Lächeln

Unsere neue kleine Mitbewohnerin schaut friedlich und irgendwie glücklich. Ist das ein Lächeln, oder bilde ich es mir ein? Die Öhrchen lauschen den Geräuschen um sie herum. Sich schnell annähern ist nicht angesagt, da noch sehr schreckhaft und scheu.

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Müdigkeit..

(Ein lesenswerter Artikel.)

https://www.corrigenda.online/kultur/david-engels-proskription-und-polarisierung-politische-verfolgung-im-alten-rom-und-heute

Wer hat den längeren Atem, um ein bestimmtes Wohlverhalten zu belohnen und missliebige, kritische Äusserungen zu unterdrücken? Wer hat welche Möglichkeiten dazu? Wer kontrolliert es? Und wie schleichend, und jahrelang geplant, lief das in einem antisemitischen Europa ab, zur Zeit einer sich bildenden Nazi-Diktatur? Die Menschen werden müde, wollen ihre Ruhe, passen sich an und ordnen sich unter – des „lieben“ Friedens willen. Das Mitläufertum, am besten redet es den Mächtigen nach dem Mund. Oder schweigt. Einzelne, die ihren Kopf hinhalten, werden gnadenlos abgestraft.

Ob das damals auch so verlaufen ist? Und dann, im deutschen Größenwahn wieder die Übertreibung und die Vorreiterrolle. Es ist doch unfassbar… jahrelang wurden bestimmte Entwicklungen gezielt heraufbeschworen, die Menschen gegeneinander aufgebracht. Ging es nicht nur wieder um die Weltwirtschaft und Gewinne für die, „die im Dunklen sitzen, die man nicht sieht“? Es gab Arbeitslosigkeit und Parallelwelten – wie heute.

Wenn früher die berechtigte Gesellschaftskritik von der Linken kam, so hat sich das komplett gewandelt. Heute ist es eher mainstream, Kritiker der heutigen Zustände – den Werteverfall, die Kulturverleugnung, auch die schleichende Enteignung, die „Gleichgültigkeit“, gleichzeitige Zunahme von Überwachung und Misstrauen und Bürger gegeneinander aufhetzen – als Nazis zu bezeichnen. Es gibt kein natürliches Empfinden oder Respekt für freiheitliches Denken, oder die fruchtbare, gute Auseinandersetzung. Das Progressive, die scharfe Analyse und die besseren Ideen (haben meiner Wahrnehmung nach) oft die Libertären und Konservativen – wobei ich die Trägen, die Selbstgewissen, die Bequemen und XXL-Egos, welche oftmals Gewalt produzieren, eben _nicht_ meine. Mein Koservatismus bezieht sich nicht auf überdimensionierte, rücksichtlsose und laute Ausdrucksweise und Größenwahn – gegen andere – ebensowenig auf eine unreflektierte hedonistische Stumpfheit, die einer bei „Biodeutschen“ wie auch anderen prolligen Angeberkerlen so unangenehm sieht (beispielsweise mit deutschen Luxusautos) – auch ein „selbstbewusstes“ Verhalten und Fordern in „unseren“ Institutionen, wo sich dann die Älteren alleine schon nicht mehr hintrauen, weil in der Minderheit.

In eine deutsche Stadt fahren ist heutzutage auch ein Schockerlebnis, so wie desletzt in Köln am Neumarkt. Es google einer nur mal „Zombieland“. In deutschen Grossstädten neues Normal. Weder wird den Junkies geholfen, noch den Obdachlosen, den Kranken und Kaputten, nichts an den Ursachen der Probleme etwas getan oder durch die „richtigen“ berichtet, den Verursachern ! auf die verantwortungslosen Hände geguckt und berichtet. Es ist sich selbst überlassen und die Leute, die mit der Bahn zur Arbeit fahren, oder Gäste aus dem Ausland, die zu einer Sehenswürdigkeit fahren, sehen das Trauerspiel und müssen sich wundern, was aus dem Land in den letzten Jahren geworden ist. Geschäftsleute müssen Security selber bezahlen, weil Kunden sich nicht in die Strasse trauen – der Staat versagt.

