Habt vielen lieben Dank für Eure Kommentare zu meinem Pflanzenhandel und für Eure Ideen zu meinem Goldregenblock. Zunächst hatte ich überlegt, die Ideen von Daphne aufzugreifen, aber derzeit habe ich mich dagegen entschieden, denn auf dem Block ist gar nicht mehr so viel Platz. Na, mal sehen, was ich tue.
Heute war nun der letzte Tag im Juli und der hat noch einmal alles gegeben. Steffen musste heute mal wieder nach Magdeburg in die Uni zum Lasern und wir haben die Gelegenheit genutzt und uns in Magdeburg den trockenen Domfelsen in der Elbe angesehen.
Und wenn ich nun schon einmal so nah und dicht an der Elbe bin, muss ich doch meine Füße reinhalten. War gar nicht so einfach, schließlich wollte ich ja nicht baden gehen. ;-)
Wie hoch der Wasserstand dort normalerweise ist, weiß ich nicht, aber so, wie es derzeit ist, ist es ganz sicher nicht normal. In den Nachrichten kam gerade, dass die Elbe derzeit ca. 47 cm Wasserstand hat, statt der sonst üblichen 1,60 Meter. Es ist einfach viel zu trocken und heute war es besonders heiß. Das hat uns aber nicht davon abgehalten, einen Spaziergang durch Magdeburg zu machen. Um ein bisschen Abkühung zu erhalten, sind wir auch in den Dom gegangen. Eigentlich hatte ich nicht vorgehabt, eine Fotoerlaubnis zu kaufen, als wir dann aber im Kreuzgang waren, habe ich meine Vorsätze über Bord geworfen und Steffen gebeten, mir doch eine Fotoerlaubnis zu holen. Hat er auch gemacht und es hat sich so sehr gelohnt.
Da hätte ich noch eine ganze Weile länger bleiben können, aber wir wollten uns auch gern noch einmal auf die Schnelle das Hunderwasserhaus ansehen.
Wasserspiele auf dem Domplatz, am liebsten wäre ich da mal schnell durchgelaufen. Ein kleines Mädchen mit dem Rad hat erst eine Weile geguckt und ist dann durch die Fontänen durchgefahren. ;-)
Allerdings war es eigentlich für einen Stadtbummel viel zu warm. Das habe ich heute zu Hause auch an der Temperatur für meinen Wetterquilt gesehen: 28 Grad mittags um 12 und das bei uns im Harz und dann auch noch an der Nordseite. Es ist einfach nicht mehr normal. Nun ja, alles Lamentieren nützt ja nichts, das Wetter können wir nicht ändern. So habe ich dann vorhin auch gleich mein Wetter genäht:
Der Temperaturstreifen könnte auch Werbung für gelb-orange-rote Farbtöne sein, besonders am Ende des Monats gab der Juli noch einmal alles. Am Sonntag war es ein wenig "kälter", da waren es mittags nur 23 Grad, aber gestern und heute war es dann wieder warm.
Und so sehen meine sieben Monate in der Übersicht aus. Mein Wetterquilt vom letzten Jahr hängt ja rechts an der Wand und so kann ich beim Schreiben immer gut die Jahre vergleichen. Im letzten Jahr war es im Juli definitv nicht so warm wie in diesem Jahr. ;-)
Dienstag, 31. Juli 2018
Montag, 30. Juli 2018
Der letzte Rest vom Pflanzenhandel
Seit Mittwoch habe ich nun endlich Urlaub und ich genieße die Zeit sehr. Allerdings bin ich innerlich auch ein wenig traurig, dass ich zwei Wochen mein Urlaub schon wieder vorbei ist, das ist dieses Mal irgendwie komisch. Der Gedanke schleicht sich immer wieder in meinen Kopf, vielleicht auch, weil ich noch so Vieles in meinem Urlaub machen muss. Am Wichtigsten ist das Kleid für Katharinas Einschulung am 11. August. Die Stoffe sind schon gewaschen, nun muss ich nur noch die Schnitte wieder finden. Dann muss ich den letzten Block vom Stick-Round-Robin besticken, das Thema ist Weihnachten - und das bei fast 30 Grad...
Unabhängig davon habe ich in den letzten Tagen die letzten Blöcke meines Pflanzenhandels bestickt. Nach meinem letzten Post hatte ich noch vier Blöcke zu besticken: Meinen Goldregen, den Mohn, die Iris und die Sonnenblume.
