Es fing alles damit an, dass jemand in den Wochen vor Weihnachten zu Gay on the Range gelinkt hatte, einem Archiv mit Covern von schwulen Groschenromanen aus den 50ger und 60ger Jahren. Während ich am Heiligabend auf das große spätnachmittagliche Essen warten musste, schien es mir eine gute Idee, auf der Seite herumzusurfen und mir die Titelbildchen dieser alten Schmuckstücke anzusehen.

Dann fiel mir auf, dass es auch ein f/f-Äquivalent mit lesbischer Paperback Artwork gibt, Strange Sisters. Die Seite wiederum hat mich daran erinnert, dass ich einige dieser Motive vor Jahren (um 2000 herum) schon einmal gesehen hatte, und zwar in Tenderwares großartige J/7 Pulp Fiction Cover Art Series, wo sie besagte Cover zu Janeway/Seven-Motiven umgestaltet hat. Die fand ich damals schon genial und die Seite ist sogar wieder im Netz! :D

Von Tenderwares Manips sprangen meine Gedanken dann irgendwie zur Slash-Fanart von The Theban Band und nach dem Essen - wohlgemerkt mit Aperitif, drei Gläsern Wein (Mein Bruder hat immer nachgeschenkt, wenn ich gerade nicht geschaut habe!) und einem Nachtisch, der die Bekanntschaft mit einem nicht näher identifizierten alkoholischen Getränkt gemacht haben muss - hatte ich den glorreiche Einfall, einmal nachzuschauen, ob es bei Fanlore eine Seite zu The Theban Band gibt. Sagen wir mal so, jetzt gibt es sie. /o\

Was gibt es Besseres, als an Weihnachten nach Artikeln über homoerotische Fanart zu suchen? :P

Ich habe sogar nach langer (Langer!) Suche noch das GQ-Interview mit Ian McKellen gefunden, wo die Website erwähnt wird. Jetzt kann ich mich endlich erleichtert den hundert [livejournal.com profile] sga_santa-Storys widmen, die noch ungelesen auf mich warten. Yay!

Allen Yuletidern sei One-Night Fandoms: A Tribute to Yuletide von [livejournal.com profile] eruthros und [livejournal.com profile] thingswithwings empfohlen. Persönlich bringt mir diese winterliche Massenbeschäftigungstherapie wenig, da ich nicht mitmache und die Mini-Fandoms mich nur ganz selten interessieren (Es gibt jetzt Laurence/Tharkay-Fanfic! \o/), aber dieses Vid bringt die ganze Faszination und Begeisterung gut auf den Punkt. :)
frogspace: (p1 - slash patrol)
( Jun. 16th, 2007 10:16 am)
Tom Paris weist einen Mann ab. Der überredet ihn daraufhin, mit seiner Frau zu schlafen. Mann und Frau behaupten hinterher, Tom hätte die Frau vergewaltigt. Die Strafe ist Auge um Auge, Zahn um Zahn, deswegen wird Tom dazu verurteilt, vom Mann der Frau vergewaltigt zu werden.

Aber jetzt kommt der Haken: Das Sperma dieser Rasse ist hochgradig säurehaltig und würde Tom umbringen! Also muss Chakotay die Strafe vollstrecken. Tadaa!!

Selbst der Titel klingt schon nach non-con, angst und obligatorischem "prison rape"-Hintergrund.

What Price, Freedom?

Ach ja, ich wusste schon, warum ich die Storys gelesen habe.
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Ich lese momentan die alten Voyager-Stories, die ich mir damals abgespeichert und/oder ausgedruckt habe, und würde mir gerne die Links ablegen, kann aber zu drei Chakotay/Paris-Storys von Richel Darrah keine finden:

1) Crier Hovot, C/P, spielt nach "Dreadnaught". Chakotay wacht am Morgen nach einer Feier zusammen mit Paris im Bett auf und redet sich ein, das wäre nie passiert, wenn er nicht betrunken gewesen wäre. Paris beweist ihm sofort das Gegenteil, wodurch die Spannungen zwischen ihnen sich noch verschärfen. (Jahr: ???)
2) Quid Pro Quo, C/P, spielt nach "Investigations", Sequel zu Crier Hovot. Es kommt zur Konfrontation zwischen Paris und Chakotay und die beiden arbeiten ihre "trust issues" durch BDSM auf dem Holodeck auf. Im Vorwort bezieht die Autorin sich bezüglich des Charakterhintergrunds für Paris ausdrücklich auf Brenda Antrims "Nightingale"-Serie. (Jahr: >1996)
3) Nights in Black Satin, C/P. Paris muss sich als Chakotays bond-slave ausgeben, damit die Einheimischen überhaupt mit ihnen verhandeln, und Chakotay hat Probleme mit dieser plötzlichen Nähe. Die Story ist wohl ursprünglich in dem Multimedia Slash Zine Awakenings #3 erschienen. (Jahr: 1997?)

