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Sonntag, 24. Mai 2026

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Nun sind die Patchworktage schon wieder eine Woche vorbei, noch hallen sie mit den schönen Ausstellungen und Quilts nach, mit den tollen Treffen mit Gleichgesinnten, mit vielen neuen Ideen und Anregungen... Es war ein schönes Wochenende. Ich war bisher nur ein einziges Mal auf den Patchworktagen und das war im letzten Jahr in Goslar. Die Ausstellungen waren dort über die ganze Stadt verteilt, in Suhl fand alles im Congresscentrum statt. Ich glaube, die Ausstellungsanordnung in Goslar gefiel mir besser. Aber auch in Suhl waren tolle Quilts und Ausstellungen zu sehen.

Ein Quilt hat es mir ganz besonders angetan. Ich weiß gar nicht, wer als erstes von dem Quilt erzählt hat, es könnte sein, dass es Valomea war... Ja, auch mich hat dieser Quilt fasziniert.

Ein Janequilt in unheimlich schönen Farben, handgequiltet. Ein Traum. Ich weiß leider so gar nicht mehr, zu welcher Ausstellung der Quilt gehörte und wer ihn genäht hatte. Auf jeden Fall hat mich dieser schöne Quilt daran erinnert, dass mein Janequilt ja auch immer noch auf seine Fertigstellung wartet. Inzwischen wartet er schon länger auf die Fertigstellung, als ich daran genäht habe. 😔

Also habe ich vor ein paar Tagen meinen Quilt mal unter dem Bett hervorgeholt. Und ja, er begeistert mich noch immer. 

Begonnen habe ich ja, den Quilt von Hand zu quilten, aber ich habe zwischendurch immer mal wieder überlegt, das Quilting mit der Maschine fortzuführen. Eine Entscheidung dazu ist bisher noch nicht gefallen. Die Mitte werde ich wohl von Hand quilten. Und weil heute die Sonne so schöne schien, habe ich mich mit meinem Quilt auf den Balkon gesetzt und einige Blöcke weiter gequiltet. Gut, bei den Temperaturen unter einer Decke zu sitzen, ist nun nicht so schön, aber im Winter, wenn man eine Decke braucht, auf dem Balkon sitzen ist ja nun auch nicht toll. 😂
Die Farben sind durch das orangene Sonnensegel und die roten Sonnenschirme etwas verfälscht. Leider ist mir mein kleinerer Nadelgleiter vom Tisch geglitten. Naja, Porzellan auf Steinboden, da verliert das Porzellan.  
Ich habe noch einen, der eine Nummer größer ist, dann nehme ich jetzt erst einmal diesen und hoffe, dass der mir nicht auch noch runterfällt. Um mich zu motivieren, habe ich mal die fertig gequilteten Blöcke gezählt: 47. Fehlen in der Mitte erst einmal noch 122 Blöcke. Puuh... Aber: Es sind fehlen nur noch 23, dann bin ich zweistellig. Es ist immer eine Sache des Blickwinkels.

Sonntag, 6. Juni 2021

Wie lange habe ich darauf gewartet...

Bei uns in Sachsen-Anhalt ist ja heute Landtagswahl. Logisch, dass auch wir wählen gegangen sind, wie eigentlich immer. Und nach jeder, wirklich nach JEDER Wahl sage ich zu Steffen, dass ich auch gern einmal von den Leuten von infratest dimap befragt werden möchte. Bisher wurde ich immer enttäusch, nie hat mich einer befragt. Und was soll ich sagen? Wer hatte heute bei uns im Wahllokal einen Tisch? Na klar: Infratest dimap und ja, ich wurde befragt. Ich habe mich ja so sehr darüber gefreut. Die Dame, die den Tisch betreut hat, hat bestimmt gedacht, wir wollen sie veralbern, als Steffen zu ihr sagte, sie soll beim rausgehen mich auf jeden Fall befragen... 😂 Jeder bekam dann einen weiteren Wahlzettel in die Hand gedrückt, aber wohl niemand hat sich darüber mehr gefreut als ich!

In den letzten Tagen habe ich immer mal wieder ein bisschen an meinem Janequilt gequiltet, so richtig viel ist aber noch nicht zu sehen, dafür ist der Quilt auch viel zu groß. Eine ganze Weile habe ich mit den Quiltrahmen hin- und herprobiert und mich dann für den kleinen Runden entschieden. Der ist auf dem Sofa am besten zu händeln.

