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Umweltstiftung Michael Otto

Umweltstiftung Michael Otto

Gemeinnützige Organisationen

Wir gestalten eine lebenswerte Welt für kommende Generationen – mit Fokus auf die Land- und Wassernutzungskonflikte.

Info

Die Umweltstiftung Michael Otto versteht sich als Zukunftslabor für den ökologischen Umbau in Deutschland. Mit Fokus auf die großen Land- und Wassernutzungskonflikte entwickelt sie Lösungen, die die Balance zwischen menschlichen Bedürfnissen und ökologischen Grundlagen wiederherstellen. Ihr Ansatz kombiniert Dialog, exemplarische Projekte und die Aktivierung politischer und gesellschaftlicher Akteure, um systemischen Wandel zu bewirken. Mit über 30 Jahren Erfahrung ist sie eine vertrauenswürdige Brückenbauerin zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Naturschutz. https://www.umweltstiftungmichaelotto.de/impressum

Branche
Gemeinnützige Organisationen
Größe
11–50 Beschäftigte
Hauptsitz
Hamburg
Art
Nonprofit

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    #𝗪𝗮𝘀𝘀𝗲𝗿𝗪𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻: Warum merken wir Niedrigwasser erst, wenn es fast zu spät ist? 💧   In den Nachrichten häufen sich die Meldungen von Hitze, niedrigen Flussständen und in vielen Regionen wird zum Wassersparen aufgerufen. Wie steht es um unser Wasser? In unserem WasserWissen werfen wir dazu heute einen Blick auf das Thema #Niedrigwasser.   Niedrigwasser hat vielfältige Auswirkungen:   Extrem trockene Böden lassen Regenwasser nicht mehr ausreichend durchsickern. Unsere unsichtbaren #Grundwasserspeicher werden nicht mehr genügend aufgefüllt, was die langfristige Wasserversorgung belasten kann.   Sinkende Flusspegel schränken die #Schifffahrt ein, unterbrechen Lieferketten, führen zu Ernteausfällen in der Landwirtschaft und verknappen das nötige Kühlwasser für die Industrie.   Flüsse erwärmen sich bei geringem Wasservolumen schneller. Das verschlechtert die #Wasserqualität und gefährdet den #Lebensraum von Fischen und Pflanzen.   𝗪𝗮𝘀 𝗸ö𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝘁𝘂𝗻?   Um unsere Ressourcen zu schützen, müssen wir Wasser bewusster nutzen, es über natürliche Speicher wie intakte Wälder, Moore oder das Prinzip der "#Schwammstadt" länger in der Landschaft halten und frühzeitig vorsorgen.   Genau hier setzt das neue Informationssystem #NIWIS an. Die Plattform führt erstmals bundesweit tagesaktuelle Messdaten zu Flüssen, Grundwasser und Bodenfeuchte einheitlich zusammen. Sie liefert damit eine verlässliche Entscheidungsgrundlage für Behörden, Kommunen und die Wirtschaft, um rechtzeitig regionale Anpassungsstrategien zu entwickeln und Wasserknappheit entgegenzuwirken.   Auch im Winter kann Niedrigwasser auftreten – beispielsweise durch ausbleibende Niederschläge.   #Klimaanpassung #Nachhaltigkeit #Wasserschutz

