100 Meisterwerke des Qualitätsjournalismus- Heute: Hilfe, ich bin nicht schwul genug

Es muss wirklich schlimm um Deutschland stehen,
wenn sich da in der “ Berliner Zeitung“ ein Stefan
Hochgesand darüber ausheulen darf, dass er nicht
homosexuell genug sei.
Ganz nebenbei zeigt der Homosexuelle dabei, wenn
auch ungewollt, die heuchlerisch-verlogene Doppel-
moral solcher Journalisten auf. Während man in
denselben Blättern vom einfachen Volk das drast-
ische Einsparen fordert, amüsiert man sich selbst
in Homo-Kultbars!
Wenn man denn rein kommt! Denn genau dies ist
Hochgesands Problem, nämlich zwei Mal an den
Türstehern des „Roses“, einer “ kitschplüschige
Kreuzberger Kultbar in der Oranienstraße“, kläg-
lich gescheitert zu sein.
Grund genug in der „BZ“ rumzuheulen, dass man
als nicht schwul genug aussehender Homosexueller
seine spätrömische Dekadenz nicht in vollen Zügen
ausleben darf!
Bei so viel Diskriminierung wäre es angebracht, das
der Berliner Senat hier seine Energiesparpläne voll
umsetzt und im „Roses“ abends das Licht abdreht.
Dann wird nicht nur jede Menge Energie eingespart,
diskriminierende Türsteher arbeitslos und Journa-
listen wie Stefan Hochgesand könnten sich wieder
der Arbeit zuwidmen, so mit echter Recherche und
nicht sich irgendwas zusammen zu schmieren, weil
man sich die Nacht in irgendeiner Schwulenbar um
die Ohren geschlagen. Aber vielleicht erlärt Letzteres
auch so manch Artikel in den Qualitätsmedien zu-
stande kommen!

Hier das Original:
https://www.msn.com/de-de/lifestyle/liebe-beziehung/hilfe-bin-ich-nicht-homo-genug-f%C3%BCr-die-kreuzberger-kultbar-roses/ar-AA12GPqG?ocid=msedgdhp&pc=U531&cvid=524fbc0500494166ab4e14b7f0b51ba5