Steinmeiers Leipziger Rede

Not my President

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, natürlich
SPD, versuchte auf der Leipziger Buchmesse nun auch
noch, – nach Schwarz-Rot-Gold der Lützower und der
Burschenschaften, sowie der 1848er Revolution -, die
friedliche Revolution in der DDR und das Grundgesetz
für sich zu vereinnahmen und selbstverständlich für
sich zu instrumentalisieren.
Sichtlich fanden noch nicht einmal mehr die Vertreter
der Staatspresse seine Rede „35 Jahre friedliche Revo-
lution“ interessant, sondern berichteten sämtlich fast
nur über die Zwischenrufe und Störungen.
Nur in der „Welt“ arbeitete sich Andreas Rosenfelder
unter der Schlagzeile „Die fragwürdige Wahlempfehl-
ung des Bundespräsidenten“ an Steinmeiers Rede ab.
Und sogar in der „Zeit“ titelte man höhnisch „Stein-
meier wird kein Kennedy mehr“.
Zur Sicherheit aber versteckte die gesamte Staatspresse
Steinmeiers Rede hinter Pay-Abo-Artikel, in dem beru-
higendem Wissen, dass kaum jemand Geld ausgeben
werde, um zu lesen, was Steinmeier von sich gab.
Es schien eine stille Absprache zwischen den Vertretern
der Staatspresse zu geben, so gut wie nichts aus dem In-
halt der Rede des Bundespräsidenten wiederzugeben.
Dabei schienen ihnen die Störer höchstwillkommen
zu sein, denn so konnten sie ausschließlich über die-
selben berichten. Das Ganze zeigt auch deutlich, wel-
chen Stellenwert die eigene Staatspresse diesem Bun-
despräsidenten und seiner „Leipziger Rede“ noch ein-
räumen!
In der „Augsburger Allgemeinen“ heißt es zu der „Leip-
ziger Rede “ des Bundespräsidenten vielsagend ,, sie
dürfte in den nächsten Wochen für einigen Gesprächs-
stoff sorgen“. Also muss seine Rede noch schlimmer
gewesen sein als dass, was Steinmeier gewöhnlich so
so von sich gibt. Und dass will schon was heißen!

Wer sich die Rede trotzdem antun will:

https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Berichte/DE/Frank-Walter-Steinmeier/2024/03/240321-Leipziger-Rede-Buchmesse.html