Weiß jemand, ob die Geschichten jenseits der Suchmaschinen noch irgendwo online archiviert sind? Wenn nicht, hat jemand vielleicht eine vollständige Kopie von Quid Pro Quo? Meinem Ausdruck fehlt die letzte Seite. :/

PS: Kann mich jemand in die Richtung von C/P-slashigen Voyager-Icons weisen? Ich habe schon die tollsten Janeway-Icons gefunden, aber noch kein C/P. Das ist nicht gut, wenn man gerade von Außerirdischen mit dem Nostalgie-Laser beschossen wird ...
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frogspace: (bourne - jason (green))
( Jun. 9th, 2007 02:58 pm)
Aus lauter Verzweiflung darüber, dass es tatsächlich nur zwei Casino Royale/Bourne Supremacy-Crossover zu geben scheint, habe ich mich auf die Suche nach Mulder/Krycek-Fanfiction gemacht (ich behaupte nicht, dass eine Logik dahinter steckt, okay?) und bin dabei über den Ordner gestolpert, wo ich meine ganzen Voyager-Slash-Favoriten von einst gespeichert habe.

Zu meiner Schande muss ich zugeben, dass ich tatsächlich nicht mehr wusste, ob es Paris/Chakotay oder Chakotay/Paris heißt. Wie peinlich. ^^°

PS: Ich freue mich schon auf den Stammtisch gleich. [livejournal.com profile] dashan und [livejournal.com profile] littlesammy können jeden Moment hier aufschlagen. *wheee* Werden wir es wohl jemals schaffen, mehr als drei Steffis gleichzeitig an einen Tisch zu kriegen? Oder würde das Primeval-artige Naturgesetze brechen und Anomalien hervorrufen, die uns die Existenz der Vergangenheit beweisen. (Wenigstens wüsste ich dann, ob P/C oder C/P richtig ist. *hust*)
Two, Three, Seven von Penumbra (ST:VOY, Janeway/Seven)
Die Voyager trifft auf eine etwas suspekte fremde Rasse, die ihnen – trotz eines etwas missglückten Auftakts – freundlich gesonnen zu sein scheint. Der Schein trügt jedoch, denn es handelt sich gar nicht um nur *eine* Rasse, und mit der Freundlichkeit ist es auch nicht zu weit her. Erfrischend guter Plot, bei dem die J/7-Romanze nur das i-Tüpfelchen ist, und lang genug, um sich gemütlich damit auf die Couch zu verdrücken und das nächste Frühlingsgewitter zu ignorieren.

"Isn't she a beautiful work of art?" the doyen asked no-one particular. She attempted to decipher the necklace of simple, black ideograms running along the front edge of the ellipsoid hull, but they represented no scribe familiar to her.
Her second in command, N'drak, pursed her lips at the idle comment as she eyed the scan data. "It currently houses 135 identifiable life signs, with several variations of the same physiological foundations."
"A multi-species ship?" the doyen interpreted, the before so pleasing curves of the ship suddenly representing something far more sinister than anticipated. The fluidic muscles in her forehead fluctuated through several shapes, a clear sign of her shifting mood.


Flux von Silvia Kundera (HP, Ginny/Hermione)
Harry Potter ist für mich kein Femslash-Fandom. Umso mehr überrascht es mich, dass so viele Leute trotzdem darauf bestehen, all die unterentwickelten weiblichen Charaktere auf Ebene der Schülerschaft – und das sind sie, mal abgesehen von Hermione –, trotzdem zu slashen. Jeder nach seiner Façon. Manches davon gefällt mir dennoch recht gut, z.B. diese kurze Story über das erste Entdecken der eigenen Sexualität.

The first time Ginny saw a girl's breasts that were not her own, she thought she might die of it.


Sets Me Free von Gale Dumont (MMC, Christina/Nikki, RPF)
Eigentlich geht es nur um Christina, das was sie möchte, und die Umwege, die sie über die Jahre gehen muss, um es auch zu bekommen. Andererseits geht es auch um die Entwicklung vom jungen Mädchen zur Frau. Und Justin ist in JC verliebt, aber was sonst will man von Gale erwarten? ;)

What does she say? She doesn't know. She's only *twelve*. She doesn't really like boys that way, not yet, not like her mom swears she's going to any day now.