Meinen Mohn hatte ich ja schon einmal fertig und habe ihn dann noch einmal aufgetrennt, da die Schrift nicht wirklich gut zu lesen war. Jetzt habe ich ihn neu gemacht und so ist es nun besser zu erkennen.
Meinen Goldregen habe ich auch bestickt, allerdings fiel mir da nichts weiter ein, als der Name. :-(
Meine Iris-Taglilie-Schwertlilie habe ich dann letzten Donnerstag im Freibad bestickt, schließlich kann man ja nicht nur baden. ;-) Bei diesem Block ging dann mein bisheriges Stickgarn zu Ende und ich habe dann das gekaufte verwendet. Allerdings ist das gekaufte Garn heller als das bisherige und so ist die Stickerei, finde ich, nicht ganz so gut zu erkennen.
Da die Blöcke nun fertig bestickt waren, habe ich sie auch schon einmal zusammengenäht und so sieht mein Top nun aus:
Ich hatte noch überlegt, ob mein Top noch etwas braucht, um zu wirken, aber ich werde nur einen schmalen Innenstreifen in rot und dann einen breiteren Rand in grau nähen. So gefällt es mir am besten.
Mal schauen, ob ich vielleicht heute oder morgen dazu komme, mein Top wirklich fertig zu nähen, dann kann ich es - wenigstens als Top - mit nach Ohrdurf nehmen.
Unabhängig davon habe ich in den letzten Tagen die letzten Blöcke meines Pflanzenhandels bestickt. Nach meinem letzten Post hatte ich noch vier Blöcke zu besticken: Meinen Goldregen, den Mohn, die Iris und die Sonnenblume.
Meinen Mohn hatte ich ja schon einmal fertig und habe ihn dann noch einmal aufgetrennt, da die Schrift nicht wirklich gut zu lesen war. Jetzt habe ich ihn neu gemacht und so ist es nun besser zu erkennen.
Meinen Goldregen habe ich auch bestickt, allerdings fiel mir da nichts weiter ein, als der Name. :-(
Meine Iris-Taglilie-Schwertlilie habe ich dann letzten Donnerstag im Freibad bestickt, schließlich kann man ja nicht nur baden. ;-) Bei diesem Block ging dann mein bisheriges Stickgarn zu Ende und ich habe dann das gekaufte verwendet. Allerdings ist das gekaufte Garn heller als das bisherige und so ist die Stickerei, finde ich, nicht ganz so gut zu erkennen.
Als letzten Block habe ich mir die Sonnenblume vorgenommen.
Ich hatte noch überlegt, ob mein Top noch etwas braucht, um zu wirken, aber ich werde nur einen schmalen Innenstreifen in rot und dann einen breiteren Rand in grau nähen. So gefällt es mir am besten.
Mal schauen, ob ich vielleicht heute oder morgen dazu komme, mein Top wirklich fertig zu nähen, dann kann ich es - wenigstens als Top - mit nach Ohrdurf nehmen.
Mittwoch, 25. Juli 2018
6 Tage vor Ultimo
Oh je, nur noch sechs Tage Juli und bis heute Abend hatte ich noch immer nicht mein Juni(!)wetter genäht. Also habe ich mich vorhin mal hingesetzt und endlich mit dem Wetter begonnen. In meiner Erinnerung war der Juni einfach nur warm, die Temperaturen um die Mittagszeit bewegen sich in meinem Quilt im Bereicht von gelb über orange zu hellrot.
Viel Abwechslung bietet der Monat wirklich nicht, aber schaut Euch doch mal den einsamen grünen Streifen an. Der war am 22. Juni, da waren es mittag um 12 nur 10 Grad - und das am Sommeranfang.
Wie gehabt, habe ich meinen neuen Monat gleich an meine vorhandenen genäht und so schaut mein halbes Jahr Wetter nun aus:
Mit dem Juliwetter werde ich nicht wieder so lange warten, bevor ich es dann genäht habe, schließlich möchte ich das angefangene Top Anfang August gern mit nach Ohrdruf nehmen. ;-)
Viel Abwechslung bietet der Monat wirklich nicht, aber schaut Euch doch mal den einsamen grünen Streifen an. Der war am 22. Juni, da waren es mittag um 12 nur 10 Grad - und das am Sommeranfang.