Wenn ich den Quilt einspanne, passen genau vier Blöcke in den Ring, das ist zum Quilten überschaubar und so sehe ich immer wieder kleine Fortschritte.

Ich weiß im Moment gar nicht, wie viele Blöcke ich schon gequiltet habe, aber es sind noch nicht allzu viele. Daran werde ich wohl noch viele, viele Stunden sitzen.

Dienstag, 2. Juni 2020

Mein Wartequilt ist ein Quilt

Ach war das Pfingstwochenende schön, ich habe das schöne Wetter genossen, wir waren ganz viel auf dem Balkon und ich habe immer mal wieder an meinem Wartequilt gequiltet. In den letzten Tagen habe ich dazu den Quilt mit auf den Balkon genommen und daran gearbeitet.
Dieses Foto ist schon ein paar Tage älter, aber es ist ja eigentlich egal. ;-) Ich habe um die Blöcke herum einen Rand gequiltet und dann noch einmal das Motiv umquiltet. Für den Rand habe ich es ebenso gemacht: Einmal nahzugabenbreit um die Rundungen und um den inneren Rand.
So groß, wie mir der Rand vorkam, war er gar nicht, ich bin gestern mit dem Quilten wirklich fertig geworden. Dann habe ich noch das Binding angenäht und den Tunnel, ich wollte unbedingt gestern noch Fotos machen. Das Binding habe ich rückseitig auch von Hand angenäht, den Tunnel erst einmal nur mit Stecknadeln festgepinnt, ich wollte doch unbedingt noch Fotos machen. Und es hat geklappt, wir sind gestern Abend noch schnell losgefahren.

Unser Weg führte uns zur Talsperre nach Mandelholz, einen Quiltstab zum Halten hatte ich extra dabei.
 Es ist gar nicht so einfach gewesen, schöne Fotos zu machen, viele sind zu hell geworden.
 
Dieses Foto ist recht dunkel, aber da kann man schön erkennen, wie ich gequiltet habe:
Ach, ich freue mich, dass ich mit dem Quilt jetzt fertig bin, seit 2018 hat er mich begleitet, viele Stunden habe ich auf die Jungs beim Fußball gewartet und dann an den Blöcken gearbeitet. Manchmal bin ich beim Warten aber gar nicht voran gekommen, nämlich immer dann, wenn ich telefoniert habe, entweder mit Oma oder in Sachen Fußball. Manch einer mag Warten als lästig empfinden, für mich waren das immer willkommene Auszeiten, ich habe die Zeit genossen. Wenn ich jetzt überlege, wie schnell die Zeit doch vorbei war. Johannes hatte dann den Führerschein, dann hat er meistens Jonathan zum Training gefahren oder er ist dann selbst zu seinem Spiel gefahren, wenn er als Schiedsrichter im Einsatz war. Ich glaub, ich werde gerade ein wenig sentimental...

Einen passenden Platz hat der Quilt auch schon gefunden:

Er hängt über der Couch und ich finde, das ist der richtige Platz für diesen schönen Quilt. 😍

Montag, 30. Dezember 2019

Zwei Dinge vollendet

Heute früh war meine Nacht schon wieder um kurz vor fünf beendet. Auch wenn ich noch zwei Tage frei habe, kreisten meine Gedanken heute früh schon wieder um die Arbeit, ich glaube, das hat mir dann den restlichen Schlaf geraubt. Nun ja, gut ist das nicht, aber ich bin dann aufgestanden und habe mir die restlichen Netflix-Folgen von The Crown gegönnt und dabei fleißig an meiner Nähmaschine weiter gequiltet.
Es schien irgendwie kein Ende zu nehmen und so war ich mit der Serie schneller fertig, als mit dem Quilt. Aber ich war eisern und bin dran geblieben und so bin ich dann auch heute mit meinem Top fertig geworden.
Soweit war ich zufrieden, einzig das Quilting im unteren Bereich hat mir überhaupt nicht gefallen. Das ist faltig ohne Ende.
Beim Quilten im Randbereich habe ich immer meine Probleme, irgendwie fehlt mir dann mein Quiltrahmen. Ich habe mir zwar bei ebay Kleinanzeigen mal so einen halben Rahmen für den Rand gekauft, aber damit muss ich noch üben. Naja, unten haben ich jedenfalls noch einmal aufgetrennt, denn so wollte ich es auf gar keinen Fall lassen.

Das Binding und den Tunnel habe ich bereits angenäht, ich muss beides nur noch auf der Rückseite von Hand annähen.
Ich finde meinen Quilt sehr schön, ich muss dann nur sehen, wo ich ihn aufhängen werde. Ich hatte den Quilt vor dem Nähen nicht so groß erwartet. Probehalber hängt er jetzt mal da, wo sonst mein Skizzenbuch hängt.
Mal gucken, wie lange es nun noch braucht, bis Binding und Tunnel dann rückseitig festgenäht sind. In der Küche hängt ein Quilt, der schon seit ein paar Jahren fertig ist, wo der Tunnel aber noch immer mit Stecknadeln festgesteckt ist.😓🙈

Die Stickerei für Katharinas Shirt habe ich gestern ja schon gezeigt und heute habe ich ihr das versprochene Shirt genäht. Sie hat es noch gar nicht gesehen, denn sie ist bei ihrer Freundin zum spielen. Ich habe mich für einen ganz einfachen Shirtschnitt aus der Ottobre entschieden. Das war mal wieder ein Shirt, bei dem so alles geklappt hat. 😊

Damit die Stickerei auch wirklich gut und mittig sitzt, habe ich mir das Schnittmuster für das Vorderteil zunächst doppelt aufgezeichnet, dann habe ich auf dem Schnittmuster zum Fadenlauf eine zweite Markierung angebracht, damit ich prüfen kann, ob der Löwe auch wirklich gerade sitzt.
Das Shirt war schnell genäht, es sind ja nur vier Nähte. Damit es so richtig schön wird, habe ich die Ärmel und den Saum mal wieder gecovert. Und auch das ging alles gut.
Ich habe sogar noch ein rosa Label gefunden, das ist nun aber wirklich das allerletzte. 😞Vielleicht werde ich mal wieder welche bestellen. Etiketten für die Jungs habe ich noch ganz viele, aber für die nähe ich ja nicht mehr und ich glaube auch nicht, dass sie noch ein Label aufgenäht haben möchten.
Auch der Halsausschnitt ist gut gelungen. Den covere ich allerdings nicht, da mit da schon zu viel schief gegangen ist. Den Streifen nähe ich immer mit Dreifach-Zickzackstich fest. Auch das ist dieses Mal gut gelungen.
Und so sieht das Shirt nun im Ganzen aus:
Inzwischen hat Katharina das Shirt schon gesehen, sich darin verliebt und ist samt Shirt wieder abgezogen. Na, so soll es doch sein. 😍




Dienstag, 24. Dezember 2019

Verordnetes Abschalten

Habt vielen lieben Dank für Eure letzten Kommentare, wie immer habe ich mich über jeden einzelnen sehr gefreut.

Am Sonntag waren Johannes und seine Freundin bei uns zum Mittagessen und da ich Weihnachtsbaum schmücken so gar nicht mag, habe ich die beiden mit Katharina gleich eingespannt und gebeten, den Baum zu schmücken. Das haben sie auch gemacht, Katharina war total aufgeregt. Ich finde, sie haben unseren Baum richtig schön geschmückt.
Wie in den letzten Jahren auch schon, ist es bei uns am Baum ein buntes Sammelsurium von allen möglichen Sachen. Die durchgestylten Bäume finde ich ja auch schön, aber zu uns passt eher so ein Baum: ein bisschen chaotisch, von jedem Hof ein Hund... und natürlich darf unser Osterhase nicht fehlen.
Ich weiß gar nicht, wo der Osterhase her ist, aber irgendwann fand ich den in der Kiste mit dem Baumschmuck und seitdem hänge ich ihn jedes Jahr wieder an den Weihnachtsbaum.
Viele der Sachen sind gar keine wirklichen Baumanhänger, aber da ich immer wieder auf der Suche nach neuen Kleinigkeiten für den Weihnachtsbaum bin, kommen sie halt einfach mit ran.
Gut, der blaue Stern passt nun nicht in mein Farbkonzept, den hat Katharina dran gehängt, um mich ein wenig zu necken. Ich glaube, auf der anderen Seite sitzt auch noch ein stahlblauer Vogel...
Die Weihnachtsmaus hatte ich vor ein paar Jahren von Katharina im Adventskalender. Auch sie darf jedes Jahr wieder mit in den Baum. Dort passt sie auf, dass nichts passiert, oft schwatzt sie auch mit ihrer Kollegin, der roten Weihnachtsmaus. In diesem Jahr haben wir sie aber ein wenig auseinander gesetzt, sonst wird das Geschnabbel einfach zu doll.
Da ich in diesem Jahr nicht auf einem einzigen Weihnachtsmarkt war und so nicht nach neuen Kleinigkeiten für den Baum gucken konnte, habe ich mir einfach auch ein paar Baumanhänger gestickt. Viele davon habe ich verschenkt, aber dann habe ich noch ein paar für mich selbst gestickt.
Auch der Mistelzweig durfte mit in den Baum. Gut, man kann jetzt nicht darunter stehen, um sich zu küssen, aber das kann man notfalls ja auch ohne Mistelzweig machen, wenn einem danach ist.
Da der Baum am Sonntag schon fertig war, habe ich mir gestern ein wenig Abschalten verordnet und mir meinen Nähmaschinenquilt zum quilten hervorgeholt. Vor ein paar Wochen habe ich damit schon begonnen, aber so richtig gut voran bin ich nicht gekommen. Gestern aber war ich ganz fleißig und habe ich Stück für Stück voran gequiltet.
Ich hatte mit der Nähmaschine begonnen, da ich damals noch nicht wusste, wie ich den Hintergrund quilten wollte. Besser wäre es aber gewesen, wirklich in der Mitte zu beginnen, denn da war eine kleine Beule. Ich habe mir dann wieder diagonale Linien im Abstand von 1 Inch aufgezeichnet. Dieses Quilt"muster" habe ich ja auch schon bei meinem Skizzenbuchquilt genommen. Es hat sich bewährt und so habe ich wieder so gequiltet.
So soll es werden, da liegen eine ganze Menge Quiltstiche vor mir.
Während ich die Mitte gequiltet habe, habe ich auch endlich einmal die Vorzüge von Netflix kennengelernt. Eigentlich wollte Katharina gern Netflix gucken. Jonathan hat ihr/uns das dann angeschaltet (damit bin ich leider völlig überfordert) und ich bin bei "The Crown" hängen geblieben. Jetzt kann ich "meine Serie auf Netflix" gucken, nachvollziehen... ;-)
Ich bin gestern wirklich gut voran gekommen und da Auguste schon im Backofen bräunt und auch das Hühnchen für das Frikassee schon gekocht ist, werde ich nach dem Frühstück "meine Serie auf Netflix" gucken und dabei ein wenig weiter quilten.
 Schön wäre es, wenn ich meine Nähmaschine noch in diesem Jahr fertig bekomme.

Montag, 15. Juli 2019

Das Rosenstämmchen

Im März ist ja mein Top vom Rosenstämmchen fertig geworden. Für den Blogbeitrag, welchen ich für Ulrikes Blog geschrieben habe, habe ich das Top dann geheftet - und an den Schrank gehängt. Und da hing das Top eine ganze Weile. Als die Balkontür bei uns eingesetzt worden ist, habe ich mir das Top vorgenommen und begonnen zu quilten. Zuerst wollte ich von Hand quilten, begonnen habe ich damit am Topf auch.

Die Rosen wollte ich von Beginn an mit der Maschine quilten, ich finde, die sind auch richtig schön geworden.
Bei der ersten Rose habe ich noch recht gerade Linien gequiltet, aber dann habe ich mir überlegt, dass sie ja in natura gar nicht so gerade sind und habe dann geschwungene Linien gequiltet. Das war gar nicht so einfach. ;-) Aber so sehen die Blüten viel lebendiger aus.

Den Rest wollte ich - wie gesagt - von Hand quilten, aber mir war Sonnabend Abend nach Maschinenquilten so habe ich, nachdem ich Katharina in's Bett gebracht habe, einfach mal angefangen. Das Ergebnis gefiel mir so gut, dass ich weiter und weiter gemacht habe, bis mein Quilt um zehn dann fertig gequiltet war. Viel war es ja nicht, da der Quilt nicht übermäßig groß ist.

