Sonntag, 19. Oktober 2025

Darf ich vorstellen: Familie Nissen

Dieses Jahr kommt Weihnachten für mich mal nicht überraschend, nein, ich bin vorbereitet. Darf ich vorstellen: Familie Nissen!

 

Familie Nissen besteht aus dem Vater Nissefar Jullo und der Mutter Nissemor, den Zwillingen Julius und Julle und der Schwester Julia. Mit dazu gehören noch die Katze Joy und der Hund Lucky. Die ganze Familie ist auf dem kleinen Weihnachtsquilt versammelt. In der Mitte findet sich das Haus der Familie Nisse.

Begonnen habe ich mit den Stickerein schon Ende August, immer mal wieder habe ich daran gearbeitet. Manchmal habe ich dabei aber auch an mir gezweifelt, Stickdateien mit sage und schreibe 74 (!) Farbwechseln... 

Diesen Block habe ich tatsächlich an zwei Tagen gestickt, gestern war ich einfach zu platt, um den noch fertig zu sticken. Ich habe auf gut Glück die Maschine ausgeschaltet und ein Foto gemacht, bei welchem Block ich aufgehört hatte. Die Maschine hat heute dann an genau der Stelle weiter gestickt. Ich hatte es vermutet, dass es so ein wird, war mir aber nicht sicht. Aber: Es hat geklappt. 

Ausgelegt habe ich die Blöcke ein wenig anders, als ich sie dann wirklich zusammengenäht habe. Ich finde beide Versionen schön. Ich habe nur füßchenbreit neben der Naht gequiltet und um die größeren Motive herum noch ein wenig freihand. Mehr brauchte es gar nicht, die Motive an sich wirken ja. Gestickt habe ich auf recht altem Leinen, welches ich vor einigen Jahren mal von meiner Kollegin aus dem Nachlass ihrer Mutter bekommen hatte. Das Leinen ist an manchen Stellen schon geflickt, ein wenig dünn und hin und wieder findet sich ein kleiner Fleck, aber ich finde, das passte gerade sehr gut zu diesen Motiven.

Ich finde die Dateien einfach nur schön, es gibt in dem Paket, welches ich mir gekauft habe, noch viele weitere Dateien und es war gar nicht so einfach, die Auswahl zu treffen, was ich sticken möchte. Ich hätte den Quilt gut und gern doppelt und dreifach so groß machen können. 
 
Ich hatte zunächst überlegt, den Quilt mit einer Lichterkette zu versehen, dazu hätte ich in den fertigen Quilt kleine Ösen genäht und da dann die Lämpchen durchgestickt. Ich war mir aber nicht sicher, ob das wirklich gut funktioniert und so habe ich mich letztendlich dagegen entschieden. Ich finde, der Quilt sieht auch so schön aus. Beim Binding habe ich geschwankt zwischen rot und grün, Katharina meinte, grün wäre besser, denn der Quilt enthält viele rote Motive und bei einem roten Binding müsste ich dann genau den roten Farbton der Motive treffen. Ich war schon ein wenig erstaunt, wie logisch Katharina mit ihren 13 Jahren dieses Problem angegangen ist. Und so fiel dann meine/unsere Wahl auf ein grünes Binding mit goldenen Sternen. 

Samstag, 18. Oktober 2025

Dinge, die nur ich kann!

Bestimmt wird es für euch als Leser irgendwann langweilig, wenn ich wieder und wieder Gelmerodaquilts zeige. Eigentlich ist mein Plan ja, nach 50 Quilts aufzuhören, dieser Zahl nähere ich mich stetig. Gestern ist spontan Nummer 40 fertig geworden, die 41 gibt es seit ein paar Wochen als Top, zwei Kalenderquilts "brauche" ich noch, wären 42 und 43. Dann blieben noch sieben. Und dann??? Vielleicht sollte ich einfach nicht mehr mit dem Kann-das-ein-Gelmerodaquilt-werden-Blick durch's Leben gehen. Gestern früh auf dem Weg zur Garage sah es auch wieder so wunderschön aus, dass ich gleich mal ein Erinnerungsfoto gemacht habe.

Das wäre doch mal eine Herausforderung... 😂 Ich liebe den Herbst, das ist für mich die allerschönste Jahreszeit, das bunte Laub an den Bäumen, morgens ist es frisch, tagsüber kommt noch einmal die Sonne heraus, manchmal gibt es aber auch Nebel, das Licht ist schön. Ach, ich gerate schon wieder in's Schwärmen. 😍 Als wir kürzlich unterwegs waren, war die Laubfärbung so toll, ich MUSSTE einfach noch einen weiteren Herbstgelmerodaquilt nähen. Letztes Jahr hatte ich eine schöne Palette mit Herbstfarben gefärbt. Diese Stoffe kamen mir in den Sinn, als ich die Bäume gesehen habe. 

