Wieder mal Klimawandel und globale Erderwärmung?

 

Völlig unerwartet schlug gleich zu Jahresanfang 2025
die globale Erderwärmung in Deutschland mit Schnee-
fall zu. Dabei galt doch 2024 als das wärmste Jahr in
dem sich je ein Klimaforscher ein Thermometer in die
Unterhose gesteckt.
Wie fast jedes Jahr wurden die Klimawandelgläubigen
in den deutschen Landen 2024 auf eine harte Glaubens-
probe gestellt, da alle vorhergesagten Prophezeiungen
nicht eingetreten waren. Der wärmste Sommer, der je
von Experten in Grad Celsius vermessen, zeigte sich
nicht wie erwartet mit großer Hitze und langanhalten-
der Dürre, sondern eher regnerisch.
In gewohnter Orwellscher „1984“-Manier mussten die
Bibel der Klimawandelgläubigen wieder umgeschrieben
werden. Nunmehr bestehen nach neuer Lesart die un-
mittelbaren Folgen des Klimawandeln nicht in zuvor
vorausgesagter Hitze und Dürre, sondern in vermehr-
ten Regenfällen! Um für die Klimawandelgläubigen
ein sichtbares göttliches Zeichen zu setzen, lautete
die Prophezeiungen für 2024 nun in vermehrte Un –
wetter und Gewittern mit mehr Blitzen als früher.
Natürlich existieren keine Wetteraufzeichnungen aus
denen klar hervor, dass Forscher in früheren Zeiten
sämtliche Blitze bei Gewittern gezählt. Aber für den
Klimawandelgläubigen zählen Beweise ebensowenig
wie für den religiösen Gläubigen das persönliche Er-
scheinen Gottes um dessen Existenz zu beweisen!
Den Klimawandelgläubigen sei gesagt: Im Jahre 1855
der Naturforscher und Historiker Ernst Boll ( *1817 –
†1868 ) bei einem Gewitter in Neubrandenburg in
Mecklenburg am 3. Juni 2.700 Blitze und etwa 25
bis 30 in der Minute! Wenn mir einer der Klima-
wandelgläubigen für 2024 mehr Blitze bei einem
Gewitter über Deutschland nachzuweisen vermag,
bekenne ich mich gerne des Leugnen des globalen
menschengemachten Klimawandels schuldig!
Ähnlich wie mit dem genauen Zählen der vermehrten
Blitze verhält es sich mit den erhöhten Temperaturen
in den Weltmeeren. Welches Land hatte vor 100 Jah-
ren beständig auf allen Weltmeeren eine Flotte unter-
wegs auf deren Schiffe jemand täglich die Temperatu-
ren des Meeres gemessen hat?
Wobei man es sich ja auch fragen muss, warum man
bei Voraussagen zum ,,globalen menschengemachten
Klimawandels“, inklusive der ,,globalen Erderwärm-
ung“ solchen Experten vertrauen soll, welche uns bis
zum heutigen Tage nicht genau das Wetter für zwei
Tage voraussagen können! Der Klimawandelgläubige
wird uns nun zwar sagen Wetter ist nicht gleich Klima,
aber das klingt eher wie eine Ausrede! Denn haben sie
schon einmal einen der Klimawandelgläubigen ihnen
den Klimawandel erklären hören, ohne, dass der da-
bei Wetterphänomene oder Temperaturmessungen
verwendet hätte?
Ebenso wenig kann der Klimawandelgläubige es uns
erklären, wie, trotz des gravierenden Klimawandels in
Deutschland immer noch die weit über 100 Jahre alten
sogenannten „Bauernregeln“ gelten oder die Aussagen
des Hundertjährigen Kalender immer noch zutreffend
sind. So wie der Klimawandelgäubige, samt all seiner
vermeintlichen Experten es weder uns noch sich selbst
erklären können, warum, bei der globalen Erderwärm –
ung, die alten deutschen Obstsorten immer noch bedeu-
tend besser an die gegenwärtigen ,,neuen“ und so ande-
ren Klimabedingungen angepasst sind als die ,,moder-
nen“ Obstsorten, s. Äpfel-Anbau in Deutschland. So ge-
sehen, hat sich eher wenig am Klima in Deutschland ge-
ändert. Aber wir dürfen uns dessen gewiss sein, dass die
bermeintlihen Experten der Klimawandelgläubigen auch
dafür eine 1984-mäßige Umschreibung finden werden!

