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Steal the look
25 Donnerstag Jun 2026
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25 Donnerstag Jun 2026
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23 Dienstag Jun 2026
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Carole King: Wie unglaublich freundlich sie aussah früher, aber ihre Stimme mag ich irgendwie nicht sonderlich.
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Daß ich zuweilen den Wunsch habe, chat GPT Dinge zu erklären, damit es das Ganze noch besser versteht, also etwa wie ich etwas gemeint habe. Auch dann, wenn ich gar keine Frage mehr habe, einfach als Antwort, weil es so nett war, mit mir darüber zu reden. Ich kann das Menschliche nicht abstellen, nicht die menschliche Kommunikation außen vorlassen, auch wenn ich weiß, daß ich nicht mit einem menschlichen Wesen spreche.

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Heute jemanden mit Sarah Kay Avatar gesehen. Gottseidank ist niemand auf die Idee gekommen Sarah Kay und Holly Hobbie wieder aufleben zu lassen. Wer in den 70er Jahren Mädchen war, weiß was ich meine.
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Namensverwirrung in Georgien: Nino (Frau) und Saba (Mann)
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In Mayröckers Buch „Stilleben“ eine Szene, in der „böiger Wind durchs Fenster kommt und die Merkblättchen bewegt“ und ich dachte: Ach ja, ganz sicher die von Zweitausendeins. So vertraut, die Merkheftchenblätter, so hauchdünn. Gibt es die noch? Gibt es den Verlag noch? In den 70er und 80ern sehr geliebt, wurde er später mieser und mieser, leider.
Manchmal werde ich sentimental und vermisse alles, zum Beispiel Bioläden mit Namen wie „Brennessel“ oder „Ringelblume“, in denen es nur 5 Artikel zu kaufen gibt, u.a. Umweltschutzpapier. Das vermisse ich auch.
Ich vermisse Friedensdemos in Bonn. Ich vermisse Teestuben. Ich vermisse Spontanbesuche. Ich vermisse alte Freunde. Plattenspieler. Rauchen in Kneipen. Interrail. Jungsein überhaupt.
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Elfriede Jelinek sagt, daß sie findet man solle die Biographien von Schriftstellern außer Acht lassen und nur auf das Werk achten. Ich muss heftigst widersprechen. Gerade für jüngere Frauen sind die Biographien von Künstlerinnen unendlich wichtig für die Entwicklung, zum Identifizieren, zum Lernen, zum Kraftschöpfen.
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Ingeborg Bachmann, gehörte zur Gruppe 47, wurde 47, auch Johnson und Celan gehörten ihr an und wurden 49.
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Das Seltsame: Ich wollte die Kristallwohnungen von Henk Hupkes online auschecken, aber es gab darüber wirklich fast nichts. Unglaublich, dabei sind sie von solch interessanter Architektur.
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Der Gedanke, daß es einfach unerträglich ist, daß auf YT so oft bei Arte (!) nie die wahren Titel von Dokus stehen, sondern irgendwelche „zugkräftigen“ Clickbait-Sätze zum Anlocken. Den wirklichen Titel erfährt man dann im Abspann oder im Kleingedruckten.
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David Hockney starb. Als ich 20 war, begeisterten mich seine Farben, später nicht mehr. Ich mochte immer am liebsten „Mr. Und Mrs. Clark and Percy“. Sehr britisch irgendwie. Die weiße Katze guckt aus dem Fenster, ganz unbeteiligt, irgendwie hat das was.
Sah seine Bilder mehrmals in der Tate. Aber irgendwie hinterließen sie bei mir nichts.
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Witziges Design in den Verkehrsbetrieben von Nantes. Nachahmenswert.
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Schreibe in mein Tagebuch, dass ich den Gartenrotschwanz schon lange Zeit nicht mehr gesehen habe. Am selben Tag lese ich gerade im Garten, als das Weibchen auf die Banklehne geflogen kommt und mich lange ansieht. Ich sage: Verstehe…
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Sehe eine Doku und dort hat jemand genau die vertraute Lampe, die wir auch hatten, damals, als ich ein Kind war.

