Habt vielen Dank für eure lieben Kommentare zu meinem Heimatquilt, zum einem zu meinem fertigen Quilt und zum anderen zu meiner Auftrennaktion. Ja, das Auftrennen war wirklich viel Arbeit, aber ich bin froh, dass ich es gemacht habe. Die größte Schwierigkeit bestand allerdings darin, dass ich mit Brille die Stiche nicht sehen konnte (warum auch immer) und ohne Brille musste ich das Teil gaaanz dicht vor's Gesicht halten. Manchmal befürchte ich, dass ich schon bald wieder eine neue Brille brauchen könnte. Naja, 1 1/2 Jahre habe ich sie jetzt ja schon. 😏
In den letzten Tagen sind wieder ein paar Jane-Blöcke entstanden. So langsam aber sicher schließt sich der Rand. Am 6. Februar habe ich zwei Applikationsblöcke genäht. Am Freitag war ich so was von mutig und habe einen Schritt zur Änderung meines Berufslebens gestartet. Das Gespräch verlief so richtig toll und ich war den ganzen Freitag im Flow und kam gar nicht runter. Und so habe ich Sonnabend die Blöcke genäht, eigentlich hätte ich Freitag gern einen genäht, der mich an meinen Mut erinnert, aber dazu war ich absolut nicht in der Lage, denn wir haben am Freitag auch noch ein E-Bike ausgesucht. Wir haben die Möglichkeit, über den Arbeitgeber zwei Fahrräder zu leasen und so habe ich mir auch noch eines ausgesucht. Man kann sich damit auch wochenlang beschäftigen - oder in den Laden gehen und sagen, man möchte ein rotes Rad. 😂Planen wäre doch blöd und so gar nicht meins...
Diese beiden Dreiecke sind also am Sonnabend entstanden: Links LS 9 und rechts TR 12.
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| LS9 |
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| TR12 |
Die Stoffe sind von meiner Tasche, die ich Anfang des Jahres genäht habe. Schon beim Zuschneiden der Stoffe habe ich Reste beiseite gelegt, um sie in meiner Jane zu vernähen. Besondere Schwierigkeit bereitete mir das Eichenblatt auf dem rechten Block. Das war nicht einfach mit den vielen Rundungen und ich weiß nicht genau, ob die Applikation hält und an der Nahtzugabe nicht ausfranst...
Am Sonntag ist der Block BR2 entstanden.
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| BR2 |
In diesem Block habe ich einen Stoff aus dem Abschiedsquilt für meine Lieblingskollegin verarbeitet. Beim Zuschneiden meiner benötigten Teile blieben viele Dreiecke über, die habe ich gleich beiseite gelegt, weil ich schon da den Plan hatte, diesen Stoff in meiner Jane zu verwenden. Eigentlich passt der Stoff gar nicht in mein Konzept, aber das war in diesem Moment egal, denn diese Erinnerung muss einfach in meinen Quilt, schließlich ist sie meine allerliebste Arbeitsehefrau.
Am Montag ist ein Schneeblock enstanden. Bei uns hat es am Sonntag Massen geschneit und auch Montag hat es immer wieder weiter geschneit. So viel Schnee hatten wir zuletzt 2013. Es ist einfach traumhaft, mal wieder Schnee zu haben.


Am Montag war es ziemlich chaotisch auf den Straßen, aber ich bin gut zur Arbeit hin und wieder zurück gekommen. Wenn es mal wieder schneit, ist es doch irgendwie klar, dass auch das Einfluss in meinen Janequilt finden muss und so habe ich einen blau-weißen Stoff ausgesucht, der an Winter erinnert.
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| BR6 |
Dieses Dreieck war nicht ganz so einfach zu nähen, wei es aussieht. Naja, wobei, das Dreieck selber stellte keine große Schwierigkeit, einzig das kleine Dreieck oben in der Spitze ärgerte mich ein wenig.
In meiner PP-Vorlage war dieses Dreieck eingezeichnet, erst später habe ich mitbekommen, dass das wieder eine Besonderheit darstellt. Es ist wohl auch möglich, dieses Dreieck komplett auf Papier zu nähen, aber diese Unterteilung, die auf der Seite von That Quilt gezeigt wird, habe ich nicht wirklich verstanden.
Also habe ich zunächst die Teile des Dreiecke auf Papier genäht. Das ging wirklich gut. Dann habe ich auf die Spitze das Dreieck appliziert und dann beide Teile zusammengenäht. Allerdings saß das Dreieck nicht wirklich schön mittig und so habe ich alles noch einmal auseinandergetrennt und das Dreieck wieder abgetrennt. Dann habe ich es noch einmal neu zugeschnitten und die Kanten umgelegt. Dann habe ich das Dreieck beim Zusammennähen der beiden Teile mitgefasst und dann erst appliziert. So konnte ich minimale Abweichungen beim Applizieren ausgleichen und das Dreieck sitzt nun wirklich fas perfekt auf dem Block. Die Ecken treffen fast ganz genau auf die braunen Streifen und auch die Spitze ist fast genau mittig. Damit kann ich wunderbar leben.