Wie gehabt, habe ich meinen neuen Monat gleich an meine vorhandenen genäht und so schaut mein halbes Jahr Wetter nun aus:
Mit dem Juliwetter werde ich nicht wieder so lange warten, bevor ich es dann genäht habe, schließlich möchte ich das angefangene Top Anfang August gern mit nach Ohrdruf nehmen. ;-)
Dienstag, 24. Juli 2018
Kein eigenes Nähzimmer, aber eine Nähecke, nein zwei, wobei... ...eher drei...
Bestimmt habt ihr schon von Marions Linkparty gelesen. Marion hat ihr Nähzimmer gezeigt und uns gebeten, es ihr gleich zu tun. Bei Valomea und eSTe habe ich schon geguckt und mich an ihren Nähzimmern gefreut. Als ich Valomeas Artikel gelesen hatte, habe ich mir gedacht, dass ich da auch mitmachen könnte.
Ein eigenes Nähzimmer habe ich nicht (hatte ich bisher auch noch nie). Ich habe im Schlafzimmer Platz geschafften. Seitdem wir 2013 ein Zimmer zu unserer Wohnung dazu bekommen haben, sind wir in das größere, neue Zimmer gezogen. Vorher hatten wir das kleine Kinderzimmer als Schlafzimmer, auch da hatte ich meine Nähecke - natürlich noch viel kleiner als jetzt. Aber es hat gereicht und es reicht auch jetzt noch. Wobei... ...etwas mehr Platz - in jeglicher Hinsicht - wäre schön. Aber egal. ;-) Ich nehm Euch mal mit in unser Schlafzimmer.
Kommt man ins Schlafzimmer rein, stehen rechts direkt neben der Tür Billyregale in weiß. Zum einen sind sie Raumteiler und trennen die Nähecke etwas ab, zu anderen natürlich Stauraum.
Vor den Regalen steht, wenn ich nähe, immer mein Bügelbrett. Das ist besonders breit, beim Bügeln ist das echt praktisch, nur bekomme ich leider keinen passenden Ersatzbezug.
Das sind meine Billys noch einmal aus der anderen Blickrichtung. Hinter den Türen verbergen sich Zeitschriften, Stoffe, angefangene Sachen, Gläser mit Knöpfen. Halt was man so braucht. Oben auf den Regalen seht ihr meine Jane-Ordner und ein paar Schuhkartons.
Vor dem Fenster steht mein Zuschneidetisch, meine erste Nähecke. Den haben wir aus drei 4er-Kallax-Regalen und zwei Platten gebaut. Der Tisch ist auf Rollen, das ist auch notwendig.
Vorn am Zuschneidetisch, hängen die gängisten Lineale, damit ich sie gleich griffbereit habe. Früher hingen an der Stirnseite des Tischs weitere Regale. Allerdings standen die teilweise ein wenig über die Tischkante hoch. Da ist es mir dummerweise passiert, dass das Fenster beim Lüften dagegen geschlagen ist und die Ecken der Lineale abgebrochen sind.
Mein Zuschneidetisch steht nur eine Handbreit vom Bett entfernt. Das ist unheimlich gefährlich, denn in der Woche ist der Tisch (leider) Ablagefläche für alles von mir. Mich ärger das selbst, aber wohin mit den Sachen? Also erst einmal auf den Tisch. Nur leider muss ich dann immer erst alles freiräumen, bevor ich anfangen kann zu nähen.
In meinem Zuschneidetisch bewahre ich Patchworkstoffe auf. Vorn in den Schubkästen ist Kleinkram, wie Scheren, Rollschneider, Stifte usw. In der Tür darunter befinden sich Schnitte, Zeitungen, Anleitungen. Leider ist das Fach mittlerweile so voll, dass ich entweder aussortieren oder ein neues Fach anfangen müsste.
Hinter dem Zuschneidetisch seht ein weiteres Billyregal, da ich den Tisch immer hin und herbewegen muss, steht er auf Rollen.
In dem Billyregal befinden sich im oberen Teil massenhaft Schuhkartons. In den Kartons sind Stoffe nach bestimmten Themen sortiert bzw. Stoffe, die ich schon für bestimmte Projekte zusammengesucht habe oder aber auch angefangene Projekte.
Im unteren Teil des Regals befinden sich noch einige Bekleidungsstoffe, sowohl für mich, als auch für Katharina. Ich hatte mal viel, viel mehr Bekleidungsstoffe. Ich habe aber vor ein paar Wochen seeehr großzügig aussortiert und verschenkt.
