Streitpunkt Hafenfinanzierung: Gutachten liefert neuen Impuls ⚓ Über die deutschen Seehäfen werden Rohstoffe, Energie und Waren für Unternehmen in ganz Deutschland importiert und Exporte in die Weltmärkte abgewickelt. Doch obwohl die Häfen für die gesamte Republik arbeiten, tragen die Küstenländer bislang einen Großteil der Lasten für Kaimauern, Hafenbecken, nautische Infrastruktur und Modernisierungsmaßnahmen. Ein Rechtsgutachten im Auftrag der IHK Nord e.V. stellt die bislang verbreitete Annahme infrage, eine stärkere Beteiligung des Bundes an der Finanzierung der Seehäfen sei verfassungsrechtlich kaum möglich. Die Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass der Bund seine Finanzhilfen bereits auf Grundlage des bestehenden Rechtsrahmens erhöhen könnte. ⚖️ Der Bund unterstützt die Küstenländer derzeit auf Grundlage des Seehafenfinanzierungsgesetzes. Seit Jahren wird argumentiert, eine deutliche Erhöhung dieser Mittel sei verfassungsrechtlich kaum möglich. Das beauftragte Gutachten kommt zu einer anderen Bewertung. Konkret könnte eine einfachgesetzliche Änderung des Seehafenfinanzierungsgesetzes die Grundlage für eine deutlich stärkere Beteiligung des Bundes schaffen. 💶 Wie groß die Finanzierungslücke ist, zeigen Zahlen des ZDS - Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e. V. / Association of German Seaport Operators. Demnach beläuft sich der prioritäre Investitionsbedarf in den deutschen Seehäfen auf rund 15 Milliarden Euro. Dem stehen Bundesinvestitionshilfen von lediglich 38,3 Millionen Euro pro Jahr gegenüber. Daher fordert der ZDS eine dauerhafte Grundfinanzierung der Hafeninfrastruktur durch den Bund in Höhe von 500 Millionen Euro jährlich. 📷 thomaslerchphoto - stock.adobe.com
Handelskammer Hamburg
Regierungsverwaltung
Hamburg , Hamburg 17.731 Follower:innen
Gemeinsam Hamburgs Zukunft gestalten.
Info
Als Handelskammer Hamburg stehen wir unseren rund 180.000 Mitgliedsunternehmen mit Rat und Tat zur Seite und vertreten das Gesamtinteresse der Hamburger Wirtschaft gegenüber Politik und Verwaltung. Ehrenamtliches Engagement und starke Netzwerke sind das Herzstück unserer Arbeit. In unserem Plenum und unseren Ausschüssen treffen ehrenamtliches Engagement, beeindruckende Unternehmerpersönlichkeiten und wirtschaftliche Expertise aufeinander. Mit unserer Standortstrategie Hamburg 2040 haben wir Antworten auf die Fragen gefunden: Wie wollen wir zukünftig leben – und wovon? Wir beraten Unternehmen – von der Gründung, über Fördermöglichkeiten bis zur Expansion und Nachfolge sowie zum Thema Klima und Nachhaltigkeit. Wir bilden Menschen für die berufliche Zukunft aus und nehmen gemeinsam mit rund 3.500 ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern Zwischen-, Abschluss- und Fortbildungsprüfungen ab. Mit unseren Events, Fachvorträgen und Messen sorgen wir für starke Netzwerke und Wissensaustausch innerhalb der Hamburger Wirtschaft.
