Sonntag, 29. Juni 2025

Ein "Rest" von 30 cm

Ist definitiv kein Rest, sondern ich habe mal wieder einen Fehler gemacht. 😐Ich habe mir mal wieder eine neue Tasche genäht, da meine alte schon ganz schön abgerapt ist. Wieder habe ich mir ein Taschennähset bei Smaragdtaschen bestellt (Werbung, auch wenn ich alles selbst bezahlt habe). Ich bin nicht der Taschennäher, aber mit diesen Sets gelingt es auch mir - halbwegs.

Das Nähen war mal wieder ein Nähen mit Hindernissen, seien es vertauschte Teile gewesen, ein falsch positionierter Magnetknopf, bzw. eines Teils davon, vergessene Nähte beim Absteppen des Reißverschlusses und gipfelte am Ende in einem "Rest" Gurtband, der eigentlich kein Rest war, sondern das Gurtband, welches auf die Taschenklappe aufzunähen war. 

Ja, ich habe dort ein Gurtband aufgenäht, welches ich ganz beherzt von dem langen Gurtband abgeschnitten habe. Im Ergebnis dessen ist m ein Gurtband leider zu kurz, so dass ich die Tasche nicht überkreuz tragen kann. Aber diesen Fehler kann ich beheben, ich werde mir einfach ein neues Gurtband kaufen. 😂

Naja, ich wäre nicht ich, wenn ich nicht solche Hindernisse in meine Nähaktionen einarbeiten würde. Glatt und einfach kann ja jeder!


Ich habe mich wieder für grauen Oilskin entschieden, ich finde, Oilskin ist ein schönes Material für Taschen. Dieses Mal war mein Material auch noch richtig ölig, ich musste immer wieder die Hände abwischen.

Die vordere Taschenklappe wird mit einem Magnetdruckknopf verschlossen. Allerdings habe ich das innere Teil viel zu hoch angenäht. Ja, ich konnte die Tasche damit verschließen, aber der obere Rand wäre dann um einige Zentimeter umgeknickt gewesen. Ich hatte die Tasche zunächst so verschlossen, aber das sah nicht wirklich schön aus und so habe ich geguckt, wo ich am einfachsten an den Knopf drankomme (schließlich war die Tasche zu diesem Zeitpunkt schon komplett fertig genäht).
Ich habe die vordere Taschenklappte an der Seite aufgetrennt und dann da reingegriffen und den Magnetknopf versetzt. Es war ein bisschen eine Fummelarbeit, aber am Ende hat sie sich gelohnt.

Man sieht, mein Teil saß an der völlig falschen Stelle. 😂Nachdem ich es versetzt hatte, hatte ich aber zwei Löcher im Stoff. Diese habe ich mit einem Label verdeckt. Zum Glück hatte ich eines, welches nicht breiter war als das Gurtband und das habe ich dann aufgenäht.
 
Auch wenn das mal wieder "Nähen mit Hindernissen" war, ist meine Tasche schön geworden und vielleicht habe ich Glück und bekomme morgen in Wernigerode farblich passendes Gurtband. Dann kann ich das Gurtband ändern und meine Tasche vernünftig tragen. Eigentlich hatte ich überlegt, sie mit nach Wien zu nehmen. Dorthin werde ich aber die alte Tasche mitnehmen, da diese geräumiger ist. Es soll ja doch ziemlich warm werden in der kommenden Woche und da ist es mir wichtig, Wasserflaschen in der Tasche verstauen zu können.

Überhaupt Wien: Ich habe heute noch einmal auf der Buchungsseite geguckt und dort so einige Angebote für den Urlaub vorgeschlagen bekommen und habe dann noch Tickets für die Lichtshow in der Votivkirche und für das Obere Blevedere gebucht. Dann werden wir am Dienstag vor Klimts Kuss stehen. Oh, darauf freue ich mich schon sehr. Überhaupt freue ich mich wie verrückt auf unsere Mädelsurlaub, das wird bestimmt toll. Und ja, ich bin im Urlaubsmodus: Ich habe gestern und heute - für meine Verhältnisse - richtig, richtig lange geschlafen, nämlich bis halb, dreiviertel sieben. Das ist ein richtig schönes Gefühl. 😍

Freitag, 27. Juni 2025

Ein Mäppchen für die Reise

Habt alle herzlichen für eure Kommentare zu meinen letzten Beiträgen. Ganz besonders habe ich mich über die Kommentare der sonst eher stillen Leserinnen gefreut. Ich habe heute auf Arbeit den ganzen Tag auf den Juli geguckt. Ähm also nicht dass ihr jetzt denkt, ich hätte nur dagesessen und auf die Wand gestarrt, nein, ich habe auch gearbeitet, dabei aber oft auf meinen neuen Quilt geguckt. Ich habe ja gestern schon auf Juli umgeblättert, damit Quilt und Kalender zusammenpassen. 