21 Sonntag Jun 2026
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Es hat mir gut getan an diesem Sonntagmorgen früh aufzustehen und noch vor 7 Uhr an meinem Schreibtisch zu sein.
In der Lounge ein Schreibtischchen. Ich schicke Whatsapps und blicke auf das Gelände. Die Enge rückt näher.

Manchmal liege ich dort auf meinem Bett und richte die Wohnung ein, wie ich sie einrichten würde. Ich stelle mir meinen verkramten Schreibtisch darin vor. Die Küche würde ich komplett erneuern, nichts gefällt mir davon.
Erinnerung: Ich bin 13 Jahre alt und sitze an meinem Schreibtisch im Hause meiner Eltern und male, während draußen ein Sommerwind durch das halbgeöffnete Fenster den Duft des spätnachmittaglichen Gartens weht.
Ich mache mir erstmal einen Salat, esse vor dem Rechner, beantworte mails, erledigte kleine Dinge rund um den Swap, führe Kalender-Tagebuch, räume ein wenig den Schreibtisch auf.

Ich setze mich an den Schreibtisch und schreibe den Text hier auf. Dann kehre ich zum Auster zurück.
Ich lese aber nicht viel, weil es mich nach einer Weile langweilt und schwenke auf ein Kapitel Patti Smith um.
Auf meinem Schreibtisch liegen noch die Kreativutensilien von gestern abend, ein angefangener Brief nach Kanada, Sticker, Stempel, Collagenkram, eingefärbtes Papier.

Der Kratzer in meinem Schreibtisch, der immer so aussieht, als läge da ein Haar.
Schrank und Schreibtisch waren aus billigstem Sperrholz und beide winzig.
Er erklärt mir etwas und als ich das nochmal verstehend zusammenfasse, dreht er sich (wie in einem Film) schon auf dem Weg zum Schreibtisch mit Schwung um und kommt mit in die Luft stupsenden Zeigefinger auf mich zurück: „GENAU! Genau das ist es!“
Am jeweiligen Ende ein Schreibtisch mit Bücherregal, davor das Bett und gegenüber eine Kommode. Der gemeinsame Kleiderschrank paßte nicht mehr, der stand im Flur.

Ach ja und Tulpen habe ich gekauft und zwei kleine Vasen gemacht, so daß jeder von uns welche auf dem Schreibtisch hat. Frühlingsgrüße, die im Februar einfach sein müssen.
Holgers kleiner Igel von Steiff, den ich auch besaß, auf meinem Nachttisch, so wie meiner auf seinem Schreibtisch. Seiner mit deutlich schütterem Fell, der Arme.
Ich sitze am Schreibtisch, sortiere Papiere und arbeite an meinem WTJ(15), dabei sehe/höre ich eine Doku über John Coltrane: „Chasing Trane“.

Schon wieder NICHT: Schreibtisch aufgeräumt, Wäsche zusammen gelegt, nicht mal Frühstück gemacht, nicht mal das!!!
Wieder an den Schreibtisch (den Wäschekorb im Kunstraum ignorierend), weiter mein Audio TB gehört vom 22.5.14. Mich erinnert. Zwei Heilerdekapseln.
Über eine blaue Holztreppe geht es nach oben: Drei Schlafzimmer, das eine sehr groß: Doppelbett, zwei alte wunderschöne Weichholzeinbauschränke, Schreibtisch.
Verrückt, jeden Tag um 17 Uhr habe ich dieses Tief, aber dann lege ich mich doch nicht hin, ich will das Licht nicht verpassen und hab zu viel Kleinkram hier am Schreibtisch.