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    𝗠𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗻 𝗔𝗤𝗨𝗔-𝗔𝗚𝗘𝗡𝗧𝗘𝗡-𝗦𝗽𝗲𝘇𝗶𝗮𝗹𝗲𝗶𝗻𝘀ä𝘁𝘇𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗔𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻   Letztes Jahr durften wir ein ganz besonderes Jubiläum feiern: 15 Jahre AQUA-AGENTEN. Zu diesem Geburtstag wollten wir etwas Besonderes machen und haben deshalb den AQUA-AGENTEN-Spezialeinsatz gestartet. Unser Ziel war es, Lehrkräfte und Kinder aktiv dabei zu unterstützen, ihre eigenen, kreativen Ideen rund um das Thema Wasser umzusetzen. Aus allen Bewerbungen haben wir 14 Schulklassen ausgewählt und sie mit jeweils 500 Euro gefördert.   In den kommenden Wochen zeigen wir euch die 14 spannenden Spezialeinsätze!   𝗦𝗽𝗲𝘇𝗶𝗮𝗹𝗲𝗶𝗻𝘀𝗮𝘁𝘇 1: 𝗗𝗮𝘀 𝗻𝗲𝘂𝗲 𝗙𝗼𝗿𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿𝗹𝗮𝗯𝗼𝗿 𝗱𝗲𝗿 𝗡𝗼𝗿𝗱𝘀𝗰𝗵𝘂𝗹𝗲 𝗶𝗻 𝗝𝗲𝗻𝗮 Den Anfang machte die Nordschule Jena. Mit der Förderung hat die Grundschule ihr Forscherlabor komplett neu eingerichtet, sodass dort nun fleißig experimentiert werden kann:   Rund 80 Kinder haben hier schon selbstständig experimentiert und sich mit spannenden Wasserfragen auseinandergesetzt: Sie erforschen spielerisch physikalische Eigenschaften von Wasser. Was hat es mit Wasserdruck auf sich? Wie schmilzt Eis mit Salz? Und was passiert eigentlich mit Rosinen in Sprudelwasser?   Das Besondere an dem neuen Labor ist, dass dort mehr als eine Klasse zum Thema Wasser forschen kann. Zusammen mit den Aufgaben aus dem AQUA-AGENTEN-Koffer und Exkursionen zu außerschulischen Lernorten ist das ein schönes Beispiel aus der Praxis für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).   Aus der AQUA-AGENTEN-Zentrale besuchte Kristina Raab die Klasse in Jena und war vor allem von der Neugierde und Gewissenhaftigkeit der Kinder begeistert: „Jedes Experiment wurde sehr sorgfältig durchgeführt, darauf haben alle Kinder in den Teams richtig gut geachtet.“   Vielen Dank an die Nordschule Jena für die Umsetzung dieses tollen Projektes!   #Wasserbildung #BNE #NordschuleJena Über #AquaAgenten: Das Projekt AQUA-AGENTEN ist eine BNE-Initiative der Umweltstiftung Michael Otto zu Schutz der Ressource Wasser und wird mit über 40 Partner*innen vor Ort durchgeführt. Hauptpartner ist HAMBURG WASSER. Vor über 15 Jahren wurde das Bildungsprogramm zusammen mit Expert*innen aus den Bereichen Wasser, Naturschutz, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Schulbildung entwickelt und wird seit 2010 mit unseren Partner*innen durchgeführt. In Jena erfolgt die Umsetzung der AQUA-AGENTEN in Kooperation mit JenaWasser.