Und dann war heute irgendwann Feierabend, ich was so froh und glücklich darüber, dass ich im Auto erst einmal tränen musste. Manchmal kommt das einfach, dass die Tränen laufen. Und nun habe ich Urlaub, drei lange Wochen liegen vor mir und ich werde jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jede noch so kurze Sekunde genießen. Ich freue mich auf den Urlaub und auf Wien und Düsseldorf und zu Hause.

Zu meinem Journal habei ich mir heute dann doch noch das Mäppchen genäht, so kann ich einen Stift aufbewahren, falls ich mir doch mal was aufschreiben möchte. Und ich finde, es ist richtig schön geworden.

Und jetzt ist mein Journal auch nicht mehr nur eine Hülle, sondern ein richtiges Journal und aufgeschrieben habe ich auch schon was, nämlich Dinge, die wir für den Urlaub noch kaufen müssen.

Ich finde, das ist mir gut gelungen. Ich habe immer ein wenig Probleme mit dem Reißverschluss, dass er beult, aber dieses Mal hat das schon beim zweiten Versuch geklappt. In die Lasche habe ich ein kleines Label eingenäht, ich fand das extrem passend:

Oh, ich glaube, die Spatzjournals können echt süchtig machen, aber mehr als drei braucht frau doch eher nicht, oder?! 😂

Donnerstag, 26. Juni 2025

Ich hab' da mal was vorbereitet!

Sofern alles so klappt, wie ich das geplant habe, bin ich am Dienstag, wenn der Juli beginnt, in Wien. Das heißt zum einen, dass ich dann Urlaub habe - also den habe ich dann ja schon seit Montag - und zum anderen beginn dann der neue Monat und das heißt eigentlich, dass ich im Büro den neuen Quilt aufhänge. Nun hätte ich ja auch den Juniquilt hängen lassen können bis ich aus dem Urlaub zurück bin. Aber der Quilt passt nun mal so gar nicht zum Kalenderblatt und das widerstrebe mir extrem. Ja, auch, wenn ich gar nicht im Büro bin. Nun stellt euch doch mal vor, meine Kolleginnen gehen in mein Büro und sehen einen orangen Quilt zum geblichen Kalenderblatt. Nein, das geht gar nicht.

Außerdem brauchte ich mal wieder was für meine Seele, so zum Streicheln. Und so bin ich gestern nach der Massage nicht zum Schwimmen gefahren, sondern habe... ...genäht. Ich habe am Dienstag schon alle Vorbereitungen getroffen, den Schnitt ausgeschnitten und die Stoffe rausgesucht.

Und so habe ich gestern genäht. Das war so schön und es tat mir einfach gut, auch wenn es etwas chaotisch aussah.

Mein Kalenderblatt für den Juli zeigt Segelschiffe, eines der Lieblingsmotive von Feininger. Mir persönlich gefallen die Architekturbilder besser, obwohl auch die Meerbilder schön sind. Sie sind, zumindest für mich, oftmals leichter. Und so empfinde ich auch das Juliblatt.
Das ist meine Stoffauswahl.
Wie so oft habe ich erst einmal eine gewisse Auswahl getroffen und habe dann im Laufe des Nähens weitere Stoffe dazu genommen. In diesem Fall habe ich tief in die Blaukiste gegriffen, denn ich wollte die Leichtigkeit des Bildes, besonders der Mitte aufgreifen.
Den unseren Teil der Kirche habe ich dieses Mal in einem dunklen Türkis genäht, daran schließt sich ein helleres Grün an, um den Vorbau darzustellen. Mir war die Leichtigkeit wichtig, daher habe ich den Rest der Kirche in hellem Blau genäht. Auch der Himmel ist in blau gehalten, durchbrochen von einem hell leuchtenden Kirchturm.
Schon als das Top fertig war, war ich damit sehr zufrieden. Ich musste ein wenig überlegen, wie ich quilten wollte. Das wird immer schwieriger, weil ich viele Varianten einfach schon gequiltet habe. Im unteren Bereich habe ich freihand gequiltet, der dunkle Bereich rechts links stellt die Dächer der kleineren Häuser dar, das habe ich beim Quilten versucht darzustellen. Im Himmelbereich habe ich Wellenlinien gequiltet, um damit ein wenig die Bewegung des Wassers aufzugreifen.
Das gelbe Binding war Katharinas Idee und ich finde, sie hat eine perfekte Wahl getroffen. Meinen Quilt habe ich heute gleich mit auf Arbeit genommen und nach dem Feierabend dann gewechselt. Gut, ich gucke dann morgen schon auf das Kalenderblatt von Juli, das zum Glück nur bis 14 Uhr, und ich denke, das geht.
Ich finde, das sieht richtig, richtig schön aus. Ich freue mich, wenn ich morgen auf das Bild und den Quilt gucken und ich freue mich, wenn ich den Quilt dann Anfang August wieder mit nach Hause nehme. 😍