Neon von [livejournal.com profile] proteinscollide (Popslash, Avril/Britney, RPF)
Ruhm ist vergänglich, aber zum Glück ist Avril ja ganz anders als Britney. Und sie heult auch nicht auf der Toilette und verwischt dabei ihr Make-up, das sie laut Teenie-Magazinen gar nicht trägt. Gute Charakterinteraktion und der Schluss sitzt genau! (Außerdem machen mich aus Gründen, die hier nicht näher erläutert werden müssen, Tränen à la Avril immer froh, aber das erwähne ich nur hinter vorgehaltener Hand. *g*)

She yanks on the door, too hard once more and it bangs against the tiles with a crack again, parting advice spoken stridently into the noise of the industry party outside, "A wake up call, darling."


Naked Thoughts von Anna S. (BtVS, Tara/Anya)
Abschließend noch Tara-Flashfic von Anna. Plausibel, „in character" und richtig gut. Wenn jemand den Charakter im Griff hat, dann ist sie es.

The opposite of good was sex.
frogspace: (frog)
( Dec. 13th, 2002 07:24 pm)
Der neueste Artikel über Fanfiction, der zwar einer der ernsthafteren Beiträge zum Thema ist, aber fast nur über expliziten Slash redet und Het, Gen und Femslash ignoriert, hat die Aufmerksamkeit des Kitten Boards (Willow/Tara) auf sich gezogen: Fan Fiction - sizzling and predominately female.

Zusammenfassung der bisherigen Diskussion: Unsere Community ist toll; f/f wird völlig ignoriert; NC-17 (ja/nein/vielleicht); Buffy/Dawn ist böse und krank; AUs sind AUs.

Außerdem gab es einen Verweis auf einen längeren Beitrag (cyborg sex in public, fan fiction on-line, and a fantasy of political consumption), der an Janeway/Seven Fanfic anknüpft, aber leider so allgemein gehalten ist, dass er fast nichts von Bedeutung über f/f Slash aussagt.

Dann eben nicht.

Zur Not kann man sich mit Hilfe des MAMMOTH Index of Xena Fan Sites immernoch in ein Fandom absetzen, das zwar auch keine großartigen Meta-Diskussionen zu bieten hat, aber dafür wenigstens reich an guter f/f Fiction ist. ;-)

Oder man schnappt sich sein Handy und votet für die Nr. 66 bei VIVA PLUS, um noch einmal die Buffy Allstars Walk Through The Fire singen zu hören (Würde ich nie tun! *hust, hust*). Nachdem sich der Soundtrack zu Once More With Feeling schon seit Wochen tapfer im oberen Bereich der Charts hält, wundert es mich eigentlich nicht wirklich, einen Song daraus auch als Video zu sehen. Trotzdem, wer hätte das gedacht?
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frogspace: (rose)
( Aug. 2nd, 2002 03:50 am)
Hier sind zwei von der Sorte. :)

Um wahre Kunst schaffen zu können, braucht man das richtige Auge, und wie allseits bekannt, sieht man nur mit dem Herzen gut. Seven ist in DiNovias Arte/Scienza auf der Suche nach dem Schlüssel zur Kunst, die ihr trotz aller technischer Perfektion verschlossen bleibt. Der Holo-Charakter Da Vinci weigert sich, ihr Pinsel und Farbe zu überlassen, bevor sie nicht gelernt hat, wirklich zu sehen, also bleibt Seven nichts anderes übrig, als sich voll dieser Aufgabe zu widmen. Seven wird bei ihren Bemühungen von Janeway unterstützt, die unvermittelt zum Objekt der Begierde und damit auch zum Gegenstand von Sevens künstlerischer Schaffenskraft wird. Wer selber Erfahrung mit Öl-Malerei hat oder schon einmal aus einem Moment der Leidenschaft heraus gemalt oder gezeichnet hat, wird an einer Stelle wahrscheinlich aus der Story gerissen werden, aber mehr will ich dazu nicht sagen. Ansonsten ist diese Geschichte sinnlich und überwältigend. Vielleicht eher noch eine Geschichte über die wahre Natur des künstlerischen Impulses als eine einfache J/7 Romanze, aber auch als solche nicht zu verachten.

"Something with numbers…Ah! Yes, that was it! She told me her name was Sette DiNovia. She is a friend of yours, no?"