Ich habe gerade in dem alten Beitrag gelesen, dass ich damals schon aus den Stoffe einen dritten Herbstquilt nähen wollte, allein gekommen ist es dazu nicht. Na, dann habe ich ja alles richtig gemacht, denn ich konnte mich beim besten Willen auch nicht an einen weiteren Herbstquilt erinnern. Ob das ein Zeichen ist, dass es nun zu viele geworden sind? 😂

Am Donnerstag habe ich nach der Arbeit noch ganz schnell begonnen, die Stoffe, die ich schon parat gelegt hatte, zu sortieren: Welche Farbe kommt wohin.

Ich wollte bei diesem Quilt das obere Teil vom neuen Schnitt und das untere Teil vom alten Schnitt mixen. Das neue obere Teil, weil es sich einfacher nähen lässt, das alte untere Teil, weil ich es einfach ein klein wenig gefälliger finde. Das hat soweit auch gut geklappt. Das Nähen geht inzwischen sehr schnell (kein Wunder nach der Menge an Quilts). Die Schnitte passen soweit auch ganz gut zusammen, einzig rechts passt der Übergang vom Dach zur Seite nicht ganz. Es sieht aber auch so aus, als sollte es genau so sein. Was ich da mache, muss ich noch überlegen.
 
Auf Insta hatte ich kürzlich Werbung für eine schöne Herbststickdatei angezeigt bekommen. Diese wollte ich gern auf den Quilt sticken. Ich habe also mein geheftetes Top eingespannt und besticken lassen.
Der Baum sollte eigentlich ganz an der Kante stehen. Dazu hätte ich das aber wohl genau ausmessen und platzieren müssen und nicht nur nach Gefühl handeln. 😂Aber egal, mein halbfertiger Quilt gefiel mir schon ganz gut, aber es fehlte noch ein bisschen was.
 

Gestern habe ich dann den Quilt fertig gestellt. Die linke Seite habe ich auch noch bestickt, die Datei habe ich dazu gespiegelt gestickt. Ja, auch da hätte ich mal richtig gucken müssen, wo die genau sitzen muss:

 

Zum Glück habe ich den ersten Stich gesehen und dann die Datei noch um ein kleines bisschen weiter nach rechts in den Quilt gerückt, denn sonst wäre der Baum wohl in's Leere gestickt worden. Ich habe unten dann noch den kleinen Vogel mit aufgestickt. Er ist ein wenig unschlüssig oder traurig? Gequiltet habe ich nicht mehr allzu viel, im oberen Bereich habe ich geschwungene Linien gequiltet, die sind mir mal richtig gut gelungen, bis ich auf die Rückseite geschaut habe:

Fadenspannung? Kann man drauf achten, sollten man auch, muss man aber nicht. Und ja, das habe ich so gelassen, denn von vorn sah es gut aus und bei dem Baumwollsatin bleiben nach dem Trennen oftmals Löcher im Stoff zurück. Ich habe meinen Quilt dann fertig gestellt, Tunnel und Binding angenäht und festgestellt, dass vom linken Baum nur noch die Äste zu sehen sind. Später sage ich dann einfach, dass sollte so sein. 😂😂😂Aber egal, was ich mal wieder spontan nicht beachtet habe, ich liebe meinen Herbstquilt:

Im oberen Bereich habe ich einen fliegenden Kranich aufgestempelt. Ich habe mir mal wieder ein neues Stempelset gekauft und ich finde, der Kranich und die Sonne passen perfekt zu meinem Quilt. Vielleicht ist der Piepmatz, der unten in den herabgefallenen Blättern sitzt, ein wenig traurig, weil der Kranich gen Süden zieht und er nicht.

Mittwoch, 15. Oktober 2025

Der Kirchenfensterquilt von Wien

Wobei, Kirchenfenster trifft es vielleicht nicht so ganz. Also Kirche ist sicher ein wenig zu klein, denn es war der Dom und nein, nicht irgendein Dom, sondern DER Dom, nämlich der Stephansdom. Vor vielen, vielen Jahren, da hatten wir noch keine Kinder, hatten wir auf Arte (?) mal eine Doku über den Stephansdom gesehen und fanden die so toll, das wir sie uns auf VHS-Kassette bestellt haben. Die Kamera folg über den Dom hinweg und es waren beeindruckende Bilder. Verständlich, denn der Dom ist beeindruckend. Als Katharina und ich im Juli in Wien waren, war der Stephansdom natürlich eines unserer ersten Ziele. Wir waren immer sehr zeitig unterwegs, so war es noch nicht ganz so voll und wir konnten die wenigen Tage, die wir hatten, gut ausnutzen.

