Sonntag, 31. März 2019

Das Feuer ist wieder da

Habt vielen Dank für Eure lieben Kommentare. Ja, das Freihandquilten ist so eine Sache. Die Fadenspannung musste ich da schon immer regulieren, aber das von gestern war schon heftig. Ich werde mein Maschinchen mal sauber machen und dann schauen, wie es geht.

Vom Stoff, aus dem ich gestern die Projekttasche genäht habe, habe ich noch etwas über und so kam mir heute die Idee, dass ich den für ein neues Jane-Blöckchen verwenden könnte. Ich wollte dafür gern einen Block nähen, bei dem das Muster des Stoffs recht gut zur Geltung kommt und so fiel meine Wahl auf G13:
G13 - Molly's Muffins
Man sieht, ich musste in das Applizieren der kleinen Teile erst wieder reinfinden, die Rundungen sind nicht ganz so rund und die Übergänge sind nicht ganz so richtig wirklich schön, aber in der Gesamtheit gefällt mir der Block richtig gut.

Und nach dem einen Block hatte ich Lust auf einen weiteren Block, ich habe gemerkt, dass das Feuer wieder zu lodern beginnt. Als wir vor 1 1/2 Jahren in Gifhorn auf der dortigen Patchworkausstellung waren, hatte ich mir zwei Stoffe mitgenommen. Gestern hatte ich diese aus meiner Jane-Kiste befreit, irgendetwas wollte ich daraus nähen. Heute habe ich einen der Stoffe zu einem Jane-Block vernäht. Wieder habe ich einen ausgesucht, bei dem das Muster des Stoffs gut zur Geltung kommen kann.
G1 - Hattie's Hen House

Auf dem grünen Stoff sind Pflanzen abgebildet und auch benannt. Ich habe sogar Viola gefunden. Eigentlich war mein Plan, eine Viola auf meinem Block zu haben, aber irgendwie habe ich sie dann nicht wieder gefunden. Aber auch so sieht mein Block schön aus.

Schon im letzten Jahr sind Blöcke entstanden, die ich noch nicht gezeigt habe.
J2 - Picture Perfect


Hier habe ich darauf geachtet, dass die Bienen halbwegs ganz auf dem Block zu sehen sind. Von der Mitte aus können sie nun auf Pollenflug starten.
E13 - Moth in a Web
Hier gefällt mir besonders gut der kleingemusterte Stoff in rosa.
E7 - Bread Basket
Der Block sieht ein bisschen schief aus. Das liegt allerdings am Foto, in natura ist der Block gerade.

Und einen letzte Block kann ich zeigen. Den werde ich allerdings doch noch einmal nähen, die Farben sind für meine Jane einfach zu grell.
E10 - Five & Dime
Den bunten Stoff hat mein Neffe Frederik für mich ausgesucht. Schon vor einer ganzen Weile hat er ihn mir geschenkt und ich habe lange überlegt, wofür ich den Stoff verwende. Im letzten Jahr dachte ich dann, dass es doch schön wäre, wenn ich den Stoff mit in meine Jane einarbeite, daher habe ich den Stoff genommen, auch wenn er so gar nicht in mein Farb- und Stoffkonzept passt. Als ich heute meine Blöcke so angesehen habe und auch die Stoffschnipsel in meinem Buch fand ich, dass der Kontrast doch zu extrem ist. Der Block fügt sich  nicht wirklich harmonisch ein, sondern sticht hervor. Ich denke, dass ich den Block neu nähen und diesen für etwas anderes verwenden werde.

Nun fehlen mir noch 45 bzw. 46 Blöcke (wenn ich den obigen neu nähe) und natürlich die Randdreiecke. Mit den beiden Blöcken, die ich heute genäht habe, konnte ich auch die erste Eintragung in meinen Jane-Motivations-Kalender machen:
 
Das hat heute Spaß gemacht und ich bin sicher, dass in der Woche, auch wenn ich Spätschicht habe, noch der ein oder andere Block entstehen wird. Und mein Jane-Motivationskalender motiviert mich vielleicht zusätzlich...
 

Samstag, 30. März 2019

Nähen zur Aufbewahrung

Habt vielen Dank für Eure lieben Kommentare zu meinen letzten Posts. Ja, das Projekttäschchen aus den 5 Schätzen von Bettina ist wirklich toll geworden. Es hätte ein klein wenig größer sein können, da könnte ich die Blöcke besser rein und rausnehmen. Aber so geht es auch.