- Website
-
https://www.handelskammer-hamburg.de/
Externer Link zu Handelskammer Hamburg
- Branche
- Regierungsverwaltung
- Größe
- 201–500 Beschäftigte
- Hauptsitz
- Hamburg , Hamburg
- Art
- Bildungseinrichtung
- Gegründet
- 1665
- Spezialgebiete
- Wirtschaft, Ausbildung, Weiterbildung, Interessenvertretung, Wirtschaftspolitik, Existenzgründung, Unternehmensförderung, Innovation, Umwelt und Schiedsgericht
Orte
-
Primär
Wegbeschreibung
Adolphsplatz 1
Hamburg , Hamburg 20457, DE
Beschäftigte von Handelskammer Hamburg
Updates
-
Was haben die Mittagspause in der Kantine und Kreislaufwirtschaft gemeinsam? Sie zeigen, wie Klimaschutz im Alltag funktioniert! Unsere Mitgliedsunternehmen geben konkrete Beispiele dafür, wie Mitarbeitende dazu beitragen können, Emissionen zu reduzieren. 🍽️ Die Otto Group macht in den Kantinen auf dem Hamburger Campus den CO₂-Fußabdruck von Gerichten auf der Tageskarte sichtbar. So können Mitarbeitende bei ihrer Essenswahl bewusst entscheiden, welchen Einfluss sie auf das Klima haben. ♻️ Nexperia setzt auf ihre sogenannte 3R-Regel: Reduce, Reuse, Recycle. Von der Wiederverwendung von Verpackungen und Chemikalienbehältern über das Recycling von Metallen bis hin zur Verwertung von Elektroschrott zeigt das Unternehmen, wie Ressourcenschonung im Produktionsalltag gelingt. 💡 Ob bewusste Essenswahl oder konsequente Kreislaufwirtschaft: Oft sind es die kleinen Entscheidungen im Alltag, die den Unterschied machen. Mit der Klimakampagne „Wir handeln fürs Klima“ macht die Handelskammer Hamburg solche Praxisbeispiele sichtbar und fördert den Austausch zwischen Unternehmen. Haben Sie in Ihrem Betrieb ebenfalls einen wirksamen Klimahebel gefunden? Dann werden Sie Teil des Netzwerks und zeigen Sie, wie Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit zusammengehen!
-
-
Wieso es sich lohnt, an Red Storm Business teilzunehmen? Weil Krisenvorsorge eine Investition ins Unternehmen darstellt und damit auch der gesamte Standort gestärkt wird. Denn bei Ausfällen gehen die Auswirkungen schnell über den eigenen Betrieb hinaus – so wie bei der Viva Apotheke in Eimsbüttel. „Ohne Strom keine Kühlkette, kein E-Rezept und kein Kommissionierautomat. Die Arzneimittelversorgung eines Stadtteils hängt an Technik, die im Ernstfall ausfällt. Deshalb üben wir lieber vorher, als es im Ernstfall herauszufinden. Deswegen sind wir bei Red Storm Business dabei“, sagt Sebastian Tilgner. Machen Sie es wie das Team der Viva Apotheke und inzwischen rund 200 weiteren Hamburger Unternehmen und Institutionen: https://lnkd.in/eBeCgzJH.
-
-
Handelskammer Hamburg hat dies direkt geteilt
Wirtschaft kann Klimaschutz - Innovation made in Hamburg Der Kontakt zu den Unternehmen und die Vernetzung mit den neuen Betrieben am Standort gehört zu den wichtigsten Aufgaben für uns als Handelskammer. Ich bin daher sehr gern der Einladung von Florian Birner nach Altona in die Climatech „Garage" gefolgt. Ein einzelnes Hamburger Start-up kann allein nicht das Klima retten. Was bei Planeteers in einer Werkstatt im Hinterhof passiert, hat aber enormes internationales Potenzial. Es geht um Carbon Capture and Storage (CCS). Aus einem Testreaktor, den die Gründer selbst gebaut habe, sind inzwischen mehrere marktreife Projekte geworden und es ist wirklich beeindruckend, dass vorne CO2 hineingeht und hinten mineralisiertes Wasser rauskommt, welches laut der Gründer sogar noch einen positiven Effekt auf die Elbe hat und so problemlos eingeleitet werden könnte. "Die Nähe zum Wasser" ist für die Skalierung der Technologie ein entscheidender Faktor, sagte mir Florian, womit Hamburg natürlich ideale Bedingungen bietet. Wie unterstützen wir als Handelskammer? Wir bringen Forschung, universitäre Ausgründungen und etablierte Industrieunternehmen zusammen, um Lösungen wie diese aus dem GreenTech-Bereich in die Praxis zu bringen. Und wir machen der Politik deutlich, welche regulatorischen Bedingungen es braucht, um Innovation als Wachstumsfaktor für den Standort zu fördern. Denn die Ideen sind da. Die Unternehmen sind da. Jetzt brauchen sie die richtigen Rahmenbedingungen, damit aus Hamburger Innovationen auch Hamburger Wertschöpfung wird. Fotos: Kirsten Haarmann / HK Hamburg
-
-
-
-
-
+3
-
-
Azubi Challenge: Wirtschaft vs. Politik Wer meistert typische Ausbildungsaufgaben besser? Alles im Sinne der gemeinsamen Werbung für die duale Ausbildung. 🍽️ Im Hotel Reichshof wurde es für unsere Vizepräses Kathrin Haug und Finanzsenator Andreas Dressel filigran: Auf den Millimeter genau einen Tisch eindecken und Cappuccino samt Herzchen im Milchschaum zaubern. ☕ Angeleitet und bewertet wurden sie von Auszubildenden des Hotels. Am Ende hatte Kathrin Haug die Nase vorn. Im Mittelpunkt stand außerdem der Austausch mit dem Ausbildungsbetrieb und den Azubis, um mehr Aufmerksamkeit auf die „Karriere mit Lehre“ in der Stadt zu lenken. Vielen Dank an alle Beteiligten, stellvertretend für die Gastgeber der Azubi Challenge, Hoteldirektorin Kathrin Wirth-Ueberschär.
-
Der größte Fehler? Nichts tun! In ihrem Betrieb liegt noch kein fertiger Plan zur Krisenbewältigung in der Schublade? Das ist ok, Sie sind nicht allein. 🤝 Genau dafür hat die Handelskammer Red Storm Business ins Leben gerufen. Rund 150 Unternehmen und Institutionen sind schon dabei und gemeinsam wollen wir die Widerstandskraft der Hamburger Wirtschaft und damit des gesamten Standorts stärken. 💪 Das Szenario eines weitreichenden Stromausfalls ist dabei so niedrigschwellig wie realistisch. Was tun, wenn nichts mehr geht und welche Herausforderungen gilt es zu meistern? Wie hoch sind die Kosten ohne Krisenvorsorge? Wer sind die entscheidenden Ansprechpartner? Wie stelle ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen den Betrieb sicher? Das sind alles Fragen, die man klären kann und Abläufe, die sich üben lassen. Profitieren Sie vom Austausch untereinander und den Best Practices, die sich aus der Übung ergeben. Am besten direkt anmelden und weitersagen – den Link zu den wichtigen Informationen gibt es in den Kommentaren. Das Bild wurde mit KI erstellt.
-
-
Wie erkennt man einen Markt, den andere noch gar nicht sehen? Als Moritz Fuerste und sein Team HYROX gründeten, stand hinter der Idee eine einfache Beobachtung: Millionen Menschen trainieren regelmäßig im Fitnessstudio. Aber eine eigene Sportart gab es für diese Zielgruppe eigentlich nicht. Aus dieser Marktlücke entstand innerhalb weniger Jahre ein Unternehmen mit Events in 45 Ländern und 15.000 Partnerstudios mit Lizenzen weltweit. In dieser Podcastfolge geht es nicht nur um Sport, sondern um Fragen, die viele Unternehmen beschäftigen: - Wie testet man eine Geschäftsidee? - Wann erkennt man, dass ein Produkt wirklich funktioniert? - Wie gelingt es, aus einem lokalen Angebot ein internationales Geschäftsmodell zu entwickeln? Moritz Fürste beschreibt, wie HYROX Schritt für Schritt gewachsen ist, warum die ersten Veranstaltungen vor allem Experimente waren und weshalb irgendwann nicht mehr das Unternehmen neue Kunden suchen musste, sondern die Nachfrage von selbst kam. 🎧 Jetzt reinhören!