Tja und am Dienstag hat sich dann mein Berufsleben komplett geändert, denn ich habe ganz spontan meinen Arbeitsvertrag, den ich erst seit ein paar Tagen neu hatte, gekündigt und bei einem anderen Arbeitgeber einen Arbeitsvertrag unterschrieben. Nach fast 27 1/2 Jahren verändere ich mich nun noch einmal. Es wird eine große Herausforderung für mich, aber ich freue mich sehr darauf. Wenn man unzufrieden ist, muss man irgendwann einmal den Mut haben, die Konsequenzen zu ziehen oder aber eben nicht mehr schimpfen. Ich habe mich (nach vielen Jahren unglücklich und mutlos sein) für Veränderung entschieden. Ihr glaubt ja gar nicht, wie stolz ich auf mich bin, dass ich nun endlich den Mut gefunden habe, etwas zu ändern. Wie oft habe ich zu meiner Arbeitsehefrau gesagt, sie soll was für uns beide suchen, ich komme mit... 😂Ich freue mich auf die Herausforderung, ich fühle, dass ich erwachsen geworden bin und mich nun endlich freigeschwommen habe. Manchmal braucht es eben ein wenig länger. Übrigens war am Dienstag (9.2.) der erste Todestag meiner Oma. Das ist mir aufgefallen, als ich meine Kündigung unterschrieben habe. Beim Schreiben ist mir das Datum nicht aufgefallen. Ich denke, meine Oma hat von oben ihre schützende Hand über mich gehalten. Am Freitag 5.2. hatte ich ja das tolle Gespräch, ein Jahr vorher habe ich meine Oma zu letzten Mal gesehen. Mein Leben konnte sich offenbar nur an diesen Tagen ändern.
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| BR3 |
Dass ich auch dieses Erlebnis mit in meine Jane einarbeite, war klar. Ich habe mich für einen Block entschieden, der zweigeteilt genäht wird. Es geht sicher auch anders, aber gerade diese Zweiteilung gefiel mir. Eine Hälfte des Block ist für mein bisheriges Arbeitsleben, die andere Hälfte des Blocks für mein künftiges.
Bestimmt kann der Block auch so genäht werden, dass in der Mitte keine Teilungsnaht ist, aber sie passt so gut zu meiner Situation. Für den Block habe ich Stoffreste von meinem Blütenzauberquilt verwendet. Das waren wirklich nur noch keine Reste und ich musste sogar Stoffe zusammensetzen, damit sie überhaupt eine ausreichende Größe haben. Es fällt im fertigen Block nicht auf.
Es fällt daher aber auf, dass der Hintergrundstoff miminal unterschiedliche Farben hat. Ich musste ja nochmal Stoff nachbestellen und der neu bestellte Stoff hatte eine andere Farbnuance. Bisher habe ich immer darauf geachtet, in einem Block nur einen Hintergrundstoff zu verarbeiten, aber hier habe ich nicht aufgepasst. Egal, im fertigen Quilt wird es sicher nicht auffallen.
Trennen musste ich aber auch bei diesem Block, denn ich hatte zwei Felder vertauscht:
Normalerweise hätte ich das Teil neu genäht, da Trennen beim Nähen auf Papier ziemlich blöd ist. Da ich haber vom Motivstoff nicht mehr ausreichend Stoff hatte, musste ich also trennen. Ich habe dann meine Teile wieder auseinander getrenn und die vertauschen Stoffstücken abgetrennt. Diese konnte ich dann auch wieder passend annähen. Allderdings konnte ich die Nähte der umliegenden Stoffe nicht mit der Maschine schließen.
Die Stoffe, bei denen ich die Nähte nicht mit der Maschien schließen konnte, habe ich dann appilziert. Auf dem Teil ist es auch so gut wie gar nicht zu sehen.
Wie immer sind die Wege zu meinen Blöcken nicht ganz einfach, aber ich finde, es sind schöne Blöcke entstanden und mittlerweile habe ich 29 Dreiecke beisammen, es fehlen also nur noch 23. Eine überschaubare Zahl und ich bin zuversichtlich, dass ich bald eine neue Zahl noch fehlender Dreiecke vermelden kann. 😊


















