Unser Wochenende in Sachsen war so naja. Schön, aber irgendwie liegt uns Sachsen in letzter Zeit wohl nicht, denn als wir vor ein paar Jahren ein Wochenende in Meißen waren, war Steffen krank und hatte anschließend eine Wundrose im Bein - und dieses Mal war es genauso. Ich habe es Freitag schon irgendwie geahnt, es war alles wie damals und nun ist es Gewissheit. Aber wir haben ja Erfahrung mit Katastrophen und diese ist nun auch gar nicht so groß. Wir hatten schon ganz andere Dinge zu bewältigen. ;-)

Als ich letzten Freitag in Gröbern war, hatte ich zwei wunderschöne Stoffe gesehen und wusste schon als sie noch im Regal standen, dass daraus eine Projekttasche werden würde. Und so habe ich mich heute morgen mal wieder an meine Nähmaschine gesetzt.

Als erstes habe ich mir überlegt, dass ich eine Aufbewahrung für meine Stickgarnröllchen brauche. Als es noch weniger Garne waren, hatte ich die immer in meiner pinken Blechbüchse, aber nun sind etliche hinzu gekommen und mein Büchschen ist zu klein geworden. Klar, ich habe noch weitere Büchsen, aber die sind mir zum Mitnehmen zu groß.

So habe ich mir als erstes eine Aufbewahrungs"tasche" für meine Stickgarne genäht. Dafür habe ich mal wieder in meinen beiden Kartons mit den Reprostoffen gesucht. Ich liebe diese Stoffe, schade, dass es im Moment weniger davon gibt. Das sind Stoffe, die mich sofort ansprechen, wenn ich die schönen Muster und die gedeckten Farben sehe, geht mein Herz auf. ;-)
Verschlossen wird mein Täschchen mit Kamsnpas. Allerdings ist einer ein bisschen verrutscht und wenn ich die dann verschlossen habe, lag die Rundung nicht schön glatt. Also habe ich den Knopf wieder abgemacht und einen neuen angebracht. Der saß dann zwar an der richtigen Stelle, aber ich habe das falsche Teil genommen, so dass ich beide Knöpfe nicht schließen könnte. Also musste auch der wieder ab. :-( Versuch Nummer drei ist dann aber geglückt.

Innen habe ich Gummiband eingnäht, welches ich in Abständen abgenäht habe. Allerdings hätte ich es doch noch enger nähen können, denn manches Gummi ist für ein Röllchen doch zu groß. Naja. Das war der erste Versuch. Vielleicht nähe ich so ein Teil noch einmal und nähe dann unter das Gummi eine kleine Lasche, so dass die Röllchen nicht nach unten rausfallen können.
Wenn meine Tasche bestückt ist, ist sie ein bisschen knorkelig, das kommt von den Rollen. Wie ich das besser machen könnte, weiß ich gerade noch nicht. Vielleicht müsste ich festes Vlies verwenden? Und wenn ich die Röllchen reinschiebe, zieht sich mein Täschchen etwas zusammen. Mmh... Auch da habe ich noch keine Idee.

Anschließend habe ich dann noch meine Projekttasche genäht. Die schönen Stoffe musste ich nun wirklich verarbeiten. Da der Stoff ein so schönes Muster hat, habe ich den gar nicht weiter zerschnitten, sondern so im Stück verwendet.