Klimawandel: Etwas über Wetter und Temperaturen

Bis auf den heutigen Tag lässt sich das eigentliche Übel
nicht steuern, dass ausgerechnet diejenigen, die nicht
einmal das Wetter exakt für eine Woche vorhersagen
können als die vermeintlichen Propheten auftreten, die
angeblich ganz genau vorhersagen können, wie sich das
Klima in ein paar Jahrzehnten oder gar in den nächsten
Jahrhunderten entwickelt!
Da die Propheten der Klimawandelgläubigen sich dabei
ebenso oft irren und daneben liegen, wie all die Metero-
logen bei der Voraussage des Wetters für die nächsten
zwei Tagen, so gilt nun die Prophezeiung, dass Wetter
eben nicht Klima sei. Ist das Wetter wie es ist, passt es
in den Klimawandel-Mist! Und was nicht passt, wird
eben passend gemacht!
Die Klimawandel-Endzeitsekte hat es wahrlich nicht
leicht, das sie ihre Bibel für die Klimawandel-Gläubigen
spätestens jedes zweite Jahr umschreiben müssen. Das
eine Jahr wird uns immer heißere Sommer und langan-
haltende Dürren prophezeit, und dann fallen die Pro-
phetentexte buchstäblich ins Wasser, wenn es im Jahr
darauf überdurchschnittlich viel regnet. Was natürlich
die Klimawandelgläubigen nicht davon abhält, nun in
ihrer eiligst umgeschriebenen menschengemachten Kli-
mawandel-Bibel nun zu behaupten, dass der Klimawan-
del zu immer stärkeren Regen und sintflutartigen Nie-
derschlägen verantwortlich sei.
Da nun auch der Klimawandel-Gläubige nicht umhinge-
kommen des täglichen Regens angesichtig zu werden,
obwohl seine Prophezeiungen ihm große Trockenheit
und Dürre vorhersagt, so behelfen sich ihre Propheten
eben damit, dass es immer weniger Wasser in den un-
teren Erdschichten gebe und nun gerade dort tief unter
dem Erdboden die von ihnen vorhergesehene Trocken-
heit herrsche.
Natürlich hat nie einer der Gläubigen der Propheten
wirklich Vergleichslöcher mehrere Meter tief auf sei-
nem Grundstück gegraben, um dort die Feuchtigkeit
oder Trockenheit des Erdreichs wirklich zu erforschen
oder genau nachzumessen. Aber sie wissen auch, dass
der Klimawandelgläubigen ebenfalls nicht nachgraben
werden und täglich/jährlich die Feuchtigkeit der unte-
ren Erdschichten gemessen!
Fällt nun im Winter unerwartet viel Schnee, sodann ver-
kündet der Klimawandel-Gläubige es plötzlich, dass
,,Wetter nicht gleich Klima sei“, und berauben sich so
eigentlich selbst ihrer Argumente. Ist nun der Sommer
oder Winter ,,normal“, dann gilt eben: Wetter ist nicht
gleich Klima!
Klima ist eben nur dann Wetter, wenn es den Vorhersa-
gen der Propheten der Klimawandelgläubigen entspricht,
etwa ungewöhnlich heiße Sommer, oder bei Jahrhundert-
fluten. Obwohl es dieses auch früher schon gegeben hat.
Die Chroniker des 19. Jahrhunderts verzeichnen auf dem
Gebiet Deutschlands auch schon dreijährige Dürren, Win-
ter mit Regen und kaum Schnee oder ungewöhnlich lange
Regenzeiten!
Die Propheten helfen sich hier mit immer neuen Verkün-
digungen, und verkünden dem Klimawandelgläubigen in
einem Winter mit viel Schnee, dass eben heute der Schnee
wärmer als früher sei! Da wird nunmehr eben einfach je-
des neue Jahr zum bisher ,,wärmsten seit Aufzeichnung
der Temperaturen“ erklärt.
Fast jedes Jahr bekommt es der Klimawandelgläubige so
im Wetterbericht zu hören, dass es der heißeste Sommer
oder der trockenste Herbst seit Temperaturaufzeichnung
wäre.
