Es geschah völlig unbeabsichtigt, aber dafür um
so drastischer für den Zuschauer.
Tatsächlich war es auf ARTE der Redaktion des
Kulturmagazins ´´ Metropolis „ gelungen, mit
mehreren aneinander gereihten Beiträgen die
Abartigkeit linker Kultur deutlich vor Augen zu
führen. In dieser Hinsicht war die Sendung mit
dem Untertitel ´´ Warschau/The Kid/Grayson
Perry/Rita Duffy „ wirklich ein heilsamer Kul –
turschock, bei dem von skurril über Wahnsinn
bis Perversion wirklich alles geboten und so
ein guter Durchschnitt linken Kulturschaffens
geboten.
Von der Künstlerin, die wirkte als sei sie gerade
aus einer Anstalt entwichen, und welche mittels
einer Donald Trump-Voodoopuppe gegen den
Faschismus kämpfte, über eine Polin, die wohl
aus lauter langer Weile und reinem Selbsthass
einen Song gegen weiße Polen verfasst, bis hin
zum, von homoerotischen Kindheitsfantasien
mit Nazis, stark geplagtem Künstler, der seit –
dem nur noch in Damenkleidung auftritt. Es
wurde wirklich nichts ausgelassen.
Bislang dürfte der Zuschauer es kaum geahnt
haben, welch Wahnsinn sich doch unter linken
Kunstschaffenden weltweit ausgebreitet.
Da wirkte sodann der junge Skulpturenkünst –
ler, welcher offen vor laufender Kamera offen
zugab nur von anderen berühmten Künstlern
abzukupfern, fast schon normal.
Die filmische Zusammenstellung, mit welcher
das Metropolis-Team uns die menschlichen
Abgründe moderner Kunst näherbrachte, ver –
dient unbedingt Anerkennung!