(Ein lesenswerter Artikel.)
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Wer hat den längeren Atem, um ein bestimmtes Wohlverhalten zu belohnen und missliebige, kritische Äusserungen zu unterdrücken? Wer hat welche Möglichkeiten dazu? Wer kontrolliert es? Und wie schleichend, und jahrelang geplant, lief das in einem antisemitischen Europa ab, zur Zeit einer sich bildenden Nazi-Diktatur? Die Menschen werden müde, wollen ihre Ruhe, passen sich an und ordnen sich unter – des „lieben“ Friedens willen. Das Mitläufertum, am besten redet es den Mächtigen nach dem Mund. Oder schweigt. Einzelne, die ihren Kopf hinhalten, werden gnadenlos abgestraft.
Ob das damals auch so verlaufen ist? Und dann, im deutschen Größenwahn wieder die Übertreibung und die Vorreiterrolle. Es ist doch unfassbar… jahrelang wurden bestimmte Entwicklungen gezielt heraufbeschworen, die Menschen gegeneinander aufgebracht. Ging es nicht nur wieder um die Weltwirtschaft und Gewinne für die, „die im Dunklen sitzen, die man nicht sieht“? Es gab Arbeitslosigkeit und Parallelwelten – wie heute.
Wenn früher die berechtigte Gesellschaftskritik von der Linken kam, so hat sich das komplett gewandelt. Heute ist es eher mainstream, Kritiker der heutigen Zustände – den Werteverfall, die Kulturverleugnung, auch die schleichende Enteignung, die „Gleichgültigkeit“, gleichzeitige Zunahme von Überwachung und Misstrauen und Bürger gegeneinander aufhetzen – als Nazis zu bezeichnen. Es gibt kein natürliches Empfinden oder Respekt für freiheitliches Denken, oder die fruchtbare, gute Auseinandersetzung. Das Progressive, die scharfe Analyse und die besseren Ideen (haben meiner Wahrnehmung nach) oft die Libertären und Konservativen – wobei ich die Trägen, die Selbstgewissen, die Bequemen und XXL-Egos, welche oftmals Gewalt produzieren, eben _nicht_ meine. Mein Koservatismus bezieht sich nicht auf überdimensionierte, rücksichtlsose und laute Ausdrucksweise und Größenwahn – gegen andere – ebensowenig auf eine unreflektierte hedonistische Stumpfheit, die einer bei „Biodeutschen“ wie auch anderen prolligen Angeberkerlen so unangenehm sieht (beispielsweise mit deutschen Luxusautos) – auch ein „selbstbewusstes“ Verhalten und Fordern in „unseren“ Institutionen, wo sich dann die Älteren alleine schon nicht mehr hintrauen, weil in der Minderheit.
In eine deutsche Stadt fahren ist heutzutage auch ein Schockerlebnis, so wie desletzt in Köln am Neumarkt. Es google einer nur mal „Zombieland“. In deutschen Grossstädten neues Normal. Weder wird den Junkies geholfen, noch den Obdachlosen, den Kranken und Kaputten, nichts an den Ursachen der Probleme etwas getan oder durch die „richtigen“ berichtet, den Verursachern ! auf die verantwortungslosen Hände geguckt und berichtet. Es ist sich selbst überlassen und die Leute, die mit der Bahn zur Arbeit fahren, oder Gäste aus dem Ausland, die zu einer Sehenswürdigkeit fahren, sehen das Trauerspiel und müssen sich wundern, was aus dem Land in den letzten Jahren geworden ist. Geschäftsleute müssen Security selber bezahlen, weil Kunden sich nicht in die Strasse trauen – der Staat versagt.
Wohin wird das führen? Die Müdigkeit ist für mich schon lange zu spüren, das Kämpfen im Kleinen, an anderen, auch schwierigen Fronten, in der Pflege/Demenzbetreuung und dazu dann die Multikrisen, das Angstschüren, das Unverständnis, die Oberflächlichkeit, ist einsam und frißt die letzten Kraftreserven, und einen Optimismus an.
Es scheint bewusst und absichtsvoll, wie auch die De-Industrialisierung hierzulande. Es ist nicht innovativ, oder „menschenfreundlich“ alles, was hier Wohlstand geschaffen wurde, aus der Hand zu geben. Ausverkauf, Schwächung, erzwungene „Solidarität“ ist der falsche Weg. Mitgefühl und Liebe ist etwas anderes! Die Vordenker im Hintergrund wollen nationale Grenzen abschaffen und setzen stattdessen auf supranationale oft intransparente „Tools“, die den europäischen Heimatländern das Gesicht und die eigene Kutur entfremdet, entreisst. Es wird technisch möglich, die Politik spielt mit. Die Eigenarten der europäischen Kultur, das wunderbare an diesem Kontinent, wird in Kriege verblasen. Eine Verschiebung der Narrative, neue ungute Abhängigkeiten, ungute Erstarkung von „männlichem“ Grössenwahnsinn und Gewalt, die Lüge als offizielle Wahrheit – das alles scheint die meisten Menschen weder umzutreiben noch wehrt sich jemand dagegen. Scham- und Schuldkult, alleinige Boshaftigkeit sei unser!
Der Staat rüstet auf: Bald sind es über 70 Prozent Abgaben, was erhalten wir dafür? Wohin gelangt das idR aus der Mittelschicht erwirtschaftete Geld? Deutschland war ein Land der vielen mittelgroßen Unternehmungen, Familienbetriebe. KMU. Nicht Bankensolidarität sondern realtiv gut verteilt die Arbeit in einer Realwirtschaft. Was wäre denn sozial und wirklich solidarisch..? Dazu kommt, das Neubürger mit doppelter Staatsbürgerschaft in ihren Heimatländern oftmals Diktatoren bevorzugen, und wählen. Wie Erdogan. Nicht Meinungsfreiheit anstreben, sondern schlicht ihren eigenen Wohlstand im Herkunftsland, den sie parallel mit Geld, welches hier besser fliesst, exportieren. Hier also die Demokratie nutzen, um sie nur auszubeuten. Oder es wird ein Denken und Handeln von anderswo importiert, daß komplett antieuropäisch ist. Seien es Beschneidungen oder eine Paschakultur mit Männern die lieber in bestimmten Bars oder Fitnessstudios abhängen, andere (Frauen mit Kopftüchern, den deutsche Staat/die deutsche Gesellschaft,..) für sich arbeiten lassen. (Und Ja, natürlich ist das hier bewusst überspitzt.)
Die Müdigkeit der besseren Männlichkeit – eben nicht die der dümmlichen Kraftprotze oder von ideologischem oder religiösem Größenwahn Getriebenen, oder der Feigheit der Handlungsunfähigen, deren politisches Geifern, Neiden und Hassen – sondern Intelligenz, Einfühlungsvermögen, Humor, echter Innovation und Unterscheidungsfähigkeit – und auch der besseren Weiblichkeit – welche sich nicht gegen Männlichkeit stellt, sondern Liebe als Verantwortung und ! gemeinsame Freiheit versteht, nicht aufgrund von Gewalt – sondern als Chance – Wachstum von Selbstreflektion und gutem Karma.
Zuschauen, wie das Falsche siegt.. wie Worte verdreht werden, Sinn entstellt wird. Ja, das macht müde.