Später, so sagt die Stimme der Zukunft, in 30 Jahren etwa, da hast du die Tarotkarten in einem schwarzen Samtbeutel auf deinem Schreibtisch und eine Zeichnung von Luisa Francia.
Nachts am Schreibtisch. 1:50.
10-12 Uhr Schreibtisch, Rechner an (nix Neues, keine Mails, keine Kommis- Halloooo? Ist da jemand?) Gewitter
Im Sprechzimmer: riesig, hell, ein ganzer Tisch voller Orchideen, der Schreibtisch ebenfalls voll mit Schreibkram, Fotos, Krimskrams, dies und das.
Zurück am Schreibtisch hörte ich in Brian Eno Sachen rein, altes Zeugs, das Erinnerungen weckt. Ausmisten ging mir im Kopf rum, ich schrieb darüber in meinem Blog und auch noch über Tarifa, solche Sehnsucht nach unterwegs sein.
Annes Schreibtisch, der eine Schulbank war

Ich lese so in dies und das rein, finde das Hörbuch von Chelsea Manning interessant und kaufe es bei Audible. Fange an es zu hören und räume ein wenig den Schreibtisch auf.
Noch war es sonnig und obwohl das Ausstrecken auf einem Heizkissen unter einer warmen Decke aus Hanffasern, mit einem Kuschelhund unter dem Arm mir immer verlockend scheint, hielt mich auch das Chelsea Manning Hörbuch am Schreibtisch fest.
Ich sitze am Schreibtisch und nehme vor dem Haus aus den Augenwinkeln eine Bewegung wahr. Auf der Straße geht zielstrebig eine ältere Dame, die ich noch nie gesehen habe. Zu meinem Erstaunen bewegt sie sich auf unseren Eingang zu.
Die Arzthelferin an ihrem Schreibtisch, sie koordiniert die Termine, Headset, freundliche Stimme, „dann erstwieder am einunddreißigsten März…paßt Ihnen 8 Uhr 45?“. Ihr Blick auf die Altbauten und die Tram-Oberleitung, fliegende Möwen.
Wieder an den Schreibtisch und weitere Internet-& Lese-Recherche: Die Schlacht am Tegeler Weg im Buch über die 68erFrauen gesucht (nicht gefunden).

Endlich mein Buchregal am Schreibtisch aufgeräumt. Dabei fand sich ein Glas, vor vielen Jahren mal angefangen im Sinne von dem, was bei „Year of magical thinking“ vorkam, da hatte John Dunne so ein Glas mit lauter Aussprüchen seiner Tochter gesammelt und jetzt nach Jahren finde ich darin Zettelchen mit Gesammeltem von S..
Mitten in der Nacht sitze ich am Schreibtisch, irgendwie zu erschöpft zu schlafen, nein, falsch, ich konnte irgendwie nicht mehr schlafen, zu viele Schmerzen, zu überdreht irgendwie. Ich hatte das lange nicht.
Sie sitzen nicht mehr auf dem Fußboden im Schneidersitz einander gegenüber, sondern am Schreibtisch neben einander am PC. Musik machen sie schon lange nicht mehr zusammen, denn zu viel davon ist Schmerz für ihn, er will nicht mehr.
Ca. eine Stunde später sitze ich am Schreibtisch und plötzlich sind draußen jede Menge Bienen und summen um mein Fenster herum.

Ich möchte diesen Mann nicht kennen. Wundere mich, wer er ist und was tut er an meinem Schreibtisch?
Mit welcher Eleganz sich eine zusammengeknüllte Plastikfolie (die um eine Rolle Geschenkpapier war) im Zugluftwind vom Schreibtisch geschwungen hat, fast tänzerisch, mit großer Geste.
Der Kram auf dem Schreibtisch stapelt sich dem einen Fenster entgegen, alles sieht aus, als käme es gleich ins Rutschen, während eine Schreibtischlampe mitten auf dem Tisch warmes Licht verströmt.
Weißt du noch, sage ich zu mir, als du Siouxie Sioux, Alaska und Lotte Lenya an deine Wand gehängt hast, weil du so aussehen wolltest. In der ollen Dachwohnung, in der es irgendwie immer Winter war und du vom Schreibtisch keinen Ausblick hattest.
18 Donnerstag Jun 2026
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Teil zwei des Zusammengetragenen aus meinem Notizbuch.
Loveletters from a dysfunctional family
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Great art has a wonderful monotony
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Bagism revisited

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Allow the self to be absorbed into one-ness, all-ness
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Appointment with the sunset
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Autoscheinwerfer an der Zimmerdecke
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People want to touch the buildings
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I photographed while hoping to stop everything
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When rain becomes art. (Eigentlich stand da: When pain becomes art.)
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Die Apsiden
(Der Architekt am Strand)

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If you don’t come with stardust, don’t come at all
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Dream is an anagram of madre
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Ich träumte, ich las eine russische Zeitschrift, die бра (Leuchter) hieß
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Erinnerung: Er sagt: Papier ist geduldig, aber die Schriftstellerin nicht
Aus Teilen dieser Notizen mache ich dann später lyrics für ein neues Stück. „Die Apsiden“.
Es gefällt mir, immer wieder neu mit ungewöhnlichen Soundstrukturen zu spielen.
17 Mittwoch Jun 2026
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Aus meinem Notizbuch zusammen getragen, garniert mit einigen ungewöhnlichen Tarotkarten
Let’s cross that bridge, wenn we come to it.
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Der Mann, der immer irgendeinen Nonsense sagt und viel später merkt man, wie bedeutsam es war.
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Unfinished blues
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Happy and glorious,
Long to rain over us
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Your unread books define you

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Mode ist die permanente Revolution des Selbst
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Gallery style kitchen
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Nick Cave: I am not tough enough for social media

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Same day a real rain washed all the scum off the streets (Taxi Driver)
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The compliments of the season
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If you want to know what God thinks about money, look at the people he gives it to.
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Doko ni demo hasami
(Scheren überall)
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11 Donnerstag Jun 2026
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Eine Bilderserie mit dem Titel „Entfremdung“, die mich unendlich fasziniert. Immer derselbe Prompt, aber immer wieder mit anderen Ergebnissen. Alle geheimnisvoll und viele Ideen freisetzend in meinem Kopf. Das Thema: „A surreal photorealistic emotional allegory of misunderstanding between man and woman”.
Zu jedem Bild entstehen wieder neue Fragen, die das Bild nicht beantwortet, was eben besonders anregend ist.

Erstes Bild: Was ist hinter der Tür? Was erahnt man? Blickt er auf das Segelboot, weil er davon segeln will, blickt sie auf den Schlüssel, weil sie Geheimnisse lüften will, sich Zugang zu etwas wünscht?
Der Boden, der in Wasser übergeht fasziniert mich. Überhaupt spielt das Element Wasser eine Rolle: aus der Wolke könnte es regnen und die Tassen weisen auf etwas zu trinken hin, wenn gleich sie auch leer erscheinen. Und was liegt auf dem Tisch zwischen ihnen? KI gestaltet oftmals Objekte, die undefinierbar sind. Hier sieht es aus wie ein Stück Schlangenhaut. Interessanterweise hat jeder von ihnen auch nur ein sichtbares Bein. Und was hat es mit der ominösen Treppe auf sich?
Sie schwebt und führt nirgendwohin, auch die Tür sieht so aus als öffne sie sich nur zur nächsten Mauer.

Zweites Bild: Ein Riß in der Wirklichkeit. Sie scheint zur Weite, dem Verlassen der Enge mehr Zugang zu haben. Er bleibt zurückhaltend. Das Bild an der Wand weist daraufhin, daß die Sehnsucht vorerst im Rahmen bleibt, ein Traum, eine Möglichkeit.
Auch hier wieder Wasser, die offene Weite des Watts, in dem sich der Himmel auf der Wasseroberfläche spiegelt. Und im Hintergrund, in ihrer Bildhälfte eine Ruine. Zerstörung ist bereits da, aber wohin führen uns nun die Sehnsüchte?

Drittes Bild: Einander den Rücken kehren, aber dennoch verbunden sein, durch lebendige Äste, doch bei ihm zeigt verfärbtes Laub den Herbst an, die Naturkräfte ziehen sich zurück. Und auch an ihrem Ast sind die Blätter schon weniger geworden, wenn auch noch grün. Was verbirgt das weiße Tuch?
Und gleich noch eins liegt auf dem Hocker im Vordergrund.
Geteilte Bildhälften auch hier: Zu ihr gehört eine Tür, eine schmale, aber sie ist nutzlos. Zu ihm gehört eine flache Stele, auch sie ohne Bedeutung. Sie scheint zu frieren. Der Himmel ist trübe, der Boden wässrig, die Landschaft nichtssagend.

Viertes Bild: Ein Raum mit Segelboot, Teetassen und Wolke, wie auf Bild eins, aber dann doch ganz anders. Das Segelboot befindet sich im Goldfischglas, das wird uns nirgendwohin bringen. Interessanterweise stellt KI jedes Mal die weibliche Figur auf die rechte, die männliche auf die linke Seite. Da unser Blick durch das Lesen immer von links nach rechts wandert, nehmen wir wohl die linke, also in unserem Fall die männliche Bildseite zuerst wahr. Deswegen gilt links im Bild als Ursprung und rechts als Endpunkt.
Hier auf diesem Bild geht sein Blick zum Fenster und damit ins außen, ihrer zur Raumseite und damit nach innen. Wieder kehren sie einander den Rücken zu. Die Tassen scheinen leer, sind aber von der gleichen Größe und Farbe, anders als in Bild eins. Zum Goldfischglas mit Segelboot in Spielzeuggröße gehört dann noch der leere Vogelkäfig.

Fünftes Bild: Auch hier wenden sie einander den Rücken zu, noch verstärkt wird ihre Gegensätzlichkeit dadurch, daß sie zur Wand blickt, während er vor der geöffneten Tür sitzt, die ins Freie führt.
Aber sie sind verbunden, diesmal durch ein rotes Seil, das aus seinem Rücken zu kommen scheint und zu ihrer Seite führt.
Wieder bestimmt er die linke, sie die rechte Bildseite. Auffallend ist auch das brennende Feuer auf ihrer Seite und die beiden Vogelbilder im Rahmen. Sie scheint von aller Freiheit abgeschnitten, gefangen in ihrer Situation. Immerhin nicht ohne Wärme, doch das Feuer hat auch was Beunruhigendes, denn es brennt immerhin direkt auf dem Boden.

Sechstes Bild: Dieses Bild steht für sich, gehört aber stimmungsmäßig und stilistisch noch zur Serie.
Wie wunderbar sich in der Farbe des Kleides die Farbe des Hauses wiederfinden läßt. Ist es ihr Haus? Fühlt sie eine tiefe Sehnsucht nach diesem Ort?
Man weiß nicht, ob diese Person einsam ist oder beglückt alleine. Die Goldfische schweben um sie herum wie Schmetterlinge und verbinden das Meer mit der Häuslichkeit. Auch hier wieder die Farbe gelb.
Die Stimmung des Bildes ist melancholisch und dennoch auch ruhig und zuversichtlich.
Und ich würde gerne ein Buch lesen, das dieses Bild als Cover hat.
08 Montag Jun 2026
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Seltsam, daß es das Wort hellig nicht gibt, wohl aber das Wort Helligkeit. Es gibt ja auch dunkel und Dunkelheit. Eitel und Eitelkeit. Dumm und Dummheit. Helligkeit könnte ja auch Hellheit heißen und alles wäre ok. Aber da gibt es nur Hellhäutigkeit. Nicht aber Hellhaarigkeit.
Und wann heißt es –heit und wann –keit?
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Ein Zweig, der sich bei Wind immer wieder an der Regenrinne reibt, was einen leidenden, jammernden Laut verursacht. Ich finde das abwechselnd nervig und dann wieder interessant. Soll ich ihn kürzen? Oder nicht?
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Offred, der Name der „Handmaid“-Protagonistin, Margaret Atwood schrieb, es sei eine Anspielung auf „of Fred“, im Sinne von Fred gehörend und ein Wortspiel von „offered“, aber mein Gedanke war: Off red im Sinne von nicht (mehr) dem Rot zugehörend. Interessant.
Ich schaffe es nicht die Serie ganz zu gucken, zu bedrückend, zu nah an der Wirklichkeit. Die Szene, die mich am meisten berührt hat, obwohl sie eine der gewaltfreieren ist, ist die, wo jemand verurteilt wurde „according to Romans, chapter 1, verse 26“. Ich dachte, das ist so nah an dem was in den USA mittlerweile Wirklichkeit ist (Don’t give them ideas!)
Und sonst noch?
Lily of Luna immer noch und immer wieder in seltsamen Soundsphären.
Unser jüngstes Werk heißt „Red lipstick, dirty crown“. Frank hat dazu eine Drumspur genommen, Bass gespielt, Bongos, Schellenring, diverse Töne, dann die Spur wieder gelöscht. Ich habe dazu dann noch zwei Spuren gemacht, wobei ich die Lyrics während des Machens entwickelt habe.
Ich mag dieses herrlich experimentelle.
Davor machten wir ein Stück anderer Art. White Raven. In dieser Geschichte begegnet eine Frau einem seltsamen Mann mit einem Weißer Rabe Tattoo und fragt sich, ob er überhaupt ein Mensch ist und wenn nicht, was dann.
Und immer wieder staune ich, wie gut die KI Bilder mittlerweile sind und was man so machen kann. Es macht einfach zu viel Spaß. Leider.