Meine Nähaschinen befinden sich hinter den Raumteiler-Regalen, das ist meine zweite Nähecke. Den Tisch haben wir aus Platten aus dem Baumarkt und Beinen von Ikea selbst gebaut.
Das Foto ist mit dem Weitwinkelobjektiv aufgenommen, daher sieht es so weitläufig aus. So viel Platz ist leider nicht.
Auf dem Tisch geradezu stehen meine Janome und die kleine Overlock. Die Ovi ist die älteste Maschine, die ich habe und sie leistet mir treue Dienste. Hinten in der Ecke seht ihr die Stickmaschine hervorblitzen. Das ist die Maschine, die ich am seltensten nutze, daher steht sie in der Ecke. Wenn ich sticken möchte, hole ich sie hervor. Rechts unter der weißen Haube verbirgt sich meine Janome Covermaschine. Das ist eine Maschine, die man nicht wirklich braucht, die aber ganz viel Spaß macht.
An der Rückseite der Billy-Raumteiler hängen weitere Lineale, die die ich so gut wie nie brauche. Das Puzzel soll irgendwann oben an dem Regal angebracht werden. Über meinem Nähtisch haben wir ein Regal angebracht. In dem Regal befinden sich weitere Schuhkartons mit... ...Stoffen und angefangen Projekten und allen möglichen anderen Sachen.
Vor dem Regal habe ich einen Quilt, so sehe ich zum einen das Chaos dahinter nicht und es sieht gemütlicher aus. Hinter meinem Nähtisch stehen zwei weitere 80er Billyregale. Da bewahre ich meine Nähzeitungen und Nähbücher auf. Auch da habe ich vor einer ganzen Weile schon kräftig aussortiert. Vor den Regalen hängt seit Kurzem mein Kaleidoskopquilt. Er kommt da zwar nicht so wirklich zur Geltung, aber er liegt nicht im Schrank und schützt vor Staub. Und er passt farlich zum Rollcontainer und zur Nähmaschine.
Und hier seht ihr den Stuhl. Der Stuh ist, sehr zu meinem Leidwesen, für Steffen das, was für mich der Zuschneidetisch ist:
Tja, möchte ich anfangen mit Nähen, muss ich nicht nur den Zuschneidetisch, sondern auch meinen Stuhl frei räumen. Ja und die Sachen landen dann - auf dem Bett. Wollen wir dann abends ins Bett räumen wir alles wieder retour.
In den roten Rollcontainern habe ich Nähegarn und allerlei Nähzubehör. Im dritten Rollcontainer sind noch Papiere und gesammelte Zeitungsartikel und Papierkram, wo ich noch nicht zu Aussortieren gekommen bin.
An der einen Wand habe ich mein Garnregal angebracht. Das habe ich von einer Bekannten abgekauft und es ist zum einen ein guter Platz für mein Stick- und Quiltgarn, zum anderen passt mein Sulky-Quilt genau davor.
Den Sulkyquilt habe ich 2013 genäht und er gefällt mir immer noch unheimlich gut. Er ist aber nicht mein allerliebster Quilt. Mein allerliebster Quilt ist, glaube ich, mein Wunschgarten. Der hängt in seiner ganzen Pracht über unserem Bett. Und auf dem Bett liegt das, was vor den Fotos auf dem Zuschneidetisch und dem Stuhl lag. ;-)
Ich glaube, ich habe es schon ganz oft geschrieben, dass der Wunschgarten der Grund ist, warum ich unbedingt sticken lernen musste. Ich hatte diesen Quilt im Netz gesehen und war hin und weg. Den musste ich habe und wenn ich ihn haben wollte, musste ich eben sticken lernen, egal wie. ;-)
Tja, das war der Rundgang durch mein kleines Nähreich. Aber ich habe ja in der Überschrift von drei Nähecken geschrieben. Und das ist auch so, denn im Wohnzimmer habe ich noch eine kleine Ecke, wo ich immer meine Handnähsachen habe. Das sind im Momentzwei drei Schuhkartons mit Flanellstoffen. Da oben auf den Kartons noch zwei Fatquarterpakekte mit Flanell liegen, könnte ich meinen, dass ich nun wohl genug Flanellstoffe habe?!
Neben dem Regal stehen meine beiden Stickgarnkommoden und die "alte" Kiste, die ich mir mal in Wernigerode auf dem Kunsthandwerkermarkt gekauft habe. Darin bewahre ich meine Sachen zum Handnähen auf.