Samstag, 21. Juni 2025

Ein Spatzjournal für die Reise

Anfang des Jahres hatte ich mir ja das Spatzjournal für Wien genäht, welches ich dann doch nicht für Wien genutzt habe. Und ihr wisst es ja, zwischendurch hatte ich auch so gar keine Lust mehr auf Wien. Aber seit ein paar Tagen freue ich mich wie Bolle auf unseren Mädelsurlaub. Machen wir das Beste draus. Ich habe ja geschrieben, dass ich das Hotel noch einmal umgebucht habe, nun sind wir direkt in der Nähe vom Hauptbahnhof und vor ein paar Tagen habe ich einen frühen Check-In dazugebucht, so können wir schon ab 10 Uhr in das Zimmer. Ja, 30 Euro sind eine Menge Geld, aber ich denke, nach einer Nacht im Zug ist das gut investiertes Geld, so können wir uns frisch machen und vielleicht doch ein wenig ausruhen, bevor wir Wien erkunden.

Naja und um meiner Freude Ausdruck zu verleihen und um alles, was zu dem Urlaub gehört, in Papierform an einem Platz zu haben, habe ich mir Mittwoch überlegt, ich nähe mir ein weiteres Journal. Dazu brauchte ich aber noch ein paar Vliese, die habe ich Mittwoch bestellt und heute kam das Paket an.

Ich habe dann heute Nachmittag auch gleich angefangen, schließlich habe ich nur noch eine Woche bis zu unserem Urlaub. Ich habe in meinen Kisten eine Stoff gefunden, der perfekt dafür ist. Durch die Schablone im Schnitt konnte ich auch gut den passenden Ausschnitt wählen.

Ich habe mich für Kork in orange entschieden, zum Glück hatte ich noch ein passendes Gummi. Am längsten dauerte die Überlegung, welchen Innenstoff ich nehme. Aber auch da habe ich letztendlich eine, wie ich finde, gute Wahl getroffen.
Das ist die Vorderseite meines Journals. Und geübten Spatzjournal-Näherinnen fällt sicher sofort auf, dass das kleine Label auf der Vorderseite fehlt. Ich könnte nun sagen, dass ich das absichtlich weggelassen habe, damit das Motiv so richtig zur Geltung kommt. Ich kann aber auch sagen, dass ich es schlicht und ergreifend vergessen habe. 😳 Dass ich es vergessen habe, ist mir aber erst aufgefallen, als die beiden Teile schon zusammengenäht waren und da war es eben zu spät. 
Auch auf der Rückseite habe ich ein schönes Motiv. Ich bin in den Stoff richtiggehend verliebt. 😍
Und auch von innen gefällt es mir gut.

Mal gucken, ob ich noch das Mäppchen dazu nähe. Eine Aufbewahrung für Stifte ist vielleicht nicht ganz verkehrt. So könnte ich notfalls gleich was notieren, was mir wichtig erscheint.

Mittwoch, 11. Juni 2025

Feininger in Herford

Irgendwann im April habe ich zufällig gelesen, dass in Herford eine Ausstellung mit Zeichnungen von Feininger ist. Ich habe dann ein bisschen recherchiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich mir die Ausstellung eigentlich gern ansehen würde. Durch Steffens Behandlung ist das recht schwierig geworden und so hatten wir überlegt, die Ausstellung im Sommer im Urlaub anzusehen. Dadurch, dass wir uns ja nun getrennt erholen, wird das auch nix. Im Mai, als ich die paar Tage frei hatte, konnte ich einfach nicht dorthin fahren, allein der Gedanke daran hat ich gestresst. Ich hatte die Idee schon wieder so gut wie verworfen und dann hatten wir überlegt, wir könnten ja Pfingstsonntag fahren.

Gesagt, getan.

