Posts mit dem Label Spanien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Spanien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 26. Januar 2011

So simpel!

Da ich versuche meine (ganz wenigen) Vorsätze für dieses Jahr auch einzuhalten, meld' ich mich mal wieder an dieser Stelle.
Ich hätte mich auch schon früher gemeldet, aber es mangelt meist an der Zeit für ein paar vernünftige Fotos zu den entsprechenden Beiträgen. Gerne hätte ich Euch z.B. ein paar Bilder zu der leckeren Hühnersuppe gezeigt, die wir die Tage gezaubert haben. Aber selbst ich konnte da nicht abwarten und so war der Topf im Nu leer.

Gestern hab ich mich nach langer Zeit mal wieder dazu überwunden selbst mal Pizza zu machen und da wird einem bewusst, dass es sich der Aufwand doch immer wieder lohnt! Aber zu später Stund' waren die Lichtverhältnisse nicht mehr die besten und der Hunger so groß, dass das Blech samt Fläschchen Wein weggeputzt wurden.



Heute war mir nach etwas ganz einfachem. Aber so richtig einfach.
Und was kann es ehrlicheres geben, als ein schönes simples Omelette? Dafür lass ich alles andere stehen und mir fällt nichts ein, was so schnell zubereitet wäre.
Jedes Mal ertappe ich mich dabei, das ich während des Essens an meine Oma denken muss.
Eine der schönsten Urlaubs- und Jugenderinnerungen, waren die Urlaube bei ihr in Cordoba (Andalusien). Wenn es Abends auf die Piste ging, wollte sie die Gewissheit haben, dass wir nicht mit leerem Magen ins Bett gehen mussten und so war die Antwort auf die Frage "Was soll ich Dir zu essen machen?" immer die gleiche: "Una Tortilla francesa!" - Ein Omelette!

Anzahl der Eier nach belieben mit Salz und Pfeffer aufschlagen. Eine kleine Prise Paprikapulver dazu und ab in die heiße Pfanne damit. Mein Exemplar ist heute fast so groß ausgefallen, wie ein Wiener Schnitzel, aber danach war ich satt und zufrieden!

Sonntag, 30. August 2009

Empanadas



So, nach ewig langer Zeit will ich mich auch mal wieder meinem Blog widmen und mit hiermit an dem laufenden Ferienküchen-Event von Zorra beteiligen!
Gute drei Monate Pause haben ja auch gereicht um uns an das Leben zu dritt zu gewöhnen und ich kann nur sagen: es macht unheimlich Spaß!

Anfänglich war es etwas schwierig am Küchentisch zu essen bzw. zu fotografieren, da dieser oft in Beschlag genommen wurde.



Jetzt nach gut vier Monaten ist Amaya schon viel größer als ein Baguette, so das sie andere Plätze für sich in Anspruch nimmt und uns die Küche wieder überlassen hat.



Dieses Mal haben wir die Ferien daheim verbracht und es ist mir auf Anhieb gelungen, dieses Rezept nachzukochen, das mich unweigerlich an alte Urlaubszeiten als Kind, im Hause meiner Oma in Spanien, erinnert.

Der Teig ist eigentlich ein ganz normaler Hefeteig, wie man ihn auch für die Pizza macht, nur mit dem Unterschied, dass statt Wasser Weißwein genommen wird!
Alle Zutaten miteinander mischen und 30 Min. gehen lassen. Danach den Teig dünn ausrollen und Kreise mit ca. 20 cm ausstechen. Das geht am besten mit einem kleinen Teller oder einer großen Jumbotasse.

Die Füllung besteht in diesem Fall aus einer Thunfischsauce. Zuerst werden die Zwiebel und der Knoblauch klein gehackt und in Olivenöl gedünstet. Dann kommt die Paprika und der Thunfisch dazu, gefolgt von den Dosentomaten und den Eiern. Das ganze wird mit Salz, Pfeffer und Kräutern abgeschmeckt und dann lasse ich die Sauce ca. eine halbe Stunde vor sich hinköcheln so dass sie etwas eindickt.

Dann gebe ich gut 2 EL von der Füllung in die Mitte eines Kreises und klappe diesen dann zu. Mit einer Gabel "verziere" ich dann noch die Aussenkante. So bleibt die Füllung auch da wo sie hin soll!
Die Empandas im Ofen ca. 30 Min bei 180 Grad backen und am besten warm geniessen!