Wohin wird das führen? Die Müdigkeit ist für mich schon lange zu spüren, das Kämpfen im Kleinen, an anderen, auch schwierigen Fronten, in der Pflege/Demenzbetreuung und dazu dann die Multikrisen, das Angstschüren, das Unverständnis, die Oberflächlichkeit, ist einsam und frißt die letzten Kraftreserven, und einen Optimismus an.

Es scheint bewusst und absichtsvoll, wie auch die De-Industrialisierung hierzulande. Es ist nicht innovativ, oder „menschenfreundlich“ alles, was hier Wohlstand geschaffen wurde, aus der Hand zu geben. Ausverkauf, Schwächung, erzwungene „Solidarität“ ist der falsche Weg. Mitgefühl und Liebe ist etwas anderes! Die Vordenker im Hintergrund wollen nationale Grenzen abschaffen und setzen stattdessen auf supranationale oft intransparente „Tools“, die den europäischen Heimatländern das Gesicht und die eigene Kutur entfremdet, entreisst. Es wird technisch möglich, die Politik spielt mit. Die Eigenarten der europäischen Kultur, das wunderbare an diesem Kontinent, wird in Kriege verblasen. Eine Verschiebung der Narrative, neue ungute Abhängigkeiten, ungute Erstarkung von „männlichem“ Grössenwahnsinn und Gewalt, die Lüge als offizielle Wahrheit – das alles scheint die meisten Menschen weder umzutreiben noch wehrt sich jemand dagegen. Scham- und Schuldkult, alleinige Boshaftigkeit sei unser!

Der Staat rüstet auf: Bald sind es über 70 Prozent Abgaben, was erhalten wir dafür? Wohin gelangt das idR aus der Mittelschicht erwirtschaftete Geld? Deutschland war ein Land der vielen mittelgroßen Unternehmungen, Familienbetriebe. KMU. Nicht Bankensolidarität sondern realtiv gut verteilt die Arbeit in einer Realwirtschaft. Was wäre denn sozial und wirklich solidarisch..? Dazu kommt, das Neubürger mit doppelter Staatsbürgerschaft in ihren Heimatländern oftmals Diktatoren bevorzugen, und wählen. Wie Erdogan. Nicht Meinungsfreiheit anstreben, sondern schlicht ihren eigenen Wohlstand im Herkunftsland, den sie parallel mit Geld, welches hier besser fliesst, exportieren. Hier also die Demokratie nutzen, um sie nur auszubeuten. Oder es wird ein Denken und Handeln von anderswo importiert, daß komplett antieuropäisch ist. Seien es Beschneidungen oder eine Paschakultur mit Männern die lieber in bestimmten Bars oder Fitnessstudios abhängen, andere (Frauen mit Kopftüchern, den deutsche Staat/die deutsche Gesellschaft,..) für sich arbeiten lassen. (Und Ja, natürlich ist das hier bewusst überspitzt.)

Die Müdigkeit der besseren Männlichkeit – eben nicht die der dümmlichen Kraftprotze oder von ideologischem oder religiösem Größenwahn Getriebenen, oder der Feigheit der Handlungsunfähigen, deren politisches Geifern, Neiden und Hassen – sondern Intelligenz, Einfühlungsvermögen, Humor, echter Innovation und Unterscheidungsfähigkeit – und auch der besseren Weiblichkeit – welche sich nicht gegen Männlichkeit stellt, sondern Liebe als Verantwortung und ! gemeinsame Freiheit versteht, nicht aufgrund von Gewalt – sondern als Chance – Wachstum von Selbstreflektion und gutem Karma.

Zuschauen, wie das Falsche siegt.. wie Worte verdreht werden, Sinn entstellt wird. Ja, das macht müde.

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Ungleichheit .. Unähnlichkeit .. falsche Annäherungen … w…

Ungleichheit .. Unähnlichkeit .. falsche Annäherungen … während viele sich „verstecken“, selber sichtbar und ausgeliefert sein .. nicht anders können, weil die radikale Offenheit Teil eines Genesungsweges ist.. klebrige Verfolger und Schnüffler, algorythmisierte Anonymität oder aber Dunkle, Graumenschen (Momo..) .. ..Schattenwesen, vermutlich in sicheren, privilegierteren Räumen und vielleicht sogar mit offiziellem Auftrag ..

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Wem gehört die Welt?