Zunächst hatte ich die Rückseite frei Hand gequiltet. Ich habe schon die Fadenspannung geändert und - besonders in den Kurven - ganz langsam gequiltet. Aber trotzdem sah die Rückseite nicht wirklich schön aus.
Sehr Ihr das? Das passt überhaupt nicht. Ich glaube, ich muss meine Nähmaschine mal wieder auf den Kopf stellen. Beim Freihandquilten musste ich schon immer die Fadenspannung ändern, aber so extrem war es noch nie. Ich hoffe nicht, dass die Maschine nun irgendwann ihren Geist aufgibt. Zuerst habe ich überlegt, das Quilting so zu lassen, schließlich ist die hässliche Seite innen in der Tasche und man sieht sie in der Regel nicht. Ich habe auch erst einmal den Reißverschluss eingenäht - und dann doch das komplette Quilting aufgetrennt. Nein, das gefiel mir nicht und ich konnte damit nicht wirklich leben. Beim zweiten Versuch habe ich dann einfach gerade Linien gequiltet. Inzwischen gefällt mir das auch ganz gut. Eigentlich fast besser als das freihand gequiltete.
Ein wenig kann man die gerade Linien erkennen. Den grünen Stoff habe ich für die Vorderseite mit verwendet. Dafür hatte ich ihn speziell gekauft.
Im Schubkasten habe ich noch zwei Aufnäher gefunden. Einer ziert nun die Projekttasche, der andere die Garntasche.
Das Binding habe ich bei beiden Teilen rückseitig von Hand angenäht, die Sachen sollten so richtig schön werden - und das sind sie auch geworden. Die ein oder andere Hürde stand im Weg, aber ich bin mit meinen Teilen zufrieden und so kann ich nun die Blöcke meines neuen, aufwändigen Stickprojekts und das dazu passende Garn gut aufbewahren. Von dem Stickquilt erzähle ich bei nächsten Mal, dann bin ich mit meinem Block vielleicht auch schon ein bisschen weiter gekommen. :-)

Freitag, 29. März 2019

Das ist aus Bettinas 5 Schätzen geworden

Im Feburar hatte ich mich ja bei Maikas Party "5 Schätze" angemeldet. Ich hatte mich für die Schätze von Bettina entschieden. Die Entscheidung war gar nicht so einfach, mein Favorit ging ein, zwei Tage vorher weg und so hatte ich mich dann für die "zweite" Wahl entschieden.  Es war aber keine schlechte Wahl.
Schon beim Aussuchen wusste ich, was ich daraus nähen wollte. Eigentlich wollte ich daraus eine Ordnerhülle nähen. Den Ordner, den ich benähen wollte, gibt es auch schon. Allerdings habe ich mal wieder meinen Plan geändert!

Wer schon ein Weilchen bei mir mit liest, weiß, dass ich alle 14 Tage unser mittleres Kind zum Fußballtraining fahren muss und dann immer gut zwei Stunden Wartezeit habe. In der Zeit nähe ich immer an einem Wartequilt. Meine Sachen habe ich immer in meiner Wartetasche, aber eine passende Projekttasche für meine Wartequiltblöcke fehlte noch. Vor einer Weile habe ich schon ein Stickblöcke gearbeitet. Diese Blöcke sollten nun die Grundlage für meine Projekttasche werden.

Und das ist nun mein kleines Projekttäschchen:
Auf den Überschlag habe ich das Webband aufgenäht. Dabei wollte ich es eigentlich belassen. Aber ich war mal wieder zu faul, die Unterfadenspule zu wechseln und so habe ich die mit den dunklen Faden in der Maschine gelassen. Leider war das bei den ersten Stichen vom Quilten zu sehen. Nachdem ich dann die Fadenspannung geändert habe, war es besser. Aber die dunklen Pünktchen haben mich doch schon gestört und so habe ich da kurzer Hand noch das Label von Bettina mit aufgenäht Ich habe auch den Spitzenreißverschluss mit verarbeitet. Da musste ich erst einmal gucken, wie die überhaupt eingenäht werden.
Die Größe des Täschchens war bestimmt durch die Anzahlt der vorhandenen Blöcke. Im Nachhinein denke ich, dass ich vielleicht doch noch zwei Blöckchen mehr hätte sticken können, dann wäre es ein wenig einfacher geworden, die Blöcke in das Täschchen zu tun. Aber egal, es geht auch so, ich muss dann eben nur ein wenig fummeln.

Alles in allem hat mir die Aktion von Maika ganz viel Spaß gemacht und am Ende ist aus den Schätzen von Bettina was richtig Schönes entstanden - finde ich. Also Maika: Hab nochmals vielen Dank für diese tolle Organisation.

Montag, 25. März 2019

Ein Wochenende Auszeit

Im Januar oder Februar haben wir eine Einladung zu einem runden Geburtstag bekommen. Ganz spontan haben wir entschieden, wir fahren und machen daraus ein langes, naja, ein bisschen langes Wochenende. Es sollte in die Nähe von Dresden, ganz genau nach Lomnitz gehen.

Wir sind gleich Freitag nach der Arbeit losgefahren und auch ganz gut durch gekommen. Das war so richtig gut, denn Lomnitz liegt nicht weit weg von Gröbern und so stand dieses Mal ein Besuch im Handarbeitshaus auf meinem Plan. Entweder gleich Freitag noch oder am Sonntag Nachmittag. Freitag hat geklappt und ich war kurzzeitig im Paradies.