Natürlich wird auch hierbei getrickst! So unterschlägt man
es einfach, dass schon im Jahre 1730 eine Temperaturmess-
ung mittels Alkoholthermometer erfunden, und diese von
unseren Vorfahren auch angenommen und überall ange-
wandt wurde. Nur wurde damals in Europa die Tempera-
tur in Grad Reaumur gemessen!
Erst um 1902 herum wurde in Deutschland die Tempera-
turmessung komplett auf Grad Celsius umgestellt. So ist
also dass, was uns im Wetterbericht als Beginn der Tem-
peraturmessung gesagt, nicht der eigentliche Beginn der
Temperaturmessungen bzw. Temperaturaufzeichnungen,
sondern nur der Zeitpunkt, an dem man begonnen hat die
Temperaturen anhand der Celsius-Skala hier in Deutsch-
land zu messen!
Auf diese Art und Weise entfernte man ein ganzes Jahr-
hundert, nämlich das 19., aus den Wetteraufzeichnun-
gen! Dabei herrschten gerade in den Jahren zwischen
1800 und 1900 ähnliche Wetterverhältnisse wie heute,
mit mehrjährigen Dürren, extrem heißen Sommern und
stellenweise unverhältnismäßig langen Regenzeiten. Es
fegten auch damals schon Stürme und Orkane über das
Land hinweg, die dementsprechend auch nicht zugenom-
men haben!
Angeblich hat sich in den letzten Jahrzehnten der Klima-
wandel mit „dramatischen Folgen“ und erhöhten Tempe-
raturen auf Deutschland ausgewirkt. Natürlich vermag
uns nicht ein einziger Klimaforscher es uns erklären, wa-
rum trotz „dramatischer“ Veränderungen die Hundert-
jährigen Kalender unserer Urgroßväter mit all ihren te-
gionalen Bauernregeln immer noch genauso funktionie-
ren, wie vor zweihundert und mehr Jahren!
Ein weiteres Phänomen für das der Klimawandel-Gläu-
bige bislang noch keiner hinreichende Erklärung hat,
ist das Problem mit den Obstbäumen. Die „modernen“
ertragreicheren Obstsorten sind bedeutend schlechter
an das „neue“ Klima angepasst, wie die alten Obstsor-
ten, die unsere Vorfahren einst noch angebaut und ge-
züchtet haben! Die alten also seit Jahrhunderte hier
im deutschen Raum angebauten Obstbäume kommen
mit den „neuen“ Wetterbedingungen und dem „verän-
derten“ Klima besser zurecht als all die neu gezüchteten
Sorten! Eigentlich müssten ja gerade umgekehrt die al-
ten Obstbäume, die an das Klima von vor 200 Jahren
und mehr hier angepasst, nun große Probleme mit den
„heißeren Temperaturen“ und der „großen“ Trockenheit
usw. haben. Aber es ist genau umgekehrt!
Gerne wird uns weiß gemacht, dass durch den Klimawan-
del die Unwetter an Heftigkeit zugenommen haben, so
seien Gewitter nun stärker und mit mehr Blitzen. Dabei
sind die alten Chroniken aus Deutschland ja voll von Ge-
schichten über Blitzeinschläge, meistens vor allem in den
Kirchtürmen, und von durch Blitzschlag in Brand gesetz-
ten Gebäude und Scheunen!
Was die vorgebliche vermehrte Anzahl von Blitzen betrifft,
so gibt es früher, als die Menschen heftige Gewitter mit vie-
len Blitzen als etwas Normales ansahen und es gibt daher
nur seltene Beispiele, wo sich die Menschen die Mühe he-
macht, die Blitze am Himmel während so eines Gewitters
zu zählen. Eines der wenigen Beispiele liefert uns der His –
toriker und Naturforscher Ernst Boll ( *1817 -†1858 ), wel-
cher bei einem eineinhalbstündigem Gewitter, welches am
3. Juni 1855 sich über die Neubrandenburger Gegend ent-
lud, in der Stadt Neubrandenburg selbst, 25 bis 30 Blitze
in der Minute und insgesamt 2-700 Blitze zählte!
Hitze und Dürren: Als Beispiel nehme ich einmal Meck-
lenburg: Im Jahre 999 herrschte eine große Dürre, der im
folgendem Jahr ein sehr nasser Sommer folgte.