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    𝗦𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲 𝗙ö𝗿𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗳ü𝗿 𝘄𝗲𝗿𝘁𝘃𝗼𝗹𝗹𝗲 𝗪𝗮𝘀𝘀𝗲𝗿𝗯𝗶𝗹𝗱𝘂𝗻𝗴 – 𝗗𝗶𝗲 𝗔𝗤𝗨𝗔-𝗔𝗚𝗘𝗡𝗧𝗘𝗡 𝗯𝗲𝗶 𝗥𝗧𝗟  💦   Erinnert Ihr Euch noch an den Besuch von RTL Nord vor zwei Monaten bei unserem Erlebnistag im Kiwittsmoor? Am Freitagabend gab es nun "die gute Minute" im Fernseher zu sehen!   𝗪𝗮𝘀𝘀𝗲𝗿𝗯𝗶𝗹𝗱𝘂𝗻𝗴 𝗶𝘀𝘁 𝘂𝗻𝘃𝗲𝗿𝘇𝗶𝗰𝗵𝘁𝗯𝗮𝗿 𝗳ü𝗿 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 – 𝘂𝗻𝗱 𝘀𝗶𝗲 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝘁ü𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴.   Wasser ist unsere wertvollste Ressource. Damit Kinder von klein auf verstehen, warum jeder Tropfen zählt, machen wir Wasserbildung bei den AQUA-AGENTEN begreifbar, lebendig und aktiv. Doch um solche hochwertigen Bildungsangebote für Schulen kostenfrei anbieten zu können, sind wir auf starke Partner*innen und Spenden angewiesen. Jede finanzielle Unterstützung fließt direkt in die Zukunft unserer Kinder und unserer Umwelt.   In der RTL-Sendung 'Die gute Minute' durften wir einen kleinen Ausschnitt unserer Arbeit zeigen. Es ist einfach großartig zu sehen, mit wie viel Begeisterung die kleinen Forscher*innen bei der Sache sind. Denn eines steht fest: Nur wer den Wert von Wasser versteht, wird sich auch später für seinen Schutz einsetzen.   Ein riesiges Dankeschön geht an die Stiftung RTL - Wir helfen Kindern e.V. – für die großzügige Förderung, die unsere Bildungsarbeit möglich macht! Ihr möchtet unsere Bildungsarbeit unterstützen? Lasst uns gerne ins Gespräch kommen – schreibt uns einfach eine Nachricht!   Hier geht’s zum Beitrag: https://lnkd.in/dRuGaS5F #Wasser #BNE #Bildung #außerschulischeBildung #Förderung ++++++++++++ Über #AquaAgenten: Das Projekt AQUA-AGENTEN ist eine BNE-Initiative der Umweltstiftung Michael Otto zu Schutz der Ressource Wasser und wird mit über 40 Partner*innen vor Ort durchgeführt. Hauptpartner ist HAMBURG WASSER. Vor über 15 Jahren wurde das Bildungsprogramm zusammen mit Expert*innen aus den Bereichen Wasser, Naturschutz, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Schulbildung entwickelt und wird seit 2010 mit unseren Partner*innen durchgeführt. Erst in Hamburg und mittlerweile in weiteren Bundesländern.

  • Heute feiern wir den internationalen Tag des Naturschutzes! In unserem F.R.A.N.Z. Projekt bringen wir mehr Artenvielfalt in die intensive Agrarlandschaft durch die Kooperation mit Landwirten und Berater*innen, die mehr als 15 Maßnahmen auf 5-10% ihrer Betriebsfläche umsetzen. Ein Pilotprojekt das seit 2016 zeigt: Naturschutz geht auch in der intensiven Landwirtschaft ökologisch wirksam, praxistauglich und wirtschaftlich tragfähig – wenn wir den Einsatz der Landwirt*innen effektiv fördern. Die Ergebnisse unserer Begleitforschung aus dem Thünen-Institut, Michael-Otto-Institut im NABU e.V. (MOIN) und der Georg-August-Universität Göttingen sind auf der Projektwebsite und dem Link in den Kommentaren zu finden. 

    Unternehmensseite für Bundeszentrum für Landwirtschaft anzeigen

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    Wie lassen sich Landwirtschaft und Naturschutz miteinander verbinden? 🌾 Biologische Vielfalt ist eine zentrale Grundlage für intakte Ökosysteme – und damit auch für eine nachhaltige Landwirtschaft. Allerdings steht die Landwirtschaft vor der Herausforderung, die wachsende Nachfrage nach Lebensmitteln zu bedienen und gleichzeitig die Artenvielfalt zu erhalten. Genau an diesem Spannungsfeld setzt das Projekt F.R.A.N.Z. (Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft) an, das von der Umweltstiftung Michael Otto und dem Deutscher Bauernverband e.V. durchgeführt wird. Gemeinsam mit zehn landwirtschaftlichen Demonstrationsbetrieben werden darin seit 2016 Maßnahmen entwickelt und erprobt, die die Biodiversität erhöhen und dabei praxistauglich sowie wirtschaftlich tragfähig sind. Von Erbsenfenstern über Insektenwälle bis hin zu Blühstreifen: Die Maßnahmen zeigen, wie vielfältig Ansätze für mehr Artenvielfalt in der Agrarlandschaft sein können. Besonders spannend sind dabei die Erfahrungen der beteiligten Betriebe: 👨🌾 Gernot Lindemann-Berk aus der Kölner Bucht setzt auf seinem Betrieb unter anderem das Blühende Vorgewende um. Die Fläche darf während der Bewirtschaftung wie üblich befahren und auch beerntet werden. Damit lässt sich diese Maßnahme gut in den Betriebsalltag integrieren und gleichzeitig die Strukturvielfalt auf den Flächen erhöhen. 👨🌾 Friedhelm und Sebastian Dickow aus Niederbayern zeigen, wie mehrjährige Blühstreifen und Insektenwalle in der Praxis umgesetzt werden. Ihre Erfahrung: Die Flächen verändern sich ständig und sind ökologisch äußerst wertvoll. Im neuen Fachartikel auf Praxis-Agrar stellen wir die Erfahrungen beider Praxisbetriebe ausführlich vor und geben mehr Einblicke in die verschiedenen Biodiversitätsmaßnahmen: 👉 https://lnkd.in/ei6dt-_t Welche Erfahrungen haben Sie mit Biodiversitätsmaßnahmen in der Landwirtschaft gemacht – und welche Ansätze haben aus Ihrer Sicht das größte Potenzial für die Zukunft? 💬 