Auf den Topf habe ich zwei Webbänder der Bandwerberei Kafka aufgenäht. Diese Bänder hüte ich wie einen Schatz, denn das sind sie. Im April 2018 hatte ich auf Facebook gelesen, dass die Weberei schließt, dann habe ich sie "aus den Augen verloren" und eben, zur Vorbereitung meines Beitrages, habe ich gelesen, dass es seit September 2018 in der Weberei weitergeht. Auch den Onlineshop habe ich wieder entdeckt. Das ist doch mal was richtig Schönes!
Das Binding und den Tunnel habe ich heute morgen von Hand angenäht.
Da Steffen noch immer im Krankenhaus ist und ich allein keine Löcher bohren wollte, habe ich mal eine etwas andere Aufhängung probiert: Joanthan hat eine flache Holzleiste zurecht gesägt und diese haben wir auf zwei Nägel gelegt. Zuerst war ich skeptisch, ob das hält. Durch die Leiste wollte ich den Quilt nicht annageln, da ich ihn dann nicht mehr abnehmen kann und ich wollte doch noch Fotos draußen machen. Also habe ich wir die "Notlösung" probiert - und es hält.

 
Ich finde meinen kleinen Quilt wunderschön. Auch wenn ich ihn ursprünglich von Hand quilten wollte, so finde ich doch die Kombination aus Hand- und Maschinenarbeit faszinierend. Jetzt freue ich mich, dass der Quilt fertig ist.

Mittwoch, 13. Februar 2019

Blätter, Blätter, Blätter

Ich weiß nicht, ob ihr es in der vorletzten Zeitung der Patchwork-Gilde gelesen habt: Es gab wieder Stoffbriefe. Das ist eine Aktion, wo es einen Stoffbrief mit einem bestimmten Inhalt gibt, welcher sichtbar in einem Quilt einer bestimmten Größe zu einem bestimmten Thema verarbeitet werden muss.

Stoffbriefe gab es zum einen zum Thema Jeans und zum anderen zum Thema Blätter. Jeans ist nicht wirklich meins, aber beim Thema Blätter wusste ich sofort, was ich nähen wollte. Zunächst aber "musste" ich mich für einen Stoffbrief anmelden. Ich habe ihn dann auch bekommen und dann kam so ein bisschen der... ...Schock. Die Stoffe passten so gar nicht zu meiner Idee. Also habe ich alles erst einmal liegen lassen und mich dann im Januar mit meinem Quilt beschäftigt.

Begonnen habe ich meine Quilt auf der Fahrt nach Berlin, da habe ich zunächst meine Vorlagen ausgeschnitten. Ich kann es irgendwie nicht, stundenlang nur zu sitzen und nichts zu tun zu haben. Auf der Rückfahrt habe ich dann begonnen zu applizieren. Wieder zu Hause, habe ich dann abends immer wieder an meinem kleinen Quilt gearbeitet.
Ich war auch höchst zufrieden, bis ich dann an die Verarbeitung der Stoffe aus dem Stoffbrief kam. Meine erste Idee gefiel mir gar nicht. :-(

Also hing mein Top erst einmal am Regal und starrte mich vorwurfsvoll an. Zwischenzeitlich hatte ich schon überlegt, aufzugeben, aber dann kam mir dann doch noch eine passende Idee, die ich dann letztendlich umgesetzt habe. Gequiltet habe ich meinen Quilt von Hand und habe ich dabei an dem Quilting von meinem Skizzenbuch orientiert, schließlich haben beide Quilts ja eine Verbindung.
Zum Quilten habe ich den Nadelgleiter benutzt, den ich kürzlich von Katharina geschenkt bekommen habe. Zunächst musste ich ein wenig probieren, aber nachdem ich mir das Video ein paar Mal angesehen hatte, hatte ich den Dreh raus und ich muss sagen, ich bin restlos begeistert von diesem Teil. Endlich keinen zerstochenen linken Zeigefinger mehr und das Quilten damit geht wirklich gut. Einzig am Rand kam ich damit nicht klar. Aber vielleicht muss ich da nur noch ein bisschen weiter üben.

Auf jeden Fall ist mein kleiner Quilt nun fertig und Steffen hat ihn vorhin zur Post gebracht. Es ist schon ein komisches Gefühl, einen Quilt zu einer Ausstellung zu senden. Vor ein paar Jahren hatte ich bei so einer Aktion schon einmal mitgemacht, aber da war ich mit meinem Quilt nicht so recht zufrieden und arg zwiespältig, ob er tauglich ist. Dieses Mal mag ich meinen Quilt sehr gern und freue mich schon, wenn er wieder bei mir ist und ich ihn dann hier auch ganz zeigen kann.

Sonntag, 2. Dezember 2018

Und was mache ich jetzt?