Zutaten für den Teig:
500 g Mehl
250 ml trockener Weißwein
halber Würfel Hefe
1 Prise Salz
1 Paprikapulver
12 EL Olivenöl


Zutaten für die Füllung:
3 Dosen Thunfisch in eigenem Saft
3 Dosen Tomaten
1 kleine Zwiebel
2 hart gekochte Eier
etwas Knoblauch
1 rote Paprika
Salz
Pfeffer
Kräuter nach belieben

Donnerstag, 14. August 2008

Carcassonne - Barcelona (3) - FIN


Barcelona!

Immer wieder eine Reise wert. Obwohl es erst meine zweite war, würde ich noch einmal und noch einmal und ... dort hin fliegen. Jeder der die Stadt schon mal besucht hat, war sicherlich schon im Mercat de la Boqueria. Und es kennt bestimmt auch der ein oder andere, die Markthalle "Mercat Santa Caterina", aber wer kennt das Restaurant in dieser Markthalle?

Uns ist es beim letzten Besuch nicht aufgefallen und das wäre es bestimmt auch dieses Mal nicht passiert, wenn wir nicht das Glück gehabt hätten, mit Leuten an diesem Abend unterwegs gewesen zu sein, die sich in der Stadt auskennen. In diesem Restaurant werden ausschliesslich die Lebensmittel verarbeitet, die auch dort in der Markthalle verkauf werden. 
Somit umfasst ist das Angebot dementsprechend umfangreich.

Wer Abends vor hat dort essen zu gehen, sollte sich früh genug auf den Weg machen, den es werden keine Tische vorab reserviert und manchmal kommt es zu etwas längeren Wartezeiten. Die kann man sich aber hervorragend vorne an der Theke, bei einem Wein und ein paar Tapas vertreiben.


Die sonstige Zeit haben wir uns diesmal weniger mit den obligatorischen Sehenswürdigkeiten vertrieben. Diesmal waren es eher die abgeschiedenen Ecken, die wir aufgesucht haben. Ein ausgiebiger Spaziergang im Park Güell, war der einzige Touri-Anlaufpunkt den wir aufgesucht haben, da es ja hier schön weitläufig ist und man doch eine tolle Aussicht von verschiedenen Punkten hat.


Wir haben auch Ecken gefunden, in denen nicht nur Lebensmittel kiloweise verkauf werden :)


Ein wahres Paradies für jeden Hobby- und Profibäcker, dürfte der Laden JAIME RENOBELL sein. Hier finden verschiedenste Mehlsorten zusammen, die mir daheim noch nie in einem einzigen Laden untergekommen sind. Genauso beeindruckend ist die Auswahl an Hülsenfrüchten. Ca. 10 verschieden Sorten Linsen, über 5 versch. Sorten Kichererbsen, dazu kommen noch allerlei helle und dunkle Bohnen und, und, und...
Von der Schokolade und den Gewürzen, will ich gar nicht sprechen. Fakt ist, das wir dieses Geschäft glücklicherweise erst am letzten Tag aufgesucht haben. Unsere Koffer waren schon so voll, das wir eventuelle Einkäufe, gar nicht mehr mit nach Hause bekommen hätten.
Aber mit Sicherheit beim nächsten Mal!!

An dieser Stelle vielen Dank y un Saludo a Ibán, der auf seinem Blog so ausführlich von diesem und anderen Barcelona-Tips berichtet.


Einige Stunden vor dem Abflug, haben wir dann doch nochmal das TXIRIMI aufgesucht. Beim ersten Besuch, sind wir hier mehr oder weniger zufällig gelandet. Da es in der Nähe des Picassomuseums ist, findet man es recht einfach. Wenn man das Glück hat einen Platz direkt an der Theke zu bekommen, sollte man sofort zugreifen. Für unter sechs Euro, bekommt man hier ein frisch gezapftes und fünf Pintxos nach Wahl. Hier findet sich aber so eine reichhaltige Auswahl, wenn man einmal damit anfängt, findet man schlecht ein Ende.


Es ist ja bekannt, dass man aufhören soll, wenn es am schönsten ist. Und das war auch der Fall nach unserem kleinen Mittagessen hier in Barcelona. Wenn man dem ganzen Trubel mal entkommen will, bietet diese Stadt genug Möglichkeiten in den zahlreichen verwinkelten Gassen, die es überall gibt.

So, das war's von meiner Seite. Wenn jemand von Euch noch schöne Tips für Barcelona (oder andere Städte) hat, immer her damit!



Danke für diese schönen Tage!


Montag, 5. Mai 2008

Großer Flamenco, kleiner Flamenquin!