-
Wo anfangen auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit?🌿 Für KIRCHHOFF | TEAM FARNER stand am Anfang eine ehrliche Bestandsaufnahme. Ausgehend vom eigenen CO₂-Fußabdruck entwickelte die Kommunikations- und Strategieberatung einen Transformationsplan mit klarer Zielrichtung: Bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen um mehr als 40 Prozent sinken. Langfristig strebt Kirchhoff Net Zero an – also den Ausgleich aller nicht vermeidbaren Emissionen durch Reduktion und Kompensation. Auf dem Weg dorthin setzt das Unternehmen auf viele konkrete Schritte, wie z. B. die Umstellung auf Ökostrom und Bahnreisen, die Kurzstreckenflüge ersetzen. Als Nächstes stehen die Umstellung auf Fernwärme und das Leasing von Gebrauchtwagen an. Gleichzeitig zeigt Kirchhoff: Klimaschutz braucht auch eine solide Datenbasis. Nur wer die eigenen Emissionen genau kennt, kann sie gezielt reduzieren und Fortschritte sichtbar machen. Außerdem veröffentlichte die Beratungsfirma als eines der ersten Unternehmen einen sogenannten VSME-Bericht. Der neue freiwillige Nachhaltigkeitsstandard für kleine und mittlere Unternehmen macht Nachhaltigkeitsleistungen transparent und vergleichbar – und zeigt praxisnah, wie Nachhaltigkeitsberichterstattung im Mittelstand gelingen kann. Kirchhoff macht deutlich: Nachhaltigkeit entsteht nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern durch viele konsequente Schritte und den Mut, den eigenen Fortschritt messbar zu machen.📊 Wie sieht Ihr Klimahebel aus?♻️ Haben Sie vielleicht ebenfalls Klimaanpassungen in Ihrem Unternehmen entwickelt, aber setzen auf ganz andere Maßnahmen? Ob Energie, Mobilität, Wärme, Datenqualität oder neue Prozesse: Unsere Klimakampagne zeigt, dass Klimaschutz viele Ansatzpunkte haben kann. Werden Sie Teil des Netzwerks und zeigen Sie, wie Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit zusammengehen!
-
-
🚀 Karriere? Geht genau hier los. Für Tausende junge Menschen heißt es heute: Erster Tag der Ausbildung. Wir wünschen allen neuen Azubis einen richtig guten Start, spannende Aufgaben, nette Teams und den Mut, viele Fragen zu stellen. Denn genau so wächst man. 💪 Auch bei uns geht's heute los: Sechs neue Azubis starten in der Handelskammer Hamburg durch – als Kaufleute für Büromanagement und als Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung. Schön, dass ihr dabei seid! 💙 Ausbildung ist und bleibt ein echtes Zukunftsthema. Oder wie unser Präses Norbert Aust sagt: "Die duale Berufsausbildung ist das Rückgrat der Fachkräftesicherung." Noch auf Ausbildungsplatz-Suche? Dann sehen wir uns auf der Hanseatischen Lehrstellenbörse am 1. und 2. September in der Handelskammer Hamburg. ✔️ Über 70 Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Branchen ✔️ Bewerbungsmappen-Check ✔️ Workshops zur Berufsorientierung 📣 Für Unternehmen gibt es nur noch wenige Restplätze. Allen neuen Azubis wünschen wir einen fantastischen Start – toi, toi, toi! 🍀
-
-
🚨 Seit heute gelten neue KI-Regeln. Falls Ihr Unternehmen sie nicht kennt, kann das teuer werden... Nutzen Sie KI im Arbeitsalltag? Dann sollten Sie jetzt genau hinschauen. Seit heute gelten neue Transparenz- und Kennzeichnungspflichten nach dem AI Act. Die Europäische Kommission hat dazu Leitlinien veröffentlicht, die Unternehmen bei der Umsetzung unterstützen. Betroffen sind nicht nur Anbieter und Betreiber von KI-Systemen. Auch wer KI beispielsweise im Marketing, Kundenservice oder für die Content-Erstellung einsetzt, sollte prüfen, ob die neuen Transparenzpflichten gelten. Denn: Realistische KI-generierte Bilder, Texte, Videos oder Stimmen können kennzeichnungspflichtig sein. Wer gegen die Transparenzpflichten verstößt, riskiert Bußgelder. Die wichtigsten Punkte im Überblick: ✅ Nutzer müssen erkennen können, wenn sie mit einem KI-System interagieren. ✅ KI-generierte oder KI-manipulierte Inhalte müssen unter bestimmten Voraussetzungen gekennzeichnet werden. ✅ Für Deepfakes gelten besondere Offenlegungspflichten. ✅ Beim Einsatz von KI-Systemen, die Emotionen erkennen oder Personen biometrisch kategorisieren, bestehen zusätzliche Informationspflichten. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den eigenen KI-Einsatz zu überprüfen. 👉 Alle Informationen und Handlungsempfehlungen rund um die Neuerungen des AI Acts finden Sie auf unserer Website: https://lnkd.in/dMaRUTrd Foto: Handelskammer Hamburg/Annegret Hultsch
-