Im Jahre 1545 war es bis August außerordentlich nass
und darauf trat eine ungewöhnliche drei Monate währ-
ende Dürre ein, die Misswachs und große Teuerungen
brachte.
1598 führte eine langanhaltende Dürre zu Missernten.
1615 folgte einem schneearmen Winter ein sehr heißer
Sommer und Herbst mit Dürre.
1617 sehr gelinder Winter, welchem ein dürrer Sommer
folgte.
1624 wiederum große Dürre.
Im Sommer 1630 herrschte eine wochenlange Dürre.
1719 herrschte wiederum eine große Dürre, die zu Miß-
ernten führte.
1809 herrschte im Sommer wiederum eine große Dürre.
1811 zeichnete sich der Sommer durch eine ,,unglaubliche
Hitze“ und anhaltende Dürre aus. Die Dürre 1811 herrschte
europaweit, die Missernten führten u.a. mit dazu, das Na-
poleon seinen Russlandfeldzug auf 1812 verschob.
Der Winter 1818/19 war milde, so milde, dass man in der
Gegend um Schwerin schon am 8. Februar die ersten Mai-
käfer im Freien fand. Dem folgte ein sehr heißer Sommer
mit großer Dürre. Über die anhaltende Dürre in der Geg-
end um Schwerin wird am 13. September 1819 berichtet:
,, Die Dürre ist in und um Schwerin noch immer groß,
daß es nicht nur in vielen Brunnen, sondern auch den
Mühlen gänzlich an Wasser fehlt…“
1822 ,,Der Winter war ungemein milde, fast durch Wär-
me ausgezeichnet, die größte Kälte betrug am 17. Januar –
2 R. „. Dem folgte eine Dürre: ,, Der Sommer dagegen
war, wie fast durch ganz Europa, heiß und trocken, ein
großer Teil unseres Landes entbehrte vom 9. Mai bis 17.
Juli jeglichen Regens“. Missernten wegen der anhalten-
den Dürre. Am 6. Juli 1822 wird aus Güstrow berichtet:
,, Die bisher anhaltende heiße und dürre Witterung hat
uns einen sehr fühlbaren Wassermangel verursacht „.
Der Sommer 1826 war von außerordentlicher Hitze und
Dürre. Darüber heißt es von der Insel Usedom: ,, Der
Sommer 1826 war durch seine außergewöhnliche Hitze
und Dürre merkwürdig … Schon Anfang Juny fing das
heiße Wetter an und dauerte bis in den September hin-
ein ; Tags wechselte das Thermometer zwischen 22 bis
27 Grad Reaum ( 30 – 37 ° Celsius ) im Schatten, während
der Nacht zwischen 20 bis 22 Grad. An dem beständigen
Wolkenlosen Himmel erzeugte sich nur selten ein Gewit-
ter, daß sich jedoch durch keinen Regen entlud, solcher
fiel beinahe in 3 ½ Monaten gar nicht. In der brennenden
Sommerhitze verdorrten Wiesen und Gärten, die Korn –
und Kartoffel-Ernte war nur kümmerlich `“.
1842 kommt es wegen langanhaltender Dürre wiederum
zu Missernten.
Der Winter 1856/57 war ein recht milder in Mecklenburg.
Von 1857 bis 1859 herrschte in Teilen Mecklenburgs eine
3-jährige große Dürre. 1857 fiel nur in den Monaten März
und April Regen im mittleren Durchschnitt, 1858 nur in
den Monaten Mai und Juli.
1859 folgte wieder auf einen milden Winter eine Dürre:
,, Der Winter 1858/1859 war ein recht milder. Im März
fiel viel Regen und am 13./14. April viel Schnee. Von der
Müritz wird berichtet, dass im Herbst 1859 ihr Pegel um
etwa 18 Zoll gestiegen, seitdem aber wieder um einige Zoll
gefallen sei, und im Juli 1860 noch an die 2 Fuß niedriger
stehe, als ihr Normalstand vor 1857 war. Trotzdem 1859
der Regen wieder durchschnittlich viel Regen brachte, ver-
schwand der fallende Regen rasch in der Tiefe und nach
wenigen regenlosen Tagen war auf der Oberfläche bei an-
haltender trockener Luft wieder die schon in den letzten
Jahren waltene Dürre bemerkbar. Deshalb konnten auch
die Seen, Flüsse und Teiche sich nicht wieder anfüllen und
daher hörte man noch fortdauernd Klagen über Austrock-
nungen aus verschiedenen Gegenden, z.B. zu Bollwiek,
Amts Wredenhagen, wo im Jahre 1859 ein kleiner See von
3.000 Quadrat-Ruten, sonst fischreich und nie an Wasser-
mangel leidend, gänzlich austrocknete. Die größeren Re-
genmengen fielen in 1859 ausnahmsweise in den Früh-
lingsmonaten und im September ; dagegen brachten die
warmen Sommermonate Juni, Juli und August, sonst die
regenreichsten, weniger Regen“.