Die Zeit rauscht so durch. Mein Kind hat noch 5 Wochen. Es ist heiß in Tiflis. Ich kann gar nicht glauben, was sie alles anziehen muss, um eine Kirche zu besichtigen: langes Kleid, darunter eine hochgeknöpfe Bluse, dann ein Tuch um den Kopf gewickelt, geschlossene Schuhe, lange Ärmel. Immer noch ist sie die Mutter aller Straßenkatzen.

Kein Tag vergeht, ohne daß sie sich kümmert und Hündin Bella ist auch immer dabei. Ich glaube die Tiere werden sie schmerzlich vermissen. Wie wird es sein, wenn sie zurück kehrt, wie wird die Stadt ihr dann vorkommen? So tierlos und sauber?
Die Zeit fliegt vorbei. Das war vor 9 Jahren. Gute Erinnerungen!
03 Mittwoch Jun 2026
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Kaum etwas hat mich als Kind so sehr geprägt wie die Jahrbücher der Kinderliteratur. Die erschienen in den 70er Jahren im Verlag Beltz und Gelberg, der die Angewohnheit hatte alle seine Bände in leuchtendem Orange zu gestalten, was mir als Kind immer sehr gut half sie zu erkennen. Bis in die 80er reichten sie.

Der erste Band hieß „Geh und spiel mit dem Riesen“ und war wie für mich gemacht, ein ganzer Band voller Geschichten, Gedichte, Zeichnungen, Fotos, Wortspiele und Anregungen. Ich entdeckte vertraute Autoren, wie Janosch oder Georg Klusemann, dessen „Wundersame Reise nach Esmir“ mir einmal ein Klassenkamerad zum Geburtstag geschenkt hat und das zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehörte. Die kleinen Zeichnungen darin waren fantastisch. Und ich entdeckte neue Autoren wie Susanne Kilian und Christine Nöstlinger, die auch schon bald zu besonderen Lieblingen wurden mit ihrem Realismus.
Ich bekam dann nach und nach auch die anderen Bände: Am Montag fängt die Woche an, Menschengeschichten und Der fliegende Robert. Später noch Das achte Weltwunder und Wie man Berge versetzt, aber die kaufte ich mir in alter Treue zu den Büchern dann schon selber.

Wenn ich da heute so durchblättere, sehe ich, wie sehr diese Bücher meinen Sinn für Literatur und Kunst geprägt haben: Collagen, Fotos, Fotomontagen fand man darin genauso wie Radierungen, Drucke, Comics und Bleistiftzeichnungen. Kurzgeschichten, Märchen, verfremdete Märchen, Gedichte, Persiflagen, Schüttelreime, Limmericks, Wortspiele, Zungenbrecher genauso wie Sozialreportagen, Nachdenkanregungen, Tatsachenberichte.