    • Betriebsleiter Gernot Linnemann steht auf einer Blumenwiese und berichtet über seine Erfahrung mit Biodiversitätsmaßnahmen: "Eine sehr spannende Maßnahme, die wir im F.R.A.N.Z.-Projekt umgesetzt haben, ist das Blühende Vorgewende zur Förderung von Bestäubern, Feldvögeln und auch Feldhasen."
    • Artikel Naturschutz und Landwirtschaft gemeinsam gedacht: Warum Biodiversität die Landwirtschaft betrifft. Jetzt lesen auf www.praxis-agrar.de
  • Der #Feldrittersporn ist Blume des Jahres 2026 und ein Symbol für eine vielfältige Kulturlandschaft, deren Bedeutung für den Naturschutz oft unterschätzt wird. 💜 🗣️ Umso mehr hat es uns gefreut, bei der Fachtagung „Vielfalt säen und Zukunft ernten“ der Loki Schmidt Stiftung das #FRANZprojekt vorzustellen. Gemeinsam mit Expert*innen aus Landwirtschaft, Naturschutz und Wissenschaft hat unsere F.R.A.N.Z.-Projektleiterin Sophie Wolters diskutiert, wie wir Landwirtschaft ökologisch verantwortungsvoll und zugleich praktikabel und wirtschaftlich tragfähig gestalten können. 🌿 Der Feldrittersporn zählt zu den stark gefährdeten #Ackerwildkräutern. Wo er wächst, profitieren auch zahlreiche spezialisierte Insekten und Feldvögel. Gleichzeitig macht sein frappierender Rückgang deutlich, wie sehr Ackerwildkräuter auf eine naturverträgliche Bewirtschaftung angewiesen sind. Ackerwildkräuter wie der Feldrittersporn spielen daher auch im F.R.A.N.Z.-Projekt eine wichtige Rolle. Sie sind Bestandteil unserer Blühmischungen und finden auf den Demonstrationsbetrieben wertvolle Lebensräume. Unsere Erfahrungen aus zehn Jahren Umsetzung von biodiversitätsfördernden Maßnahmen stellen wir in diesem letzten Jahr des Projektes auf unterschiedlichen Plattformen vor. 📖 Den Anfang macht unsere #neue #Broschüre „Mehrjährige Blühstreifen – Von der Anlage über die Pflege bis zum Umgang mit Ampfer und Kratzdistel“, die das geballte Wissen unserer Betriebsleiter, Biodiversitätsberatung und der Wissenschaft enthält. Sie richtet sich vor allem an Landwirtinnen und Landwirte sowie Beratung und Verwaltung. 🔗https://lnkd.in/eEay65Cg ➡️ Mehrjährige Blühstreifen gehören zu den wirksamsten Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität im Ackerbau. ➡️ Sie verbinden Naturschutz mit landwirtschaftlicher Praxis und lassen sich wirtschaftlich sinnvoll in Betriebe integrieren. ➡️ Entscheidend für ihren Erfolg sind eine fachgerechte Anlage, die richtige Pflege und ausreichend lange Standzeiten. ➡️ Sie leisten nicht nur einen Beitrag zum Artenschutz, sondern verbessern auch wichtige Ökosystemleistungen wie die natürliche Schädlingsregulierung sowie den Boden- und Gewässerschutz. 🙏 Vielen Dank an die Loki Schmidt Stiftung für die Einladung und die gelungene Tagung. Der Austausch hat einmal mehr gezeigt: Der Erhalt unserer Ackerwildkräuter und wertvollen Lebensräume gelingt nur gemeinsam mit starken Partnern.

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  • 💡 Von der Projektidee ins #Landesprogramm: Auf den DLG-Feldtagen 2026 haben wir Einblicke gegeben, wie erfolgreiche #Feldvogelmaßnahmen aus dem #FRANZprojekt ihren Weg in das Landesprogramm Sachsen-Anhalt gefunden haben. 🗣️ Wie dies gelungen ist, diskutierte unsere Kollegin und F.R.A.N.Z.-Projektleiterin Sophie Wolters mit Betriebsleiter Sven Borchert, der den größten F.R.A.N.Z.-Betrieb in der Magdeburger Börde bewirtschaftet, Dr. Jens Birger, Betriebsberater und Geschäftsführer der Stiftung Kulturlandschaft Sachsen-Anhalt, sowie Dr. Jannik Beninde, Wissenschaftler am Michael-Otto-Institut im NABU e.V.. Gemeinsam erläuterten sie die ökologische Wirksamkeit der Feldvogelmaßnahmen und Notwendigkeit für die Förderung der Feldvögel im Kontext des alarmierenden Rückgangs dieser Indikatorarten. Sie zeigten außerdem, welche wissenschaftlichen #Erkenntnisse, praktischen #Erfahrungen und #Beratungsansätze dazu beigetragen haben, im F.R.A.N.Z. Projekt getestete und bewährte Feldvogelmaßnahmen in das Landesprogramm Sachsen-Anhalt zu überführen. Deutlich wurde: Der Erfolg basiert auf dem engen Zusammenspiel von Forschung, Landwirtschaft und Beratung. Die wichtigsten Erkenntnisse: 🌾 Neue Maßnahmen wie #Feldvogelstreifen und #Erbsenfenster haben ihre Wirksamkeit für verschiedene Feldvogelarten eindrucksvoll belegt:  Auf produktiven Ackerflächen mit Feldlerchenfenstern wurden beispielsweise bis zu viermal mehr Feldlerchenreviere nachgewiesen als auf Vergleichsflächen ohne diese Maßnahme. 🚜 Entscheidend für die Umsetzung auf den Betrieben ist die #Praxistauglichkeit. Maßnahmen müssen sich in Fruchtfolgen und Betriebsabläufe integrieren lassen – etwa indem Feldvogelstreifen an die Maschinenbreiten angepasst werden oder Mitarbeitende Tipps und Tricks von Berufskollegen unkompliziert abrufen können. 📈 Eine gute #Beratung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Sie unterstützt Landwirt*innen dabei, die passenden Maßnahmen für ihren Betrieb auszuwählen, diese sinnvoll in Fruchtfolge und Arbeitsabläufe zu integrieren und praktische Herausforderungen gemeinsam zu lösen. Ein schöner Abschluss war der persönliche Blick von Landwirt Sven Borchert auf zehn Jahre F.R.A.N.Z.-Projekt: „Mein Highlight bei F.R.A.N.Z. war zu sehen, wie wir die Feldvögel wieder in der Landschaft ansiedeln konnten. Die Feldlerchen fühlen sich in meiner Lieblingsmaßnahme, dem Erbsenfenster, sichtlich wohl.“ Ein Zitat, das zeigt, worum es letztlich geht: Wirksame Maßnahmen, die auf den Betrieben funktionieren und einen messbaren Beitrag zum Feldvogelschutz leisten.

