Habt vielen Dank für euren lieben Kommentare zu meinem Top vom Löwenquilt. Ja, die Farben sind der Hammer, die waren es auch, die mich magisch angezogen haben. Naja und so kam dann eben eines zum anderen. Glücklicherweise habe ich für Katharina die Hose gekürzt und wollte ihr ein Label "aufschwatzen". Als ich die Labels aus dem Regal genommen habe, fiel mein Blick auf das Stoffpaket. Irgendwie hatte ich das schon wieder fast vergessen. Aber eben nur fast. Und so habe ich nun einen wunderschönen Löwenquilt zu Hause.
Ich glaube, so kommen die Farben dem Original am nächsten. Es ist gar nicht so einfach, Farben so richtig zu fotografieren. Gequiltet habe ich füßchenbreit neben der Naht, manchmal eben auch ein bisschen weniger als füßchenbreit, je nachdem, was das Stoffstück hergegeben hat.Zum Quilten habe ich mir verschiedene Stickgarne rausgesucht, die ich dann während des Quiltes aber noch einmal verändert habe. Ich muss sagen, das dicke Stickgarn gefällt mir am besten. Ich denke, wenn ich neues Garn brauche, werde so nach und nach auf dieses Garn umstellen.Montag, 8. Juni 2026
The heart of lion - fertig!
Sonntag, 31. Mai 2026
The heart of lion
Habt vielen Dank für eure Kommentare zu meiner Jane, die im Moment erst einmal wieder liegt und auf das Weiterquilten wartet. Aber nun hat es so lange gedauert, da kommt es auf ein paar Jahre mehr oder weniger nicht an. 😂
Am Pfingstmontag hatte Katharina gefragt, ob ich ihr aus einer langen eine kurze Hose machen könnte. Konnte ich, habe ich auch gemacht. Weil ich ihr ein Label angeboten hatte, was sie nicht wollte, fiel mein Blick im Regal auf eine Tüte und ich musste erst einmal gucken, was darin ist. Ach ja, ein Stoffpaket für einen Quilt. Ups, hatte ich denn die Anleitung schon gekauft? Ja, hatte ich, sie war auch schon auf dem Rechner und wenn ich die Anleitung schon mal offen habe, kann ich den Schnitt doch gleich mal drucken.
Und so kam dann eins zum anderen, wenn ich drucke, kann ich ja auch mal gucken und ausschneiden und nähen und Teile zusammennähen... Die Stoffe waren Moda Solid, bisher kannte ich diese Stoffe noch nicht. Alle waren schon beschriftet, das machte den Anfang leichter. Manche der Schnitteile waren, im Gegensatz zu den Sachen, die ich bisher genäht hatte, richtig groß.Freitag, 22. Mai 2026
Drahtglas
Habt vielen lieben Dank für eure Kommentare, über die dieses Mal nicht nur ich mich, sondern auch Katharina sehr gefreut hat. Ja, das Bild hat sie wirklich schön gemalt und ich liebe diesen Quilt. Eigentlich liebe ich alle meine Quilts, die Gelmerodaquilts ganz besonders, aber mancher liegt mir ein klein wenig mehr am Herzen als die anderen...
Mein Arenaquilt ist auch schon seit einer Weile fertig, aber bisher hat er es noch nicht in den Blog geschafft. Ich habe ihn sehr dicht, ein klein wenig zu dicht, gequiltet. Ich habe mich dabei am Abstand des Nähfußes orientiert, sowohl in den horizontalen als auch in den vertikalen Quiltlinien und so sah mein Quilt am Ende wie eben Drahtglas aus.
Dieses Glas verbind ich mit meiner Kindheit, da wir zu Hause mindestens ein Kellerfenster aus Drahtglas hatten. Ich musste Papa erst einmal fragen, ob das Glas einen bestimmten Namen hat, ich konnte mich nur an die leicht gebliche Farbe und das Karo darin erinnern.
Mein Quilt hing auch schon am Platz, den musste er nun aber schon wieder für den Maiquilt räumen. Ich merke, ich brauche dringend mehr Platz, sowohl zum Hinhängen der Quilts als auch zum Verstauen...
Da das Wetter gerade so wunderschön ist, habe ich meinen Quilt auf dem Balkon fotografiert, ich finde, die Farben leuchten gerade da so richtig toll.
Dienstag, 12. Mai 2026
Mein Arenaquilt
Vor ein paar Tagen hatte ich ja erzählt, dass ich im Netz einen tollen Quilt gesehen hatte und mir dafür die Blöcke gezeichnet habe. Am Wochenende nun habe ich die weiteren Blöcke genäht. Beim Ausschneiden der Vorlagen hatte ich tatkräftige Unterstützung von Katharina.