( Der Bericht von 1859 kommt einem von 2023 her sehr
bekannt vor, wegen der Trockenheit in den tieferen tie-
feren Erdscgichten, trotz des Regens, also nichts Außer-
gewöhnliches, dass dem plötzlichen Klimawandel ge-
schuldet wäre! ).
Wir sehen also dass milde Winter und heiße Sommer
mit wenig Regen nicht erst in das 21. Jahrhundert des
,,menschengemachten Klimawandels“ wegen verstärkt
auftreten. Ebenso könnte ich an dieser Stelle eine Jah-
res-Liste mit Auflistung der Stürme, Orkane und hefti-
gen Gewitter folgen lassen, die beweisen täten, dass die-
selben keineswegs in den letzten Jahren häufiger gewor-
den sind.
Bei unseren Wäldern erleben wir das gleiche Phänomen:
Die alten Mischwälder mit dicht bewachsenem Unterholz,
so wie sie bis ins 17. Jahrhundert noch die Regel, sind
ebenfalls besser an das heutige Klima angepasst als der
„moderne“ Wald mit seinen Monokulturen. Wegen dem
wachsenden Holzbedarf wurden, vor allem ab dem 18.
Jahrhundert, schnellwachsende Nadelhölzer aufgeforstet
und genau diese aus Monokulturen bestehenden Nadel-
bäumen, mit ihren gelichteten Unterholz ohne die fehlen-
den Grünpflanzen am Boden, die Wasser speichern und
vor Verdunstungen schützen, sind unsere heutigen Pro-
blemwälder!
Die alten Mischwälder, mit dichtem Unterholz und star-
kem Bodenbewuchs sind immer noch ebenso gut an das
„veränderte“ Klima angepasst, wie die Wälder vor 500
Jahren!
Noch etwas zu den Wäldern. Gerne behaupten ja die
Klimawandel-Gläubigen, dass auch das Ausbreiten des
Borkenkäfers ein Anzeichen des Klimawandels seien.
Allerdings wurde schon 1865 aus Österreich die Aus-
breitung des Borkenkäfers vermeldet. Darüber heißt
es u.a. in deutschen Landwirtschaftszeitung von 1865:
,,Der Fichten-Borkenkäfer – Bostrichus typographus –
wird nach Mittheilungen eines österreichischen Forst-
mannes im ,,Landw. Anz.“ durch Fangbäume und da-
durch vertilgt, daß alle in Folge seiner Verheerungen
abgestorbenen Bäume im Winter gefällt und noch vor
Mai abgefahren werden … – In 4 Fichten wurden 2300
Paare Käfer gezählt, wonach sich berechnet, daß in kur-
zer Zeit an 100 Bäumen 1,437,500 sein können“.
Und noch etwas anderes sollte uns sehr zu denken geben,
nämlich der Umstand, dass ein einziger großer Vulkanaus-
bruch auf der Erde sämtliche Bemühungen der Klimawan-
del-Gläubigen zunichtemacht.
So wurde zum Beispiel beim Ausbruch des Mount St. Helen
in den USA im Jahre 1980 innerhalb weniger Tage mehr
Schadstoffe in die Luft abgegeben als die führenden 20
Industrienationen in einem Jahr produzieren! Nach den
gängigen Theorien hätte es danach, wo ja praktisch das
Doppelte an Schadstoffen in der Luft gewesen, die Tem-
peraturen extrem ansteigen müssen, wie es man es uns
mit der berühmten Eishockeyschläger-Kurve seit langem
weißzumachen versucht. Trotzdem blieb der große Tem-
peraturanstieg in den Folgejahren aus!