Habt vielen lieben Dank für Eure Kommentare zu meinem letzten Post. Ja, Ihr habt recht, es muss hin und wieder mal rauchen. Ich denke, Steffen und ich passen schon ganz gut zusammen. Wir waren vor einigen Jahren mal auf dem Fußballplatz - wo auch sonst - und Steffen erzählte, dass wir gerade eine Meinungsverschiedenheit hatte und da meinte ein Vater so sinngemäß, dass wir uns streiten könnte er nicht glauben, wir passen doch so gut zusammen. ;-) Ja, wir passen gut zusammen und ich bin froh, dass wir uns damals getroffen haben. Eigentlich ist es schon erstaunlich, was das Leben so für Begegnungen für einen bereithält und dass dann auch gerade die EINE Person dabei ist, die dann wirklich für's ganze Leben bleibt...

Aber eigentlich wollte ich von meinem Quilthaus erzählen. Ich habe den Quilt von Hand gequiltet, entweder beim Warten im Auto oder zu Hause abends beim Fernseh gucken.
Wenn ich Jonathan zum Training gefahren habe, hatte ich eigentlich immer meinen Quilt dabei. Schließlich möchte ich die Wartezeit sinnvoll nutzen. Manch einer mag das vielleicht seltsam finden, aber ich genieße diese Zeit als Auszeit für mich. Wo habe ich sonst knapp 2 Stunden wirklich ganz für mich allein? Wie ihr seht, ist der Quiltring allerdings zu groß für mein Körbchen.
Allerdings war es mit dem Licht seit der Zeitumstellung nicht mehr so günstig und so habe ich mir von Papa eine Kopflampe ausgeborgt. Jonathan fand das peinlich, aber mir war es eigentlich egal. Denn wenn ich in Thale warte, kennt mich ja keiner und die, die mich kennen, sind nicht da. ;-)
In Wernigerode habe ich dann in dem Geschäft, wo ich auch meine anderen beiden Körbe gekauft habe, einen Korb entdeckt, der ein bisschen andere Maße hat, als meine anderen zwei. Den habe ich mir gekauft und der ist nun nur für meine Nähsachen zum Mitnehmen (die anderen beiden Körbe sind Einkaufskörbe)
 
Wenn ich zu Hause gequiltet habe, habe ich natürlich immer mein Quilttablett benutzt und mich jedes Mal darüber gefreut, dass ich es entdeckt habe.
Bei ebay Kleinanzeigen habe ich dann noch einen halben Quiltring entdeckt. Den habe ich gestern benutzt, um den Rand meines Hauses zu quilten. An diesen Rahmen muss ich mich noch etwas gewöhnen, aber es ist für mich besser, als wenn ich ohne Rahmen quilte.
Nachdem mein Quilt dann gestern fertig geworden ist, habe ich ihn auch gleich noch mit Binding und Tunnel versehen und die Knöpfe angenäht. Da es Holzknöpfe sind, habe ich die ersten von Hand angenäht. Nach den ersten paar Knöpfen habe ich mich dann entschlossen, doch die Nähmaschine zu Hilfe zu nehmen. Letztendlich war das doch eine Gute Entscheidung, denn es waren gefühlte hundert Knöpfe anzunähen. ;-) Beim Annähen der Knöpfe habe ich festgestellt, dass ich noch ein kleines Vogelnest applizieren und ein wenig sticken muss. Das habe ich wohl irgendwie vergessen. :-(

Egal, ich  musste meinen Quilt so aufhängen:
Vorerst bleibt der Quilt erst einmal an der Wand hängen und in den nächsten Tagen werde ich dann die Restarbeiten erledigen. Auf jeden Fall freue ich mich wie verrückt, dass er nun so gut wie fertig ist. Auch mit meiner Stoffwahl bin ich zufrieden, hin und wieder habe ich doch ein wenig gezweifelt, ob meine Stoffe nicht zu dunkel und düster sind, aber es gefällt mir so richtig gut. Wenn mein Quilt ganz fertig ist, werde ich dann auch noch einmal jedes Zimmer einzeln fotografieren und zeigen, so kann man dann die Details ein bisschen besser erkennen. :-))

Und nun komme ich wieder zu meiner Überschrift zurück: Ich muss mir jetzt überlegen, was mein neuer "Wartequilt" werden soll, denn wenn jetzt mein Quilthaus fertig ist, so geht doch Jonathans Training in Thale weiter - und das schon morgen.