Habt vielen lieben Dank für Eure Kommentare zu meinem
"Rapsfeld im Herbst". Vielleicht hat ja die ein oder andere Lust, mir mit eine AMC zu tauschen? Ich würde mich auf jeden Fall freuen. :-)
Gestern hatte ich mal wieder Wartezeit und die habe ich genutzt, um die letzten Arbeiten an meinem Quilthaus zu erledigen. Viel war nicht mehr zu tun: Ein paar kleine Stickereien, ein Quilt für das Kaminzimmer und das Säckchen, welches im Regal im Esszimmer hängt.
Als erstes habe ich den kleinen Quilt fürs Kaminzimmer gearbeitet. Im Originalquilt ist es ein normaler Quilt. Mein erster Versuch, den Quilt zu nähen, hat nicht funktioniert, der Quilt war viel zu klein. ;-) Soh abe ich mich dann dazu entschieden, den Quilt aus Hexagons zu lieseln. Dafür hatte ich mir verschiedene Lecien-Stoffe im Stil meines Hauses mitgenommen und als erstes die Hexagons genäht.
Leider hatte ich vergessen, die Klammern, mit denen ich die Stoffe an den Papierschablonen festhefte vergessen. Aber es ging auch so. Ich habe dann den Stoff immer gleich mit Faden um die Papierschablonen geheftet. Da ich ja nur ein paar Hexagons brauchte, ging das auch ganz gut.
Ich finde auch, der Quilt macht sich an dem Regal richtig gut. Das Kaminzimmer ist das, was mir am besten gefällt.
Für des Esszimmer fehlte noch ein kleines Säckchen, welches am Regal hängt. Das habe ich gestern auch noch genäht - von Hand. 😱Ich habe noch nie so von Hand genäht. Die Nähte sind auch nicht wirklich schön geworden, aber das Säckchen ist fertig und hängt am Regal.
Für das Nähzimmer musste ich dann noch die Pinnwand fertigen. Vorbereitet hatte ich sie schon, gestern habe ich dann noch die kleinen Teile aufgenäht.
Tja und das waren die kleinen Restarbeiten, die ich noch zu erledigen hatte. Nein, halt, das Schildchen mit der Jahreszahl fehlte noch. Das konnte ich gestern aber erst zu Hause machen, da ich meinen Filz vergessen hatte. Egal. Auch das ist gestern noch entstanden und so habe ich dann gestern meine Blöcke zusammen genäht. Bezüglich der Zwischenstreifen hatte ich verschiedene Stoffe zur Wahl. Ich wollte gern in meinem Farbschema und bei den Lecienstoffen bleiben.
Meine erste Wahl waren braun bzw. helles grau. Mit de Wahl war ich allerdings gar nicht zufrieden. Das Braun war zu lebhaft, das hellgrau zu unscheinbar. Also musste ich weiter suchen.
Die nächste Variante waren dann ein ganz dunkles braun und ein mittelblau mit kleinen hellen Blümchen.
Die Entscheidung fiel mir dann schon schwerer. Beide Stoffe wren schön. Allerdings hatte ich die Befürchtung, dass es mit dem Braun dann doch zu dunkel werden würde und so habe ich mich für das Blau entschieden. Der Stoff ist von meiner
Oase übrig geblieben. Nachdem alle Teile zusammen genäht waren, muss ich sagen, dass blau nicht die schlechteste Wahl war:
Upsi, mein Quilt hängt schief. :-( Unc ich weiß auch, warum. Das rechte Seitenteil war etwas länger als das linke und so habe ich es passen geschnitten. Allerdings auch schief. :-( Erst habe ich ein wenig überlegt und dann habe ich die Naht zwischen Zwischtenstreifen und Dach noch einmal nachgenäht und dabei die Nahtzugabe zum Rand hin breiter genäht, so dass das Schiefe nicht mehr ganz so stark auffällt.
So sieht es doch schon viel besser aus. Ein bisschen schief ist es immer noch, aber damit kann ich nun leben. Den Rest kann ich dann vielleicht beim Hängen ausgleichen. Vielleicht bin ich aber auch mittlerweile absolut pingelig in solchen Sachen?
Auch wenn an meinen Blöcken noch die Knöpfe fehlen (die nähe ich erst nach dem Quilten auf), zeige ich jedes Zimmer mal einzeln:
Das Esszimmer, daran habe ich u. a. gearbeitet, als wir im Sommer in Magdeburg in der Augenklinik waren und warten mussten.
Das Kaminzimmer. Das ist der Raum, der mir am besten gefällt.
Das Nähzimmer. Besonders schön finde ich den Stoff, den ich für das Kleid verwendet habe.
Das Mädchenzimmer. Daran habe ich genäht, als ich mit meiner Kollegin mit dem Zug nach Leipzig zur Fortbildung unterwegs war. Besonder stolz bin ich auf denkleinen Nachttopf unter dem Bett, der sieht so richtig niedlich aus.
Das Zimmer der historischen Nähmaschinen. Noch sieht es ein wenig leer aus, aber wenn erst die Maschinen präsentiert werden, sieht es toll aus.
Das Quiltzimmer. Bei diesem Raum hat Katharina das ein oder andere Teil appliziert. :-)
Die Eingangtür. Ich finde, sie sieht sehr einladend aus. Die Pflanzen fühlen sich auch sehr wohl, man sieht es an ihrem Wachstum.
Und der Flur zum Obergeschoss. DIesen Block habe ich genäht, als ich in Darlingerode auf Johannes gewartet habe, wo er als Schiedsrichter im Einatz war. Noch sieht der Flur sehr leer und aufgeräumt aus. Aber wenn die Familie zurückkommt, wird das ganz schnell wieder anders und es zieht Leben in mein Quilthaus ein.
Und zum Schluss kommt natürlich noch das Dachgeschoss. Das Foto ist jetzt etwas schief, da der Quilt am Schrank hängt und der neue etwas höher ist als der alte Schrank. Da fällt das Fotografieren nicht ganz so leicht. Aber ich denke, es ist zu erkennen, dass das Haus einladend ist, in den Fenstern ist Licht. Ich finde, das wirkt immer besonders wohnlich und einladend. Häuser mit dunklen Fenstern mag ich nicht.
Angefangen habe ich mit den Blöcken am 13. August. Ich finde, ich bin wirklich schnell und gut voran gekommen. Gekauft hatte ich mir die Vorlagen mit den Knöpfen zusammen im August 2014 und dann ist die Anleitung erst einmal in der Kiste verschwunden. Ich glaube, damals war ich noch nicht ganz so weit, dass ich applizieren und von Hand nähen wollte. Zur Zeit ist das eine für mich sehr angenehme Art zu nähen, zumal ich damit gut die diversen Wartezeiten auf die Jungs überbrücken kann.
Apropos Wartezeit: Am Dienstag muss ich wieder warten. Bis dahin möchte ich mein Top geheftet haben, dann kann ich es mitnehmen und beim Warten im Auto quilten. Ich hoffe, das funktioniert, denn das Top ist ja doch viel größer, als die einzelnen Blöcke und ich hoffe, dass sich das Top im Auto dann noch gut händeln lässt...