Damals war noch nicht von „Deep State“ die Rede, gilt es heute doch, dies unter den Teppich zu kehren: Verschwörungssprech! Wer global schädliches, entkernendes, verstricktes unsichtbares Wirken und Einfluss von Supervermögenden, hemmungslose Gier, oft private, aber auch staatliche Akteure, große zumeist unbekannte Vermögensverwaltungen, welche nicht in den Medien auftauchen (warum nicht?) kritisiert, die absurde Schieflage von Superreichen zu einer gesunden Gesellschaft, die Verbundenheit vor Ort und zur Natur, wird leider gerne als vorgestrig und etwas stupide oder gar als nationaler Idiot ausgegrenzt.
Die legendäre Fragezeit mit Jürgen Albers, von SR-Kultur, hier mit Hans-Jürgen Jakobs – über sein damaliges Buch zum Thema „Wem gehört die Welt“ ist heute noch hörenswert, ein Zeitdokument.. und viele angesprochene Probleme, wie das Missverhältnis von Staaten zur verantwortungslosen, globalen „Geldmaschinerie“ und die Ausplünderung von langjährig Gewachsenem, von Kulturen – durch politische Mitwirkung statt Schutz – passt für mich auch heutzutage gut.

SR-Mediathek.de: Hans-Jürgen Jakobs: Wem gehört die Welt? (Sendung vom 29.1.2017)

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geben und nehmen (gesamtheitliche Überlegungen)

Die Deutschen arbeiten im europäischen und weltweiten Vergleich zu wenige (sozialversicherungspflichtige) Arbeitsstunden, wird propagiert. Ein Schuldgefühl befeuert – von zB. Merz. „Die Deutschen“ – wer ist denn das? sind also neuerdings faul, sagt der Mega-Schuldenmacher und Black Rocker. Das Draufhauen auf die kleinen Leistungsträger/innen von solchen, die Schaden anrichten mit Schulden, Waffen und Krieg .. ist für mich der blanke Hohn. Wie war das nochmal mit der Rentenerwartung der meisten kleinen LeistungsträgerInnen und ihrer Arbeitszeit, bis welches Alter  sollen die Deutschen schuften – in unserem Falle Pflege > bis einer selbst mit Rollator zu den Patienen laufen muss..? Wie oft gehen wir hier eigentlich selber krank (Definitionssache ..?) arbeiten? Damit alle versorgt sind, damit es weitergeht. Wir tragen eine Verantwortung nicht nur für uns selbst, sondern auch für andere. 

Geben und Nehmen in Arbeitsstunden gerechnet: wer gibt denn was in die Gesellschaft, in das Leben… ? Dazu gehören nicht nur das Kinderkriegen, die Arbeit für dicke Autos und den dritten Urlaub im Jahr und Bildung, die Zukunft der meinigen, Famely-Work, sog. Care-Arbeit oder auch die Erhaltung! von Infrastruktur .. Versorgung und Sicherheit.. Sanitäter, Notärzte, Feuerwehr.. Polizei… gesellschaftliches Engagement und natürlich auch die bildende oder darstellende Kunst.. in welchem Bereich wird etwas für das Gesamte  hineingegeben, sozial, naturerhaltend, tierwohlbetreffend, kulturell, konservierend oder auch innovativ… ? Die Anzahl Stunden kann es eher nicht abbilden, sondern die Qualität der Tätigkeiten, das Ergebnis – die Wirkung.. nicht eine Zahl, auch nicht ein unsinniger Vergleich, nicht nur die Quantität. Wer in anderen Ländern unterwegs war, vielleicht sogar eine zeitlang gelebt hat, weiß, dass es so nicht stimmt und Bashing ist.. 

(Im Pflegedienst krank arbeiten gehen und noch geächtet werden, weil Pflege so eine schlechte Publicity hat.. während Grosskonzerne im Besitz von ausländischen Firmen  (Altenheime, Kliniken,..) die Sozialkassen plündern ..)

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Was ist, wenn Globalisierung „den Menschen“ .. die Mensch…

Was ist, wenn Globalisierung „den Menschen“ .. die Menschheit, so wie sie derzeit tickt, überfordert, würde es mit Maschinenintelligenz (gespeist immerhin durch digitalisiertes aber auch nicht unbedingt neutrales Menschenwissen, aber ohne Seele) besser und gerechter..? Oder hilft uns „back to the roots“.. und „Think Small“.. vielleicht weiter..

