Das Orwells „1984“-mäßige Umschreiben der Geschichte
nimmt scheinbar immer sonderbarere Formen an. Gerade
erst im Oktober 2023 musste man umschreiben, dass die
systematische Zerstörung der Infrastruktur in der Ukraine
durch Russland nun doch kein Kriegsverbrechen ist, weil
nämlich die Israelis das Gleiche in den Palästinensergebie-
ten machen. Nun gilt dies wieder als „Terrorismusbekämpf-
ung“, wobei man noch nicht so weit ist, auch die Ukrainer
als „Terroristen“ zu bezeichnen. Immerhin sollen die ja
unsere Versorgungspipelines Nordstream 1 & 2 gesprengt
haben.
Das beständige Umschreiben müssen, hat zur Folge, dass
die buntdeutsche Staatspresse schon gar nicht mehr ein-
mal mehr das zu erklären vermag, was sie zuvor geschrie-
ben. Ebenso wie man nicht erklären kann, warum ein und
dasselbe bei einem als Kriegsverbrechen und beim ande-
ren als „normale“ Terrorismusbekämpfung gilt.
Und nun muss man schon wieder alles umschreiben ohne,
dass man eine Erklärung dafür parat hat. Denn eben hieß
es noch, dass es zu Russland hybrider Kriegsführung ge-
höre Europa mit Migranten zu fluten. Und nun lesen wir
in derselben Staatspresse, dass in Libyen eine wagner-
nahe Miliz dort Flüchtlingsboote abfängt und damit ver-
hindert, dass diese nach Europa gelangen.
Nun liegt der Staatspresse sogar angebliche Berichte vor,
welche die Verstrickungen der EU mit dieser Miliz bele-
gen sollen. Dazu heißt es im „focus“: ,, Enthüllungen le-
gen eine mögliche Kooperation der EU mit einer liby-
schen Miliz bei der Rückführung von Flüchtlingen nahe.
Dabei wird die Tareq-Bin-Zeyad-Brigade für schwerwie-
gende Menschenrechtsverletzungen verantwortlich ge-
macht“.
Eine ,,mögliche Kooperation“ soll wohl heißen, dass die
Quellen der „Enthüllungen“ nicht so vertrauenserweck-
end sind als man sich den Anschein gibt. Zugleich bieten
solch Wortspielereien auch die Möglichkeit, so im Falle
eines Falles alles wieder umschreiben zu können. So wie
sie in Nachrichtensendungen aus der Ersten Reihe immer
öfter den Satz hört, dass ,,sich die Berichte nicht unabhän-
gig Quellen bestätigen lassen“, dass man eben nicht offen
eingestehen muss, mal wieder gelogen zu haben. Natürlich
werden die verantwortlichen Redakteure von Heute und
Tagesschau ja nie gefragt, warum sie solch vollkommen
unbestätigte Meldungen dann trotzdem den Leuten als
Nachrichten verkaufen, nur weil die Meldung gerade der
in den Sendern verbreiteten Propaganda entspricht.
So wie eben noch die „Bösen“ , die waren, die uns Migran-
ten nach Europa schicken und nun auf einmal die vermein-
lichen „Bösen“ die sind, die Flüchtlingsboote aufhalten!
Der Sinn mag sich dem Bürger nicht erschließen, wenn
er nicht gelernt hat zwischen den Zeilen zu lesen.
Gerne bedient sich der Journalist eines Blattes des
Kunstgriffes ein anderes Blatt zu zitieren, so das
man nicht im Falle eines Falles als der eigentliche
eigentliche Fake news-Schreiber dar steht. So wird
denn im „focus“ auf den „Spiegel“ verwiesen. Was
die Sache meist noch verdächtiger macht.
So erfährt man im „focus“ nicht, woher der „Spiegel“
seine vermeintlichen Informationen bezieht bzw. wer
die Quelle für deren Recherche bildet. Und selbstre-
dend war man im „focus“ auch nicht Journalist genug,
um beim „Spiegel“ nachzufragen!
Was vermuten lässt, dass es sich bei den Quellen des
linken „Spiegel“ um Informationen der linken NGOs
der Asyl – und Migrantenlobby handelt, die ansonsten
selbst das Einschleusen von Migranten über das Mittel-
meer in die EU besorgen. Tatsächlich werden genau die
NGOs von der Bundesregierung unter Olaf Scholz auch
staatlich alimentiert. Und da mutet es sehr seltsam an,
dass die deutsche Staatspresse ganz genau auf jede Mi-
liz in Lybien schaut und alles über die zu wissen meint,
aber nichts Internes über die NGOs berichtet, die unter
Vortäuschung von „Seenotrettung“ jährlich an die Zehn-
tausend Migranten in Europa anlanden. Seltsam das zu
deren Machenschaften niemand recherchiert und interne
Berichte enthüllt!
Hier der Original-Artikel: