache zu bestrafen. So mit Liegestütze oder Kniebeuge und meinte damit seine Frau. Das hatte er wohl ein wenig übertrieben. Die Bestechung mit einem Obstler wurde gern angenommen, hatte aber keine Auswirkung. Der Chef ließ antreten und fragte wer sich denn als Oberst in die Liste geschrieben hat. Olli meldete sich. Daraufhin musste seine Frau vortreten und wurde zum General befördert. Olli, der Kerl war mit einmal stinksauer und nörgelte nur rum. Nun sagte seine Frau auch noch, dass er jetzt Wache stehen solle, wenn wir essen. Olli trollte sich zum Erstaunen der Umstehenden und wollte auf keinen Fall mit essen. Aus unserem Erstaunen wurde Heiterkeit und weil Frau das Verhalten schon kannte, fiel es ihr nicht so schwer den Beleidigten an den Tisch zu holen. Dinger gibt’s, die gibt’s gar nicht.

Fortsetzung folgt.

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Schlemmerei im Frühling

Das Fasten im Kloster Donndorf ist nun auch wieder Geschichte und doch klingt es noch einige Zeit nach. Der Körper entgiftet noch etwa 2 Wochen, ohne das man es bemerkt. Der Bratapfel am Freitag, zum traditionellen Fastenbrechen, war ein Gaumenerlebnis der besonderen Art.

So oft gibt es bei uns keinen Bratapfel, schon aus diesem Grund ist es etwas besonderes. Der Koch hatte das Kerngehäuse fachmännisch entfernt und die nun entstandene Vertiefung mit Zucker, Zimt und gehackte Mandeln gefüllt. Hmmm!

Das Wetter im Frühling verwöhnt uns jetzt wieder über Tage hinaus. Mich wunderte es also nicht, als der Nachbar am Freitagabend vor der Tür stand und uns zum Grillen am Samstag überreden wollte. Wie aus der Pistole geschossen sprudelte meine Antwort mit dem klaren „NEIN“  von meiner Zunge. Wollte ich doch nicht gleich die hart erarbeitete Erleichterung meines Körpers, der Thüringer Rostbratwurst vor die Füße werfen.

Und doch lockte das Angebot, bei gutem Wetter mit den nachbarlichen Freunden am Grill zu klönen. Ich brauchte eine Lösung. Meine Frau nahm ein vegetarisches Kochbuch aus dem Regal und hielt mir ein Rezept unter die Nase!

Also echt mal … so einfach und trivial kann nur Frau denken! Ich trauerte um mein schönes Problem, das sich unwiederbringbar in Luft aufgelöst hat. Aber nun zum Rezept:

Türkische Kebabs

Zutaten für die Sauce:

  • 4 EL Olivenöl
  • 3 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 425 g Kichererbsen aus der Dose, abgespült und abgetropft
  • 300 g Naturjoghurt
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Chilipulver
  • Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Zutaten für den Kebabs:

  • 1 Aubergine
  • 1 rote Paprika, entkernt
  • 1 grüne Paprika, entkernt
  • 4 Eiertomaten
  • 1 Zitrone, geachtelt
  • 8 kleine Lorbeerblätter
  • Olivenöl, zum Einfetten

Für die Soße wird das Oel in einer kleinen Pfanne erhitzt. Die klein gehackten Zwiebeln und der Knoblauch werden darin bei mittlerer Hitze und gelegentlichen Rühren, ca. 5 Minuten goldbraun gedünstet.

Die Kichererbsen, Jogurt, Kreuzkümmel, Chilipulver und die Zwiebel-Knoblauch-Mischung mit dem „Zauberstab“ zu einer sämigen Masse verarbeiten. Die Masse in eine Schüssel geben und mit Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Abdecken und bis zum Servieren kalt stellen.

Die Sauce sieht jetzt aus, wie schon mal verdaut. Man sollte also den Gaumen und der Zunge Glauben schenken.

Für den Kebabs das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden und gleichmäßig auf die Grillspieße verteilen. Holzspieße sollten vor der Verwendung in Wasser eingeweicht werden. Die Spießenden jeweils mit einem Lorbeerblatt und 1 Zitronenachtel krönen.

Die Spieße mit Olivenöl bestreichen und unter häufigem Wenden 5 – 8 Minuten über dem heißen Holzkohlegrill oder in einem vorgewärmten Backofen garen.

Inzwischen die vorbereitete Sauce vorsichtig erwärmen und mit den fertigen Spießen servieren.

Das schmeckt fantastisch. Die warme Zitrone gibt dabei gern ihren Saft an die anderen Gemüsesorten ab. Hat man 3 dieser Spieße genossen, kann der Duft einer köstlichen Thüringer Bratwurst nichts mehr ausrichten.

 

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37. Kalenderwoche 2017

Das ist die Zeit vom 11.09 – 17.09.2017. Nur so als Information für später.

Den Nachsonntag hatte ich schon mal hier beschrieben: Ein ganz normaler Nachsonntag Ein paar Bilder möchte ich hier noch nachreichen.

Dienstag Merseburg und eine Reise durch die Umgebung. Diesen Tag hatte ich ganz für mich, wenn man mal von der Arbeit absieht.

Am Mittwoch war dann Sangerhausen und der Mansfeld-Südharz dran. Durch ständigen weiblichen Stress, kam ich nicht dazu anständige Bilder zu machen.

Vom abendlichen Absacker in Halle finden sich jedoch ein paar Stimmungsbilder.

Eine Überraschung erlebte ich am Donnerstag bei Weißenfels. Gerade dort, wo ich jahrelang keine Bewegung erlebte, holte man jetzt zum Rundumschlag aus. Ich war mehr als verblüfft und erfreut. Jetzt ist eine Generation jünger am Werk, das sollte uns Hoffnung machen.

Das der Herbst seinen Einzug gehalten habe, hat wohl jetzt jeder begriffen. Von diesen fetten Kastanien pflückte ich eine Frucht. Die  sah eine Woche später schon reif aus und ist jetzt vollreif.

Freitag – Massage, Zahnarzt, Büro. Was gut anfängt muss nicht zwangsläufig besser werden. Beim obligatorischen Marktbesuch am Samstag, erstand meine Frau die bestellten Rinderbacken, worauf ich mich schon freute.

Und wegen des großen Ansturms zum laufenden Cerealienmarkt auf dem Domplatz fanden wir keinen geeigneten Platz für unser Frühstück im Freien. Dann eben nicht!

Die Rinderbäckchen habe ich am Samstagnachmittag schön lecker geschmort um dann den größten Teil einzufrieren. Blöd das eine Woche später unser 1 1/2 Jahre alte Gefrierschrank seinen Geist aufgab. So musste ich alles einkochen.

Nach einer Familienfeier wurde am Sonntag nicht mehr viel gemacht. Aber ein Rundgang durch die Altstadt war noch drin.