Das Nähen der Blöcke ging relativ schnell. Ich hatte im Vorfeld gemessen, wie groß die Stoffe ungefähr sein müssen, die ich brauche, um die Blöcke zu nähen und so hatte ich mir die vorab zugeschnitten. Das ist für mich beim Nähen auf Papier eigentlich völlig untypisch, da ich da sonst immer eher der Typ "Stoffverschwender" bin. Ich muss aber sagen, dass es so zügiger ging. Es waren ja auch immer die gleichen Teile, die ich brauchte, da ist es zeitsprender, die vorab schon grob zuzuschneiden.
Ich habe immer sieben Blöcke für eine Reihe genäht und wenn die fertig waren, habe ich sie gleich zusammengenäht. Schon bei der ersten Reihe war die Dreidimensionalität gut zu erkennen:
Bei zwei Reihen ist der Effekt schon noch besser zu erkennen.Sonntag, 10. Mai 2026
Im Netz gesehen
Ja, ich bin zu viel im Netz unterwegs, ich weiß das. Das Problem ist aber dieser blöde Algorithmus. Ich lese was, lasse eine Reaktion da und bekomme sofort Beiträge zu ähnlichen Themen angezeigt. Oh, das ist interessant, da muss ich mal gucken, hey, die macht tolle Quilts... Naja, die ein oder andere von euch wird es kennen. Und so bekam ich kürzlich auf Instagram die Seite von Sarah Ruiz vorgeschlagen. Und weil ich ein braver Bürger bin, habe ich mir die Seite natürlich angesehen und bin dabei auf ihren "Rise over Run" Quilt gestoßen.
Der gefiel mir und so habe ich ein wenig auf ihrem Blog und in ihrem Shop gesucht, ob es dazu eine Anleitung gibt. Gab es nicht. Aber den Quilt wollte ich schon gern nähen und so habe ich ihn mir genauer angesehen und habe gesehen, dass er keine Y-Nähte enthält. Auf ihrem Blog habe ich dann gesehen, dass sie den Quilt auf Papier genäht hat.
Also habe ich mich daran gemacht, und versucht, mir den Block zu zeichnen. Mein erster, nicht wirklich intensiv ausgeführter Versuch in EQ8 scheiterte. Die Blöcke sind nämlich nicht gerade, sondern schräg und das konnte ich nicht zeichnen. Ich hätte mich damit wohl nur mehr beschäftigen müssen, aber dazu fehlte mir die Lust. Ich wollte ja nähen. 😂
Also habe ich es ganz klassisch mit Papier, Lineal und Stift versucht und das funktionierte auch ganz gut. Meine Zeichnung sah tatsächlich wie die Blöcke im Quilt aus (dass ich mal wieder nicht daran gedacht habe, dass ich die Vorlage spiegelverkehrt hätte zeichnen müssen, sage ich jetzt mal nicht).Donnerstag, 30. April 2026
Kleine weiße Friedenstaube...
...fliege über's Land. Ok, die Noten und die Melodie müsst ihr euch jetzt selber dazu denken. Dieses Lied kam mir sofort in den Kopf, als ich die Anleitung für die Taube mit dem Olivenzweig gesehen hatte. Und ich wusste sofort, dass ich diese Taube für meinen Wechselquilt nähen wollte.
Die Taube zu nähen war dann doch recht aufwändig und zweimal habe ich ein Teil vom Himmel vergessen. Einmal fiel es mir auf und ich musste an der Stelle etwas korrigieren, beim anderen Mal habe ich es nicht gesehen und dort ist die eine Feder etwas höher als die anderen. Aber das ist egal. Meine Taube ist fertig und sie sieht einfach nur süß aus.
Ich habe dann auch gleich den Quilt am großen Quilt gewechselt. Zunächst fand ich blau und blau nicht so passend, aber inzwischen finde ich es doch ganz gut.
Ich freue mich über meinen kleinen Quilt.
Gefreut habe ich mich auch vor zwei Tagen, als ich von der Arbeit nach Hause kam und eine Karte von der Kirche in Gelmeroda auf dem Küchentsich gesehen habe. Erst habe ich überlegt, ob mir diese Karte aus irgendeinem Buch oder so gefallen ist. Dann hatte ich kurz überlegt, ob mir jemand aus Weimar geschrieben hat. Aber nein, ganz anders: Eine stille Blogleserin hat mir geschrieben, dass sie meinen Blog gern liest und wegen meiner Schwärmerei, als sie in Thüringen war, in Gelmeroda gewesen ist. Und von diesem Besuch hat sie mir die Karte geschrieben.