So sind wir also Pfingstsonntag nach Herford aufgebrochen. Die Ausstellung öffnete um 11 Uhr und um 11.30 Uhr gab es eine öffentliche Führung. Wir haben noch nie eine Führung mitgemacht, aber dieses Mal haben wir uns dazu entschieden und ich muss sagen, es war eine gute Entscheidung. Es waren nur vier Personen, die an der Führung teilgenommen hatte, wir und noch ein anderes Paar. Ich bin bei so etwas ja immer sehr zurückhaltend und höre eher zu, als dass ich spreche. Die junge Frau, die die Führung gemacht hat, hat das sehr interessant gemacht und wusste viele spannende Dinge zu erzählen.
Viele der Leihgaben kamen aus  dem Feiningermuseum in Quedlinburg, viele aber auch von privaten Leihgebern. Arbeiten also, die sonst nicht so häufig gezeigt werden. Das war der Hauptgrund, warum ich mir die Ausstellung gern ansehen wollte. Nach der Ausstellung wollten wir in Herford was essen, aber es fing gerade wieder heftig an zu regnen und so haben wir uns entschlossen, nach Bückeburg zu fahren und dort was zu essen.

In Obernkirchen und Bückeburg hat Steffen einige Jahre gewohnt und so haben wir uns beide Orte unter dem Hintergrund angesehen. In Bückeburg sind wir durch die Fußgängerzone spaziert und haben in der Schloßküche fürstlich gespeist, haben uns die Stadtkirche angesehen und auch noch ein leckeres Eis gegessen.
  
Beeindruckend in der Kirche waren die Fenster, sie haben unheimlich gestrahlt. Überhaupt war die Kirche besonders und besonders schön.
Gegenüber vom Altar, direkt über dem Haupteingang befindet sich die Fürstenloge, auch dort sind neben dem Schmuck tolle Fensterbilder. 

Wir sind dann langsam zum Auto zurückgegangen, nicht jedoch ohne uns noch einmal im Spiegel zu betrachten:
Wir haben sogar den Laden wieder gefunden, in dem Steffen mir vor 32 (ohje, ist das lange her, wir werden alt) Jahren den Diddl gekauft hat. Allerdings war es heute kein Schreibwaren- und Geschenkeladen mehr, sondern eine Buchhandlung, aber der Eingang war noch ganz genauso wie damals. In Obernkirchen sind wir mit dem Auto dort lang- bzw. hingefahren, wo Steffen gewohnt und gearbeitet hat, auch die Schmiede gab es noch fast genauso wie Anfang der 90er Jahre, und natürlich war auch die Kaserne noch an Ort und Stelle. 

Ach, es war ein schöner Sonntag, der bekommt definitiv einen Stein auf meinem Glücksquilt. 😍

Montag, 9. Juni 2025

Ein Rotkehlchen hat ein Nest gebaut

Und zwar in meinem Überraschungsbaum. Ich glaube, dass es das erste Nest ist, welches dieser Vogel gebaut hat, denn es sieht noch ein wenig, na sagen wir mal, windschief aus, aber ich glaube, das Vögelchen fühlt sich sehr wohl darin.

Gebaut ist das Nest aus kleineren und größeren Zweigen, innen scheint es mit ein wenig Gras ausgepolstert zu sein. Hoffentlich hält das Nest die gesamte Nutzungsdauer über aus, denn manche der Zweige sehen relativ kurz aus, nicht, dass das Rotkehlchen, wenn es denn einen Partner gefunden hat, beginnt zu brüten und das Nest von einem Windstoß auseinander gefegt wird.

Es scheint auch so, als hätte sich der Vogel eine recht kahle Stelle im Baum ausgesucht, bisher sind einzig an der rechten Seite ein paar Blätter zu sehen, aber das kann ja vielleicht noch kommen. Nun drücke ich dem Rotkehlchen fest die Daumen, dass es im neuen Nest glücklich wird und die Familienplanung gelingt. 😊

Mein Baum wächst so langsam, aber wirklich langsam, vor sich hin:
Ich finde, das sieht schön sehr schön aus. Kürzlich habe ich die  Blöcke mal alle zusammen ausgelegt. Noch ist mein Baum arg kahl, aber ich habe ja mit dem Projekt auch erst angefangen.
Ich habe mir zu dem einen Panel noch ein weiteres gekauft. Auf diesem sind verschiedene Tiere und Äste mit Blättern abgebildet. Ich hatte überlegt, ob ich die Blöcke mit den Blättern komplett verwenden kann. Ich bin mir nur noch nicht so ganz sicher, ob das funktionieren wird.
Auf jeden Fall werden noch verschiedene Vögel in meinem Baum Platz finden. Ich möchte gern mal versuchen, mit der Nähmaschine zu malen. Mir schweben da zwei Vögel vor, die ich gern mal versuchen möchte. Allerdings habe ich das noch nie gemacht und muss erst einmal probieren, wie das tatsächlich geht.