Das war mein kleiner Rundgang durch mein Reich. Es ist klein, aber eigentlich reicht es auch. Klar wäre ein bisschen mehr Platz schön, aber den haben wir nun mal nicht und daher müssen wir damit klarkommen. Ich müsste bei Gelegenheit mal ein Foto von unserem alten Schlafzimmer und meiner winzig kleinen Nähecke darin raussuchen. Dagegen ist mein Reich jetzt ein wahrer Palast. ;-)
Ein eigenes Nähzimmer habe ich nicht (hatte ich bisher auch noch nie). Ich habe im Schlafzimmer Platz geschafften. Seitdem wir 2013 ein Zimmer zu unserer Wohnung dazu bekommen haben, sind wir in das größere, neue Zimmer gezogen. Vorher hatten wir das kleine Kinderzimmer als Schlafzimmer, auch da hatte ich meine Nähecke - natürlich noch viel kleiner als jetzt. Aber es hat gereicht und es reicht auch jetzt noch. Wobei... ...etwas mehr Platz - in jeglicher Hinsicht - wäre schön. Aber egal. ;-) Ich nehm Euch mal mit in unser Schlafzimmer.
Kommt man ins Schlafzimmer rein, stehen rechts direkt neben der Tür Billyregale in weiß. Zum einen sind sie Raumteiler und trennen die Nähecke etwas ab, zu anderen natürlich Stauraum.
Vor den Regalen steht, wenn ich nähe, immer mein Bügelbrett. Das ist besonders breit, beim Bügeln ist das echt praktisch, nur bekomme ich leider keinen passenden Ersatzbezug.
Das sind meine Billys noch einmal aus der anderen Blickrichtung. Hinter den Türen verbergen sich Zeitschriften, Stoffe, angefangene Sachen, Gläser mit Knöpfen. Halt was man so braucht. Oben auf den Regalen seht ihr meine Jane-Ordner und ein paar Schuhkartons.
Vor dem Fenster steht mein Zuschneidetisch, meine erste Nähecke. Den haben wir aus drei 4er-Kallax-Regalen und zwei Platten gebaut. Der Tisch ist auf Rollen, das ist auch notwendig.
Vorn am Zuschneidetisch, hängen die gängisten Lineale, damit ich sie gleich griffbereit habe. Früher hingen an der Stirnseite des Tischs weitere Regale. Allerdings standen die teilweise ein wenig über die Tischkante hoch. Da ist es mir dummerweise passiert, dass das Fenster beim Lüften dagegen geschlagen ist und die Ecken der Lineale abgebrochen sind.
Mein Zuschneidetisch steht nur eine Handbreit vom Bett entfernt. Das ist unheimlich gefährlich, denn in der Woche ist der Tisch (leider) Ablagefläche für alles von mir. Mich ärger das selbst, aber wohin mit den Sachen? Also erst einmal auf den Tisch. Nur leider muss ich dann immer erst alles freiräumen, bevor ich anfangen kann zu nähen.
In meinem Zuschneidetisch bewahre ich Patchworkstoffe auf. Vorn in den Schubkästen ist Kleinkram, wie Scheren, Rollschneider, Stifte usw. In der Tür darunter befinden sich Schnitte, Zeitungen, Anleitungen. Leider ist das Fach mittlerweile so voll, dass ich entweder aussortieren oder ein neues Fach anfangen müsste.
Hinter dem Zuschneidetisch seht ein weiteres Billyregal, da ich den Tisch immer hin und herbewegen muss, steht er auf Rollen.
In dem Billyregal befinden sich im oberen Teil massenhaft Schuhkartons. In den Kartons sind Stoffe nach bestimmten Themen sortiert bzw. Stoffe, die ich schon für bestimmte Projekte zusammengesucht habe oder aber auch angefangene Projekte.
Im unteren Teil des Regals befinden sich noch einige Bekleidungsstoffe, sowohl für mich, als auch für Katharina. Ich hatte mal viel, viel mehr Bekleidungsstoffe. Ich habe aber vor ein paar Wochen seeehr großzügig aussortiert und verschenkt.
Meine Nähaschinen befinden sich hinter den Raumteiler-Regalen, das ist meine zweite Nähecke. Den Tisch haben wir aus Platten aus dem Baumarkt und Beinen von Ikea selbst gebaut.
