Im Staatsfernsehen der Ersten Reihe genoß man es
hämisch, dass das Interview mit der AfD-Politikerin
Alice Weidel massiv gestört wurde.
Es ist schon seltsam, dass, wenn die AfD ,,extremist-
isch“ sein soll, ausgerechnet die Grüne Franziska
Brantner, also die Vertreterin einer Partei, welche
die AfD verbieten lassen will, völig ungestört ihr
Interview in der Ersten Reihe durchziehen konnte.
Anders als bei Weidel, wo der Moderator deutlich
gegen sie agierte, wurden die Antwoten der Brant-
ner kaum kritisch hinterfragt.
Dazu noch wurde das Interview der Alice Weidel
massiv mit Trillerpfeifen und lauter Musik gestört.
Das wirft mehrere Fragen auf.
1. War die Demo nicht angemeldet, wo war dann
die Polizei? Zumal das Interview in einem Gebäude
des Bundestags stattfand! Wieso war die Polizei
nicht vor Ort und griff nicht ein? Wurden die Be-
amten absichlich zurück gehalten und wenn ja,
wer gab den Befehl dazu?
2. Giebt es um das Bundestagsgebäude herum keine
besonderen Schutzmaßnahmen mehr oder ließ man
den Mob absichtlich auf Weidel los.
3. Hatte man in der Ersten Reihe soviel Angst vor
dem, was Alice Weidel zu sagen hatte, dass man
sich nicht alleine auf den völlig parteiischen Mo-
derator Markus Preiß verlassen wollte?
4. Woher erfuhren die polizeibekannten Linksextre-
misten vom „Zentrum für politische Schönheit“ den
eigentlichen Übertragungsort?
Die stille Freude bei der Ersten Reihe, was der Alice
Weidel im Interview widerfahren, hielt allerdings
nicht allzulange vor, da in jeder Menge Kommenta-
ren die Bürger deutlich zum Ausdruck brachten,
was sie davon hielten.
In der sekundierenden Staatspresse hielt man sich
sehr bedeckt in seiner Berichterstattung. Erst als
die Mehrzahl der Kommentare eindeutig in eine
Richtung gingen, wagte sich die Journaille aus
ihren Löchern, allerdings um Schadenbegrenz-
ung zu betreiben.
Galt es doch vorallem den wie üblich mehr als par-
teiischen Moderator aus der Schusslinie zu bringen.
So heißt es beim RedaktionsNetzwerk Deutschland
dazu: ,, Moderator Markus Preiß versuchte sein Bes-
tes, das heikle Gespräch mit der Chefin einer in Tei-
len rechtsextremen Partei doch noch irgendwie über
die Bühne zu bringen. Ihm ist kein Vorwurf zu ma-
chen. Dem größten deutschen Sendeverbund schon“.
Jan Sternberg der hiermit versucht dem Preiß einen
Persilschein auszustellen, machte sich gar nicht erst
die Mühe zu recherchieren, ob die Aktion des „Zent-
rums für politische Schönheit“ nun angemeldet war
oder nicht. Es ist halt die übliche tendenziöse Bericht-
erstattung!
Allerdings erfahren wir ganz nebenbei, warum das
Staatsfernsehen der Ersten Reihe überhaupt ein In-
terview mit Alice Weidel machte: ,, Preiß hat begrün-
det, warum die ARD überhaupt ein Sommerinterview
mit Weidel macht, weil es jede Menge erboster Leser-
zuschriften im Vorfeld gab: Da man mit allen im Bun-
destag vertretenen Parteien spreche, bekomme auch
die AfD ihren Termin“. Es benötigte also erst massiver
Bürgerproteste, dass man sich überhaupt dazu in der
Ersten Reihe herabließ ein Interview mit einer Politi-
kerin der größten Oppositionspartei im Lande zu füh-
ren!
Da man quasi vom Bürgerwillen dazu gezwungen, gab
man da den polizeibekanntem „Zentrum für politische
Schönheit“ auch den Tipp, wo das Interview stattfindet,
schon weil man sich in der Ersten Reihe es ausmalen
konnte, dass einer wie Markus Preiß, wenn der einen
Punkt macht danach gnadenlos untergehen würde,
weil der einer Alice Weidel kaum gewachsen.
Jan Sternberg stellt das Ganze etwas anders da: ,, Mit
Störungen aber hätte man rechnen müssen. Weder Ort
noch Zeit waren irgendwie geheim“. Allerdings reichte
die gesamte Recherche-Kraft des Redaktionsnetzwerk
Deutschland nicht dazu aus zu recherchieren, ob nun
die Demo des „Zentrums für politische Schönheit“ an-
gemeldet gewesen oder nicht. Was doch der springende
Punkt bei der Sache ist.