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Haben und Sein

Wie kommt ein besseres, friedlicheres mitfühlenderes Sein und damit LEBEN – erstmal in einem Selbst – zustande .. jetzt .. und morgen .. (?) 

Der/die multiphrene Mensch/In gefangen in der zerhackstückelten digital-kalten, menschengemachten Maschinen-Welt einerseits, das naturverbundene, ursprünglichere und mit allem verbundenere Wesen andererseits.. 

Sprache ist viel, aber sagt nicht alles… basales animistisches Sein verbindet wohl anders und tiefer .. wieder ist es das Fühlen, welches wir gut verlernt haben. Trennen, Objektivieren. Wegschauen. Ignorieren. 

(Werden die aufstrebenden Länder die hochtechnisierte megafabrikartige teilweise giftige Landwirtschaft und das grausame Massentierhaltungs-Elend uns nachahmen?) (Role-Model?)

Interessant finde ich „Natürlich ist der Salat ein fühlendes Subjekt.“ 

Philo-Podcast Wdr5, Jürgen Wiebecke im Gespräch mit Andreas Weber. Plädoyer für ökologische Lebenskunst. Ab Minute 40.53 🥬 ♥️

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-das-philosophische-radio/audio-andreas-weber-indigenialitaet-102.html

Vielleicht auch prä-sprachlich in die Welt hineinfühlen, sich achtsamer vortasten .. um das Trennende unserer modernen zivilisierten Denkart zu überwinden und nicht das Falsche gewohnheitsmäßig oder mangels Ideen nachzuahmen. 🪷 Eine indigene uralte Lebenserfahrung und Beziehungsfähigkeit, Respekt und Liebe verstehen und fühlen lernen. 

Heute mal so-sein dürfen, so ratlos und doof und verschwitzt wie heute. 

🙏🏼🐸

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„Ich mache mir einfach mal kein/e Bild/er..“ 🙏🏼…

„Ich mache mir einfach mal kein/e Bild/er..“ 🙏🏼

(Für einen visuellen Menschen schwierig;)

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Der (grausame) Ursprung von Krieg .. (Überlegungen)

.. wenn „wir“ schauen, wo der Anfang für das nicht enden wollende Elend und die Grausamkeiten der Menschen untereinander, gegeneinander und gegen das Leben ist.. ist es die menschliche Gier. Und die Lüge. Und Gefühllosigkeit, Stumpfheit, Überheblichkeit. Mein und Dein. Landnahme und Besitzergreifung, Vertreibung.. Menschen ihre Heimat nehmen, ihr Leben. Das geht wohl seit jeher (seit der Seßhaftwerdung?) so und heute scheinen wir nicht klüger und nicht weiser geworden zu sein – auch im eigenen Herzen nicht. Wer heute Feind ist, wer wann welches Recht hatte.. wer wieviel Land rechtmäßig oder unrechtmäßig erhält, wer wie lebt, wer was glaubt.. welches Rechtssystem und welche menschlichen Fähigkeiten Vorrang hat vor einem anderen .. und warum es zu verteidigen ist .. niemals kommt es zu einer Auflösung, es sei denn Jede/r Einzelne schafft es, heute von sich und vom eigenen Ego abzusehen, sich die Hand (wenigstens geistig) zu reichen und die Vergangenheit und alten Hass ruhen zu lassen. Selbstkritik üben, neu anfangen. Statt nach hinten, gemeinsam nach vorne schauen. Das heißt nicht Vergessen, nicht Vergebung, aber bedeutet den „Feind“ etwas verständnisvoller oder gar liebevoller anzuschauen, wie es schon Jesus vorlebte, mit einem Entgegenkommen oder wenigstens Waffenstillstand – und gemeinsam Interessen gerechter abgleichen. Das Weltliche nicht als das Ganze begreifen. Nächstenliebe und Frieden ist eine Kunst, eine Orientierung und Ideal, an welches es sich auszurichten lohnt.. und wo es nicht möglich ist, lieber nichts oder wenig tun als das Falsche. Einfach mal stillhalten. Eine Spirale des Unrechts, Rache und Hass geboren aus der menschlichen Unfähigkeit zu „Liebe“ – nicht im kitschigen sondern im christlich-humanitären Sinne. Eine menschliche Bankrotterklärung ist der Krieg. Gerade aus Deutschland heraus müsste doch Diplomatie und Frieden in die Welt kommen – daß ausgerechnet dort (Naher Osten) und hier sich bestimmte Probleme zuspitzen, scheint mir symptomatisch. Leider wurden die eigenen, deutschen Besonderheiten, Gesellschaftsformen, Diktaturen, nur halbwegs überwunden und Erfahrungen vor allem „westlich“ (kapitalistisch) vereint, es hätte mit Sicherheit besser und sozialer laufen können. Stattdessenn nun das Aufleben der alten, wieder erstarkten Blöcke („Kommunismus, Kapitalismus“) und ehemals sehr unterschiedlichen Gesellschaftssysteme in USA und Russland oder neue weltpolitische „Player“ (Länder oder Mega-Konzerne, NGOs)- und die schreckliche Wunde im Nahen Osten, Landnahme damals und heute. Es scheint kein Friede möglich, wo Menschen nicht über ihre Schatten hinaus wachsen und freundlich gesinnt sind, das Anderssein anerkennen… es wird befeindet… koste es was es wolle, die Zukunft der nachfolgenden Generationen und der Welt. 