Das Foto ist mit dem Weitwinkelobjektiv aufgenommen, daher sieht es so weitläufig aus. So viel Platz ist leider nicht.
Auf dem Tisch geradezu stehen meine Janome und die kleine Overlock. Die Ovi ist die älteste Maschine, die ich habe und sie leistet mir treue Dienste. Hinten in der Ecke seht ihr die Stickmaschine hervorblitzen. Das ist die Maschine, die ich am seltensten nutze, daher steht sie in der Ecke. Wenn ich sticken möchte, hole ich sie hervor. Rechts unter der weißen Haube verbirgt sich meine Janome Covermaschine. Das ist eine Maschine, die man nicht wirklich braucht, die aber ganz viel Spaß macht.
An der Rückseite der Billy-Raumteiler hängen weitere Lineale, die die ich so gut wie nie brauche. Das Puzzel soll irgendwann oben an dem Regal angebracht werden. Über meinem Nähtisch haben wir ein Regal angebracht. In dem Regal befinden sich weitere Schuhkartons mit... ...Stoffen und angefangen Projekten und allen möglichen anderen Sachen.
Vor dem Regal habe ich einen Quilt, so sehe ich zum einen das Chaos dahinter nicht und es sieht gemütlicher aus. Hinter meinem Nähtisch stehen zwei weitere 80er Billyregale. Da bewahre ich meine Nähzeitungen und Nähbücher auf. Auch da habe ich vor einer ganzen Weile schon kräftig aussortiert. Vor den Regalen hängt seit Kurzem mein Kaleidoskopquilt. Er kommt da zwar nicht so wirklich zur Geltung, aber er liegt nicht im Schrank und schützt vor Staub. Und er passt farlich zum Rollcontainer und zur Nähmaschine.
Und hier seht ihr den Stuhl. Der Stuh ist, sehr zu meinem Leidwesen, für Steffen das, was für mich der Zuschneidetisch ist:
Tja, möchte ich anfangen mit Nähen, muss ich nicht nur den Zuschneidetisch, sondern auch meinen Stuhl frei räumen. Ja und die Sachen landen dann - auf dem Bett. Wollen wir dann abends ins Bett räumen wir alles wieder retour.
In den roten Rollcontainern habe ich Nähegarn und allerlei Nähzubehör. Im dritten Rollcontainer sind noch Papiere und gesammelte Zeitungsartikel und Papierkram, wo ich noch nicht zu Aussortieren gekommen bin.
An der einen Wand habe ich mein Garnregal angebracht. Das habe ich von einer Bekannten abgekauft und es ist zum einen ein guter Platz für mein Stick- und Quiltgarn, zum anderen passt mein Sulky-Quilt genau davor.
Den Sulkyquilt habe ich 2013 genäht und er gefällt mir immer noch unheimlich gut. Er ist aber nicht mein allerliebster Quilt. Mein allerliebster Quilt ist, glaube ich, mein Wunschgarten. Der hängt in seiner ganzen Pracht über unserem Bett. Und auf dem Bett liegt das, was vor den Fotos auf dem Zuschneidetisch und dem Stuhl lag. ;-)
Ich glaube, ich habe es schon ganz oft geschrieben, dass der Wunschgarten der Grund ist, warum ich unbedingt sticken lernen musste. Ich hatte diesen Quilt im Netz gesehen und war hin und weg. Den musste ich habe und wenn ich ihn haben wollte, musste ich eben sticken lernen, egal wie. ;-)
Tja, das war der Rundgang durch mein kleines Nähreich. Aber ich habe ja in der Überschrift von drei Nähecken geschrieben. Und das ist auch so, denn im Wohnzimmer habe ich noch eine kleine Ecke, wo ich immer meine Handnähsachen habe. Das sind im Moment
Neben dem Regal stehen meine beiden Stickgarnkommoden und die "alte" Kiste, die ich mir mal in Wernigerode auf dem Kunsthandwerkermarkt gekauft habe. Darin bewahre ich meine Sachen zum Handnähen auf.
Das war mein kleiner Rundgang durch mein Reich. Es ist klein, aber eigentlich reicht es auch. Klar wäre ein bisschen mehr Platz schön, aber den haben wir nun mal nicht und daher müssen wir damit klarkommen. Ich müsste bei Gelegenheit mal ein Foto von unserem alten Schlafzimmer und meiner winzig kleinen Nähecke darin raussuchen. Dagegen ist mein Reich jetzt ein wahrer Palast. ;-)
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