Navigiert haben wir mit dem Handy und uns auch gut zurecht gefunden. Ich habe dann immer gesagt, wo wir lang gehen müssen und irgendwann kamen wir um die Hausecke und dann stand er vor uns. Das Bild werde ich so schnell nicht vergessen:

Durch meinen verzückten Ausruf habe ich uns bestimmt gleich als Touris geoutet, aber das war mir in dem Moment so ziemlich egal. Und ja, ich habe ein wenig getränt. Wir waren so zeitig am Dom, dass er noch gar nicht zur Besichtigung geöffnet hatte, wir mussten uns noch ein wenig gedulden. Im Dom hat mich am meisten das Fenster über der großen Orgen in seinen Bann gezogen. Die Farben! Einfach beeindruckend!

Die Bilder geben die Schönheit gar nicht so richtig wieder, aber ich habe es in meinem Herzen und das ist das Einzige, was zählt. Schon in Wien hatte ich überlegt, diese Farben in einem Gelmerodaquilt zu verewigen. Getan hatte ich das schon vor einer Weile, nämlich als ich den neuen Schnitt Probe genäht habe. 
Fertig gestellt habe ich den Quilt erst am vergangenen Wochenende, ich wusste nämlich nicht, wie ich ihn quilten sollte. Ich wollte gern, wenigstens im Himmelbereich ein klein wenig die Symmetrie vom Fenster mit darstellen. Am ende habe ich mich für Ovale entschieden, die ich dann wieder schmal abgenäht und aufgeschnitten habe. Hinterlegt hatte ich das Top im oberen Teil mit lila Stoff, der sollte im Himmelbereich durchscheinen.
 
Die Ovale zu nähen, war gar nicht so einfach, meine Maschine hat wieder Stiche ohne Ende ausgelassen. Ich wurde gleich wieder daran erinnert, als ich den Heimatquilt genäht hatte, da hatte ich die Probleme auch, leider kann ich mich nicht mehr daran erinnern, wie ich das Problem gelöst habe... Mmh... Damit das Chenillige noch so richtig zu sehen ist, habe ich meinen Quilt mal wieder gewaschen. Auch der ist ein bisschen eingelaufen (nun habe ich zwei gleich kleine Quilts 😂).
Den Quilt habe ich recht dicht gequiltet, den Turm und das Dach habe ich mit kleinen Kugeln gequiltet.
 

Das Gebäude habe ich im unteren Bereich auch entsprechend gequiltet. Ich finde den kleinen Quilt richtig schön, er ist nun die Nummer 39 in meiner Sammlung. Leider ist es schon recht dunkel gewesen, als ich die Fotos heute gemacht habe, die Farben kommen nicht so richtig zur Geltung. Aber ich glaube, ein klein wenig kann man es erkennen. 😍

Samstag, 11. Oktober 2025

...und dann ist die Welt wieder bunt...

Meine erste ganze Arbeitswoche im neuen, alten Büro liegt hinter mir und ich muss sagen, es geht mir richtig gut. Ich arbeite ja nun nur noch 35, statt wie bisher 40 Stunden und das macht sich schon bemerkbar. Mittwoch war ein Tag, an dem ich richtig glücklich war. Es war kein besonderer Anlass oder Ereignis, ich war einfach unheimlich glücklich und zufrieden und im Reinen mit mir und der Welt. Ich denke, ich bin auf dem richtigen Weg, der ist zwar nicht leicht, aber das kriege ich ganz sicher hin. Die Farben sind in meine Welt zurückgekehrt und das grau-schwarz verblasst so langsam. 

Und weil ja nun wieder Farbe die Oberhand hat, habe ich gedacht, ich könnte doch mal wieder Stoffe färben. Eigentlich wollte ich das gestern schon machen, aber dann habe ich umgeplant und wir haben ein paar Äpfel zu Saft verarbeitet und Kartoffelsalat gemacht. Nun muss ich mir aber doch einen neuen Pürierstab kaufen, denn der bisherige, der genauso alt ist wie Jonathan, ist, als ich die Mayonaise gemacht habe, so heiß geworden, dass ich ihn dann doch lieber entsorgt habe. 😂 

Stoffe habe ich dann heute früh gefärbt. Mein Plan war, Stoffe zu färben, die ich für die nächsten beiden Kalender-Gelmerodaquilts verwenden kann.