(Werbung) Der Laden ist ein Traum, untergebracht in einem kleinen Fachwerkhaus. Man kann das gar nicht wirklich beschreiben, man muss es einfach gesehen haben. Das Häuschen war recht klein, aber so liebevoll eingerichtet und die Stoffe - einfach ein Traum. Eigentlich wollte ich nur Handquilt-/Stickgarne von Lecien kaufen, aber dann habe ich beim Durchschlendern noch den ein oder anderen Stoff gesehen bzw. zielgerichtet hat Stoffen gesucht. Die Dame, die Freitag Nachmittag da war, meinte, ich hätte den Rekord gebrochen, so schnell und zielgerichtet hätte schon lange keiner eingekauft...
Ich liebe diese Garne, damit lässt sich so wunderbar applizieren und sticken. Ich hoffe nur, dass das Sortiment im Handarbeitshaus bald wieder aufgefüllt werden kann, denn ein paar Farben fehlen mir noch.
Und das sind dei Stoffe, die ich mir gekauft habe. Für jeden Stoff habe ich im Kopf auch schon einen Plan. Mal sehen, ob ich den am Ende auch so umsetzen werde. Eigentlich kann ich froh sein, hunderte Kilometer vom Handarbeitshaus entfernt zu wohnen, denn das wäre mein Ruin. ;-)

Am Sonnabend haben wir einen Ausflug nach Bautzen gemacht. Auf dem Weg dorthin sind wir am Kloster Marienstern vorbei gekommen und haben dort auch schon angehalten. Ein schönes Gelände und wunderschön erhalten.
 
Wir hatten auch wunderschönes Wetter, strahlender Sonnenschein und blauer Himmel. Und so begrüßte uns auch Bautzen. Eine Stadt, von der wir bisher nur vom Senf oder zu DDR-Zeiten von einem grausamen Gefängnis gehört hatten. Den Senf gibt es heute noch (wir haben uns auch zwei leckere Sorten mitgebracht), das Gefängnis zum Glück nicht mehr.
 
 
 
 
Diese Altstadt von Bautzen ist einfach ein Traum und ganz sicher werden wir noch einmal, dann aber länger, dort verweilen. Ein halber Tag ist einfach viel zu wenig.

Am Sonntag morgen hieß es dann schon wieder Abschied nehmen. Wir haben mal wieder in Dresden Station gemacht. Dieses Mal haben wir aber nicht zuerst die Altstadt angesteuert, sondern - mit einem kleinen Umweg - das Blaue Wunder. Diese Brücke ist wirklich ein Wunder und sie ist wirklich blau. Vom Blauen Wunder aus sind wir zur Schwebebahn Loschwitz spaziert und damit auf den Berg gefahren. Die Bahn ist ein kleines Wunder und es macht Spaß, damit zu fahren. Während der Fahrt hat mein einen tollen Blick über Dresden.
Leider war der Sonntag nicht so schön sonnig und kalt war es außerdem, trotzdem haben wir dann noch einen kleinen Bummel durch die Altstadt von Dresden gemacht.
Zum Abschluss haben wir die Katholische Hofkirche besucht und den Raum und die Stille auf uns wirken lassen.
 
 
 
 
Leider war das Wochenende wieder viel zu schnell vorbei. Vielleicht ergibt sich ja mal wieder die Gelegenheit ein paar Tage den Alltag hinter uns zu lassen.

Dienstag, 19. März 2019

Noch ein neuer BoM

(Werbung)
In meinem letzten Post habe ich ja davon geschrieben, dass ich seeeehr anfällig für Boms bin. Ein weiterer Bom hat mich gefunden, dieses Mal ist es sogar mal wieder ein Mystery. Das wollte ich eigentlich vermeiden, aber dieser hier erschien mir überschaubar.

Beim Stöbern habe ich auf der Seite von Cotton & Color einen Hinweis auf deren Monatsprojekt gefunden. Dieses Mal ist es wieder ein Quilt, ein Mystery. Man kann wählen zwischen Stick- und Patchworkblöcken. Grundlage ist ein Stoff, der von Cotto & Color selbst entworfen worden ist. Ich habe mich für die Stickvariante entschieden, da die Beschreibung nicht so ganz aussagekräftig ist, was das eher so ein Bauchgefühl.