Dienstag, 3. Juni 2025

Juni

Jetzt haben wir schon Juni. Wo sind nur die vergangenen fünf Monate geblieben, an den Januar habe ich noch ganz gute Erinnerungen, waren doch da zum Beispiel unsere Ausflüge nach Mannheim und Leipzig, ich habe meinen Schrei genäht (ganz sicher wird er irgendwann zum Quilt) und dann kam da der Februar und März und April folgten. Das sind drei Monate, die irgendwie... ...leer sind. Gefühlt war da nix außer Krankenhaus. Der Mai brachte es an's Tageslicht, ich muss was ändern, er war zum Ende hin nicht schlecht, es scheint aufwärts zu gehen. Und nun steht der Juni an, der Sommermonat, der Monat, in dem mein Jahresurlaub beginnt, der Monat der Erdbeeren, der Leichtigkeit und der Sonne.

Ich hoffe, dass das Wetter mal ein wenig schöner wird, so dass wir auch mal wieder auf dem Balkon sitzen können, ohne, dass wir eine dicke Jacke anziehen müssten. Gestern hat Steffen Pflanzen für die Blumenkästen gekauft, ich glaube, ich hätte die diesen Sommer einfach leer gelassen. 

Ja, ich habe die Affenbrotbäume rausgestellt und den Rest der Hortensie vom letzten Jahr gegossen, aber das war es dann auch schon. 

Aber: Mit den Blumen sieht es einfach viel schöner aus.

Die pinke Blume hat sich Katharina ausgesucht, die fand sie so schön. Kann ich verstehen.

Ein neuer Monat bedeutet auch, ein neues Kalenderbild auf Arbeit. Und ein neues Kalenderbild bedeutet in diesem Jahr eben auch ein neuer Gelmerodaquilt. Passend in den Farben zum Kalenderblatt. Und das ist mein Juni:

Ich finde, das passt gut zusammen. Den Juniquilt hatte ich in meinem Spontanurlaub im Mai schon vorgearbeitet. Das war auch der erste Quilt, den ich mit dem Kreisfuß gequiltet habe.
Ein klein wenig sind die Kreise zu erkennen. Da es der allererste Versuch war, sind die natürlich nicht perfekt, aber sie sind rund. Und das ist die Hauptsache. 😊

Sonntag, 1. Juni 2025

Der Überraschungsbaum wächst

Bei meiner Ausbeute von den Patchworktagen war ja auch Stickgarn mit dabei. Eigentlich habe ich ja genug Garn, aber ich war an der Datei interessiert, die es heute im Shop als Freebie gibt und die Inhaberin meinte, dann soll ich doch auch ihr Garn probieren. Ich kann bei so etwas immer schlecht "nein" sagen. Das Garn kann wohl auch gut zum Quilten verwendet werden und so habe ich mir zwei Garne für den Überraschungsbaum ausgesucht. Es gab auf den Patchworktagen ein Angebot, eine bestimmte Anzahl Garne und die Farbkarte. Also habe ich mir die Garne für die Datei ausgesucht.

Heute morgen habe ich dann gleich im Shop geguckt und mir die Datei runtergeladen und sofort angefangen zu sticken. Ich habe mich auf den Patchworktagen in den kleinen Gecko verliebt. Der passt einfach perfekt zu meinem Überraschungsbaum.

Auch wenn ich mit Maschinenstickgarn reichlich versorgt bin und mit dem Garn, welches ich bisher genutzt habe, zufrieden bin, hat mich das Garn beim Sticken vollends überzeugt. Es hat, das kann man auf dem Foto leider nicht so gut erkennen, einen wunderbaren, seidigen Schimmer. Wenn das nun Werbung ist, dann aus voller Überzeugung beim Sticken mit dem Garn. Das Quilten werde ich später testen.
Der Gecko ist gerade dabei, den Baumstamm hinaufzuklettern. Ich finde, er macht das richtig gut. 😉 Neben dem Gecko sind heute auch noch Schmetterlinge zu meinem Baum geflogen. Sie haben es sich am Boden in der Wiese bequem gemacht und sich dort auf einer Blume niedergelassen.
Ich habe meine Blöcke mal so ausgelegt, wie sie im Quilt sitzen. 
Auch wenn es noch ein langer Weg zum fertigen Quilt wird, macht die Arbeit daran richtig viel Spaß und ich finde das, was ich bisher habe, schön. Bei den Schmetterlingen werde ich noch ein wenig sticken und Schmetterlinge aufnähen. Mal sehen, ob ich da Knöpfe oder was zum Applizieren nehme, das werde ich dann sehen.