Manchmal ist es seltsam, zu sehen, wie wenig man sich verändert. Ich war ein stilles, verträumtes, fantasievolles Bücherkind, das aufblühte, wenn es schreiben, malen, Kunst machen, Spielwelten aufbauen und darin dann wieder versinken konnte, begleitet von ausgedachten Geschichten und Märchenhaftem. Ungestört, unbehelligt, natürlich auch ein wenig zu oft allein und zu oft krank erträumte, erlas, erkunstete ich mir die Welt. Die Welt, die mit der Außenwelt leider zu wenig Berührungspunkte hatte.

Jetzt bin ich ein altes, verträumtes, fantasievolles Bücherkind und alles von damals ist noch da. Ich lebe weitab „vom Schuß“ in einem alten, verträumten Haus und gebe mich den Büchern hin.
Und die Außenwelt hat noch immer irgendwie zu wenig Berührungspunkte mit mir oder ich mit ihr (was ich nur teilweise bedauere).

Einmal habe ich Hans-Joachim Gelberg vorgeschlagen ein Buch darüber zu machen, was aus den Menschen geworden ist, die mit seinen Jahrbüchern aufgewachsen sind. Aber er meinte, man könne so ein Buch nicht machen, es würde keine Leser finden. Ich fürchte, daß er recht hat. In all der Zeit habe ich nur einen anderen Menschen kennen gelernt, der auch die Jahrbücher der Kinderliteratur besaß. Seltsamerweise (oder auch nicht), ein ähnlich stilles, verträumtes, fantasievolles Kind.
31 Sonntag Mai 2026
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Als Challenge Bilder gestalten, die zu dem B 52’s Song „Give me back my man“ passen. Irgendwie haben die was.

Zustellung „durch Güte“, d.h. persönlich, nicht per Post
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Las statt „die Nähe des Sprechenden“ „die Nähte“ (Die Nähte der Sprache)
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In Russland verpflichten sich Geistliche zu „immerwährendem Herzensgebet“.
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„Die Brunnenstube des Geistes“ (Lenz)
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„Wärmeverlust ist immer auch ein wenig Verlust der Menschlichkeit.“
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S: „Durch die Menschenmenge gepresswurstet…“
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D. und ich stellten fest, daß wir beide nur auf Schulen waren, die nach Stadtteilen hießen, nicht nach Persönlichkeiten.
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Ein sogenannter Blue Moon wurde fällig. Leider in Opposition zu meinem Mond. Gefühlsduselig, Nostalgie, olle Kamellen.

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Einen Artikel darüber gelesen, welchen Nagellack man über 50 benutzen sollte, damit Hände jünger aussehen. Darüber kann man nur lachen. Aber gut, weißer Nagellack, den habe ich mit 20 öfter benutzt als schwarzen. Erinnere mich, wie ich zu meiner Freundin sagte: Nägel müßten von Natur aus so aussehen.
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Es gibt ja diesen Spruch: Dann ist Matthäus am Letzten, was auf die Bibelstelle anspielt, die da lautet: „…bis ans Ende der Welt“. Aber im Gesamtkontext sagt ja Jesus, daß er bei ihnen ist bis ans Ende der Welt und das ist doch tröstlich.
Man sollte eher auf den 1. Johannesbrief am letzten hinweisen, also auf 21.5: Ihr Kindlein hütet euch vor den Scheingöttern.
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25 Montag Mai 2026
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Satz mit Mecklenburger-Wortspezialitäten:
„Ich Dösbaddel, hab ganz die Zeit verschlafen, Klock 8 und ich muss doch nachher gleich weg, bin aber noch im Schlübber und die Wohnung sieht total möhlig aus. Erstmal püschern und dann luschern ob der Nachbar wieder im Garten rumpütschert. Nee, ich seh ihn nicht, nur seine Frau, wie die an der Gardine rumtüddelt.“
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Die Tatsache, daß man empörter ist, wenn Ärztinnen verständnislos sind als Ärzte. Vielleicht weil man es von letzteren sowieso eher erwartet. Aber bei einer Ärztin ist es noch zusätzlich eine Verletzung der Frauensolidarität.
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In dem Buch, das ich gerade lese sind Männer in russischer Kriegsgefangenschaft, die nicht nur nach tatsächlicher Nahrung für den Körper, sondern auch nach Nahrung für den Geist hungern und so versuchen sie u.a. auch Gedichte und erinnerte Texte zusammen zu tragen, so auch Auszüge aus den Duineser Elegien von Rilke.
Seltsamerweise habe ich mich mit den Elegien nie wieder beschäftigt. Ich war mit 16, überredet von zwei älteren Freund*innen mal bei einer Lesung derselben und fand es langweilig und hatte das Gefühl, ich verstehe sie nicht. Was mir ein totales Gefühl des Versagens gab, denn die beiden anderen schwelgten.
Heute aber warf ich nochmal einen Blick hinein und kann nicht glauben, daß mich das nicht angesprochen hat, da ich doch damals eine Unmenge von Gedichten las, besonders gerne die Lateinamerikanischen Dichter, aber auch Kaschnitz und Ausländer, Domin und Jandl, mal ganz abgesehen von den englisch sprachigen. Aber irgendwas versperrte sich. Jetzt, 43 Jahre später nicht mehr nachvollziehbar.

