Habt zunächst einmal vielen Dank für eure Kommentare zu meinem neuen Bom. Vielleicht kann ich schon heute daran weiternähen, denn mein neues Projekt habe ich erst einmal pausiert.
Ja, ich habe schon wieder ein neues Projekt, ich bin erstens zu spontan und zweitens manchmal ein wenig zu zuversichtlich. Irgendwann hatte ich ja schon einmal erwähnt, dass ich die Möglichkeit habe, eine kleine Ausstellung zu machen, das wird nun real, ab 1.7. werde ich einige meiner Quilts zeigen. Nein, eine Auswahl dazu habe ich noch nicht getroffen, aber ich habe mir einen Plan gemacht, was im Vorfeld zu erledigen ist.
Ob das so letztendlich alles notwendig ist, weiß ich nicht, aber ich möchte vorbereitet sein. Und wenn ich von mir ausgehe, ist es so, dass ich in einer Ausstellung gern ein wenig Hintergrundwissen erfahre. So habe ich schon einmal Fotos rausgesucht, welche ich gern auf die Karte/Flyer machen möchte. Irgendwo muss ich ja anfangen.
Nunja und in meinem Kopf schwirrte seit meiner Liste der Portraitquilt rum. So habe ich in den letzten Tagen ein wenig gesucht und die ein oder andere Anleitung gefunden. Gestern hat dann Katharina mal ein Foto von mir gemacht. Dieses Bild habe ich in schwarz-weiß umgewandelt, ein wenig zugeschnitten und dann auf einer Seite wie in ein Posterdruck umwandeln lassen.
Dieses umgewandelte Foto habe ich dann auf zwei Seiten ausgedruckt, so dass es eine ansprechende Größe hat. Anschließend habe ich den Ausdruck auf meinen Leuchtkasten gelegt und die Konturen durch Transparentpapier nachgezeichnet.
Ein wenig gruselig sieht die Nachzeichnung schon aus, aber ich finde auch, dass es nicht nach irgendwem, sondern mir aussieht:
Ich möchte das Gesicht gern in Grautönen arbeiten, dazu habe ich mich für Stoffe aus dem Konastoffabo der Quiltzauberei entschieden.
Dann wusste ich erst einmal nicht weiter und habe eine Weile überlegt, wie ich weiter vorgehen kann. Zunächst habe ich die Kontur des Gesichts aus dem mittelgrauen Stoff ausgeschnitten und auf meinen Hintergrundstoff gesteckt. Meine Überlegung ist, die weiteren Teile dann dort aufzubringen. Zunächst wollte ich ohne Vliesofix arbeiten, weil ich damit immer so meine Probleme habe. Ich finde das Trägermaterial so weich und oftmals geht es schon vor der Verwendung vom Papier ab. Schwierig finde ich auch immer das seitenverkehrte Aufzeichnen.
Hier ist der Stoff auf meine Vorlage schon aufgelegt, noch ist alles durch den Leuchtkasten gut zu sehen und ich könnte die weiteren Teile arrangieren. Allerdings habe ich dann gestern Abend erst einmal aufgehört, zum einen war es schon spät und zu anderen wusste ich nicht weiter... 😕 Nehme ich doch Vliesofix, versuche ich es mit Sprühkleber, Stecknadeln oder vereinfache ich die Konturen doch, so dass ich gerade Kanten und nicht das Gegruckel habe... Ohne eine wirkliche Lösung und dem Aufgeben nahe, habe ich erst einmal alles zusammengeräumt.
Da ich heute früh wieder zeitig wach war (sonst könnte ich um 6.40 Uhr auch noch keinen Blogbeitrag schreiben), habe ich ein wenig gegoogelt und bin auf Steam-a-seam aufmerksam geworden. Dieses Vlies soll sogar mit dem Drucker bedruckt werden können. Lange habe ich einen Shop gesucht, der das Vlies vorrätig und keine so langen Lieferzeiten hat. Bei Grit bin ich dann fündig geworden. Die Bestellungen kommen ja immer richtig schnell und so habe ich ein wenig die Hoffnung, dass es vielleicht schon in der kommenden Woche bei mir ankommt und ich dann mit dem Portraitquilt weitermachen kann.






















