Umweltstiftung Michael Otto hat dies direkt geteilt
#𝗪𝗮𝘀𝘀𝗲𝗿𝗪𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻: Warum merken wir Niedrigwasser erst, wenn es fast zu spät ist? 💧 In den Nachrichten häufen sich die Meldungen von Hitze, niedrigen Flussständen und in vielen Regionen wird zum Wassersparen aufgerufen. Wie steht es um unser Wasser? In unserem WasserWissen werfen wir dazu heute einen Blick auf das Thema #Niedrigwasser. Niedrigwasser hat vielfältige Auswirkungen: Extrem trockene Böden lassen Regenwasser nicht mehr ausreichend durchsickern. Unsere unsichtbaren #Grundwasserspeicher werden nicht mehr genügend aufgefüllt, was die langfristige Wasserversorgung belasten kann. Sinkende Flusspegel schränken die #Schifffahrt ein, unterbrechen Lieferketten, führen zu Ernteausfällen in der Landwirtschaft und verknappen das nötige Kühlwasser für die Industrie. Flüsse erwärmen sich bei geringem Wasservolumen schneller. Das verschlechtert die #Wasserqualität und gefährdet den #Lebensraum von Fischen und Pflanzen. 𝗪𝗮𝘀 𝗸ö𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝘁𝘂𝗻? Um unsere Ressourcen zu schützen, müssen wir Wasser bewusster nutzen, es über natürliche Speicher wie intakte Wälder, Moore oder das Prinzip der "#Schwammstadt" länger in der Landschaft halten und frühzeitig vorsorgen. Genau hier setzt das neue Informationssystem #NIWIS an. Die Plattform führt erstmals bundesweit tagesaktuelle Messdaten zu Flüssen, Grundwasser und Bodenfeuchte einheitlich zusammen. Sie liefert damit eine verlässliche Entscheidungsgrundlage für Behörden, Kommunen und die Wirtschaft, um rechtzeitig regionale Anpassungsstrategien zu entwickeln und Wasserknappheit entgegenzuwirken. Auch im Winter kann Niedrigwasser auftreten – beispielsweise durch ausbleibende Niederschläge. #Klimaanpassung #Nachhaltigkeit #Wasserschutz