Am Freitag kam dann der Brief mit dem Stoff an. Ein wunderbar zarter Stoff mit einer Hortensienblüte in Watercolor-Optik. Sticken sollten man mit Seidenbändchen. Huch... Leider stand in der Anleitung nichts zu den Materialien, zum Glück hatte ich aber noch ein paar Seidenbändchen zu Hause und das war dann wohl der berühmte Wink mit dem Zaunpfahl, Sticken mit Seidenbändchen mal ein bisschen zu vertiefen.

Und so habe ich am Wochenende gesessen und Blüten und Blätter bestickt. Die Blüten habe ich wie in der Anleitung bestickt, die Blätter habe ich so gestickt, wie es mir gefällt. Und das ist mein erster Block vom Watercolor-Bom:
Ich bin mit meinem Block sehr zufrieden. Ich habe einiges gelernt und bin nun schon sehr gespannt, was mich im nächsten Monat für ein Block erwartet.

Montag, 18. März 2019

So ein Mist aber auch!

Ich bin ja bekennende Bom-Näherin bzw. Bom-Sammlerin. Viele habe ich schon genäht, manche auch nur gesammelt, andere angefangen und dann aufgehört. Ich kann bei solchen Sachen einfach nicht standhaft sein. Manchmal ärgere ich mich dann über mich selber, aber wenn ein Quilt aus solch einem Projekt fertig ist, freue ich mich umso mehr.

Auf Facebook hatte ich kürzlich einen sehr schönen Quilt gesehen. Ein Rosenquilt. So unromantisch wie ich in meinem Leben bin, so sehr mag ich aber solche und traditionelle Quilts. Zur Unromantik fällt uns beiden immer wieder unser Heiratsantrag ein: Sonntags beim Mittagessen (Schnitzel, Blumenkohl, Kartoffeln).
Ich: "Du sag mal, wollen wir nicht heiraten?"
Er: "Wenn Du Dich um alles kümmerst, ich mach nichts."
Naja, und damit war das Thema gegessen und alles Notwendige gesagt. ;-) Aber zurück zu meinem Rosenquilt.

Der erste Block ist einfach zu nähen. Allerdings hätte ich beim Zuschneiden etwas mehr aufpassen sollen, denn ich habe die falschen Quadrate diagonal geteilt. Als es mir aufgefallen ist, war es zu spät und da war nun guter Rat teuer. Bestimmt hätte ich den Shop anschreiben und um neuen Stoff bitten können, aber ich wollte ja meinen Block fertig bekommen. Also habe ich in meinen Kisten geguckt und bin in einer Reprokiste fündig geworden.
Mein Stoff ist zwar viel dunkler als der Originalstoff, aber von der Art her passt er. Und so habe ich meinen Block eben ein wenig dunkler genäht.
Schon beim Nähen ist mir aufgefallen, dass meine Teile nie die vorgegebenen Maße haben, aber erst nachdem mein Block fertig war und statt der notwendigen 31,5 cm nur 29,5 cm hatte, habe ich mal meine Nahtzugabe nachgemessen.
Obwohl ich meine Nadel schon etwas nach rechts verstellt hatte, ist das fast 1 Zentimeter. Kein Wunder, dass die Maße hinten und vorne nicht passen. :-( Also habe ich ein wenig probiert. Ich muss die Nadel auf 4,0 stellen (Standard ist 3,5), um eine Nahtzugabe von 0,75 cm zu bekommen.
Wie kann sich das denn im Laufe der Jahre so sehr verstellen? Ich muss mir jetzt erst einmal ein Klebchen an der Maschine anbringen, dass ich auch daran denke, die Nadel soweit zu verstellen... Mein Block ist nun zwar viel zu klein, aber ich habe mir überlegt, dass ich am Ende um den Block herum einen Rand machen werde, das wird im fertigen Quilt nicht wirklich auffallen.