Liebe U., habe vielen, lieben Dank für diese tolle Überraschung. Leider kann ich Dir nicht anders danke sagen, als über meinen Blog, da ich keine Kontaktdaten von Dir habe.
Dienstag, 21. April 2026
Aprilvogel
Als ich am Sonntag meinen Portraitquilt zum Fotografieren aufgehängt habe, ist mir aufgefallen, dass es der Aprilvogel noch gar nicht in meinen Blog geschafft habe. 😳Dabei ist er genauso niedlich, wie die anderen drei Vögel:
So ist der Schriftzug April ganz gut zu erkennen, wenn der kleine Quilt aber an dem großen Quilt hängt, ist der Schriftzug ein wenig dunkel.
Sonntag, 19. April 2026
Geschafft!
Ja, mein Portrait ist fertig und hey, es gefällt mir gut. Sicher könnte ich das ein oder andere Detail besser oder anders gestaltet haben... Aber mein Quilt ist fertig und ich blicke mir entgegen. Ich habe mich an Reginas Rat gehalten und nur sehr sparsam gequiltet. Ob sich das als praktisch erweist, werde ich sehen.
Ich habe auf meinem Top die Details, die ich im Gesicht quilten wollte, aufgezeichnet. Dazu habe ichm ich an meinem Ausdruck orientiert. Anschließend habe ich mein Top mit Vlies und Rückseite gedoppelt, gut geheftet und sicherheitshalber noch einmal gebügelt. Ähm ja, mein Top war dann wirklich schön glatt, allerdings waren dann auch meine aufgezeichneten Linien weg, denn ich hatte mit einem Frixion-Stift vorgezeichnet. Blöd.Ganz schwach waren meine Linien noch zu sehen, so konnte ich die Linien noch einmal nachzeichnen, so dass ich mich daran beim quilten orientieren konnte.
Ich habe zunächst das Gesicht umrandet, um es auf den Haaren zu fixieren. Die Haare habe ich - im Gegensatz zum Gesicht - recht intensiv gequiltet, um damit die Locken darzustellen. Ich glaube, das ist mir ganz gut gelungen.
Die aufgezeichneten Falten habe ich dann gequiltet, um die Augen herum und die Grübchen am Mund. Irgendwie sah mein Quilt aber seltsam aus. Ich musste eine Weile darauf gucken und dann fiel es mir auf, dass das linke Auge nicht gut geworden ist. Das Auge selber ist von der Form her anders als das rechte (das ist auch in natura so) und hängt im Augenwinkel ein wenig nach unten. Beim Quilten habe ich dann aber noch einen "draufgesetzt" und das Auge blöd dargestellt:
Seht ihr es? Das Augte sitzt schief im Gesicht und so habe ich mühevoll die Quiltstiche wieder aufgetrennt und das Auge innen anders dargestellt. So gefällt es mir nun besser.Samstag, 18. April 2026
Sie hatte recht!
Hier hatte ich ja von meiner Idee berichtet, einen Portraitquilt von mir für die Ausstellung zu arbeiten. Ich hatte versucht, das Bild ziemlich genau an den Konturen nachzuzeichnen. Allerdings stellte mich das dann beim Ausschneiden der Schablonen und Stoffe vor gewisse Schwierigkeiten. So filigran kann ich nicht schneiden. Ich hatte mir dann Steam-a-seam bestellt, aber so richtig habe ich zu dem Projekt keinen Zugang gefunden.
Ich musste mein Bild ja spiegelverkehrt ausdrucken, damit es dann auf dem Stoff richtig herum appliziert werden kann. Und da hatte ich dann auch schon wieder mein erstes Problem: Seitdem wir den anderen Drucker haben, schaffe ich es irgendwie nicht, Bilder spiegelverkehrt herum auszudrucken. Ich meine, bei dem alten Drucker konnte ich das im Druckmenü einstellen. Für den neuen Drucker gibt es kein so richiges Druckmenü - oder ich habe es noch nicht gefunden. Heute beim Mittag war ich dann soweit, das Projekt ad acta zu legen.
Aber, es kam eine gehörige Portion Motivation von Katharina:
Danach konnte ich ja nun gar nicht aufhören. Also habe ich als erstes mein Bild noch einmal nachgezeichnet, dieses Mal habe ich die Ränder ein wenig vereinfacht..jpeg)















