Ich glaube jeder von uns hat seine Eigenarten, sich beim Kochen zu entspannen. 
Für mich persönlich gibt es nichts besseres, als mir ein Gläschen Sherry einzugießen und eine schöne Flamencoscheibe einzulegen. In dieser Kombination gibt es dann wenig, was mich noch aus der Ruhe bringen kann und das führte vergangenes Wochenende zu diesem Rezept:


Flamenquines 

Zutaten:
pro Person ein Schinkenschnitzel (oder mehr, ergibt immer eine Rolle)
1 Knoblauchzehe
Petersilie
Schinkenstreifen (am besten Serrano, o.ä.)
Eier
Paniermehl

Die Schnitzel werden schön dünn geklopft. Die Knoblauchzehe mit der Petersilie hacken. Es ist schwierig hier eine genaue Mengenangabe zu machen, da es von der Anzahl der Schnitzel abhängig ist. Hierbei wurden am Wochenende 3 kleine Zehen und ein halber Bund Petersilie auf gut 8 Schnitzel verarbeitet.

Mit der Knobi-Petersilienmischung werden die Schnitzel einseitig eingerieben. Dann nehme ich die Serranoscheiben, die ich mir gut 0,5 cm breit schneiden lassen hab, und schneide sie in feine Streifen. Davon lege ich gut 2-3 der Länge nach auf die Schnitzel und rolle diese dann ein. Diese kleinen "Rouladen" fixiere ich dann mit einem Zahnstocher und mache dann erstmal alle anderen genauso fertig.

Anschließend die ganzen "Röllchen" nacheinander durch das Ei und das Paniermehl ziehen und einfach wie ein Schnitzel in der Pfanne braten. 


Am Wochenende bekam ich dann zu hören, dass es sich ja hierbei um eine gerollte Version vom Cordon Bleu handeln könnte, nur ohne Käse. Auf den Gedanke war ich noch gar nicht gekommen, aber ich verspreche Euch, dass hier ist tausend Mal besser als ein Cordon Bleu!

Es handelt sich hierbei um eine alte Liebe aus der Kindheit und es vergeht kaum ein Spanienurlaub, bei dem nicht irgend jemand aus der Familie dran glauben muß, mir diese Leckerei auf den Tisch zu zaubern. Aber auch jede vernünftige Tapas-Bar in Andalusien, hat diese Spezialität auf der Karte. Zumindest in der Region von Córdoba.



Hier hab ich die Flamenquines auf einem Salatbett angerichtet, aber genauso gut schmecken sie zu selbstgemachten Pommes oder einfach nur pur, mit einem bisschen Aioli.

Freitag, 28. März 2008

Wieder daheim!




















Matalascañas

Während hierzulande in den vergangenen Tagen Schnee und Regen ihr Unwesen getrieben haben, zeigte sich das Wetter in Andalusien von seiner besten Seite. Zumindest im vergleich zum hiesigen Wetter. Morgens kühl, aber bei klarem blauen Himmel. Zur Mittagszeit ließ es sich auch hervorragend in der Sonne sitzen und ein paar Kleinigkeiten geniessen.






















Tapas al mediodia

Ob Ensalda de Tomates Doñana, Solomillo al Whiskey, Gambas a la plancha oder Montaditos de Lomo (um nur einige zu nennen), all diese Leckerein haben dazu beigetragen, die Zeit für einen kleinen Moment still stehen zu lassen und sich einfach nur dem Genuss hinzugeben. Rezepte demnächst hier!






















Debajo del Olivo

Zwischen Los Arrayanes und Las Colinas, nicht unweit vom Coto Doñana, bieten sich wunderbare Ausflugsmöglichkeiten, z.B. zur Cañada del los Pajaros, einem einzigartigen Vogelpark umgeben von ca. 3000 ha Weidenland mit eigenem Stausee. 





















En plena Flor

Dieser Urlaub wird so schnell nicht in Vergessenheit geraten und es sei jedem ans Herz gelegt, der diese Gegend mal besuchen möchte, vielleicht in Coria oder La Puebla del Rio sein Hotel zu buchen und von hier aus die Gegend zu erkunden.

Aber trotz all der Schwärmerei für diese Gegend, darf ich es nicht vergessen hier eine gastronomische Kuriosität zu erwähnen, die mir persönlich, bislang unbekannt war:





















Litros de Cerveza

In Sevilla, an der Plaza de Armas, sind wir auf eine Bar gestossen, in der die Zapfhähne für das Bier, direkt auf den Stehtischen angebracht sind. 3 Zapfhähne pro Tisch und eine Sprühdüse um sein Glas zwischendurch immer wieder zu spülen, bevor es weitergeht. Alles was in dieser Zeit getrunken wird, erscheint in Literangabe auf einem Monitor, der an der Wand angebracht ist. So wird am Ende pro Liter abgerechnet und einem bleibt der Gang zur Theke und somit auch die Warterei dort erspart. 
Salut!