Sonntag, 17. März 2019

Das Februarwetter

Vielen Dank für Eure lieben Kommentare zu meinem letzten Post und natürlich für die vielen Ideen und Hinweise zur Verwendung meiner Bügelpresse. Ich habe gestern damit auch mal Kleidung probiert und muss sagen, ich bin begeistert. Es fehlt mir noch einiges an Übung, aber ich denke, das wird. Und auch schon Einlage habe ich damit aufgebügelt. Das geht natürlich wunderbar und sie bleibt da, wo sie hin soll. :-)

Gestern habe ich endlich das Wetter vom Februar genäht. Durch meinen Temperaturlogger kümmert sich ja wer anders um das Notieren der Temperaturen und ich muss die dann nur noch aus dem PC abschreiben. Das mache ich immer schubweise. Im Februar war es lustig, da hatten wir an zwei aufeinander folgenden Tagen mittags um 12 Uhr jeweils 11,1°.
Alles in allem war das Wetter viel zu warm. Wir hatten nur einmal mittags noch Minusgrade und das war auch nur 1 Grad Minus.
Das sieht doch wirklich nicht wie ein Wetter vom Februar aus, das könnte man eher in den April oder den Herbst einordnen, aber doch nicht Februar...

Und so sieht das Wetter in diesem Jahr bisher aus:
Es war nach meinem Empfinden nicht nur der Februar, sondern auch der Januar zu warm. Mal schauen, wie es in diesem Jahr mit dem Wetter weitergeht.

Freitag, 15. März 2019

Block 3 vom Rosen-BoM

Immer zum 15. des Monats erscheint bei Roswitha auf dem Blog der neue Block für den Rosen-BoM. Sehnsüchtig habe ich schon darauf gewartet und auch gleich heute früh die Anleitung für den Block herunter geladen. Es gibt für den BoM drei verschiedene Varianten, ich habe mich für die kleinsten Blöcke mit der Applikation entschieden.

Das ist mein neuer Block, den ich heute gleich genäht bzw. appliziert habe:
Ich appliziere die Blüten mit Flanellstoffen und für den Hintergrund brauche ich den grauen Stoff auf, den ich als ersten Hintergrundstoff für den 6K12B-Quilt gekauft habe.

Und das sind meine drei bisherigen Blöcke in der Übersicht:
Also von mir aus könnte der neue Block gleich morgen erscheinen, aber nun heißt es, wieder bis zum 15. warten.

Um meine Blöcke schön glatt zu bekommen, habe ich wieder mein neues "Spielzeug" hervorgeholt. Dazu muss ich mal wieder ein bisschen weiter ausholen. Vor zwei (?) Jahren war ich der Meinung, ich bräuchte unbedingt einen Plotter. Ich habe mir dann zu Weihnachten auch einen gekauft, ihn aber eher seltener genutzt. Zum einen, weil mir die Plots, besonders die mehrfarbigen, einfach viel zu fummelig sind und zum anderen kann ich die Sache mit dem normalen Bügeleisen nicht richtig festbügeln.

Irgendwann habe ich eine Anzeige für eine gebrauchte Bügelpresse direkt in meiner Nähe gesehen. Ehe ich mich aber dazu entschieden hatte, war die natürlich längst verkauft. Immer mal wieder habe ich danach Ausschau gehalten. Gerade erst kürzlich habe ich zwei, drei schöne Pressen entdeckt. Eine der Verkäufer war sogar bereit, die Presse zu versenden. Klar, ich hätte gern so ein schnuckelige rote gehabt, aber die gab es nur zur Abholung. Und dafür extra in's Erzgebirge zu fahren, war es mir dann doch nicht wert. Also keine rote, dafür eine, die versendet worden ist. Und gestern schon ankam:
 
Und was frau als Patchworker als erstes probiert zu bügeln, ist ja wohl klar: Patchworkblöcke:
Der linke Block war bereits unter der Presse, den rechten hatte ich seinerzeit mit dem Bügeleisen gebügelt. Ich finde, es ist schon ein Unterschied zu sehen. Als nächstes habe ich mir Katharinas T-Shirt vorgeholt, bei dem der Plot nach dem Waschen regelmäßig abgeht. Auch das ist ersten schön glatt geworden und zweitens sieht der Plot nun fest aus. Mal schauen, wie es dann nach der Wäsche und dem Trockner aussieht.
Ich werde meine Wäsche, trotz der Presse, weiterhin nicht bügeln, weil mir dazu einfach zu Zeit fehlt. Mit Ausnahme von Steffens Hemden natürlich, die bügele ich aber weiter ganz herkömmlich, aber es ist ein schönes Spielzeug, meine Blöcke werden wunderbar glatt und ich verziehe sie nicht, was ich sonst beim Bügeln immer richtig gut kann. :-)