Die Farben waren schon eine Herausforderung. Zunächst habe ich überlegt, welche Ausgangsfarben ich mir anmische. Damit ich nicht wieder so viel Farbe wegschütten muss, habe ich dieses Mal, bis auf ecru, nur 125 ml Farblösung hergestellt.

Nicht jede Farbe habe ich in der gleichen Intensität gemischt, sondern immer geguckt, ob ich sie für meine Quilts stärker oder weniger stark farbig benötige. Beim Mischen sind wir dann von einer Grundfarbe ausgegangen und haben immer von einer zweiten oder notfalls auch dritten Farben hinzugegeben und dann immer geprüft, ob wir uns unserer Farbvorstellung annähern. Fanden wir es gut, haben wir die Farbmischung in unsere Tabelle übertragen. Katharina hat auf den kleinen Mischzetteln notiert, was wir in welcher Menge zusammen gemischt haben. So könnten wir später notfalls auch eine der Farben mischen, die wir heute nicht wollten.
Ich finde, Katharina hat die kleinen Mischzettel richtig gut gemacht, die werde ich mit bei den Farbtabellen verwahren (mmh, ein Klammeraffe wäre gut). 
Manche der Farben sahen beim Mischen absolut perfekt aus, ich hoffe, dass sie das nach dem Auswaschen dann auch wirklich sind. Es war gut, dass ich dieses Mal weniger Farbstofflösung angemischt habe. Es sind alle Farben leer geworden. Am Ende waren noch ein bisschen orange, magenta und grün über, das habe ich für eine Containerfärbung verwendet.

Nun ich mal sehr gespannt, wie unsere Farben dann morgen nach dem Waschen sind, ich hoffe sehr, dass die Farben auch dann noch richtig passend zu meinen letzten beiden Jahres-Gelmerodaquilts passen.

Samstag, 4. Oktober 2025

Na, da haben wir wohl Sekt erwischt!

Habt vielen Dank für eure lieben Kommentare und die mutmachenden Worte zu meinem neuen Job. Die erste Woche war ja noch eine einfache Woche, da es ja nur zwei Tage, wovon ein Tag eine Fortbildung war, waren. Ich bin gespannt auf die kommende Woche und wie es mir am Ende der Woche dann geht. Was ich gemerkt habe ist, dass meine Energie wieder mehr geworden ist, ich schaffe Dinge, die ich in den letzten  Wochen einfach nicht geschafft habe. Ich hoffe, das bleibt auch weiter so...

Da wir ja nun schon Oktober haben, habe ich mich mit dem neuen Gelmerodaquilt beschäftigt. Das Kalenderbild für diesen Monat ist "Kopf in Architektur". Ein, wie ich finde, sehr schönes Bild. Da ich meinen Kalender ja nun zu Hause habe, ist das Stoffe aussuchen um einiges leichter. So kann ich die Vorauswahl direkt mit bzw. am Bild treffen und muss mich nicht schon anhand eines Fotos für Stoffe entscheiden. Als ich im Sommer Stoffe gefärbt hatte, waren schon passende Farben dabei, allerdings sind diese dann im Picasso-Gelmerodaquilt mit untergegangen. Zum Glück habe ich - noch - keinen Mangel an Stoffen. 😂

Das war mein Grundstock an Stoffen, die in Frage kamen. Genäht hatte ich nach dem neuen Schnitt, einfach deshalb, weil der Turm-/Dachbereich da wirklich besser zu nähen geht und zum anderen, weil die Teile schon ausgeschnitten waren. 😂Die Unterteilung unterhalb des Daches gefällt mir im alten Schnitt ein klein wenig besser und ich hatte schon überlegt, ob ich alten und neuen Schnitt mischen kann. Eigentlich sollten die Übergänge ja passen (hoffe ich). Nach derartigen Experimenten war mir aber nicht und so habe ich die ausgeschnittenen Teile genommen.

Soweit sah mein Teil gut aus, allerdings zeigte sich, nachdem das Papier entfernt war, beim Bügeln, dass die Übergänge im rechten Teil zu weit abwichen. Also? Trennen.
Blöd nur, wenn man dabei zuerst die falsche Naht auftrennt. 😠Zum Glück habe ich es rechtzeitig gemerkt. Ich wollte meinen Quilt im unteren Bereich gern zweifarbig gestalten. Auf der Facebookseite der Patchworkgilde ging es in der vergangenen Woche im Wochenthema gerade um die Chenilletechnik und die schien mir dafür geeignet. Ich hatte diese Technik vorher tatsächlich noch nie probiert und so habe ich mal wieder nach dem Motto "Sekt oder Selters" gehandelt und natürlich gleich am Quilt probiert.
 