Wie nun Jan Sternberg eigene „Neutralität“ in der Be-
richterstattung aussieht, kann man gut herauslesen an
solchen Sätzen: ,, Jede einzelne dieser Störungen hilft
sowohl dem Selbstbewusstsein der Gegendemonstran-
ten, es „dem Faschismus“ mal so richtig gezeigt zu ha-
ben – sie festigt aber jedes Mal aufs Neue die Wagen-
burg der AfD und ihrer Sympathisanten, die sich im
Kampf gegen „das Establishment“ sehen“.
Natürlich kein Wort darüber, dass so mancher der
Veranstalter solcher Störungen, Demonstrationen
und Proteste auf der Zahlungsliste der etablierten
Parteien stehen und von den unter deren Kontrolle
stehenden Ministerien mitfinanziert werden!
Ansonsten heult Jan Sternberg nur noch herum, weil
die Störung des Interviews der AfD bedeutend mehr
Zustimmung verschaffte als der Ersten Reihe. Letztere
schuf so nur einen Grund mehr das Zwangsgebühren-
system des ÖRR endlich abzuschaffen!
In anderen Schmierblätter der buntdeutschen Staats-
presse ist man dagegen noch geneigt die Störungen zu
feiern. So etwa in der berüchtigten „Die Zeit“, wo man
ja gerne mal mit Linksextremisten im „Kampf gegen
Rechts zusammen arbeitet. So heißt es in „Die Zeit“
vom 21. Juli 2025 triumphierend: ,, Das Interview
mit der AfD-Chefin wurde von lautstarken Protesten
übertönt, Alice Weidel war teils kaum zu verstehen“.
Die „Frankfurter Allgemeine“ jubelt ebenfalls am 21.
Juli: ,,Weidel-Gespräch geht im Getöse unter“. Hier
erfahren wir wenigstens: ,, Hinter der Aktion steckt
nach eigenen Angaben die Gruppe Zentrum für Polit-
ische Schönheit. Die Polizei beendete die nicht ange-
meldete Aktion“.
Wo war dann die Polizei als die Truppe anrückte, in
aller Ruhe ihre Technik aufbauen und dann das In-
terview eine Zeit lang seelenruhig stören konnten?
Auf einer Bildunterschrift erfährt man sichtlich klein-
gedruckt: ,,Auch die ,,Omas gegen Rechts“ waren am
Protest beteiligt“. Also genau die Omas, die eben noch
schwer am Jammern als ihre staatliche Bezuschussung
öffentlich wurde, beteiligen sich an einer illegalen Ak-
tion!
Und wir erfahren noch, dass die Berliner Polizei keines-
wegs energisch gegen die nicht genehmigte Aktion vor-
gingen. Dieselbe Polizei, die bei den Corona-Demos auf
Rentner und Kinder eingeprügelt, wobei auch Schwan-
gere nicht verschont wurden, begnügt sich damit, dass
die illegalen Demonstranten ihren Lärm einstellen:
,, Diese hatte die Demonstranten aufgefordert, den Lärm
einzustellen. Dem sei die Gruppe auch nachgekommen.
„Die Anlage wurde ausgeschaltet.“ Der Polizeisprecher
bestätigte, dass die Aktion nicht angemeldet war. Fest-
nahmen gab es bei dem Einsatz demnach aber nicht“.
Festgenommen wurde niemand, denn Festgenommene
könnten später vor Gericht gestellt aussagen, wer ihnen
gesagt, wo genau das Interview stattfindet!
Dagegen berichtet „Die Welt“: ,, Polizei leitet Verfahren
gegen Störer von ARD-Sommerinterview ein – Aktivisten
verteidigen sich“. Weiter erfahren wir: ,, Nach einer Stör-
aktion des linken Künstlerkollektivs „Zentrum für Polit-
ische Schönheit“ (ZPS) beim ARD-Sommerinterview mit
Alice Weidel (AfD) hat die Berliner Polizei zwei Ordnungs-
widrigkeitsverfahren eingeleitet. Diese richten sich gegen
eine 64-Jährige und einen 39-Jährigen, da die Aktion nicht
angemeldet gewesen sei, teilte die Polizei am Montag mit“.
Weiter weiß die „Welt“ zu berichten: ,,Dem Evangelischen
Pressedienst (epd) sagte ein Sprecher des ZPS, es seien von
der Polizei keine Maßnahmen ergriffen worden, und man
habe sich mit den zuständigen Behörden abgestimmt“.
