Das die Zeitschrift „Emma“ einen Schmähpreis an eine
Rüstungslobbyistin vergeben hat, ist eigentlich nicht
interessant. Viel interessanter ist es dagegen nun zu
sehen, wer da die Marie-Agnes Strack-Zimmermann
so alles verteidigt.
Wir können uns gemütlich zurücklehnen und es wie
unter einem Brennglas beobachten, dass in der bun-
ten Republik staatsnaher Feminismus zutiefst von
Rassismus und purer Menschenverachtung geprägt
ist. Da zählen russische Frauen oder prorussische
ukrainische Frauen, die seit 2014 Opfer ukrainischen
Beschusses und Repressalien geworden sind, ebenso
wenig wie das Leid palästinensischer und libanes-
ischer Frauen und Mädchen. Noch weniger gelten
diesen ,,Feministen“ nur das von Migranten verur-
sachte Leid deutscher Frauen und Mädchen! Wich-
tig ist es ihnen einzig, die Oma Courage der deut-
schen Rüstungsindustrie vor Angriffen zu schützen.
Dabei muss man nicht unbedingt davon ausgehen,
dass diese buntdeutschen Frauen, die einzig davon
ausgehen auf welcher Seite eine Frau wohnt, um die
als ,,Feministin“ anzusehen, etwa damit ihre Ideale
verraten, denn solche hatten die schon vorher keine!
Doch schauen wir einmal genauer hin. Wir nutzen
dazu einen Artikel im „Kölner Stadtanzeiger“, der
uns das Beobachten schon daher erleichtert, dass
er in gewohnter stark tendenziöser Berichterstatt-
ung, nur die Frauen aufzählt, die sich nun offen ge-
gen Alice Schwartzer und ihre „Emma“ gestellt“.
Da haben wir an vorderster Front Politikerinnen der
Altparteien sowie eine Mitarbeiterin des Staatsfern-
sehens der Ersten Reihe. Das ist doch schon interes-
sant, das Agnieszka Brugger, stellvertretende Frak-
tionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, da die
Strack-Zimmermann so verteidigt. Ausgerechnet
die Partei, die sich wie keine andere von einer vor-
geblich ,,pazifistischen Friedenspartei“ zu der, der
übelsten Waffenlieferungsforderer sozusagen von
Null auf Hundert entwickelte und die ihren Anton
Hofreiter zusammen mit der Strack-Zimmermann
nach Kiew geschickt!
Und genau diese Agnieszka Brugger meint nun in
gewohnter grüner Überheblichkeit bestimmen zu
können, was denn nun ,,feministisch“ sei und was
nicht. Man kann getrost davon ausgehen, dass,
würde diese Frau hochnotpeinlich befragt, eher
nichts angeben könnte, was denn an der Annalena
Baerbocks ,,feministischer Außenpolitik“ in irgend
einer Art und Weise ,,feministisch“ ist. Und ausge-
rechnet diese Grüne wirft nun Alice Schwarzer vor
„Daran ist nichts, wirklich gar nichts, feministisch“.
Im typischen grünen Größenwahn meint es eine
Grüne es bestimmen zu können, was nun feminist-
isch ist und was nicht.
In die selbe Kerbe haut die langjährige WDR-Mode-
ratorin Bettina Böttcher, die nun der „Emma“ sogar
vorwarf gegen Frauen zu sein und dem Blatt ,,Sexis-
mus“ und ,,Emma gegen Frauen“ vorwarf.
Und wer darf bei dem Gekreische auf gar keinen Fall
fehlen? Richtig, die übliche „Politikwissenschaftlerin“,
die zu jedem dummen Mostrich einen noch dümmeren
Senf hinzufügt. Genau deren Zunft wird hier von der
Politikwissenschaftlerin Sabine Fischer mit dem Kom-
mentar „Wie tief wird Emma noch sinken?“ vertreten.
Dann haben wir da noch die Dramatikerin und Dreh-
buchautorin Anne Rabe. Die schreibt nicht nur für das
Staatsfernsehen der Ersten Reihe, sondern ist ganz ne-
benbei auch noch SPD-Mitglied. Also ,,unabhängiger“
geht es in Buntdeutschland kaum noch!
Anne Rabe spielt hier in diesem Drama ganz nach dem
selbstverfassten Drehbuch die schwer empörte Vertre-
terin der queeren Homolobby. „Die Entwertung intel-
lektueller und lesbischer Frauen fand oft dadurch statt,
ihre Weiblichkeit infrage zu stellen und sie als Mann zu
bezeichnen“ schrieb die. Sichtlich sind der Rabe dabei
völlig die Olympischen Spiele in Frankreich 2024 ent-
gangen, wo genau solche intellektuellen Mannsweiber
echte Frauen im Boxring verprügelt und um Chancen
auf eine Medaille gebracht!
Und alle die hier im „Kölner Stadtanzeiger“ von David
Schmitz aufgezählten Frauen, erweisen hier den deut-
schen Mädchen und Frauen geradezu einen Bärendienst,
indem sie ihnen ausgerechnet eine Marie-Agnes Strack-
Zimmermann als Vorbild für ,,Feminismus“ präsentie-
ren.
Hier der Originalbeitrag: