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Zuerst machen TikTok und Co. gute Laune, dann kommt das schlechte Gewissen: Die JIMplus-Studie 2026 zeigt, wie Jugendliche die Chancen und die Belastungen durch ihren Social-Media-Konsum einschätzen. Die 14- bis 17-Jährigen schwanken in der Befragung zwischen Inspiration und Belastung: 👉 72 % fühlen sich durch Social Media abgelenkt. 👉 Gleichzeitig sehen 82 % Social Media als wichtigen Wissenszugang. 👉 Mädchen nutzen Social Media häufiger und erleben stärkeren Vergleichsdruck und Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper. 👉 Besonders belastend sind ungewollte Nacktbilder, Mobbing, drastische Gewalt sowie Inhalte zu Essstörungen und Selbstverletzung. 👉 Für das Wohlbefinden am wichtigsten sind den Jugendlichen Freund:innen und Familie, KI-Chatbots nutzen bei Problemen nur 12 %. 👉 Mehr als die Hälfte bezweifelt die Wirksamkeit von Altersverboten, 43 % sind dennoch für ein Mindestalter. In der Debatte darüber fühlen sich die Jugendlichen nicht ausreichend gehört. 👉 Und: Fast die Hälfte der Befragten beneiden Generationen, die ohne Social Media aufgewachsen sind. Der mpfs ist ein Kooperationsprojekt der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), der Medienanstalt Rheinland-Pfalz und des Südwestrundfunks (SWR). Die Zielgruppe der Studie bilden Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland. Durch einen Mixed-Methods-Ansatz (einer Kombination aus qualitativem Online-Tagebuch/Remote-Einzelinterviews und anschließender quantitativer Online-Befragung) wurde die Perspektive der Jugendlichen unmittelbar erfasst und sichtbar, was diese im Netz bewegt – in Feeds, Reels oder Chats. #SWR #Journalismus #SocialMedia

ich frage mich mittlerweile wenn ich nun hier wieder die erwartbaren Daten lese: und nun, sind da jetzt wirklich neue Erkenntnisse bei? Viel wichtiger wäre mal konkret zu werden. Was bedeutet das in Aktionen; was macht unser Bildungssystem konkret damit, was sind die to-dos der Plan. Die Zahlen werden in der "Bildungsblase" hoch und runter diskutiert. Das lese ich hier nun seit langer Zeit. Aber ich lese nicht: Die Grundschulen, die IGS, das Gymnasium xy hat sich die Zahlen angesehen und daraus folgende Aktionen abgeleitet: a) Diskussionsabende bei Elternabende zu den Ergebnissen mit konkreten Ableitungen eines Aktionsplanes, um Transparenz zu schaffen, um konkrete Gefahren zu identifizieren und konkrete Maßnahmen, um diese Gefahren zu vermeiden ... Sorry muss das mal schreiben, in jeder anderen Branche würde das so gehen, hier sehe ich nur Diskussion, keine Aktion - oder?

Diese Ergebnisse machen deutlich, wie ambivalent Social Media für junge Menschen inzwischen ist. Die Plattformen bieten Inspiration, Wissen und Austausch, gleichzeitig erhöhen sie den Druck und können das Wohlbefinden beeinträchtigen. Gerade deshalb sollte die Diskussion nicht nur um Nutzungszeiten oder Altersgrenzen kreisen. Ebenso wichtig ist es, Medienkompetenz zu fördern und Jugendliche aktiv in die Gestaltung von Lösungen einzubeziehen. Wer ihre Perspektiven ernst nimmt, schafft langfristig bessere Voraussetzungen für einen gesunden und selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien.

Warum wird eigentlich TikTok namentlich erwähnt und die anderen Suchtbringer nicht?

Ich bin ARD- und vor allem SWR-süchtig — was soll ich bloß tun? Abschalten etwa?

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