Und weiter: ,, Kubicki selbst hätte das Interview unter sol-
chen Umständen abgebrochen. Er wunderte sich zudem,
dass die Berliner Polizei nicht eher eingegriffen und den
Bus des Platzes verwiesen hatte“.
Dies dürfte nicht nur Politiker verwundern, dass die Ber-
liner Polizei weder willig noch fähig gewesen ist, hier durch-
zugreifen! Was wohl die skandalträchtige Polizeipräsidentin
Babara Slowik dazu zu sagen hat?
Und warum wird in allen anderen Zeitungen außer in einer
Bildunterschrift der „FAZ“ nicht erwähnt, dass außer dem
„Zentrum für politische Schönheit“ auch die „Omas gegen
Rechts“ mit dabei gewesen?
Stattdessen klingt in allen buntdeutschen Schmierblättern
nur die Sorge an, dass die AfD die Störung des Interviews
für sich nutzen könne. Wohl daher lässt man die gegen sie
dauerdemonstrierenden „Omas gegen Rechts“, die zudem
noch ,,staatlich gefördert“, völlig außen vor, denn die Omas
sind geradezu das ins Feuer gegossene Öl bei dieser illega-
len Aktion! Einzig die „BILD“ lässt es sich nicht nehmen
die „Omas gegen Rechts“ explezit unter den ,,Störern des
Weidel-Interview“ aufzuzählen: ,, Das Krach-Geheimnis
parkte ein paar Meter von den Demonstranten (einige tru-
gen T-Shirts von „Omas gegen Rechts“, andere hielten das
Transparent „FCK AfD“) entfernt: ein Omnibus, der Gefan-
genentransportern der Polizei ähnelt. Auf dem Dach waren
Lautsprecher befestigt – und eine Leucht-Anzeige. An der
Seite die Aufschrift: „Adenauer SRP+“.
Im typischen „BILD“-Stil bringt auf, was zusammengehört:
,, Der Name des Liedes: „Scheiß AfD Jodler“ vom Corner
Chor aus Augsburg. Die Stadt hatte den Chor erst im ver-
gangenen Jahr mit dem Augsburger Pop-Preis ausgezeich-
net – seine Performances seien „bunt, und die Message ist
klar und deutlich: für Vielfalt, für soziale Gerechtigkeit“,
heißt es auf der Homepage der Stadt „.
Auch im berüchtigtem „Tagesspiegel“ werden die „Omas
gegen Rechts“ nicht erwähnt. In deren Bericht werden
dagegen Demonstranten mit einer Antifa-Flagge gezeigt.
Also waren auch die mit dabei!
Ansonsten bemühen alle Schmierblätter ihre vermeint-
lichen „Faktenchecker“, allem vor an die Erste Reihe, um
Alice Weidel Falschaussagen nachzuweisen.
Und noch etwas erfahren wir einzig von der „BILD“ näm-
lich, dass das „Zentrum für politische Schönheit“ seine Ak-
tion vorher groß ankündigte: ,, Bei X schrieb die Gruppe
über die Weidel-Aktion: „TV-Tipp: Schaut Euch heute
UNBEDINGT das Sommerinterview mit Alice Weidel in
der ARD ab 18 Uhr an! Mit dabei: Der Adenauer SRP+“.
Es handele sich um das „beste Sommerinterview, das die
ARD je mit Faschisten geführt hat“. Das heißt, die Polizei
hätte gewarnt sein müssen und sich darauf vorbereiten.
Im „Tagesspiegel“ erfahren wir noch: ,, Das Künstlerkol-
lektiv bittet im Netz unterdessen um Spenden, um den
Dauerbetrieb des Busses zu ermöglichen. Das Geld werde
für Versicherung, Wartung und Betrieb des Fahrzeugs be-
nötigt, allerdings auch für „juristische Auseinandersetzun-
gen mit der Polizei Berlin und der Landesregierung“. Man
muss wohl an dieser Stelle schon froh sein, dass man im
„Tagesspiegel“ nicht auch noch den Spendenaufruf selbst
nebst Kontonummer veröffentlichte!
Banken, die so gerne AfD-Mitgliedern die Konten sperren,
können nun ihre Demokratietreue unter Beweis stellen, in-
dem sie nun auch dem polizeibekannten „Zentrum für po-
litische Schönheit“ nach deren illegalen Aktionen die Kon-
ten sperren. Was die Frage aufwirft, wie linksextremistische
NGOs und Vereine überhaupt Konten bei deutschen Ban-
ken haben können, wenn man als ,,extremistisch“ einge-
stufte „Rechte“ solche verwehrt! Aber dies ist wohl der üb-
lichen heuchlerisch-verlogenen Doppelmoral in diesem
Land geschuldet!