  • #Paludikultur braucht nicht nur innovative Landwirt*innen, sondern auch Unternehmen, die mitziehen. Genau dafür bringt die Allianz der Pioniere die richtigen Akteur*innen zusammen. Mehr über den Ansatz gibt es im Kurzinterview des Kompetenzzentrum Natürlicher Klimaschutz (KNK) mit unserer Vorständin Claudia Bühler. 👇

    🎤 𝗗𝗿𝗲𝗶 𝗙𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻 𝗮𝗻... Claudia Bühler, Vorständin der Umweltstiftung Michael Otto. In unserem Kurzinterview spricht sie über die „𝗔𝗹𝗹𝗶𝗮𝗻𝘇 𝗱𝗲𝗿 𝗣𝗶𝗼𝗻𝗶𝗲𝗿𝗲“, die sich für neue Wertschöpfungsketten für 𝗣𝗿𝗼𝗱𝘂𝗸𝘁𝗲 𝗮𝘂𝘀 𝗣𝗮𝗹𝘂𝗱𝗶𝗸𝘂𝗹𝘁𝘂𝗿-𝗕𝗶𝗼𝗺𝗮𝘀𝘀𝗲 einsetzt. 𝗭𝘂𝗺 𝗞𝘂𝗿𝘇𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿𝘃𝗶𝗲𝘄: 👉 https://lnkd.in/ec2sJbcJ Foto: Umweltstiftung Michel Otto #Paludi #NatürlicherKlimaschutz Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) Bundesamt für Naturschutz - Federal Agency for Nature Conservation

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  • 🗣️ #Zukunft lernen – mehr als ein Fach. Wie gelingt es, Klima- und Naturschutz dauerhaft im #Schulalltag zu verankern und nicht nur dort, wo einzelne Lehrkräfte oder Projekte dafür brennen? Genau darüber haben wir bei unserer #Veranstaltung „Zukunft lernen – mehr als ein Fach“ im Rahmen der Hamburg Sustainability Week und der Hamburger Stiftungstage mit Vertreter*innen aus Schule, Schülerschaft, Wissenschaft, Verwaltung, außerschulischer Bildung, NGOs und Zivilgesellschaft diskutiert. Eine Botschaft zog sich durch den gesamten Austausch: Bildung für nachhaltige Entwicklung (#BNE) muss vom Projekt zur Struktur werden. Was es dafür braucht? ➡️ Nachhaltigkeit als #Querschnittsaufgabe in allen Fächern statt als Einzelthema. ➡️ Eine #interdisziplinärere #Lehrkräftebildung, die vernetztes Denken stärkt. ➡️ Schulen, die sich als Teil der Stadtgesellschaft verstehen und enger mit #außerschulischen #Lernorten, Familien und lokalen Initiativen zusammenarbeiten. ➡️ Mehr Sichtbarkeit und bessere #Vernetzung bestehender Angebote, denn es gibt bereits sehr viel ➡️ Vor allem den #politischen #Willen, langfristige Förderstrukturen und Schulleitungen, die BNE strategisch in der Schulentwicklung verankern. Unser Fazit: Es fehlt nicht an guten Ideen oder engagierten Menschen. Entscheidend sind die #politische #Unterstützung, bestehende Lösungen gemeinsam weiterzuentwickeln, ein Schulterschluss aller Beteiligten sowie ein #WholeSchoolApproach, der Nachhaltigkeit in allen Bereichen des Schullebens selbstverständlich macht. Denn Klima- und Naturschutz sind kein zusätzliches Unterrichtsthema – sie sind eine Zukunftsaufgabe. Schule ist der Ort, an dem junge Menschen sehr viel Zeit verbringen und die nötigen Kompetenzen entwickeln können, um Zukunft aktiv mitzugestalten. Neugierig auf den vollständigen #Nachbericht? 🔗 Auf unserer Website findet ihr eine Zusammenfassung, weitere Fotos sowie das Graphic Recording mit den zentralen Impulsen und Diskussionsergebnissen. Den Link gibt es im ersten Kommentar. ♥️ Ein herzlicher Dank gilt unseren Impulsgebenden Claire Grauer, Marvin Drees, Björn von Kleist, Gerrit Wehofsich und Lucia Quast für ihre inspirierenden Perspektiven und den offenen Austausch. Vielen Dank an unsere Moderatorin Canê Çağlar, unsere Graphic Recorderin Angela Gerlach und unsere Fotografin Anke Bewert, die mit ihrer Arbeit dazu beigetragen haben, die Veranstaltung lebendig zu gestalten und ihre Ergebnisse über den Veranstaltungstag hinaus sichtbar zu machen.