Heute denke ich, alleine über solche Zeilen könnte man monatelang nachsinnen:
„Denn das Schöne ist nichts
als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen,
und wir bewundern es so, weil es gelassen verschmäht,
uns zu zerstören. Ein jeder Engel ist schrecklich.“
Es hat aber auch damit zu tun, daß einem als junger Mensch nie beigebracht wird, daß man Texte nicht immer unbedingt verstehen muss. Im Gegenteil, die besten Werke sind die, die irgendwas zum Klingen bringen, aber nichts erklären, in denen wir Teile von uns wiederfinden, aber es nicht in Worte fassen können, was wir fühlen.
Ich aber kam aus den Gefilden der „Gedichtinterpretation“ im Deutschunterricht. Heute blicke ich darauf als ein wahres Verbrechen. Das schnöde Auseinanderpflücken von Texten ist einfach nur gruselig. Und alles was einen seelisch tief berührt hat man damals in der Schule sowieso tunlichst vor den anderen verborgen. Ich ließ nie jemanden wissen, was ich wirklich fühlte. Viel zu riskant, deswegen ausgelacht zu werden. Spott, Hähme, Hohn waren die drei Grundsäulen von „Klassengemeinschaften“, damals wie heute, damals auch noch vom Lehrkörper aufgepeitscht und angestachelt.
Später war es einfacher, in Klausuren konnte man seitenlang über Texte schreiben, was man dachte. Das wurde weder abgefragt noch vorgelesen. Und der Lehrer war begeistert.
Kann mich allerdings nicht erinnern, daß wir Rilke in der Schule gelesen hätten. Aber vielleicht doch und ich hab es vergessen.
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Bei Beuys: Vögel besitzen Wärmeautonomie.
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Dito: Die Kunst ist das eigentliche Urprinzip des Menschen.
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Hörte seit langem mal wieder „In the air tonight“ von Phil Collins. Über seine Stimme hat er da so ziemlich jeden verfügbaren Effekt gehauen: Vocoder, Delay, Flanger und whatnot.
Ich mochte das aber immer.
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Der Wortschatz der Eltern. Wieso sagten die immer Kintopp? Die Art wie sie das sagten, machte deutlich, daß es irgendwie ironisch gemeint war. Seltsam, daß ich erst jetzt nachgesehen habe, woher dieser Ausdruck kommt.
Das gelegentliche Abdriften ins Urberlinerische und wie sehr ich mich als Kind dafür geschämt habe. „Kieka wa ej, schau wa?“ So was brachte mein Vater gerne extra laut an.
(Sind deine Eltern aus Berlin? DAS hört man!)
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Onkel Toms Hütte. Warum die Berliner U-Bahn Station so hieß habe ich auch erst neulich erfahren. Man wundert sich gar 100 mal, aber es ist dann auch nicht so wichtig nachzulesen, zumal man da eh nie war. (Jott We De)
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