Zuerst habe ich, nachdem das Papier vollständig entfern war, ein grünes Stück Stoff untergelegt und festgenäht. 
Die Nähte, die man bei dieser Technik setzen muss, wollte ich gleich als Quiltnähte mit nutzen und so habe ich mein Top gleich mit Vlies und Rückseite gedoppelt und geheftet. Dann habe ich den unteren Teil in Nähen im Abstand von 1/4 Inch gequiltet...
...und aufgeschnitten.
Das war schon ein seltsames Gefühl, in den fast fertigen Quilt zu schneiden. Aber zum Glück sah es letztendlich wirklich so aus, wie ich es mir vorgestellt hatte. 
 
Im Internet hatte ich gelesen, dass das fusselige beim Waschen kommt. Na dann spendiere ich dem kleinen Quilt noch eine Runde in der Waschmaschine mit anschließendem Trockner. Wird schon schiefgehen.
 
Zum Glück ging nichts schief, einzig der Quilt ist ein klein wenig kleiner als die anderen. Wenn ich aber kräftig daran ziehe, kommt er fast wieder auf die Größe von 60 cm. Aber das Fusselige im unteren Bereich kommt richtig gut zur Geltung, so hatte ich es mir vorgestellt und ich muss sagen, das sieht richtig, richtig gut aus. Ich habe dann gestern abend auch gleich noch den Quilt neben den Kalender gehängt.
Ich liebe meinen neuen Gelmerodaquilt, ich glaube, das ist mir bisher der liebste. Und Katharina, nun komme ich zurück zur Überschrift, hatte Recht mit ihrer Aussage: "Da haben wir wohl Sekt erwischt!". JA, HABEN WIR!!!

Freitag, 3. Oktober 2025

Zuwachs beim Mittwochsprojekt

Am 1. Oktober habe ich ja nun in meinem neuen alten Büro angfangen. Also nicht direkt am 1., denn da war ich mit zwei Kolleginnen in Leipzig zur Weiterbildung. So war mein erster Arbeitstag nun gestern. Da ich ja in diesem Büro viele, viele Jahre gearbeitet habe, war mir Vieles vertraut, die Bedienung vom PC-Programm war ich vielen Bereichen einfach intuitiv, meine Finger haben einfach gemacht, über Vieles habe ich gar nicht nachgedacht. Das ist ein schönes Gefühl, doch ist vieles neu und ich muss mich wieder umstellen. Das Ergebnis ist das gleiche, wie in vorigen Büro, aber der Weg dahin ist ein wenig anders. Ich muss nun immer überlegen, was war in welchem Büro. Fiel es mir im vorigen Büro schon manchmal schwer, wird das hier bestimmt noch mehr sein, schließlich hat sich auch in diesem Büro seit meinem Weggang vor 4 1/2 Jahres einiges geändert. Ich muss dann eben immer überlegen, wie manches gemacht wird. Ich muss natürlich auch überlegen,wie es in welchem Büro gewesen ist und gucken, dass ich nichts durcheinander bringe. Aber ich bin zu versichtlich, das werde ich schaffen. Ich hoffe, dass ich dann irgendwann wirklich an- und zur Ruhe komme und dass dann der "Job bis zur Rente" ist.

In den letzten Tage bevor ich wieder angefangen habe zu arbeiten, habe ich immer wieder ein klein wenig an dem vergessenen Mittwochsprojekt gearbeitet. Ich habe mich erst einmal mit den kleinen Blöcken beschäftigt, von denen ich sechs brauche. Ich mag es nicht, viele gleiche Blöcke zu nähen und so habe ich die unliebsame Arbeit vorgezogen. Als erstes sind die kleinen Friendship-Blöcke entstanden, sechs an der Zahl. Zum Abschluss habe ich dann noch zwei weitere Bäumchen genäht.

Die Friendship-Blöcke werden im Originalquilt ja mit Courthouse-Blöcken zu einem Viererblock zusammengesetzt. Auch wenn es viele kleine Teile waren, ließen sich die Courthouseblöcke ganz gut nähen und seitdem die Blöcke zusammengenäht sind, sehen sie auch irgendwie komplett aus. 

Anschließend habe ich noch einen weiteren Baum genäht, davon werden ja doch ganz schön viele benötigt.
In der Gesamtübersicht ist zu sehen, dass ich inzwischen eine ganze Menge Blöcke habe. Ich weiß gar nicht genau, wie viele noch fehlen. Unschlüssig bin ich, ob ich die Blöcke mit den applizierten Schriftzügen auch nähen soll oder ob ich diese, wegen der Schrift, irgendwie ersetze. Da muss ich noch einmal in mich gehen und überlegen.