In dem Zweiteiler The Killing Game haben die Hirogen das Holodeck in eine Simulation des Zweiten Weltkriegs verwandelt, die Besatzung einer Gehirnwäsche unterzogen und sie zu einem Teil der gefährlichen Simulation gemacht. Janeway ist die Nachtclubbesitzerin Katerine, die gleichzeitig die Anführerin einer kleinen Gruppe von Widerstandskämpfern ist, Seven ist die im Club arbeitende Sängerin Anna und gehört zu Katerines Leuten, auch wenn sie nicht das volle Vertrauen der anderen genießt. Zwischen den beiden Frauen herrschen offensichtliche Spannungen und Meinungsdifferenzen, aber es scheint mehr dahinter zu stecken als nur unterschiedliche Auffassungen, wie man den Widerstand am besten führt. Le Coeur de Lion von JSwrdsmth ist in enger Anlehnung an die Ereignisse dieser beiden Episoden geschrieben, jedoch ohne den Hirogen/Holodeck Teil. In diesem spannenden AU spielt die Story tatsächlich im Frankreich des Zweiten Weltkrieges. Der Titel leitet sich von dem Namen des Nachtclubs ab, hat aber gleichzeitig Bezug zum Mut und der Tapferkeit der beiden Frauen. Mit reichhaltigen Details und Hintergrund geschmückt, einer glaubhaften Charakterisierung und einer fesselnden Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren ist dieser J/7 Roman eine durchweg gelungene Umsetzung einer interessanten Idee.

"To be brave, you must risk something. But I had nothing left to lose."
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frogspace: (Default)
( Jul. 26th, 2002 11:08 pm)
Tenderware weiß Humor und Erotik auf so unterhaltsame Art zu verbinden, dass sie allein deswegen schon eine meiner Lieblingsautorinnen im Voyager J/7 Fandom ist.

In Bride of Arachnia sitzen Janeway und Seven in der Captain Proton Holodeck Simulation fest, weil Janeway bei ihrem Vorhaben, Seven in der Kunst des Undercover Einsatzes zu unterrichten, nicht die technische Überlegenheit des Star Trek Universums bedacht hat, die sich immer dadurch bemerkbar macht, dass Defekte in den unpassendsten Momenten die Sicherheitsvorrichtungen außer Kraft setzen oder das Herausbeamen unmöglich machen. Die beiden sind also wohl oder übel gezwungen, in ihrer Rolle zu bleiben, um den nicht totzukriegenden Chaotica nicht misstrauisch zu machen. Vorhang auf für Arachnia und Miss Goodheart! Die Dialoge sind hysterisch komisch, und die Geschichte bietet eine perfekte Mischung aus Comedy und Erotik. Bitte beim Lesen nichts trinken, das könnte sich negativ auf die Gesundheit auswirken. (ST:VOY, J/7, BDSM, NC-17)

"You could try to inject a little more feeling into it, couldn't you?"
"I am," Seven protested evenly. "What I feel is that this is a frivolous human endeavor. Furthermore, Kathryn," she added with a scrutinizing gaze, "you look ridiculous in that attire."
"Well, if you're going to insult me," she retorted sardonically, reaching up to adjust her Queen Arachnia wig, "I want you to go back to calling me 'Captain'!"

Sehr viel harmloser, wenn auch nicht weniger amüsant, ist das Malheur in dem sich die beiden Frauen in Rain wiederfinden, denn diesmal sind sie mitten in einem Gewitter auf einem fremden Planeten gestrandet. Kein Problem, sollte man meinen. Doch wie geht man als erfahrener Entdecker damit um, wenn man auf einmal im Regenwald über ein gigantisches Himmelbett stolpert? Herrliche Dialoge, erfrischende Comedy und eine schamlose Entschuldigung für eine erotische Begegnung unter Umständen, die dafür wie geschaffen scheinen. Die Story nimmt sich selber nicht ganz ernst, funktioniert aber erstaunlich gut. (ST:VOY, J/7, NC-17)

"Is it safe?"
"It is a bed."

Mit The Borg With Five Fingers geht Tenderware dann noch einen Schritt weiter. Diesmal gibt sie auch noch eine Prise Horror in die bewährte Mischung, wobei ein verblüffend guter Plot herauskommt. Paris veranstaltet einen Videoabend mit alten Horrorfilmen, komplett mit authentischem Flair und zeitgenössischem Projektor, doch leider brennt der Film dank all dieser Authentizität durch, und Seven wird durch die Energieentladung bei der Reparatur bewusstlos. Als sie wieder zu sich kommt, bemerkt sie eine subtile Veränderung an sich. Sie hat die Kontrolle über ihre linke Hand verloren. Die Hand mit dem Borg-Implantat. Die Geschichte bleibt allein schon wegen der ungewöhnlichen Idee länger in Erinnerung. (ST:VOY, J/7, NC-17)

"Why are you laughing, Captain?" she asked in a hoarse whisper.
"Because it's funny," Janeway whispered back.
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