  • Umweltschutz und Wirtschaft: Kein Entweder-Oder, sondern ein Je mehr-Desto besser. So lautet die zentrale Botschaft in einem neuen Gastbeitrag, den unserer Vorständin Claudia Bühler für Table.Briefings im Rahmen der diesjährigen Hamburg Sustainability Conference verfasst hat. ⚠️ Wir stehen vor enormen ökologischen Krisen, doch die Annahme, dass die Wirtschaft erst florieren muss, bevor wir uns dem Umweltschutz widmen können, ist ein gefährlicher Trugschluss. Claudia Bühler verdeutlicht in ihrem Artikel, dass die Kosten der Untätigkeit astronomisch sind und die deutsche Wirtschaft bei unzureichendem Klimaschutz bis Mitte des Jahrhunderts um 11 Prozent schrumpfen könnte. 📈 Gleichzeitig zeigt sie auf, dass Unternehmen mit einer nachhaltigen Ausrichtung überdurchschnittlich positive Umsatzentwicklungen erleben und sich Wettbewerbsvorteile für die kommenden Jahrzehnte sichern. Jeder in Klimaschutz investierte Euro kann einen Nutzen zwischen 1,8 und 4,8 € erbringen – durch die Vermeidung von Schäden und positive ökonomische Effekte wie neue Arbeitsplätze und technologische Innovationen. Genau an dieser Schnittstelle agiert die Umweltstiftung Michael Otto. Mit Initiativen wie toMOORow schaffen wir Win-win-Lösungen für Klima, Biodiversität und Wirtschaft – beispielsweise durch die Wiedervernässung von Mooren und die Entwicklung von Paludikultur, die Landwirt*innen neue Einkommensquellen sichert und Unternehmen nachhaltige Rohstoffe bietet. 👉 Lest den Artikel, um zu erfahren, wie langfristige Wettbewerbsfähigkeit nur mit intakten Ökosystemen gelingen kann: https://lnkd.in/eb4wXwb6

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    📢 Wir suchen #Verstärkung! Du hast Lust, an der Schnittstelle von Nachhaltigkeit, Stadtentwicklung und politischer Kommunikation mitzuarbeiten? Das Nachhaltigkeitsforum Hamburg sucht ab dem 17.08.2026 eine #studentische #Hilfskraft (m/w/d) zur Unterstützung bei spannenden Projekten rund um die UN Sustainable Development Goals. 🌍 Dich erwarten abwechslungsreiche Aufgaben wie Projektplanung, Öffentlichkeitsarbeit, Recherche, Veranstaltungsorganisation und Netzwerkarbeit. 💡Bringe deine Ideen ein, arbeite flexibel und selbstständig in einem engagierten Team und lerne die wichtigsten Akteure der Hamburger Nachhaltigkeitsszene kennen! Du hast Lust auf diese Tätigkeiten, bringst Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit mit, bist ein Teamgeist und studierst noch mindestens ein Jahr im Hamburger Raum? Dann schau dir gerne unsere Ausschreibung an und bewirb dich. 👉 Mehr Infos und Kontakt: https://lnkd.in/enb83TwS 📆 Wir freuen uns auf deine Bewerbung bis zum 6. Juli! +++++++ Das Nachhaltigkeitsforum Hamburg ist ein unabhängiges, vielfältiges Bündnis aus der Hamburger Zivilgesellschaft und wird von der Umweltstiftung Michael Otto getragen. Es begleitet und unterstützt die Freie und Hansestadt Hamburg bei der Umsetzung der #SDGs.

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