Wer was kühles will, soll ne Suppe bestellen!
Eine kleine Sammlung von Artikeln, die ich in der vergangenen Woche besonders interessant fand:
Ist zwar schon etwas in die Jahre gekommen, aber passt grad irgendwie:
In schöner regelmäßig taucht das Thema Juristenmode auf. Zum erste Mal las ich einen Beitrag dazu im Jahr 2009. Meist geht es dabei um die Klischees (Timberlands, Ralph Lauren, Ray Ban, Burberry, Longchamp, Perlenohrringe…).
Auf lto.de setzt man sich etwas differenzierter mit der Thematik auseinander und widmet einen ganzen Artikel der Brille des Juristen.
Über iurastudent.de kam ich zu einem Interview mit Carolin von Pink Fox auf talentrocket.de. Sie spricht über ihr Jurastudium und als Fashionbloggerin natürlich auch über Mode unter Juristen.
Hier geht’s zu ihrem Blog und ihrem Instagram-Profil.
Ich selbst habe mir übrigens im ersten Semester vorgenommen, das Studium abzubrechen, sobald man an meinem Äußeren sieht, dass ich Jurist bin. Hat bisher hervorragend funktioniert.
Natürlich gab es auch in meinem Jahrgang die Spezialisten, die schon in der ersten Vorlesung in einem Outfit ankamen, zu dessen Finanzierung selbst der BaFöG-Höchstsatz nicht ausgereicht hätte. Ich muss gestehen, dass durchaus etwas Schadenfreude im Spiel war, als diese Kameraden an der Zwischenprüfung scheiterten.
Eine kleine Sammlung von Artikeln, die ich in der vergangenen Woche besonders interessant fand:
Programm zur Inhaftierung von Flüchtlingen
Betrunkene Fußgänger in Spanien müssen vielleicht bald Strafe zahlen
Vielleicht hat noch jemand die Erfahrung gemacht, dass sich über die Jahre hinweg viele Facebook-„Freunde“ anhäufen, mit denen man eigentlich nichts (mehr) zu tun hat. Paar Semester Studium, ein Haufen Partys, verschiedene Wohnungen, darunter ein Studentenwohnheim, dann noch Nebenjobs… Da trifft man einen Haufen Leute und „freundet“ sich mit vielen an, sodass man leicht dreistellig wird.
Die bloße Zahl meiner Kontakte stört mich dabei jetzt gar nicht (*hust* 640 *hust*). Es ist vielmehr die Tatsache, dass von Zeit zu Zeit Statusmeldungen auftauchen, in denen sich der Verfasser als Depp outet. Und sei es nur in meinen Augen.
Oft ist die Reaktion ganz einfach: zwei Klicks und man ist nicht mehr verbunden. Das mache ich in der Regel bei jedem, der irgendwie signalisiert, mit PEGIDA zu sympathisieren. Wobei ich überlege, ob ich das auf CSU-Sympathisanten ausweiten soll.
Schwieriger ist es zum Beispiel bei Verschwörungstheoretikern und sonstigen Leuten, die irgendwie grenzwertige Inhalte posten. Da kommt die „gemeinsame Freunde“-Funktion von Facebook ins Spiel. Ein Dritter, der auf dessen Seite landet, kann sehen, dass ich mit ihm befreundet bin. Also stellt sich mir die Frage, wie sehr ich mit ihm und damit auch seiner Meinung in Verbindung gebracht werden kann und will. Auf der anderen Seite haben solche Leute oft einen ziemlich hohen Entertainmentfaktor, sodass ich vielleicht doch die Verbindung aufrecht erhalten will.
Im konkreten Fall, der mich zu diesem Post brachte, hat ein Facebookfreund, der politisch sehr weit links anzutreffen ist, eine alternative Theorie zum Absturz der Germanwings-Maschine geteilt. Sie ist, gelinde gesagt, „eher medienkritisch“. Darin wird von einem Abschuss durch französische Kampfflugzeuge ausgegangen. Zudem wird der Regierung gezielte Manipulation und den „Mainstream-Medien“ gezielte Desinformation vorgeworfen.
Als ich den Post sah, war ich erst mal sehr verwundert, weil der Bekannte zwar oft alternative Standpunkte vertritt, aber bisher nie ins verschwörerische Fahrwasser geriet.
Da das aber jetzt ein extremer Ausnahmepost von ihm war, behalte ich ihn erst mal auf der Freundesliste. Auf Bewährung.