Was war der Anfang?

Es beginnt nicht beim Holocaust und nicht bei Nakba. Das ist die Spitze von alledem, vielleicht – aus heutiger Sicht. Es gibt und gab an so vielen Orten und zu allen Zeiten Regierungsversagen (das eine/r manchmal meinen könnte, Regierungen seien keine Lösung sondern das Problem)..und hassgetriebene Meuten – religiösen oder ideologischen Wahn und mächtige Psychopathen, die es auszunutzen verstehen. Dabei sind die, die vorne auf der Weltbühne stehen wahrscheinlich austauschbar. Sie sind nicht zufällig dort und erzählen Hass-Geschichten, die falsch zusammen schweissen und gegeneinander mobilisieren… ein Schuldiger wird gefunden.. wer welche Probleme an welchen Ort erschaffen hat und wer sie (von außerhalb?) lösen könnte und wieso es eine globale Herausforderung ist, die Verantwortung nicht abgegeben werden kann, nicht mit Geld und Waffen geregelt werden kann, Ablenkungen irgendwann nicht mehr funktionieren – es vielleicht eine neue (gewaltfreie) Sprache und einen neuen politischen Willen benötigt.. 

Wieviele Opfer von Weltkriegen, der Kommunismus, der Nationalsozialismus, der Rassismus oder Antisemitismus.. wieviele der Stalinismus, der Maoismus, der Kapitalismus (durch Kriege, im Namen der Demokratie) und wie immer einer es nennen will, hervor gebracht hat, unvergleichbar wahrscheinlich https://www.welt.de/geschichte/article245020122/100-Millionen-Tote-So-viele-Opfer-forderte-der-Kommunismus.html, aber nicht minder grauenhaft.. wer wirft wem was vor, und welche Splitter sind in meinem Auge .. und wie wird mit einer Opferaufrechnung eine Heilung unmöglich gemacht?

Können „wir“ Kriege überwinden durch Kontrolle und Disziplinierung von Leidenschaften? Wenn nicht einer selbst es in sich schafft, zB hemmungslose Gier, Neid, Völlerei (Konsumsucht) Hochmut und andere „Todsünden“ zu überwinden, muss es dann der jeweilige Staat, eine Regierung übernehmen und wenn Ja, in welcher Form? Für einen spirituellen Anarchismus benötigte es ersteinmal Menschen, die wirklich neue Wege gehen wollen und können …

Wer ist wirklich frei von Schuld? Für mich Kinder, Tiere… ein paar wenige Erwachsene, denen Menschlichkeit und Gerechtigkeit und Wahrheit noch Werte sind. Wahrheit ergründen und unterscheiden von Information und objektiven/subjektiven Wissen, von (Fehl) Glauben … meist sind es nicht die Erfolgsverwöhnten, die sich etwas besser einfühlen können.. es gibt trotz all der schrecklichen Nachrichten Hoffnung ..  jede/r Einzelne scheint  dafür aufgerufen und nötig .. dies nur ein paar Gedanken von Sonntag. 

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