In den Alpen kommen beim gefährlichen Abschmelzen
der Gletscher, neben Ötzi dem Steinzeitmensch, auch
auf dem Berghängen alte Geschütze aus der Zeit des Ers-
ten Weltkrieges oder ein 1947 dort notgelandetes Flug-
zeug zum Vorschein. Theoretisch würde das bedeuten,
dass Schnee und Eis nicht so dramatisch abgetaut, son-
dern wieder in etwa den selben Stand wie zu Zeiten des
Ersten Weltkrieges oder zu Ende der 1940er Jahre haben
oder gar wie zum Zeitpunkt als Ötzi um 3.200 vor Chris-
tus dort unterwegs gewesen. Es muss also so um 1920 bis
nach 1950 noch vermehrt Schnee hinzugekommen sein,
welcher die Geschütze aus dem Ersten Weltkrieg wie auch
das notgelandete Flugzeug komplett bedeckte! Mag man
bei Ötzi noch glauben, dass das abfließende Schmelzwasser
ihn weiter talabwärts transportiert, so ist dies für die Ge-
birgs-Stellungen aus dem ersten Weltkrieg, die nun wieder
sichtbar geworden, eher unwahrscheinlich. Natürlich ver-
mag uns kein Klimaforscher es zu erklären, wo all der viele
Schnee bei der zunehmenden Klimaerwärmung hergekom-
men, der sichtlich meterhoch Geschütze und ganze Flug-
zeuge unter seiner Schneedecke verschwinden ließ!
Überhaupt wird derjenige, welcher sich intensiv mit den
Chroniken unserer Vorfahren befasst, überrascht sein, es
dort zu lesen, dass schon damals meterhoher Schnee und
langanhaltene starke Minustemperaturen als ungewöhn-
lich galten, zumindest im 19. Jahrhundert. Auch damals
schon gab es milde Winter mit kaum Schnee, dafür aber
mit viel Regen.
Einen echten Vergleich mit dem Wetter gibt es nicht, da
in früheren Zeiten Pergament und Papier zu teuer waren,
auch recht wenige des Schreibens kundig waren, als das
man das kostbare Papier damit verschwendet hätte, das
alltägliche Wetter aufzuzeichnen. So wurden im Mittel-
alter nur ungewöhnliche bzw. verheerende Naturereig-
nisse oder Flutkatastrophen aufgezeichnet, letztere ve-
reits damals als „Jahrhundertflut“ bezeichnet. Auch galt
schon damals so strenge Winter, dass etwa die Ostsee zu-
gefroren, als so außergewöhnlich, dass man nur daher ih-
rer erwähnte! Nicht selten wird von ungewöhnlich kalten
Wintern in den alten Chroniken berichtet, die also schon
damals als ungewöhnlich galten.
Die moderne Wissenschaft muss sich vielfach einzig mit
dem Auslesen von Baumringen begnügen.
Überhaupt erfahren wir über damalige Wetterverhältnisse
in den Chroniken unserer Vorfahren nur im Zusammen-
hang mit kriegerischen Auseinandersetzungen. So wird
zum Beispiel ein ungewöhnlicher kalter Winter in einer
Chronik damit beschrieben, dass man im Kampfe beim
Fechten nur eine Hand gebrauchen und die andere auf-
wärmen. Ungewöhnlicher Frost wird nun dann erwähnt,
wenn er Burggräben und Flüsse zufrieren ließ und so den
Feinden ein Überqueren erleichterte. Umgewöhnlich star-
ker Regen findet nur da Erwähnung, wo er die Flüsse stark
anschwellen ließ, die damals noch weitgehend ungepflaster-
ten Wege in Schlamm verwandelt, der einen Marsch behin-
derte oder später, wenn starker Regen das Abfeuern der
Musketen in einer Schlacht verhinderte. Letzteres noch
bis in die Zeit der Napoleonischen Kriege!
Hätte es also schon anno dazumal tägliche Wetteraufzeich-
nungen und Niederschlagsmessungen gegeben, so wären
wir wohl eher davon überrascht, wie wenig sich tatsächlich
das Klima in Deutschland in den letzten 500 Jahren verän-
dert hat. Aber dann hätte natürlich das Wetter nichts mit
dem Klima zu tun!